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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Boot zerlegen oder auf Dach transportieren?


B0K1
05.05.2009, 14:24
Hallo,

ich habe seit kurzem ein 2,70m Schlauchboot (1.52m breit, 48 kg schwer) mit zerlegbarem Holzboden. Das ist zwar prinzipiell zerlegbar, aber ich frage mich, was besser ist für das Boot:

Jedesmal das Boot zerlegen und im Kofferraum transportieren, oder auf dem Dachgepäckträger (Kombi), da steht nur vorne die Spitze 20 cm über und hinten die Stabilisierungskegel.

Und wenn ich es auf dem Dach transportiere, dann besser mit Kiel oben, oder besser Kiel unten?

Es geht dabei aber nicht nur um die Fahrt zum nächsten Fluss, sondern durchaus auch um die Fahrt in den Urlaub (aber mit Wohnwagen, also Tempo 100 max).


Danke

Uwe

Sorry, falls diese Frage schon öfters gestellt wurde (was ich eigentlich erwartet hätte) aber ich unter verschieden Suchbegriffen keine wirklich passende Antwort gefunden.

Kluessi
05.05.2009, 15:36
Hallo Uwe,
ich habe ein etwas längeres Schlauchboot und habe beim Auseinanderbauen schon festgestellt, dass es dem Holzboden nicht so gut tut, wenn man ihn immer zerlegt. Allerdings macht man so eine Urlaubsfahrt ja nicht 10 Mal im Jahr. Wenn Du den Platz im Auto oder Wohnwagen hast, würde ich es zerlegt transportieren und im Urlaub in Ruhe aufbauen.
Das Aufbauen ist ja auch kein riesen Akt.

Wenn Du es auf dem Dach transportierst, würde ich es Kiel nach oben transportieren.

Gruß
Christopher

LianeundBernd
05.05.2009, 16:00
Hallo Uwe,
Vieles ist möglich,wichtig ist,daß es sicher und auch praktisch ist.
Ein 270er hatten wir öfter locker zusammengefaltet in einer Dachbox,die Knickstellen brauchen ein paar Stunden Dehnung bis man sie nicht mehr sieht,Schaden genommen hat es davon nicht.Der 5PS 2-Takter war mit in der Box,gebettet in Schaumstoff und seperat verzurrt.
Die Dachbox lag auf drei Trägern,war mit Leisten verstärkt und war zusätzlich mit einem Gurt gesichert(einmal außenrum).
Unser 330er RIB lag auf einer Leiter(Leitertrailer) auf dem Dach auf vier Trägern,hier im Forum findest du auch einige Beiträge und Bilder wie es Andere gelöst haben.
Zur Frage "wie rum " gab es ,glaube ich ,auch mal einen Beitrag,weiß nicht mehr wo.Beide Varianten wurden/werden praktiziert,Kiel unten mit Auflagen wie bei einem Trailer und Kieloben mit langen,der Form der Schläuche entsprechenden Auflagen;Beiträge aus diesem Forum,einige mit Fotos.
Der Luftwiderstand in aufgeblasenen Zustand ist wohl enorm,relativiert sich aber mit WW hinten dran.
Empfehlen würde sich dann eine Last verteilende Unterlage,weil die Schläuche unter der Kraft der Gurte ja doch leiden müssen.
Wie wäre ein Kompromiss,Das Boot auf dem Dach montiert mit Boden drin aber ohne Luft ??
Das ganze auf einer Platte oder einer Leiter oder in einer Box oder in einem Gepäckkorb,man könnte dann alles zusammen runterheben und muß nur aufpumpen.
Bei dieser Größe,und Gewicht,ist jede Lösung denkbar,vorrausgesetzt alles ist angemessen verzurrt.
Windgeräusche durch Profile,Gurtbänder,Ecken und Kanten sind manchmal extrem nervig,aber ganz extrem.
Nach einigen Versuchen bekam ich meine Leiter still durch eine Haube vorne.Auf jeden Fall ist man mit einer Box dann auf der sichereren/ruhigeren Seite.
So,das wars zunächst mal.

Knochenkalle
05.05.2009, 16:22
Hallo Uwe,
Vieles ist möglich,wichtig ist,daß es sicher und auch praktisch ist.
Ein 270er hatten wir öfter locker zusammengefaltet in einer Dachbox,die Knickstellen brauchen ein paar Stunden Dehnung bis man sie nicht mehr sieht,Schaden genommen hat es davon nicht.Der 5PS 2-Takter war mit in der Box,gebettet in Schaumstoff und seperat verzurrt.
Die Dachbox lag auf drei Trägern,war mit Leisten verstärkt und war zusätzlich mit einem Gurt gesichert(einmal außenrum).
Unser 330er RIB lag auf einer Leiter(Leitertrailer) auf dem Dach auf vier Trägern,hier im Forum findest du auch einige Beiträge und Bilder wie es Andere gelöst haben.
Zur Frage "wie rum " gab es ,glaube ich ,auch mal einen Beitrag,weiß nicht mehr wo.Beide Varianten wurden/werden praktiziert,Kiel unten mit Auflagen wie bei einem Trailer und Kieloben mit langen,der Form der Schläuche entsprechenden Auflagen;Beiträge aus diesem Forum,einige mit Fotos.
Der Luftwiderstand in aufgeblasenen Zustand ist wohl enorm,relativiert sich aber mit WW hinten dran.
Empfehlen würde sich dann eine Last verteilende Unterlage,weil die Schläuche unter der Kraft der Gurte ja doch leiden müssen.
Wie wäre ein Kompromiss,Das Boot auf dem Dach montiert mit Boden drin aber ohne Luft ??
Das ganze auf einer Platte oder einer Leiter oder in einer Box oder in einem Gepäckkorb,man könnte dann alles zusammen runterheben und muß nur aufpumpen.
Bei dieser Größe,und Gewicht,ist jede Lösung denkbar,vorrausgesetzt alles ist angemessen verzurrt.
Windgeräusche durch Profile,Gurtbänder,Ecken und Kanten sind manchmal extrem nervig,aber ganz extrem.
Nach einigen Versuchen bekam ich meine Leiter still durch eine Haube vorne.Auf jeden Fall ist man mit einer Box dann auf der sichereren/ruhigeren Seite.
So,das wars zunächst mal.


Und hier noch ein Tröt dazu.....



http://www.schlauchboot-forum.com/forum/showthread.php?t=10586




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w740
06.05.2009, 17:45
Hallo zusammen,

wir transportieren seit einigen Jahren ein Quicksilver 300 Airdeck nach Spanien 1270km auf dem Dach. Dazu haben wir uns auf die serienmäßigen Grundträger - hier Opel, ich denke die Typen sind ähnlich anderer Hersteller - aus Profilen die wir beim Schlosser besorgt haben - einen zweiten Träger gebaut.

Darauf ist bei uns rechts eine Dachbox befestigt und links eine Schalungsplatte die von Betonbauern verwendet wird. L=2m B = 80cm Dicke= 0,5 cm verschraubt.
Auf dieser Platte wird das gerollte Schlauchboot mit Spanngurten verzurrt und sitzt dann bombenfest.
Die Dachbox beladen wir normal mit Urlaubsgepäck.
Unser Aussenborder wird quer hinter der Rücksitzbank an den Ösen im Fahrzeugboden verzurrt - ist also nahe am Schwerpunkt.

Damit fahren wir seit Jahren selbst bei starkem Wind ohne Probleme.

Ich würde niemals den AB in die Dachbox packen weil ich nicht soviel Gewicht
auf dem Dach haben will.

Grüsse

W 740

wehe.berwitz
06.05.2009, 20:49
Hallo Uwe,
wenn schon aufgeblasen, dann Kiel nach oben,sonst kriegst du mächtig Auftrieb durch den Fahrtwind, was der Fahrstabilität nicht sehr gut bekommt.
Wenn ich immer so lese was die Leute so in einer Dachbox transportieren wird mir immer schlecht. Denk mal drann wenn du eine Vollbremsung machen mußt,
dann wird dein Vordermann durch den Außenborder erschlagen. Das dünne Plastikzeugs ist für so einen Motor kein Wiederstand.
Gruß Werner B

Dieter B.
06.05.2009, 22:02
Sowas habe ich schon gemacht, als Pudel noch mit "i" geschrieben wurde.:futschlac
Das Boot war 4,01 m lang, hatte allerdings keinen Holzboden.

http://up.picr.de/2228361.jpg

http://up.picr.de/2228362.jpg


Gruß Dieter

B0K1
06.05.2009, 23:41
Danke erst mal für die vielen Antworten.

Die Frage nach dem Dachtransport bezog nicht auf das Platzproblem, das Boot kann ich leicht im Kofferraum unterbringen. Da der Auf- und Abbau eigentlich recht schnell geht (ca zwanzig Minuten) ist das auch kein Argument für mich.

Den Motor wollte ich ohnehin nich auf dem Dach transportieren.

Es ging mir mehr um die Frage, ob das Boot leidet, wenn ich es vielleicht zehn bis zwanzig mal pro Jahr zum fahren auf- und zum transport wieder abbaue. Ich dachte halt, es könnte dem Boot besser bekommen, wenn ich es einmal aufbaue, und permanent aufgebaut lassen würde, statt es ständig zusammenzurollen.

Irgendwie scheine ich aber aus den Antworten rauszulesen, daß es dem Boot nicht schadet, wenn es öfters mal auf- und abgebaut wird, es scheinen doch die wenigsten Ihr Boot ständig aufgebaut zu lassen.

languste62
28.05.2009, 16:49
Hallo,
ich habe seit kurzem ein 2,70m Schlauchboot (1.52m breit, 48 kg schwer) mit zerlegbarem Holzboden. Das ist zwar prinzipiell zerlegbar, aber ich frage mich, was besser ist für das Boot:
Jedesmal das Boot zerlegen und im Kofferraum transportieren, oder auf dem Dachgepäckträger (Kombi), da steht nur vorne die Spitze 20 cm über und hinten die Stabilisierungskegel.
Und wenn ich es auf dem Dach transportiere, dann besser mit Kiel oben, oder besser Kiel unten
Es geht dabei aber nicht nur um die Fahrt zum nächsten Fluss, sondern durchaus auch um die Fahrt in den Urlaub (aber mit Wohnwagen, also Tempo 100 max).

"Es ging mir mehr um die Frage, ob das Boot leidet, wenn ich es vielleicht zehn bis zwanzig mal pro Jahr zum fahren auf- und zum transport wieder abbaue. Ich dachte halt, es könnte dem Boot besser bekommen, wenn ich es einmal aufbaue, und permanent aufgebaut lassen würde, statt es ständig zusammenzurollen."

Hallo zusammen,

genau mit dieser Sache setzen wir uns auch gerade auseinander,ich würde das Boot auch am liebsten auf dem Dach tranportieren um es nicht immer ab und auf zu bauen.

Gut finde ich auch die Idee von "LianeundBernd" Das Boot auf dem Dach montiert mit Boden drin aber ohne Luft .

Und da stellt sich nun die Frage,was bekommt dem Schlauchi am besten.

Gruß Wolfgang