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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : RIB für Round Ireland Challenge von Ribquest


Tommy
17.03.2013, 15:25
Hallo zusammen,

der Hersteller "Ribquest" hat scheinbar extra für die Round Ireland Challenge 2013 ein spezielles 4,8m RIB
für die kleine Klasse bis 5m Länge entwickelt.

http://www.ribquest.com/RibRange/RibquestExpedition.aspx

Mittlerweile wurde das Angebot auf weitere Größen erweitert und das RIB wird als "Ribquest Expedition"
in den Größen 4,8m; 5,3m; 5,8m sowie 6,3m angeboten.

Searider
17.03.2013, 15:33
Hallo Tommy ,
Mit diesem Boot wird Hugo Montgomery Swan - der Organisator der RI - die Challenge fahren .

Tommy
17.03.2013, 15:44
Hallo Tommy ,
Mit diesem Boot wird Hugo Montgomery Swan - der Organisator der RI - die Challenge fahren .

Gute Werbung, wenn es in einem Stück ankommt... :zwinkern

Searider
17.03.2013, 18:15
Ich kenne den Hugo Montgomery bisher nur von Telefonaten , email , vom lesen eines seiner Bücher und vom Hörensagen von Briten die ihn kennen ..
Ich habe keine Zweifel das er dieses "gewöhnungsmässig designed" Boot wieder heil nach Hause bringt :biere
Nach der Vorstellung dieses Bootes hat ein Brite hat ihn gefragt ob er mit einem "cabin RIB" antritt .. :lachen
Ich freue mich jedenfalls wahnsinnig den Meister persönlich kennenzulernen und mit ihm diese Tour zu machen !
:chapeau

Tommy
17.03.2013, 18:31
...Ich habe keine Zweifel das er dieses "gewöhnungsmässig designed" Boot wieder heil nach Hause bringt :biere


In diesem Fall gilt wohl der schöne Design-Leitsatz "form follows function" (Den ich übrigens sehr gut finde und immer versuche, umzusetzen).

Bei einem längeren Boot würde ich aber die Trennung von Bugstauraum und Konsole auch schöner finden. Den Bugstauraum dann mit zusätzlichem
Zugang von hinten. So wie bei den Hardnose-RIBs von Osprey aber ohne harte Nase.

Searider
17.03.2013, 18:46
In diesem Fall gilt wohl der schöne Design-Leitsatz "form follows function" (Den ich übrigens sehr gut finde und immer versuche, umzusetzen).
.

Da haben wir etwas gemeinsam :)
Ich würde nie behaupten das mein Searider wirklich "schön" ist ..
Aber für den Zweck wofür es gebaut wurde einfach genial & funktional !!
Bin sehr viele Jahre im Endurosport unterwegs gewesen und da ist es genau das selbe - weniger ist mehr , schön muss es nicht sein - aber FUNKTIONIEREN muss es !
Das gilt noch vielmehr für das RIB da davon auch meine - bzw die Sicherheit anderer abhängt !

the_ace
17.03.2013, 19:48
Interessant ist hier die Gewichtsverteilung.
Wenn das Boot komplett abhebt, wird es nicht so hecklastig und dürfte mit einem Winkel <45° wieder ins Wasser einsetzen.
Damit ist es auch in dieser Grösse gut für stärkeren Seegang geeignet. Das dürfte sich angenehm fahren lassen.

Ist ähnlich wie bei den alten Wiking Booten aufgebaut, Vordeck und Scheibe schützen hervorragend vor Wind und Kälte.
Leider ist die Sitzposition sehr hoch und den Gashebel auf der linken Seite finde ich auch gewöhnungsbedürftig.

Der Schlauchdurchmesser erscheint mir auch recht gering. Mein RIB mit einem Schlauchdurchmesser von 53 cm bringe ich auf der Nordsee häufiger mal an die Grenzen seiner Auftriebskraft, dennoch ist das eigentlich bei jedem Wetter ausreichend.
Dieses Rib hier hat nur Schläuche mit 46cm Durchmesser und darf bis max 70 PS motorisiert werden, was mir für diese Grösse als sehr wenig erscheint. Vielleicht gleicht sich das durch die 20cm mehr an Breite wieder aus.

Gut gefällt mir, dass die Schläuche in 5 Kammern geteilt sind.

Der Ansatz gefällt mir auf jeden Fall sehr gut, dennoch erscheint mir das Design nicht in Punkto Funktionalität unterm Strich nicht konsequent genug.

Searider
17.03.2013, 20:01
Mit dem geschlossenem Bug sollte es auch kein Problem sein wenn eine Welle mal über das Boot rollt da das Wasser nicht ins Boot kann :chapeau

the_ace
17.03.2013, 21:21
Das ist auf jeden Fall ein grosser Vorteil.
Die Gefahr, dass dieses Boot viel Wasser nimmt ist relativ gering. Allerdings dürfte hier das Wasser links und rechts an der Scheibe vorbeilaufen, falls es dochmal soweit kommt. Da fehlt ein Süllrand.

Wenn die Welle richtig vorne drüber geht, hilft auch ne Scheibe nicht mehr.
Haben das bei einer Amerikan Ski auf nem Fluss schon erlebt. Da ist die Welle über den Bug gerollt und hat uns ein Vollbad verpasst. Das waren mit einer einzigen Welle mal gut 300 Liter die wir im Boot stehen hatten. Deswegen sind RIBs ja so gut.
Mir ist das Wasser beim Wiking auch schon leicht über den Bug gespült, ganz einfach weil ich von einer Welle in die nächste gestürzt bin. Da durfte der Schlauch keinen Zentimeter weniger Durchmesser haben.
Vorne drübergekommen ist aber noch nie was, nichtmal während Spassfahrten bei stürmischer See. Draussen auf der offenen See ist das eh alles nicht so heiss, erst die Durchfahrt durch die Seegatten ist ein echter Hexenkessel da hier noch eine reissende Strömung mit Barren dazukommt, an denen sich die Wellen hier auf durchschnittlich 4 Meter aufbauen, in Einzelfällen auch mal deutlich höher.

Insgesamt kommt eher mal seitlich n Schwall rüber, das sind dann aber Mengen um die 5l und auch nur wenn man seitlich zum Seegang fährt. Das packen selbst kleine Lenzpumpen spielend. Nehme sowieso an, dass dieses Boot selbstlenzend ist.

brando
17.03.2013, 21:27
Hallo zusammen,

der Hersteller "Ribquest" hat scheinbar extra für die Round Ireland Challenge 2013 ein spezielles 4,8m RIB
für die kleine Klasse bis 5m Länge entwickelt.

http://www.ribquest.com/RibRange/RibquestExpedition.aspx

Mittlerweile wurde das Angebot auf weitere Größen erweitert und das RIB wird als "Ribquest Expedition"
in den Größen 4,8m; 5,3m; 5,8m sowie 6,3m angeboten.

Sehr coole Ribs, bei mir hat das Ribquest von Beluga schon einen sehr positiven Eindruck hinterlassen und da wird diese Spezial-Serie sicher noch eins drauflegen:chapeau

Searider
17.03.2013, 21:35
Vorne drübergekommen ist aber noch nie was, nichtmal während Spassfahrten bei stürmischer See.

Ist mir auch noch nicht passiert aber wie in einem vorhergehendem Beitrag geposted hat mich dieses Video der RNLI sehr zum nachdenken gebracht ..
http://schlauchboot-forum.com/forum/showthread.php?t=25230&highlight=driftanker
Habe es mir in Zeitlupe angesehen und kann mir immernoch nicht erklären warum, der Bug bei 0.21 fast unter Wasser ging ..

LianeundBernd
17.03.2013, 22:00
Hallo Jürgen,

es könnte sein dass sie ihren Ballasttank geflutet haben,
dieser wird benutzt in unruhigem Wasser damit das Boot stabiler im Wasser liegt.

neben den Gashebeln ist ein Griff
http://up.picr.de/13805071zg.jpg

hier etwas genauer
http://up.picr.de/13805072hc.jpg

ich weiß aber nicht mehr das Volumen,

Ferdi
17.03.2013, 22:33
der Hugo Montgomery Swan war ja auch der Herausgeber oder zumindest federführend beim RIB International, das es leider nicht mehr gibt :wein,

Oliver74
17.03.2013, 22:40
Hallo,

ein nettes Boot!
Die Idee mit dem wasserdichten Vordeck als Stauraum hat was, finde ich. :chapeau

Optisch sieht die Sitzposition im Verhältnis zu den Schläuchen und dem Lenkrad arg hoch aus, evtl. gibt sich das aber bei Belastung durchs Körpergewicht.
Ansonsten kann man die Federsitze bestimmt auch auf niedrigeren Podesten befestigen.

the_ace
18.03.2013, 00:22
Ist mir auch noch nicht passiert aber wie in einem vorhergehendem Beitrag geposted hat mich dieses Video der RNLI sehr zum nachdenken gebracht ..
http://schlauchboot-forum.com/forum/showthread.php?t=25230&highlight=driftanker
Habe es mir in Zeitlupe angesehen und kann mir immernoch nicht erklären warum, der Bug bei 0.21 fast unter Wasser ging ..

Er fährt bei 0:21 in ein Wellental und dann praktisch in die nächste Welle rein.
Deswegen bin ich ein Befürworter von Schläuchen mit möglichst grossem Durchmesser. Man braucht sie hier schlichtweg einfach. Wenn die Wellen länger werden, passiert das in der Form nicht mehr und man kann sie recht kommod rauf und runterfahren. Nur brechen dürfen sie nicht.
Solche Bedingungen haben wir hier schon teilweise ab 4-5 bft, je nachdem wie lange der Wind schon weht und die Strömung ist.
3 tage nach Mondwechsel gibt 30cm Pegel zusätzlich und 10% mehr an Strömung. Normale Ausströmgeschwindigkeit liegt hier bei rund 3 Knoten, da macht man als Schwimmer ausser nem dummen Gesicht leider nichts mehr.

Bei genau 0:55 kannst Du sehen,dass das Boot hinten zu schwer ist.
Hierbei dürfte das Boot komplett vollaufen. Das ist der Grund, warum ich Boote mit Konsolen an hinteren Positionen meide:
Das Gewicht muss um jeden Preis nach vorne.

Eventuell ist das der Grund für das Absterben der beiden Motoren - Viertakter schalten bei solchen Winkeln allerdings auch gern in den Notbetrieb, da der Ölsensor in dieser Position "trockenfällt".

Genau dieses Kriterium erfüllen die meisten Ribs leider nicht, im Gegenzug lassen sie sich bei leicht rauher See dafür stossfreier und bequemer fahren. Das trifft auch sicherlich den Wunsch der meisten Kunden.

the_ace
18.03.2013, 00:33
der Hugo Montgomery Swan war ja auch der Herausgeber oder zumindest federführend beim RIB International, das es leider nicht mehr gibt :wein,

Und von ihm ist auch das Buch "Heavy Weather Powerboating".
Der Mann weiss durchaus, wovon er schreibt. Es hat dieses Boot sicherlich wegen seiner grossen Vorzüge bei Seegang gewählt, denn das Gebiet um die Insel gilt auch nicht gerade als ruhig.
Gute Boote müssen auch nicht immer zwangsweise über 7m lang sein.
Sobald das Boot kürzer ist als 1/3 der Gesamtwellenlänge (Und das ist auf dem Meer bei Wind schnell der Fall) kommt es besser und ruhiger voran als ein Boot, das eine halbe Wellenlänge lang oder etwas länger ist.
Um 7m-Boote sanft von Welle zu Welle fahren zu können, bedarf es schon einer gigantischen Welle. Da möchte ich nicht mehr auf dem Wasser sein.
Alles hat seine Vor und Nachteile.

Tommy
18.03.2013, 08:20
...Leider ist die Sitzposition sehr hoch und den Gashebel auf der linken Seite finde ich auch gewöhnungsbedürftig.

Der Schlauchdurchmesser erscheint mir auch recht gering. Mein RIB mit einem Schlauchdurchmesser von 53 cm bringe ich auf der Nordsee häufiger mal an die Grenzen seiner Auftriebskraft, dennoch ist das eigentlich bei jedem Wetter ausreichend.
Dieses Rib hier hat nur Schläuche mit 46cm Durchmesser und darf bis max 70 PS motorisiert werden, was mir für diese Grösse als sehr wenig erscheint. Vielleicht gleicht sich das durch die 20cm mehr an Breite wieder aus.



Moin Frank,

ich bin der Meinung, dass die Höhe Sitzposition so sein muss. Man muss immer die Möglichkeit haben, auch im Stehen zu fahren. Und damit im Sitzen
wie im Stehen Gas und Steuer möglichst gleich gut erreicht werden, muss die Höhe der Sitzposition möglichst nah an der der Stehposition sein.


Bei den Briten ist das Gas oft links. Vielleicht liegt das daran, dass auch die Schaltung im Auto mit links bedient wird?


Ich glaube, den Schlauchdurchmesser muss man immer im direkten Zusammenhang mit dem "Deckssprung" sehen oder wie auch immer man das bei
einem RIB nennt. Bei Ribquest steigt der Bug deutlich an, was ein Eintauchen des Bugs wirkungsvoll verhindert. Ist auch bei Tornado recht ausgeprägt
http://www.tornado-boats.com/en und ganz extrem bei Delta http://www.deltapower.co.uk/new/ranges_rescue_650.php .


Die Proportionen des 4,8m RIBs finde ich auch nicht so hübsch aber es wurde eben dafür gebaut, die kleine Klasse bei Round Ireland zu gewinnen.
Ich würde gerne mal die 6,3m Version des "Expedition Rib" sehen...

Searider
18.03.2013, 08:53
Die Proportionen des 4,8m RIBs finde ich auch nicht so hübsch aber es wurde eben dafür gebaut, die kleine Klasse bei Round Ireland zu gewinnen.
Ich würde gerne mal die 6,3m Version des "Expedition Rib" sehen...

Stimmt - eine Schönheit ist das Boot nicht gerade ..
Ich habe auch gleich nach dem 6.3er auf deren Webseite geschaut - leider sind keine Infos vorhanden .
Das HMS mit dem 4.8er fährt ist sicher eine Sache von Sponsoring und Werbung für Ribquest und wohl weniger um die RI erfolgreich zu absolvieren . Das würde er sicher auch in anderen Booten hinkriegen :)
Die RI ist übrigens KEIN Rennen - es ist eine Challenge bei der Ankommen zählt .
Zur Zeit sind ca. 30 Boote / Teams angemeldet und Hugo rechnet damit das noch ein paar dazukommen .
Es werden immer 2 Boote einer Klasse zusammengelegt um die Sicherheit der einzelnen Teams noch zu erhöhen und um weniger erfahrenen Leuten Teams mit mehr Erfahrungen zur Seite zu stellen .
Ich finde das Konzept sehr gut und es gibt für mich wohl keine bessere Gelegenheit von den britischen Profis zu lernen !

the_ace
18.03.2013, 11:38
Moin Frank,

ich bin der Meinung, dass die Höhe Sitzposition so sein muss. Man muss immer die Möglichkeit haben, auch im Stehen zu fahren. Und damit im Sitzen
wie im Stehen Gas und Steuer möglichst gleich gut erreicht werden, muss die Höhe der Sitzposition möglichst nah an der der Stehposition sein.



Das klingt schlüssig. Gerade für grössere Menschen dürfte das von Vorteil sein. Ich kann bei mir sehr gut im Boot stehen, aber grösser dürfte ich wirklich nicht sein.


Bei den Briten ist das Gas oft links. Vielleicht liegt das daran, dass auch die Schaltung im Auto mit links bedient wird?


Das war auch mein Gedanke, trotzdem für uns eben eher gewöhnungsbedürftig. Damit meine ich nicht schlecht, sondern eben anders :zwinkern




Ich glaube, den Schlauchdurchmesser muss man immer im direkten Zusammenhang mit dem "Deckssprung" sehen oder wie auch immer man das bei
einem RIB nennt. Bei Ribquest steigt der Bug deutlich an, was ein Eintauchen des Bugs wirkungsvoll verhindert. Ist auch bei Tornado recht ausgeprägt
http://www.tornado-boats.com/en und ganz extrem bei Delta http://www.deltapower.co.uk/new/ranges_rescue_650.php .



Das stimmt, aber warum den Durchmesser so klein wählen wenn auch mehr ginge? Selbst die Zars mit ihnen ausgeprägten Rümpfen nehmen vorne Wasser.
Die Rümpfe selbst bremsen oft schon bei wellen um die 2m nicht mehr ausreichend, ab da verhindert nur noch der Schlauch ein Eintauchen des Bugs.
Dieser sollte so viel Auftriebskraft wie möglich haben. Daher sind spitze Rümfpe prinzipiell nicht so gut geeignet. Das gleicht sich durch den hochgezogenen Rumpf wie z.B. beim Tornado oder wieder etwas aus.
Beim Torando ist ebenfalls toll die Sitzposition weit vorne; es hat eine gute Gewichtsverteilung. Ist ja ähnlich wie beim Ribquest. :zwinkern




Die Proportionen des 4,8m RIBs finde ich auch nicht so hübsch aber es wurde eben dafür gebaut, die kleine Klasse bei Round Ireland zu gewinnen.
Ich würde gerne mal die 6,3m Version des "Expedition Rib" sehen...

[/QUOTE]

Ich finds optisch gar nicht so übel, gewisse Dinge sind mir eben nicht konsequent genug umgesetzt oder fehlen, wie beispielsweise ein Süllrand, der das Wasser vom Vordeck nach aussen wegleitet, ein etwas höheres Vordeck auf einem etwas breiteren Bug. Die Trittstufe links ist unnötig, man kann ebensogut auf dem Schlauch laufen.
Alles in allem gefällt es mir gut, da hab ich schon wesentlich schlechter durchdachte Boote gesehen. Für die Grösse hat man es schön umgesetzt.

seemann
18.03.2013, 13:30
Das stimmt, aber warum den Durchmesser so klein wählen wenn auch mehr ginge? Selbst die Zars mit ihnen ausgeprägten Rümpfen nehmen vorne Wasser.
Die Rümpfe selbst bremsen oft schon bei wellen um die 2m nicht mehr ausreichend, ab da verhindert nur noch der Schlauch ein Eintauchen des Bugs.
Dieser sollte so viel Auftriebskraft wie möglich haben. Daher sind spitze Rümfpe prinzipiell nicht so gut geeignet. Das gleicht sich durch den hochgezogenen Rumpf wie z.B. beim Tornado oder wieder etwas aus.
Beim Torando ist ebenfalls toll die Sitzposition weit vorne; es hat eine gute Gewichtsverteilung. Ist ja ähnlich wie beim Ribquest. :zwinkern


Hallo Frank,
ich fürchte du bist etwas auf dem Holzweg.
Ein wenig Wasser im Boot macht eigendlich gar nichts.
Es kommt vorne rein, fließt an einem vorbei und hinten durch die dicken Lenzschläuche raus.
Dicke Schläuche tragen sehr viel, leider werden sie aber auch bei Sturm durch den Windgetragen. Das Gefühl durch Böen getragen zu werden ist mehr als unangenehm, man macht eine Art Luftsegeln.
Zweitens, du reitest mit dicken Schläuchen immer die oberste Spitze einer Welle aus, dass kostet dich leicht mal einen halben Meter Seegänigkeit.
Ein gutes Schlechtwetterboot hat vorne viel V, einen hochgeschnittenen Bug und halbwegs große Schläuche, die aber nach innen auftragen.
Gewicht vorne ist selbstverständlich.
Von dem Wasser als Ballast halte ich viel, jedoch nicht wenn man einmal gegen die Welle fährt und im nächsten Augenblick dann wieder mit der Welle.
Ausserdem sind die Rümpfe mechanisch empfindlicher und schwerer zu reinigen. Die Lage im Wasser ist jadoch super ruhig und schön tief zum Bergen von was auch immer.