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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neuling und Fragen für neues Schlauchi


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Schelle
28.07.2014, 11:03
Moinsen miteinander,

nachdem ich eine Weile auch in diesem Forum "still" mitgelesen habe will ich auch mal mitmischen.
Bei meinen Freunden heiße ich schlicht Schelle.
Vor einem Jahr bin ich in´s schöne Havelland gezogen und nachdem ich mich nun eingelebt und arbeitstechnisch frei geschwommen habe bleibt auch Zeit für die Wochenenden.
Da das Havelland schöne Wasserstrassen bietet kam der Gedanke diese doch auch zu nutzen. Allerdings bin ich Wassersport Novize. Das einzige, was ich vorweisen kann, sind diverse Schlauchboot Erfahrungen aus meiner Sturm und Drangzeit in den frühen Achzigern in Lloret de Mar. Gekauft beim fliegenden Händler für ein paar Peseten und einen halben Tag später mit betrunkenen Mädels an Bord in irgendeiner Bucht beim Raufen versenkt Naja, so war das eben.:ka5
Nachdem ich mich ein wenig kundig gemacht habe stelle ich fest, dass sich in der nicht unerheblichen Zeit seit damals einiges im Schlauchbootbereich getan hat. Die Auswahl und die Möglichkeiten haben mich schier erschlagen. Also hab ich mich ein bißchen eingelesen um wenigstens zu verstehen, worüber hier im Forum geschrieben wird.
Nun zu meinen Wünschen: ich suche für den Einstieg ein Schlauchboot, welches sich einfach auf- und wieder abbauen läßt, möglichst leicht ist, und Kombi verträgliche Packmaße aufweist. Das Boot soll nicht getrailert werden, ich setze es nur für Tagestouren im Havelbereich ein. Also getreu dem Motto:"Sonntag ist gutes Wetter, also raus auf´s Wasser!". Meine Frau darf natürlich mit weshalb ich 350-380 Größen für geeignet ansehe, zu mal ich mit 196cm nicht unbedingt kleinwüchsig geraten bin. Als Motor habe ich mir im Bauhaus den Tohatsu MFS9.8A3 angesehen: von der Größe, Leistung und dem Gewicht bin ich angetan zu mal der sich auch im Heck meines Kombis verstauen läßt. Die gebotenen 10 PS dürften wahrscheinlich reichen
da wir eher auf gemütliche Gleitfahrt denn auf Speed aus sind.(Einen Boots FS habe ich nicht)
Als Bootsboden würde ich Hochdruck mit Luft bevorzugen auch wenn diese Bauform sicherlich einige Nachteile gegenüber Holz/Aluböden hat, mir geht´s da eher um die Bequemlichkeit und das leichte Handling.
Wichtig wäre, dass ich im Heckbereich ein paar stabile Rollen installieren kann um das Boot zu Wasser zu lassen. Bei den Booten mit Flaps scheint das nicht so ohne weiteres möglich, einen zerlegbaren Slipwagen möchte ich aber nicht jedesmal zusammenstecken und wieder demontieren.
Wäre toll, wenn ihr von euren Erfahrungen berichten und empfehlen würdet, stehe jedem Rat offen gegenüber. Danke vorab und

beste Grüsse aus dem Havelland

Schelle:saenman

Ralles
29.07.2014, 07:08
Hallo Schelle,

na, dann mal willkommen hier.
In dem anderen Thread hab ich ja schon was dazu geschrieben:

1. Honwave T38IE (das wäre das mit Flaps)
2. Bombard Aerotec 380 (das war Dir zu extrem?)
3. e-sea SPEEDKING 360 AL
4. VIAMARE 380 mit AIRDECK (das ist wohl der Preisknaller, wenn Du bei ebay nen Schnapper machst)

Empfehlungen habe ich leider keine konkreten, Sergio hat sich wohl das VIAMARE geschossen und wird in kürze was darüber sagen können.

Viel Spass bei der Bootsuche ;).

Bye, Ralf

sergio39
29.07.2014, 10:21
Ich warte noch auf den Packetdienst, melde mich dann kurz, wenn es da ist :biere

Schelle
29.07.2014, 10:50
Hallo Schelle,

na, dann mal willkommen hier.
In dem anderen Thread hab ich ja schon was dazu geschrieben:

1. Honwave T38IE (das wäre das mit Flaps)
2. Bombard Aerotec 380 (das war Dir zu extrem?)
3. e-sea SPEEDKING 360 AL
4. VIAMARE 380 mit AIRDECK (das ist wohl der Preisknaller, wenn Du bei ebay nen Schnapper machst)

Empfehlungen habe ich leider keine konkreten, Sergio hat sich wohl das VIAMARE geschossen und wird in kürze was darüber sagen können.

Viel Spass bei der Bootsuche ;).

Bye, Ralf

Hallo Ralles,

danke für deinen Hinweis im gelben Forum, mir war gar nicht klar, dass ein Teil der Leute in beiden Foren unterwegs ist. Egal, jetzt hab ich in beiden die gleichen Fragen laufen und freu mich trotzdem über die tolle Unterstützung. Danke für deine Liste, das Honwave hab ich mir auch mal angesehen. Was mich an dem Boot stört sind die Flaps. Die Slip Konstruktion an dem Boot sah irgendwie abenteuerlich aus und wurde auch nicht von Usern empfohlen. Einen zusätzlichen Bootswagen möchte ich nicht, mir ist einfach nur wichtig schnell in´s Wasser zu kommen. Ansonsten gefällt mir das Honwave.
Das Aerotec wird überall super gelobt scheint aber eher was für Speed Enthusiasten zu sein. Im Havelland mit seinen Geschwindigkeitsbeschränkungen(dank an DieterM und eccolor für die Hinweise) vielleicht nicht die ganz richtige Wahl. Gleitfähig sollte mein Wunschboot schon sein, mehr brauchts aber auch nicht.
Mal schauen, was Sergio zu seinem Viamare sagt, bin gespannt.

Beste Grüsse Schelle:saenman

Ralles
29.07.2014, 11:37
Da bin ich auch schon gespannt, mir ist das Viamare mit 70 kg zwar ein wenig zu schwer, die Frage ist, ob die Angabe stimmt.
@Sergio: magst Du das Paket dann auch mal auf die Waage legen, bitte :knuddel:bussy:knuddel

kaefertreter
29.07.2014, 13:11
Moin,
jetzt will ich auch mal meine Erfahrung zum besten geben.
Honwave t38ie mit Flaps.
Die Flaps sind zwar mit den Slipprollen :nixweiss umständlich, aber es reicht um einen 50kg Motor und 25 Liter Tank im Heck ins Wasser zu bringen. Weiterer Nachteil des Vib ist das immer irgendwo :nichtgut Wasser auf dem Boden ist weil ja konstruktionsbedingt das Ventil recht "hoch" sitzt.
Die Vorteile wie schneller Aufbau (mit Bravo Pumpe ca 20min),
nicht basteln müssen sondern einfach Luft rein und fertig :cool1
Vor allem komme ich aber mit ca16-18 km/h ins gleiten und kann dann bis auf ca 12 km/h drosseln und gleite :chapeau immer noch. Ich kann mir nicht vorstellen daß das ohne Flaps auch geht.

Schelle
29.07.2014, 20:26
Da bin ich auch schon gespannt, mir ist das Viamare mit 70 kg zwar ein wenig zu schwer, die Frage ist, ob die Angabe stimmt.
@Sergio: magst Du das Paket dann auch mal auf die Waage legen, bitte :knuddel:bussy:knuddel


...lt. dem Verkäufer in der Bucht stimmt die Angabe 70 kg. Das ist heftig. Frag mich, was das für ein Material ist dass das Boot so schwer macht. Für mich fällts damit raus...

wohba
30.07.2014, 00:13
Hallo, sind auch "Neulinge" und werden unser Schlauchboot möglichst noch diese Woche anmelden. Den Ausdruck Flaps habe ich noch nirgendwo gelesen. Was ist das?

Gruß Gudrun

fossil
30.07.2014, 08:27
Das ist in diesem Fall eine Verlängerung des Bootsboden nach hinten über den Motorspiegel hinaus, für den Schaft des Motors ist eine Aussparung vorhanden. Dürfte beim Honda - Boot und seinem Original, dem Maxxon VIB, für seine erstaunlich guten Fahreigenschaften mit verantwortlich sein. Das Honwave wird bekanntlich bei Weihai Sun Selections gebaut, die Eigenmarke dieses Herstellers ist Maxxon.

ceozwo
30.07.2014, 09:41
Hi,

das Viamare 380 habe ich - allerdings in der Version mit Alu-Boden - seit letztem Jahr im Einsatz.
An der Qualität gibt es im Vergleich zu anderen wie Zeepter, Suzumar, Honwave etc. nichts zu meckern. Es dürfen bis 30PS an den Spiegel, der Motor dafür wartet schon auf den ersten Test (bislang sind wir mit 4PS unterwegs gewesen). Papiere etc. sind kein Thema, weil alles dabei.

Das Boot wird bei ViaNova (ebay-Shop oder auch als Onlineshop) für 950,- verkauft, in der Bucht kann man aber auch als Auktion mit etwas Glück für 2/3 des Preises ein nagelneues Boot bekommen.

Für jemanden, der noch nicht weiß, wohin die Reise bootstechnisch geht, der also noch ausprobieren möchte, kann ich das Boot uneingeschränkt empfehlen.

Gruß

Ralf

ceozwo
30.07.2014, 09:46
Hi,

auch so, mein Viamare mit Alu-Boden wiegt >80 kg. Das ist stabiles PVC-Qualität ("Heavy Gauge"), schon die Hülle ist schwer.

Gruß

Ralf

Draza
30.07.2014, 13:38
mein king 360 hat auch mit aluboden 80 kg,und der tomos 18, 37 kg und 25 liter im alutank. das alles schaffe ich alleine mit slipräder.bin 64 jahre alt,das einzige ,was ein bisschen schwer ist das boot samt motor an land zu ziehen,und da wird gleich der motor abgebaut,somit 37 kg weniger,.wenn es mich mit meiner enduro 180kg auf die fresse haut muss ich sie doch auch auf die räder stellen.gruss draza.fürs hobby muss man auch mal schwitzen,das gehört dazu.gruss draza

Schelle
30.07.2014, 14:16
mein king 360 hat auch mit aluboden 80 kg,und der tomos 18, 37 kg und 25 liter im alutank. das alles schaffe ich alleine mit slipräder.bin 64 jahre alt,das einzige ,was ein bisschen schwer ist das boot samt motor an land zu ziehen,und da wird gleich der motor abgebaut,somit 37 kg weniger,.wenn es mich mit meiner enduro 180kg auf die fresse haut muss ich sie doch auch auf die räder stellen.gruss draza.fürs hobby muss man auch mal schwitzen,das gehört dazu.gruss draza

Hi Draza,

das stimmt schon, nicht so mädchenhaft bitte...:futschlac

Mir geht´s eben einfach darum, den Aufwand so klein wie möglich zu halten. Alles möglichst easy um einfach morgens schnell auf´s Wasser und abends schnell wieder runter zu kommen, da soll auch der Auf- und Abbau möglichst Spaß machen. Rechne ich mal ein Zeepter Big Catch 330(das innen auch 244cm lang ist und sogar 90cm breit) mit 45kg und einen Tohatsu 9.8 mit 37kg bin ich ohne Sprit und Gerödel bei schlanken 82 kg. So stell ich mir das vor. Würde ich trailern, wär mir das egal und ich würde auch ein größeres Boot mit einem Holz- oder Aluboden nehmen. Aber so weit ist es noch nicht...

Ralles
30.07.2014, 14:53
Das Zeepter Big Catch würd mich auch interessieren, gibts denn schon jemand, der da mal so erste Erfahrungen mit dem Fahrverhalten dieses breitwielang-Boot hat?

Schelle
30.07.2014, 15:52
...dürfte schwierig werden, dass Boot gibt´s noch nicht lange. Gefallen tät mir noch das Zodiac Cadet Fastroller 360 mit seinen 45er Schläuchen, 45kg Gewicht und 2,67 Innenlänge. Aber der Preis ist heftig...

Ralles
30.07.2014, 22:58
unter 1000 sollte es schon sein ...

Schelle
18.08.2014, 14:31
unter 1000 sollte es schon sein ...

...daraus wurde leider nichts...:D

Moin Leute,

ich noch mal. Nachdem ich hier super gut beraten und ne Menge Tips erhalten habe erst mal ein DANKE!!!:cool1 an alle hier. Ich hab mich in den vergangenen 2 Wochen umgetan, habe mir Boote angesehen und teilweise auch ausprobiert. Mein Grundgedanke bleibt das schnelle Auf- und Abbauen und leichtes Gewicht. Bootsplatz und trailern usw. sind sicherlich die Profilösung aber mir zu aufwendig. Deshalb habe ich mir jetzt ein Grabner Hobby mit einem Tohatsu 9.8 bestellt. Beides läßt sich für mich leicht händeln, ist schnell auf- und abgebaut und problemlos im Kombi zu verstauen. Für unkomplizierte Havellandtouren als Ausflugs- und Badeboot reicht´s. Zwei kostenfreie Slipstellen sind auch schon gefunden.

Ralles
18.08.2014, 15:42
Auweh. Und was kostet der Spass? Bin inzwischen auch fündig geworden .... und zwar mit einem gebrauchten e-sea speedking 360 al mit luftboden. Das ist 3 Jahre alt und war spürbar unter 1000 ;).


Viel Spass mit dem neuen Boot, wann bekommst Du es denn?

Schelle
19.08.2014, 15:38
...diese oder nächste Woche, das Boot kommt per Spedition, den Motor hol ich selbst...

Viel Spaß mit dem Speedking!

jgaustria
26.08.2014, 21:05
Gratuliere zum Kauf. Grabner ist sicher die Luxus Lösung. Kleiner Tipp: Holzboden selber bauen mit Siebdruckplatten. Das Boot wird wesentlich stabiler und das Bauen macht auch noch Spaß. Wir haben auch so eine ähnliche Kombi: Grabner Ranger und Honda BF 15. Nachdem heute rund um die kroatischen Inseln mächtig viele Wellen waren, waren wir immerhin die einzigen die sich mit einem Schlauchboot raus getraut haben. Kein Problem, wenn man ein paar Spritzer Wasser in Kauf nimmt. Die Leichtigkeit und der superschnelle Aufbau der Grabener Boote ist schon ein Wahnsinn. Wir haben die Kombi prima in einen Passat Variant bekommen. Jetzt ist das Auto noch etwas größer und so passt sogar noch das Urlaubsgepäck mit rein und die Dachbox kann daheim bleiben. Der kleine Luxus eines eigenen Bootes im Urlaub ist schon etwas sehr feines. Natürlich geschielt man irgendwann doch zu den Kajütenbooten. Aber der Lottogewinn steht leider noch aus.