Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Entscheidung Grabner-Hobby, Wiking Draco, Bombard C4
Servus zusammen
kurz die Einführungsrunde: bin 47, verh. 3 Jungs (8,10,12) und suche (welch Wunder) ein Schlauchboot. Dr. Google und das Forum hier haben mir schon viel geholfen, die Suche etwas zu "kanalisieren". Aber es gibt noch Fragen. Vielleicht kann mir jemand mit eigenen Erfahrungen berichten....
Das suche ich:
Zerlegbares Schlauchboot, in das wir alle reinpassen (ist ja irgendwie logisch).
Zumindest die Bengels sollten damit Wasserski/Tube fahren können.
Ansonsten Küste fahren, Insel und (Sand-)buchten besuchen.
Kein Trailer. Ehrlich nicht. Auch nicht in zwei Jahren. Habe einen Viano, ohne 2. Rückbank muss alles incl. Motor reinpassen (plus Dachbox). Wir fahren vor dem Meer immer noch ein wenig durch Europa, zum Trailern habe ich da keinen Nerv.
Muss man (also eher ich plus der Rest der Familie auf der anderen Seite) ohne KFZ/Slip ins Wasser bekommen (und wieder raus) Luftrollen oder Heckräder ok, aber keine Rampe mit KFZ Zufahrt (das Urlaubshaus steht Jahr für Jahr fest...).
Einsatz auf dem Meer, Korsika, also auch mal die eine oder andere Welle.
Gewichtsbedingt wohl eher 2T, 25-30PS
Diese Boote fasse ich ins Auge (raus aus div. Gründen Aerotec, NoName, Zodiac, Honda):
Grabner Hobby
C4
Wiking Draco 410
Nun meine Gedanken zu den Booten, hier bitte ich um Feedback der erfahrenen Gummikapitäne:
Hobby: schön leicht, alleine sicher zu bewegen. Kleinster Motor nötig. Kleinstes Packmaß Aber: "reichen" 25PS? Wie sieht das auf dem Meer bei Seegang aus (mit Boden)? Klar, Wasserski entfällt da eh, aber wie lange "geht" noch was? Und: sicher nie eine Lenkung... Gattin fährt nicht gerne Pinne...
C4: schön schwer, geht das alleine bzw. mit Kinder- und Frauenarbeit noch? M.E am robustesten, fährt am besten preislich eher am günstigsten. Pinne oder Lenkrad, al gusto bzw. al Kofferraumo. Aber: ich lese immer wieder kleine Horrorstories vom Aufbauen. Ich möchte auch mal fix mit dem Stern zu einer entfernteren Bucht fahren, um dort eine Insel anzusteuern. Also einen Tag aufbauen/abbauen mit vielen Schlucken Bier verträgt meine Leber nicht auf Dauer. Und es wird doch recht schwer. Würden hier die 25PS reichen? Es gibt ja Luftrollen und alles mögliche, aber wie "zerlegbar und leicht" ist das C4 dann wirklich?
Draco 410. Finde ich ja einfach schick. Erinnert an unser altes Klepper Master mit 15PS aus meiner Jugend (liegt im Keller, aber in der Oldtimerphase bin ich noch nicht). Lässt sich beliebig aufrüsten, bis ich dann in 12 Jahren doch einen Trailer besorge. Mit Pinnenmotor und 25PS wahrscheinlich zwischen C4 und Hobby. Aber: finde gar nix über Aufbauaufwand. Und: Leergewicht 86kg ist wohl ohne Adrianboden. Aber ohne den ist es wahrscheinlich ziemlich unbequem. Ebenso das Packmaß... Wie lange baut man eine(n?) Draco auf (Pinne)? Ist das im Kofferraum mit Adrianboden "realistisch"(ebenso das C4)? Wer macht das auch so? Wie empfindlich ist der Boden bei Salzwassernutzung (unser gutes Klepper erforderte stets umfangreiche Lackierarbeiten nach dem Urlaub). Und wie schwer wird der Nachen dann wirklich?
Last not least: habe ich in meiner Vorauswahl doch die eierlegende Wollmilchsau übersehen??
So. Hoffe, ich habe niemandem auf die Füße getreten (ist Gummikapitän verpönt?)
Aber seit einer Weile drehe ich mich mit der Entscheidungsfindung im Kreis und vielleicht kann ja der Eine oder Andere aus dem Kreis einen Punkt machen, zu dem ich dann komme. Mit passivem Lesen komme ich jetzt nicht mehr weiter... 1000 Dank!!
Grüße,
Till
falo6691
06.12.2014, 22:15
Willkommen Till,
von Deiner Vorauswahl ausgehend, und mit der Erfahrung, die ich mit jetzt 14 und 18 jährigen Söhnen gemacht habe:
Das C4 in schwarz mit 40 PS 2T.
Deine Anforderungen sind aber schon grenzwertig.
Ciao, Olaf
Hallo Till,
Herzlich Willkommen hier im Forum.
Deine Ausführungen über mögliche Boots Optionen sind schon mal sehr gut durchdacht, und da ich ebenfalls am Anfang meiner Bootskarriere ein auf und abbauer war weis ich was auf dich zukommt.:zwinkern
Da du eh einen Viano besitzt warum dann nicht gleich ein RIB ???
Aufbauzeit minimal und Fahreigenschaften besser als bei jedem Boot zum zusammenbauen.
Ein Freund von mir, mit dem ich mir damals das Lodestar 410 open gekauft hatte, hat seins heute noch und der Transport mit seinem Vito ist mehr als einfach. Er hatt einen Dachgepäckträger mit einer Leiterrolle über der Heckklappe und kann somit alleine das Boot auf und wieder abladen.
Weis nicht ob das eine Option für dich ist, aber eine Überlegung alle mal wert :zwinkern
Hallo Willi,
an RIB habe ich noch gar nicht gedacht. Gewicht ist geringer, als ich dachte... Die Packmaße sind aber für das Dach auch nicht ganz ohne (410open: 300x110x65) und damit wird es auf Fähren mit der Höhe schon eng (ach ja, und ich ich fröne auch gerne dem motorlosen Laster des Surfbrettes, wo stecke ich das denn dann hin??) Aufgebaut auf das Dach? Naja, mit Rollen könnte ich mir vorstellen... Aber man muss halt immer das ganze Trumm vom Parkplatz zum Wasser tragen, die Faltlösungen lassen sich ja in übersichtlichen Häppchen vom Familienmaultier (das wäre dann ich) befördern... Und aufgebaut auf dem Dach ist das sicherlich schon einen Anblick wert....
@Olaf: ja, das C4 ist bei mir auch recht weit oben, ich frage mich nur, was an den Aufbaulegenden nun wirklich stimmt. Man muss da im Internet immer etwas vorsichtig sein, da sich oft nur die melden, die Probleme haben. Aber manches klang schon recht schlüssig. Bin im Oktober mal ein Grabner Ranger mit 15PS Probe gefahren, der Aufbauaufwand war schon genial gering, wobei die Fahreigenschaften dann doch nix für meine "Pläne" waren. Da dachte ich, das Hobby mit 25PS würde die Lücke füllen.... Wenn man den ganzen Lenkungskrempel, Wimpel, Leuchtdioden etc weglässt, wie groß ist dann "Delta Aufbau" Hobby vs. C4? Bzw. vs Wiking? Muss mal auf die Suche nach 40PS 2T gehen und "probeheben"... Die Herren Jungs werden ja größer, Nr. 1 noch ein paar Jahre auf die Weide, dann schleppt er den Krempel, hehe.
In gespannter Adventserwartung auf weitere Beiträge :-)
Vielen Dank schon einmal für die Tipps,
Till
Also von meinem Efahrungswert kann ich mir nicht vorstellen das du alles einzeln zum Strand trägst und dort zusammenbaust, Motor und Schlauchkörper sind im einzelnen doch recht schwer und blöd zu nehmen :zwinkern
Von der höhe bekommst du an der Fähre keine Probleme, ausser die Fähren für Korsika sind kleiner als die für Griechenland :wow::nixweiss
Ich würde dir in jedem Fall zu einem kleinen zerlegbaren hafentrailer raten, dann kannst du am Parkplatz alles zusammenbauen und ab ins Wasser damit :D
Erleichtert alles ungemein :zwinkern
...Die Packmaße sind aber für das Dach auch nicht ganz ohne (410open: 300x110x65) und damit wird es auf Fähren mit der Höhe schon eng...
Hallo Till,
die Höhenangabe wird sich vermutlich auf den Rumpf mit aufgeblasenem Schlauch beziehen. Wenn die Luft für den Dachtransport raus ist,
sollte die Höhe geringer sein. Und dann könnte auch das Surfbrett noch daneben passen.
Hier mal als Beispiel, wie Thorsten das mit seinem alten Boot gelöst hat.
http://www.schlauchboot-forum.com/forum/showthread.php?t=22249&highlight=dachtransport
Es gibt hier im Forum noch mehr Beispiele. Such mal nach "Dachtransport".
Hallo Willi,
ich würde Dir das Bombard C4 empfehlen aus Deiner Auswahl. Ein Wiking ist auf jeden Fall schon in die Jahre gekommen, ein C4 bekommst du sogar in neu, Grabner - Boote machen auf mich immer einen "halbgewalkten" Eindruck, vor allem die Geschichte mit dem seltsamen Boden.
Wenn man kein RIB will - weil das Boot zerlegbar ist, kommt man am C4 eigentlich nicht vorbei. Wenn ich kein RIB hätte, wäre ein C4 meins.
Der Aufbau geht fluffig, ist auch mit Frau und Kindern machbar und fährt sensationell.
schlauchi20
07.12.2014, 11:02
Was kann ich zu Deinen Fragen beitragen?
Einige Anregungen aus unserer Karriere:
Familie mit 2 Kindern und 1 Hund, also mit Eurer Besatzung vergleichbar.
Erstes Jahr mit E-Sea 380 mit Honda 20 PS 4T.
Wasserski geht natürlich nicht, aber Tube fahren mit den Kindern schon.
Auf und Abbau:
Mir hat es nichts gemacht, das Boot selber auf und ab zu bauen, ich habe daran sogar im Ulaub Spass. Nervig ist beim Abbau halt, dass man das ganze Gerödel vor dem finalen Einpacken halt vom Salz befreien muß.
Bei uns kam noch dazu, dass das Gerödel noch zum Teil in die Dachbox mußte und am Motor die Pinne abgeschraubt werden mußte, bis alles im Kofferraum war.
Also: Das Zerlegen des Bootes selber ist gar nicht so das Thema, wenn Du denn genügend Platz hast, alles auch "mal schnell" einzuladen.
Das C4 kenne ich vom Aufbau nun nicht, aber die "normalen" Boote hast Du eigentlich in weniger als einer Stunde locker aufgebaut, wenn Du jemanden hast, der Dir das ganze Geraffel ausläd, während Du mit dem Aufbau beschäftigt bist.
Gleiches gilt für den Abbau: Einer baut ab, der andere fängt mit der Verladung an. Wenn das in Teamarbeit geht, kein Thema.
Was wir aber völlig unterschätz hatten, war der Transport der "Einheit" zum Wasser. Wir hatten uns gedacht: Alles rein (Westen, Sprit, Essen, Handtücher, ....), dann die Slippräder runter und eben die 250 Meter zum Strand gezogen. Abends sollte das Boot dann zurück zum Platz.
OK.
Nachdem wir das Boot einmal am Wasser hatten war klar, der Plan ist nix. Ohne Hafentrailer, bei dem Du nichts mehr heben mußt, sondern nur ziehen, kannst Du das vergessen.
Der Transport zum Wasser hat bei uns fast länger gedauert als der Aufbau!! Und aufbauen willst Du am Auto, denn Du brauchst eventuell noch Hilfsmittel, die Du nachher im Boot nicht brauchst.
An dieser Stelle ist eine vernünftige Lösung gefragt, sonst hast Du keinen Spass.
Wir sind dann im nächsten Jahr beim Rib auf Trailer gelandet, aber das hatte auch andere Gründe.
Gruß Rüdiger
Wenn du öfters aufbauen willst, ist das Hobby sicher eine sehr gute Wahl. Es ist einfach zu handeln, hat viel Platz, und rund um die Insel kommst du auch.
Grenzwertig wird es halt bei Wellen, da ist nichts mehr mit Gleitfahrt, es spritzt gewaltig, da ist schnell Schluss mit Lustig....
Das C4 ist von den zerlegbaren sicherlich eines der besten Boote. Das "Problem" beim Aufbauen ist einfach nur der Kiel, der in das Boot gespreizt werden muss, und bei der ersten Montage der Platte wieder hervorkommt.... Hier hilft die legendäre Bierkiste, die man vorne am Bug unterstellt, so das Boot etwas vorformt und somit alles einfacher zusammen gebaut werden kann.
Die ominösen Ribs, die für den Dachtransport geeignet sind, davon rate ich etwas ab. Hier spielt einfach das Gewicht eine Rolle, diese Ribs sind einfach nicht mit richtigen Ribs vergleichbar. Hier werden immer wieder Vergleiche gezogen, die es gar nicht gibt.
Deshalb würde ich das etwas skeptisch betrachten.
Auch sagt die maximale Motorleistung etwas über das Boot aus...
zB das so viel gelobte lodestar open 430 kann mal 40 PS, das C4 schon 50 trotz Zerlegbarkeit....
Wo man beim C4 den Aufwand des Zerlegens hat, hat man beim Lodestar das Problem des Transportes zB am Dach.
Beim Hobby hast du das alles nicht, aber dafür ein sehr leichtes Boot im Vergleich zu den anderen (nur 39 kg).
C4 109 Kg, Lodestar 89 Kg.
Einen Einlegeboden gibts fürs Hobby auch, da bist aber um 28 kg mehr (insgesamt 67 kg, immer noch geringer als die anderen).
http://www.grabner-sports.at/Einlegebo-RANGER-HOBBY.1658.0.html
Wasserski geht sicher auch, Tube allemal....
Material ist bei Graber hochwertig, da kommen die anderen gar nicht mit.
Somit relativiert sich auch der 25 PS Motor an diesem Boot
Hallo Willi,
ich würde Dir das Bombard C4 empfehlen aus Deiner Auswahl. Ein Wiking ist auf jeden Fall schon in die Jahre gekommen, ein C4 bekommst du sogar in neu, Grabner - Boote machen auf mich immer einen "halbgewalkten" Eindruck, vor allem die Geschichte mit dem seltsamen Boden.
Wenn man kein RIB will - weil das Boot zerlegbar ist, kommt man am C4 eigentlich nicht vorbei. Wenn ich kein RIB hätte, wäre ein C4 meins.
Der Aufbau geht fluffig, ist auch mit Frau und Kindern machbar und fährt sensationell.
Danke Lorenz für die Empfehlung, aber ich glaub ich bleib lieber bei meinem 470er Grand :lachen:D
Hallo Willi,
:nuts Ok, dann eben Tilli!:new
Cool, das Forum gefällt mir:-) Vielen Dank für die vielen Beträge... Kann ja kaum jedem einzeln antworten....
Also Dachtransport/RIB habe ich wieder ausgeschlossen, das ist mir einfach zu wuchtig, Dachlast etc. Und so wie ich das sehe, braucht man einen guten Draht zum Schlosser - oder entsprechend Kleingeld.
Hatte übrigens mal Wiking angeschrieben, angeblich kann man den Draco jetzt auch wieder in neu bestellen... Aber letztendlich bleiben wohl doch nur C4 vs Hobby... Wobei letzteres mit 25PS auf dem Meer sicher nur mit Boden sinnvoll ist, außer man will nur mal eben vorsichtig zur nächsten Insel tuckern und gibt eh kein Gas. Dann ist es natürlich schick, Auto parken, Hülle im Rucksack zum Strand, während ich den Rest ranschleppe, Pumpen die Junioren schon mal los, nach 20min tuckert (stinkt) der 2-Takter... So lief das bei der Probefahrt mit dem Ranger. Nach der Fahrt habe ich ohne Probleme das Boot alleine in die Sonne getragen, rumgewuchtet damit alle Seiten trocknen etc. Aber ich mache mir halt Sorgen, ob die sportliche Seite reicht. Hier hat C4 garantiert die Nase vorn, die Frage ist, wie weit.... Gibt's denn einen Hobby Fahrer, der einfach ehrlich/selbstkritisch/positiv eine Aussage treffen kann, oder ist schon mal jemand Hobby mit Boden auf dem Meer gefahren?
Den Transport zum Wasser sehe ich auch nicht so einfach, allerdings schwebt mir vor, dass das Boot am Strand bleibt. Das Haus, in dem wir immer Urlaub machen liegt direkt am Strand, geht so 20m durch ein paar Büsche nach unten. Unten ist viel Strand, da stört das Boot nicht, wenig los etc. Allerdings kann man das Boot eben auch nicht im Wasser lassen, da ungeschützt und ohne Boje. Aber das Segelboot der Nachbarn liegt auch immer unten, man muss es halt nur aus dem Wasser bekommen (und die ersten Meter sind etwas steiler, also nicht so der ganz flache Strand...)
Dumme (?) ganz andere Frage: Wenn man ein aufgebautes Boot im Wasser/Hafen lassen will, was kommt da ganz grob im Urlaub an Kosten auf einen zu (wenn wir auch mal woanders hinfahren)? Komme aus der "Segelecke", da hat man das Schifferl ja nie im Hafen gelassen bzw war halt gechartert... Oder wie macht ihr das? Einfach am Strand liegen lassen mit Schloss am Motor? Oder ist das je nach Land die sicherste Methode, einen Grund für Neukauf zu erzeugen?
2te Adventsgrüße,
Till
Hallo Bernhard,
wenn ich es richtig interpretiere, findest Du das C4 besser, würdest aber aufgrund meiner "Nutzungsbeschreibung" zum Hobby raten, das auch ok ist...?
Wie hoch müsste man wohl das C4 motorisieren, um die gleiche "Zugleistung" wie beim Hobby zu erzeugen?
Grüße,
Tilli äh Will nee Till
sergio39
08.12.2014, 01:27
Hallo Till,
auch von meiner Seite aus ein herzliches Willkommen hier im Forum :biere
Ich habe auch 3 Kids, und ein 470er Norisboat mit einem 20er 4-Takter dran.
Tube ziehen geht prima, Wakeboard nur mit den Kids, ich bin mit knapp 80 Kg schon zu schwer.:cognemur
Auch ich baue immer auf und ab. Was mir dabei unheimlich hilft, ist eine elektrische Bravo-Pumpe mit Akku. Damit geht mein Aufbau in nahzu der halben Zeit und kräftesparend ist es zum Glück auch. Das Problem sehe ich allerdings nicht beim Boot sondern am restlichen Gerödel.....
Ein 40er 2-Takter wiegt eben trotzdem um die 70 Kg, die dazuhin auch noch schwierig zu packen sind. Auch die 30er-Klasse ist nicht viel besser, mit 60 oder mehr Kilos solltest du rechnen. Das Teil mal so schnell über hundert oder mehr Meter zum Aufbauort zu bringen ist schon eine Herausforderung.
Deshalb bin ich bei nur 20 PS (ca.53 Kg - grenzwertig :ka5) hängen geblieben, da alles Andere zu gewichtig wird. Ich baue immer direkt am Fahrzeug auf und bringe das aufgebaute Boot mit Motor via Slipräder dann zu Wasser. Dazu fahre ich so nahe wie möglich ans Wasser mit dem WoMo (in meinem Fall) heran, damit der Weg so kurz wie möglich bleibt. Hatte mal den Fall, daß es auch 200m zum Waser war, habe mir aber mit einem Rollbrett zum Möbeltransport vorne unterm Kiel beholfen.:zwinkern
Werde in der nächsten Saison mal mit einem flacheren Propeller testen, ob dann der Anzug für mich zum Waken reicht....:nixweiss
falo6691
08.12.2014, 07:18
@Till
Du hast zwar Aerotec ausgeschlossen...
Ich habe meins (http://www.boote-forum.de/showthread.php?t=130710) mal einen Kilometer durch den Wald gezogen. Wasserski und Wakeboard bis 80 kg sind möglich. Gewicht inkl. Motor 100 kg. Aufbauzeit mit Bravo Pumpe und Pinnenmotor ca. 30 min, mit Lenkung und Geräteträger 1 h. Wir waren in mit 4 Personen und zwei Hunden unterwegs. Alleine im Boot konnte man aus dem Stand direkt in Gleitfahrt starten.
...ich muss es halt immer wieder empfehlen.
Diese Ausstattung ist auch sehr komplett: http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/bombard-zodiac-aerotec-420-aussenborder-25-ps-mercury/230682656-211-1737?ref=search
Neu gibt es das leider nur noch als 380er.
Ciao, Olaf
Hi Olaf,
ja das Aerotec schwirrt mir schon immer im npch Kopf rum. Stand auch schon vor einem gebrauchten 420er... Was mich (oder meine Gattin) daran stört ist der V-Boden, man kann halt doch eigentlich nur auf den Bänken sitzen. Ist eher eng... Das Gebrauchte war bei einem Händler hier in München, der meinte, der Luftboden wäre für die richtigen Fahreigenschaften extrem druckempfindlich. Aber vielleicht wollte er auch nur etwas anderes verkaufen... Das neue Aerotec ist auf jeden Fall zu klein. Die Anzeige bei Klein-Bucht hatte ich auch schon in Erwägung gezogen....
@Sergio: gut, dass ich hier nicht der Einzige aus dem Süden bin... Ja, das mit dem Motorengewicht sehe ich ähnlich. Habe hier einen 15PS Johnson stehen, den bewege ich recht einfach. Skaliert das GEwicht da linear mit den PS?
Grüße, Till
...gelöscht da doppelt... Dachte, erste Antwort wäre flöten gegangen...
sergio39
08.12.2014, 18:46
... Ja, das mit dem Motorengewicht sehe ich ähnlich. Habe hier einen 15PS Johnson stehen, den bewege ich recht einfach. Skaliert das GEwicht da linear mit den PS?
Grüße, Till
Hallo Till,
meines Wissens nach gibt es noch immer einen Gewichtssprung von 15/20 Ps zu mehr. Während die 20er als 2-Takter so um die 40 Kg und die 4-Takter um die 52Kg sich bewegen, sind schon ab 25 Pferdchen zumindest bei den 4-Taktern deutlich gewichtiger und mit weit über 65 Kg zu rechnen.
Ursächlich dafür sind wohl die Kraftköpfe, die genau bei diesem Leistungssprung von etwa 350ccm auf um die 500 ccm größer werden.:nixweiss
Hi Olaf,
ja das Aerotec schwirrt mir schon immer im npch Kopf rum. Stand auch schon vor einem gebrauchten 420er... Was mich (oder meine Gattin) daran stört ist der V-Boden, man kann halt doch eigentlich nur auf den Bänken sitzen. Ist eher eng... Das Gebrauchte war bei einem Händler hier in München, der meinte, der Luftboden wäre für die richtigen Fahreigenschaften extrem druckempfindlich. Aber vielleicht wollte er auch nur etwas anderes verkaufen... Das neue Aerotec ist auf jeden Fall zu klein. Die Anzeige bei Klein-Bucht hatte ich auch schon in Erwägung gezogen....
@Sergio: gut, dass ich hier nicht der Einzige aus dem Süden bin... Ja, das mit dem Motorengewicht sehe ich ähnlich. Habe hier einen 15PS Johnson stehen, den bewege ich recht einfach. Skaliert das GEwicht da linear mit den PS?
Grüße, Till
das mit dem Druck vom Hochdruckboden stimmt, der braucht 0,8 bar um steif zu sein. mit weniger leiden die Eigenschafte extrem.
Aber, wo ist das Problem dabei ?
Hallo Till,
hast Du schon mal an so eine Kombi gedacht?
http://www.schlauchboot-forum.com/forum/showthread.php?t=28942
Der Motor ist mit knapp über 50 Kg noch tragbar und man kann das Boot mit dem Handslipwagen sehr gut slipen. Viel größer wird auf sandigem, bzw. Kiesstrand nicht gehen.
Tube fahren geht auf alle Fälle und Wasserski habe ich schon mit 75 Kg gezogen. Da wird es halt auch auf das Gewicht vom Boot und dem Inhalt ankommen.
Gruß Teddy
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