Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Motorausfall in der Strömung
Als hätte ich eine Eingebung gehabt. :schlaum
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Da ich aber die Kopffdichtung (vom Motor) getauscht habe möchte ich das Ergebnis meiner Arbeit erst einmal alleine auf Funktion überprüfen. Nicht dass wir zum Schluß der ganzen Mannschaft durch unsere erste Fahrt diese Jahr die Tour verhageln.
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Aber mal ganz von vorne.
Nachdem das Boot im Wassser war, der Motor tadellos ansprang und seinen Dienst verrichtet, sind wir einige Zeit im Otterstädter Altrhein rumgeschippert. Dann hatte ich mir die Kopfdichtung nochmals angesehen. Alles dicht.
Es ging stromaufwärts Richtung Sportboothafen Speyer. Kurz vor erreichen des Zieles bliebt der Motor unvermittelt während einer Vollgasfahrt stehen und ließ sich nicht mehr starten. Dagmar meinte, der Staudruckmesser zeigte während der Fahrt nichts an. Wenn wir eine Plastiktüte eingefangen hatten könnte der Motor überhitzt gewesen sein. Es war keine Tüte zu sehen und unter der Motorhabe war es so warm wie immer.
Während wir den Motor abkühlen ließen stellten wir fest, dass es recht zügig den Bach runter ging. 7 km/h Fließgeschwindigkeit plus Wind, der in die gleiche Richtung drückte.
Der Motor sprang immer noch nicht an. Also Anker aus dem Bugstaufach rauß und die Ruder in die Ruderdollen. Der Versuch aus der Fahrrinne zu kommen trieb mir den Schweiß auf die Stirn. Nicht nur weil es ansterngend war, von unten kam ein Schubverband.
Irgendwann war es geschaft. Wir waren aus der Fahrrinne, dafür in der Nähe von Buhnen. Der Anker glitt langsam nach unten. 3,5 m laut Tiefenmesser. Die Ankerleine vibrierte, der Flußgrund war erreicht. Langsam gab ich mehr Leine und stellte mich auf einen ordentlichen Ruck ein. Es blieb beim vibireren. Auch als 30 m Ankerleine mit 4 m Kettenvorlauf ausgegeben waren.
Wir waren jetzt zwar langsamer unterwegs, aber immer noch unterwegs. Eine Wasserskischule schleppte uns dann ins Reffenthal. Wir hatten uns brav bedankt und dann war diese auch schon wieder entschwunden.
Der Streß ließ nach und wir konnten jetzt mit Verstand an die Sache.
Batteriehauptschalter ist drin, Gang ist rauß, im Notaus hängt der Clip - und der Motor spring nicht an. Zündkerzen rauß und nachgesehen. Rehbraun und absolut trocken.
Trocken war die Lösung. Ersatztank angeschlossen und der Motor lief wieder. Er hatte also keinen Spritt bekommen. Hätte ich ja auch vorher drauf kommen können.
Wir sind dann zurück in den Otterstädter Altrhein und haben windgeschützt geankert.
Dagmar hat sich gesonnt und ich mich ans Werk gemacht. Der Pumpball wurde ausgebaut und das auslaufende Benzin im sauberen Ösfaß aufgefangen. Der war in Ordnung. Die Benzinleitung vom Pumpball zum Einbautank habe ich mit dem Mund durchgeblasen. Dies war durchgängig. Dann wurde die Leitung nach dem Wasserabscheider zum Pumpball abgenommen und ebenfalls durchgeblasen. Auch diese war frei.
Jetzt blieb nur noch das Stück hinter dem Wasserabscheider zum Motor. War die Leitung geknickt? Nein, also das Kupplungsstück vor dem Motor entfernt und die Leitung zum Wasserabscheider durchgeblasen. Keine Verstopfung. Somit blieb nur das Kupplungsstück. Aber auch dieses war frei.
Alles wieder zusammengebaut und das Benzin vom Ösfaß wieder in den Tank dekantiert. Den Einbautank an den Motor angeschlossen, - und der Motor lief wieder.
Wir sind dann wieder ins Reffenthal und haben dort noch ein alkoholfreies Bier getrunken.
Und an was lag es jetzt? Ich weiß es nicht! :nixweiss :cognemur Die Kopfdichtung ist ok, die Leitungen und der Pumpball nebst Wasserabscheider und Motoranschluß sind frei.
Ich weiß aber,
dass ich mit normalen Paddeln nicht aus der Fahrrinne gekommen wäre,
dass eine griffbereite Leine, welche an der Bugöse festgemacht ist, Gold wert sein kann,
ankern in der Strömung bei mir nicht funktioniert und
ich - wie die ganzen Jahre davor auch schon - immer einen separaten Tank mitführen werde.
Vielleicht war ein Stecker von der Spritleitung nicht richtig drauf und hat Luft gezogen.
Immer ein sch... Gefühl wenn die Maschine nicht will.
Richard,
der einzige Stecker vom Einbautank bis zum Motor ist der am Motor. Und der wurde vor bestimmt 2 Jahren das letzte Mal abgenommen.
Aber mit dem Gefühl, da hast du vollkommen recht. Ruckzuck wir aus Spaß Ernst.
Lucalino
05.05.2016, 20:57
Mist, da stehen einen die Haare zu berge.Motorpanne bei annähernden Schuppverband.
Ging zum Glück noch mal gut aus,was mir spontan einfällt: verstopfte Tankentlüftung,defekter Pumpball.
Ein griffbereites 10 Meter Seil , welches mit einen Karabiner in der Bugöse
befestigt ist, führe ich auch mit.
Baschdel
08.05.2016, 15:27
Mir auch mal sowas passiert.
tankanzeige hing.
Motor ging aus.
Hatte auch sofort Anker klar gemacht dann aber umgeschaltet.
Habe 25l echte Reserve in der Backkiste in Form eines über einen Dreiwegehahn eingschleiften Aussenbordkanisters.
EInfach Umschalten zwei mal Pumpen udn weiter ging es. Schon SCH.... wenn man in der Ströhmung hängt bzw treibt und solch ne Situation hat
el greco
08.05.2016, 15:53
Hallo Michael, welchen Anker nutzt Du?
Hallo Jürgen,
ein 4 kg Klappanker. Ein anderer paßt nicht mehr ins Boot. Oder von dem anderen Sicherheitsgeraffel muß dann was zu Hause bleiben.
Oliver74
08.05.2016, 19:05
Hallo
ein 4 kg Klappanker. Ein anderer paßt nicht mehr ins Boot.
Schau mal, ob Du den kleinsten Kobra (2KG) Anker zusammengeklapt nicht unterbringen könntest:
http://bilder.koesling.de/kobra-anker.pdf
Den 2KG Kobra traue ich mehr Haltekraft zu, als den 4 KG Klappanker.
Wenn der Klappanker sich nicht zufällig an einem dicken Stein verhakt, dann hält der nicht vernünftig :ka5
Hallo Michael, welchen Anker nutzt Du?
Hallo Jürgen,
ein 4 kg Klappanker. Ein anderer paßt nicht mehr ins Boot. Oder von dem anderen Sicherheitsgeraffel muß dann was zu Hause bleiben.
Hi Michael,
ich bin mal so frei Jürgens Frage vermutlich vor zugreifen... :nixweiss:ka5
Mit einem "kleinem" 4 kg Klappanker (geht natürlich besser mit 2 Ankern)
kannst Du speziell bei starker Strömung und Motorausfall wunderbar Dein Boot zu eine Gierseilfähre umfunktionieren. :cool1:biere
Das Funktioniert ganz einfach.
- Boot mit Bug in Richtung der Strömung drehen.
- den Anker vom Bug aus möglichst weit in Richtung Ufer und leicht noch vorne auswerfen.
- wenn der Anker halt findet, im Boot mit der straffen Ankerleine auf einer Bootsseite vom Bug nach hinten zum Heck laufen und dabei das Boot mit den Körper (Füßen) leicht quer zur Strömung drehen.
- die Ankerleine weiter straff halten und warten bis sich das Boot durch die Strömung "von allein" in Richtung Ufer bewegt. :chapeau
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/84/Schema_Gierf%C3%A4hre.png/431px-Schema_Gierf%C3%A4hre.png
Ist natürlich schon eine anstrengende Übung und auch von den Wurfkünsten mit dem Anker abhängig, aber insbesondere bei vorhandener Strömung eine gute Möglichkeit relativ schnell einige Meter aus der Fahrrinne zu kommen. :biere
Bei keine Strömung geht es mit 2 kleine Klappanker auch Schrittweise mit mehrmaligem wechselndem Auswerfen der Anker sich so in Richtung Ufer zu ziehen. :schlaum
Zumindest ab einem gewissem Gewicht des Bootes hat man damit weitaus mehr Chancen als mit Ruderversuchen. :biere
Wenn der Anker wie bei Dir im Grund nicht greift ist diese Methode natürlich auch für´n A.... :ka5 :knuddel
el greco
08.05.2016, 22:35
Du weißt ja, dass ich auf den Britany Anker schwöre...
Moinsen,
wenn ich erzähle, dass der Zweitmotor für das offene Meer zwar auch ganz nett ist aber in Sachen Sicherheit auf der Elbe viel wichtiger, schauen mich einige immer ganz komisch an. Ich möchte jedenfalls auch keinen Motorausfall in der Fahrrinne haben, auch so ein mittlerer Containerdampfer hat gerne 3 Kilometer Bremsweg und er sieht Dich sowieso nicht von der Brücke aus. Um das Boot mittels Anker ans Ufer zu gieren, müsste man bei 300 Metern zum Ufer
ja 600 Meter Leine dabei haben und vor allem die Zeit für das Manöver, hinzu kommt die Tiefe an einigen Stellen 20m. Auf dem Meer ist, banal gesagt, einfach mehr Platz, auch zum Ausweichen und selten so eine Strömung.
Wolfgang
09.05.2016, 13:49
kannst Du speziell bei starker Strömung und Motorausfall wunderbar Dein Boot zu eine Gierseilfähre umfunktionieren.
Benny, sorry. Mit aller noch notwendigen Höflichkeit, es ist wieder WIKi Theorie Mist :nixweiss
Deine Beschreibung wie es zu machen ist, zeigt, dass du es zumindest noch nie gemacht hast........
Ab einem bestimmten Gewicht des Bootes kann Mann in der Strömung von Glück reden, wenn man es am Anker halten kann. Das war es aber auch dann.
Da wird kein zweiter Anker mehr geworfen und man dreht auch kein Boot mehr mit den Füßen quer zur Strömung :cognemur
OK, mit einer Forelle könnt es klappen bei euren ostdeutschen Strömungensgewässern :futschlac
Gruesse,
Sorry, aber wo liegt das Problem mit paddeln? Es geht ja nur um ein paar Meter um eventuell einem Schifferl auszuweichen.
Nach ein paar Ruderschlägen bewegt man sich bereits mit ca 2kn quer zum Strom, das reicht völlig. Wie weit es mich dabei abtreibt ist ja ziemlich egal, in Michaels Fall haette ich mich da noch gemuetlich an den Buhnen vorbeitreiben lassen und in Ruhe geschaut wo ich sicher anlegen kann.
Bzw gehe ich davon aus, dass es um das Boot am Foto geht. Wenns deutlich groesser wird, dauert das Beschleunigen halt länger (beim Rudern), aber wenn es sich mal bewegt kann man sehr gut mit Rudern manövrieren.
Die Sogwirkung der Schubverbände überschaetzt man auch. Wir sind ja mal in einem 4,2m Schlauchboot und einem Badeboot die Donau runtergepaddelt und da konnte man sich mit dem Paddel vom Rumpf weghalten, als uns von einem solchen Brummer Bier angeboten wurde.
OK, hinten wird's dann kurz ein bissl ruppig :-)
cu
martin
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Schau mal, ob Du den kleinsten Kobra (2KG) Anker zusammengeklapt nicht unterbringen könntest:
http://bilder.koesling.de/kobra-anker.pdf
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Hallo Oliver,
hier mal ein Bild von meinem Bugstaufach.
http://s1.up.picr.de/3812819.jpg
Der Bereich unterhalb des Tanks ist gerade so breit, dass ein Feuerlöscher, 2 große Leinen, die Ankerleine und ein 100 mm KG-Rohr schräg rein passen. In diesem steckt der Anker mit Kettenvorlauf. Somit darf dieser max. einen Durchmesser von ca. 90 mm haben. Und von der Höhe her ist es ebenfalls stark eingeschränkt.
Lose möchte ich da vorne nichts rumliegen haben. Zum einen würde dies am Edelstahltank scheuern und zum anderen event. unten das GFK beschädigen.
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Deine Beschreibung wie es zu machen ist, zeigt, dass du es zumindest noch nie gemacht hast........
Ab einem bestimmten Gewicht des Bootes kann Mann in der Strömung von Glück reden, wenn man es am Anker halten kann. Das war es aber auch dann.
Da wird kein zweiter Anker mehr geworfen und man dreht auch kein Boot mehr mit den Füßen quer zur Strömung :cognemur
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Das hört sich an, wie wenn wir ein "Ernstfall üben" Treffen brauchen um solche
Gefahrensituationen meistern zu können. :zwinkern
Wolfgang
09.05.2016, 18:34
"Ernstfall üben" Treffen brauchen
Dietmar :chapeau
Haben wir schon gemacht. Auch beim Berlin Treffen ein wenig schleppen.....:zwinkern
Und jetzt in HH wieder drüber gesprochen. Nur was man ständig ein wenig übt, sitzt dann auch, geht aber mindestens ein wenig planvoller ab.......
Benny, sorry. Mit aller noch notwendigen Höflichkeit, es ist wieder WIKi Theorie Mist :nixweiss
Deine Beschreibung wie es zu machen ist, zeigt, dass du es zumindest noch nie gemacht hast........
Ab einem bestimmten Gewicht des Bootes kann Mann in der Strömung von Glück reden, wenn man es am Anker halten kann. Das war es aber auch dann.
Da wird kein zweiter Anker mehr geworfen und man dreht auch kein Boot mehr mit den Füßen quer zur Strömung :cognemur
OK, mit einer Forelle könnt es klappen bei euren ostdeutschen Strömungensgewässern :futschlac
Ach Wolfgang...
Beiträge nicht richtig lesen/verstehen und dann irgendwas daraus zu konstruieren was so nicht geschrieben wurde ist ja schon nee Leistung für sich, aber Glaskugellesen darüber ob andere User Dinge im Leben gemacht haben, trägt dann natürlich noch mal so richtig auf hohem Niveau zum Thema bei. :cool1:hail
Von daher mal ganz direkt und ohne jegliche Höflichkeit: :naughty
Kommt von Dir eigentlich och irgendwann wieder mal wat konstruktives zu Themen oder quatscht Du jetzt nur noch Dünnet? :nixweiss:sleeping
quastenfloesser
10.05.2016, 08:37
Servus zusammen,
bevor das hier jetzt eskaliert.....
Hat der ein oder andere eigentlich bemerkt, dass die die das Gewässer öfter befahren sich noch nicht zu Wort gemeldet haben?
Das hat auch einen guten Grund und der ist wie folgt:
Das ist kein stehendes Gewässer, was so ein bissi verträumt vor sich hin plätschert ohne das man es eigentlich so richtig merkt.
Da ist teilweise richtig Zug drauf. Je nach Pegelstand kann man da mit 6-9 km/h rechnen.
Weiterhin ist da auch überwiegend Betrieb auf der Wasserstrasse.
Selten ist da mal nix los.
Gesetzt nach Murphys Law passiert so eine Sch.... immer dann wenn man es am wenigsten brauchen kann. :cognemur
Ich kann mir das P für Panik auf der Stirn gut vorstellen. :biere
Allein die Einfahrt ins Reffenthal mit rudern oder paddeln zu treffen, stelle ich mir schwierig vor.
Deshalb auch die, viel belächelte Vorsichtsmassnahme, mit der Leine am Bug angeschlagen zu fahren.
Im Fall der Fälle echt praktisch.....
Hallo Michael,
Für was brauchst du denn den Klappanker an Bord, wenn der eh nicht hält :ka5:ka5( zumindest auf dem Rhein) , da solltest dir doch ne andere Möglichkeit einfallen lassen.
...,und Wolfgang, es ist schon richtig das Prinzip der Gierseilfähre, Beispiel : egal wie das Boot in der Strömung liegt, ich würde meinen Heckanker, den ichschnell zur Hand habe, in Richtung nächstgelegenes Ufer möglichst weit werfen, sollte natürlich halbwegs greifen Seil um die vordere Ufer abgewande Klampe befestigen, und nun rate mal wohin das Boot treibt,.... Unterstützen kann man das Treiben ja noch mit der Motorfinne, als Ruder.
Und übrigens, mein Anker hält auch in der Elbe mit ca. 7 km/h Strömung, auch wenn sich noch 3 Schlauchis als Päckchen bei mir festmachen, so geschehen zur dampferparade 2013
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in Richtung nächstgelegenes Ufer möglichst weit werfen,
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An alle, die schon mal einen Ankerweitwurf gemacht haben:
Gewicht Anker 4 kg, Gewicht 4 m Kettenvorlauf geschätzt ebenfalls 4 kg. Wir werfen also ca. 8 kg amorphe Masse mit einem Durchmesser von ungefähr 40 cm auf einem wackeligen Untergrund über Bord. Ich schätze mal mehr wie 2 m weit fliegt der nicht.
Wenn der Anker über Bord ist muss die Kette parallel hinterher. Wird diese durch den Flug des Ankers über den Schlauch gezogen, bremst die Ketten den Anker ab. Bis er den Grund in 3,5 m erreicht hat ist er dann nur noch die Hälfte von den angenommenen 2 Metern vom Boot weg.
Nehmen wir an, dass er tatsächlich 2 m weit vom Boot auf dem Flussgrund zu liegen kommt und greift. Der Rhein ist an dieser Stelle 230 m breit. Wenn ich in der Mitte des Flusses bin habe ich 130 m zurückzulegen. Bei einer Wurfweite von 2 m entspricht dies 65 Würfen a 8 kg und 64 mal 30 m Ankerleine gegen den Strom einholen.
Die letzten 3,5 m der Leine treibt das Boot wieder mit 7 km/h Fließgeschwindigkeit, dies entspricht 1,9 m Abdrift pro Sekunde. Wenn ich jetzt nur 3 Sekunden annehme um den Anker mit Kette die 3,5 m nach oben zu holen, alles zu sortieren, wieder auszuwerfen und absenken des Ankers annehme bin ich schon 3 x 1,9 m = 5,80 m wieder unkontrolliert unterwegs.
Auch wenn meine Annahmen etwas in alle Richtungen hinken, vergesst den Ankerweitwurf. Oder beweist es bei einem Treffen.
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