Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das neue Wiking Herkules
Hallo Freunde,
hier noch ein paar Bilder vom neuen Wiking Herkules, ich muss sagen, dass mir dieses Boot wirklich super gefällt. 7,1 Meter lang, maximal 2 x 100 PS :chapeau
http://www.schlauchboot-forum.com/sbfneu/boot05/85.jpg
http://www.schlauchboot-forum.com/sbfneu/boot05/86.jpg
http://www.schlauchboot-forum.com/sbfneu/boot05/87.jpg
http://www.schlauchboot-forum.com/sbfneu/boot05/88.jpg
http://www.schlauchboot-forum.com/sbfneu/boot05/89.jpg
Hier noch zwei Bilder vom Wotan
http://www.schlauchboot-forum.com/sbfneu/boot05/90.jpg
http://www.schlauchboot-forum.com/sbfneu/boot05/91.jpg
:Kapitaen :Kapitaen :Kapitaen
Michel,
was stand da am Preisschild vom 7,1m Wiking ? :nixweiss
Hallo,
Die Möwe ist aber das 570er mit dem TDI oder?
Und wenn sie jetzt den TDI noch ins 7,10er reingeben, dann muss ich wohl ne Bank ausrauben :D
cu
martin
Ehemaliger
16.01.2005, 18:09
Michel,
was stand da am Preisschild vom 7,1m Wiking ? :nixweiss
Hey Ferdi das willst du gar nicht wissen :wow: :lachen
Michel,
was stand da am Preisschild vom 7,1m Wiking ? :nixweiss
Hallo Ferdi,
hier ein paar technische Daten von dem Boot. Habe ein Prospekt erhalten, nachdem ich mich einige Zeit mit einem Verkäufer unterhalten habe. Wollte nämlich von jedem Schlauchbootausteller Prospekt und Preisliste bekommen, was mir auch gelungen ist. Aber einige sind erst nach einem persönlichen Gespräch wahrscheinlich aus Kostengründen mit dem Prospekt herausgerückt, nachdem man danach gefragt hat, und auch wirklich Intersse bekundigt hat. :schlaum
Bootart Gleitboot, V Kiel GFK
Nutzlas 2200 kg
max. Mot. 147 kw 200 PS LS
Länge 7,10m
Breite 2,50m
Nutzb. Innenraumlänge 6,00m
Gewicht ohne Zubehör 440 kg
Schlauchdurchmesser 50 cm
Packmass Boothaut eingeschlagen 640x200x90 cm
zul. Personenzahl 8
Material Rumpf GFK
Material Schlauch Hypalon
Serm. Ausstattung 4 Tragegriffe Reihleine Schlepp/Ankeröse Lenzventil 2 Satz Paddelhalter Halterung für Steuerkabel 3 Stauräume, Ankerkasten
Entwurfskategorie C Küstennahe Gewässer
Preis mit serm. Lierferumfang 15900 Euro :chapeau
Zubehör
Einbautank ca. 120 L inkl. Montage 580 Euro
Badeleiter montiert 270 Euro
Fahrersitz gepolstert mit Backskiste 450 Euro
Beifahrer gepol. mit Backskiste 450 Euro
Beleuchtungsbügel mit Lampen BSH, Kabelsatz montiert 1900 Euro
GFK Vordeck inkl. Radsteuerung, Lenkrad, Lenkkabel, verst. System 1900 Euro
Grundausstattung 2 Stechpaddel, Kolbenpumpe, Manometer 150 Euro
Heckflaggenstock mit Bundesflagge und Beschläge 50 Euro
Hecksitzbank gepolst. mit Backskiste 720 Euro
Hilfmotorhalterung 190 Euro
Kajütdach montiert 1900 Euro
Plichtpersenning 590 Euro
Plichtpersenning Bugteil ibkl. montiert Beschläge 340 Euro
Sportlenkrad gepostert 52 Euro
Steuerstand f. Offshore Version auf Anfrage
Steuersystem verstärkt, bei Motoren ab 99 KW 135 PS Aufpreis
Tankanzeige montiert 160 Euro
Wasserskischleppösen mit Karabinerhaken 1 Satz 45 Euro
Windschutzscheibe mit Mitteldurchstieg 1340 Euro. Die Aufpeisliste ist also für meinen Geschmack ganz schön :stupid .
Das Protoyp Boot auf der Messe ist noch aus PVC, und war erst 2 Mal im Wasser. Produziert soll es aber ausschließlich in Hypalon werden. Schlauchfarbenvon Schlauchkörperm GFK Rumpf und Vordeck jeweils 6 verschiedene Farben mgl. Artic Grey, Military Grey, Y Colorado, Alpin blue, Ibiza blue, Versuve Red.
lg Stefan
Na, dann darf ich noch einiges zum Herkules anmerken:
- Rumpf hat eine "neue Wiking-Bauform" (siehe 2.Foto Michel)
- wird auch mit neuen VW-Innenborder TDI geliefert
- kann mit klassischer Bauform geliefert werden
(wie Wotan oder Titan mit begehbaren Bug und Windschutz-Scheibe)
- Schläuche wurden bewusst auf 50cm belassen
- fährt bereits mit 135Ps über 70km/h, mit 2x90 werden ca 90 erreicht...
Wotan "Möwe" ist übrigens demnächst in einer Fernsehserie zu sehen ...
Gruß Helge
Stefan,
danke :knuddel :biere , Ja, die Aufpreisliste ist nicht schlecht :stupid .
Wobei, das ist ja nicht einmal eine Aufpreisliste :nixweiss , weil ohne die Sachen kann man ja gar nicht fahren (z.B. Tank und so). Ich komm da glatt auf über € 23.000,-- . Das lässt die 15.900,-- in einem anderen Licht erscheinen :cognemur :wein .
Bin gespannt, wieviele davon verkauft werden, schön ist das Boot ja :cool1 .
ribfreak
21.01.2005, 17:53
Schönes Boot- aber was Aufpreislisten angeht, kann Mercedes bei Wiking echt noch was lernen! Oder meint Wiking wirklich, das eine Lenkung ein Extra ist? Den möchte ich sehen, der 150PS+ mit Pinne fährt...... Arnold vielleicht? Eben ein echtes Männerboot.... :new
Hoffentlich haben Sie mit diesen Prestigebooten Erfolg und vergessen dabei nicht die Brot-und-Butter Klasse, damit nicht noch ein deutscher Hersteller wieder den Bach runtergeht!
Toi, toi, toi!!
Wolfgang
Hallo zusammen,
bei meinem gestrigen Besuch auf der Boot kommen mir immer mehr zweifel an der Zukunft der Wiking Werft. :nixweiss Wenn ich mir das Angebot und den Stand anschaue dann kommt es mir vor als wenn die Firma vor großen Schwierigkeiten steht. Wo sind die Produkte die einer Traditionswerft gerecht werden und vom Markt akzeptiert. Mit einem Prototyp desen Qualitativen Anmut einer Hinterhofwerft gleichkommt, einem Gebrauchtboot das seit Monaten wie Sauerbier im Internet angeboten ( Wotan/ Möwe ) wird, einen Messestand zu gestalten ist schon traurig. Ich komme immer mehr zu der auffassung das die Wiking Mannen wohl wissen wie mann Boot baut aber nicht wie man es designt Marktgerecht kalkuliert und vertreibt. :coffe Ich finde dies Schade :cognemur Warum kann es in Deutschland keine Werft geben die im trend liegend Boote zu einem Marktgerechten Preis baut. Nischenprodukte können dann doch von dem erwitschafteten Gewinn gebaut und an die kleine Schar der Liebhaber verkauft werden. :chapeau
Nur um keine falschen Eindruck zu hinterlassen :
Ich fahre einen Wiking Seetörn, und dies gerne ! Aber ich würde gerne mein nächstes Boot wieder bei Wiking kaufen, aber im moment habe ich meine Zweifel das die Werft noch exisiert wenn es soweit ist. :stupid
Gruß
Wolfgang
Stefan1965
24.01.2005, 09:57
Hallo zusammen,
bei meinem gestrigen Besuch auf der Boot kommen mir immer mehr zweifel an der Zukunft der Wiking Werft. :nixweiss Wenn ich mir das Angebot und den Stand anschaue dann kommt es mir vor als wenn die Firma vor großen Schwierigkeiten steht. Wo sind die Produkte die einer Traditionswerft gerecht werden und vom Markt akzeptiert. Mit einem Prototyp desen Qualitativen Anmut einer Hinterhofwerft gleichkommt, einem Gebrauchtboot das seit Monaten wie Sauerbier im Internet angeboten ( Wotan/ Möwe ) wird, einen Messestand zu gestalten ist schon traurig. Ich komme immer mehr zu der auffassung das die Wiking Mannen wohl wissen wie mann Boot baut aber nicht wie man es designt Marktgerecht kalkuliert und vertreibt. :coffe Ich finde dies Schade :cognemur Warum kann es in Deutschland keine Werft geben die im trend liegend Boote zu einem Marktgerechten Preis baut. Nischenprodukte können dann doch von dem erwitschafteten Gewinn gebaut und an die kleine Schar der Liebhaber verkauft werden. :chapeau
Nur um keine falschen Eindruck zu hinterlassen :
Ich fahre einen Wiking Seetörn, und dies gerne ! Aber ich würde gerne mein nächstes Boot wieder bei Wiking kaufen, aber im moment habe ich meine Zweifel das die Werft noch exisiert wenn es soweit ist. :stupid
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
so ähnlich habe ich das auch empfunden. Ich befürchte, dass Herr Klode und Konsorten in der Vergangenheit ganze Arbeit geleistet haben, um ihre Kunden zu vertreiben. Ich bin mal gespannt ob und wie es in Hofgeismar weitergeht.
Hallo,
Also ich find die Strategie nicht so schlecht.
Wenn ich mir ansehe, wieviel ueber das Wotan und ueber das Herkules gelesen und diskutiert wurde....
Das haetten sie mit dem 756ten Aufguss eines "Steuerstand hinten und Liegewiese vorne" Flachrumpf Bootes niemals geschafft :zwinkern
Ich glaube nicht, dass das soo verkehrt ist. Mir sind heuer viele grosse RIB's am Meer aufgefallen, kaum noch so Microflitzer in meiner Liga. So gesehen liegt Wiking eh im Trend. Zumindest heben sie sich von den oben genannten 0815 Booten angenehm ab. Das kostet dann auch mal ein paar Euros mehr. Darf es aber auch. Und wird offensichtlich (siehe Adria heuer) auch bezahlt.
cu
martin
Hallo nochmal,
die von Wiking gezeigten Boote sind von der Idee bestimmt nicht schlecht, aber diese sprechen niemanden mehr an. Der Trend ist doch eindeutig in die Richtung wie am Stand gegenüber ( Caribe ) oder groß, aber mit ein paar Strohhalm Schlächen ? Im Moment bietet Wiking Brot und Butter Boote zu "Stuttgarter" ( Weisach ) Preisen an. :cognemur Wer soll das kaufen, die das Geld haben denen ist das zu wenig Exklisivität, der Rest kauft sich etwas mit besserem "Preis - Leistungsverhätnis". :nixweiss Die Präsentation der Werft auf der "Boot" konnte auch keinen vom Hocker reissen. Ich wunderte mich schon wo der Hauptstand war, den gab es ja nicht man Präsentierte sich da wo die Werft im Moment steht. "Mit dem Rücken an der Wand" :wein Ich verstehe auch nicht wie man sich auf den Stand eine "Gebrauchtboot" stellen kann das schon seit monaten unverkäufich rumsteht. Ich weis nicht wo die für den Messauftritt verantwortlichen Ihr Marketingkonzept entwickelt haben. Die Werft sollte wirklich das Konzept und die Verantwortlichkeiten überdenken und einmal über den Rand des Sandkastens schauen wie in anderen Spielflächen gespielt wird. Was nützt die beste Technik wen man diese nicht verkaufen kann ( Marketing und Kalkulation ). Vor 20- 30 Jahren gabe es auf dem Markt kaum Konkurrenz, damals waren aber aufgrund des kleinen Marktes eher technische als Marketinggründe für den kauf entscheidend, in dieser Zeit konnte mann dem Kunden technisch ausgereift und für die Zeit Designte Produkte verkaufen. Diese Technik und Design wird heute auch noch angeboten wie im "letzten Jahrtausend". Heute muß aber ein "Geizig, Geiler" Kundenkreis angesprochen werden und nicht die "Matrosenvereinigung des Seniorenstifts" ( Ich bitte schon einmal um Entschuldigung für meine Vergleiche ). Es muß ja nicht sofort die absoluten Billigprodukte produziert werden, aber ein nachvollziebares Preis- Leistungsverhältnis und ein am Markt orientiertes Design wären ein wunderbarer Ansatz. Ein überdachtes Servicekonzept das nicht nur von Herrn Germeroth allein zu händeln wäre, sondern evt. mit dem einem oder anderen "Service- und/ oder Vertriebspartner" gemeinsam ........ ich könnte mir viel vorstellen. :erbost
Schade, wirklich Schade. Den meine "MoRaGu*" ( Wiking Seetörn ) habe ich mir gekauft weil ich von der Werft überzeugt war, aber ich sehe mich immer mehr in anderer Richtung abwandern. WIKING viel Glück.
* "MOtorriesierte- RAdier- GUmmi" :lachen
Gruß
Wolfgang
wie schon in ein paar anderen Thread auch kristllisiert sich immer mehr raus, dass ich in der Beziehung der Meinung vom Dodl bin :17 .
Ich find die jetzigen "modernen" Wiking-Boote geil, die alten grau/blauen einfach schiach (häßlich, für diejenigen, die schiach nicht verstehen).
Sorry, ich will hiermit keinen "klassischen Wikinger" vergrämen noch sein Boot schlecht machen, aber die Neuvorstellungen von Wiking entsprechen schon eher dem Zeitgeist. Dass sie teuer sind macht wohl eher der Strandort Deutschland, da braucht niemand jammern, die Boote sind ja nicht umsonst so teuer :17 . Das hat ja bestimmt Gründe :ka5 .
Wie Woso schon angesprochen hat, Stuttgarter, Untertürkheimer, aber auch Wolfsburger Produkte sind auch teurer als der Logan, der aus Rumänien kommt.
Die Alternative - Wiking-Logo auf Fernostboot (gibts eh bei der "Billigschiene"), aber dann fängt das Gejeiere wieder an, nur diesmal anders.
Ist wohl wie beim Fussballtrainer, er kann machen was er will, es gibt einfach zuviele Teamchefs vor dem Fernseher :ka5 :17 .
PS: warum das Möwe solange herumsteht :nixweiss . Vielleicht gefällt's keinem mehr ? :nixweiss
PS: warum das Möwe solange herumsteht :nixweiss . Vielleicht gefällt's keinem mehr ? :nixweiss
Vielleicht weil keiner ueber 30000€ fuer ein 570er bezahlen will? :)
cu
martin
Hallo Leute,
ja, die Wiking-Werft hat unter den Folgen insbesondere eines Herrn Klode sehr zu kämpfen. Weil dieser Name und Aspekt nicht von mir hier als erster genannt wurde, traue ich mich, zu diesem Thema einige Fakten zu schildern, was den einen oder anderen vielleicht zum Nachdenken anregen wird.
Allerdings soll mein Kommentar nicht die Probleme der Werft, die einige unter uns m.E. richtig erkennen, entschuldigen oder auf andere Personen lenken. Ich möchte lediglich einen besonderen Aspekt hervorheben.
Zweifelsohne ist die missliche Sitution der Wiking-Werft nicht eine einfache "Wirtschaftlichkeitsrechnung", sondern das Weiterleben ist von einer komplizierten Abhängigkeit geprägt - so fremd dies klingen mag, es berührt nicht nur Fans und willigen Käufer, sondern auch gesellschaftliche Bestandteile wie einen Club. Insofern ist es gut aber dennoch traurig zu wissen, welche Umstände und Gepflogenheiten in einer renomierten Firma jahrelang den Einbruch provozierten und letztendlich sogar noch mehr beabsichtigten.
Wieso aber eine einzelne Person einen Fan-Club wie den Wiking-Club wegen einer angeblichen Zusammenarbeit mit der Werft einfach aus einer Laune heraus zerstört und es nicht dulden kann, dass andere Fans weitermachen wollen, kann sicherlich nicht mit Frust begründet werden.
Wie schon erwähnt, ist an der traurigen Entwicklung der Wiking-Werft nicht nur Herr Klode schuld. Personen, die versucht haben, der Entwicklung Einhalt zu gebieten, wurden "hintergangen", und dass die Werft heute noch existiert, war wohl so nicht geplant, dass wussten auch gewisse Freunde. Daraus resultiert auch die abrupte "Verabschiedung" des vorletzten Geschäftsführers Herrn Klode. Kurze Zeit danach meinte ein "König", dass mit dem neuen Verhältniss auch der "Fanclub" nicht mehr der Werft gegönnt werden darf (Was bisher nicht öffentlich gesagt wurde: die neue Wiking-Leitung wünschte, den Wiking-Club nur noch als e.V. zu sponsern).
Hinweis: Um einem Missverständnis und bösen Zungen vorzubeugen, hat der Vorstand des WSC aber von Anfang an auf Sponsorgelder verzichtet!
Leider wird auch heute noch zumindestens von einer gewissen Person versucht, die Wiking-Werft mit mehr oder weniger fairen Mitteln in Verruf zu bringen. Ich bekam dies von einem Herrn T.B. bestätigt, den wir zufällig am 15.1. auf der Boot-Messe trafen, als ich ihn fragte, warum er den Kontakt abgebrochen hätte. Es fiel seine empörte Bemerkung, dass ihm Beweise vorlägen, dass der neue Wiking-Club e.V. nur gegründet worden sei, weil dem ehemaligen Clubchef die finanziellen Vorteile nicht gegönnt würden; weiter meinte er - kurzgefasst - " das habt ihr ja schon früher versucht" (Hinweis: 1989 scheiterte der Versuch, einen e.V. zu gründen ). Auch in diesem Gespräch zeigte sich, dass wiederum die Wiking-Werft als Schuldiger miteinbezogen wird. Dies muss wohl einen besonderen Grund haben.
Es hat also den Anschein, dass "Klode und Konsorten" ganze Arbeit geleistet haben und nun "im Hintergrund" gewiss nicht für die Werft arbeiten - was der WSC im letzten Jahr persönlich zu spüren bekam. Auch solcher Umstand trägt sicherlich einen Schatten über der Firma und ist gewiss nicht vorteilhaft für die innerbetriebliche Stimmung.
Ob meine Worte nun "den Nagel auf den Kopf treffen" oder nicht, die beschriebenen Zusammenhänge dürften zeigen, dass Zweifel und Fragen bezüglich der Wiking-Werft nicht nur eine rein wirtschaftliche Antwort benötigen. Wir sitzen alle in einem Boot - auch wenn es nicht unmittelbar zu erkennen ist. Personen, die aus egoistischen Gründen eine Firmen-Existenz behindern, denken nicht an die gesamt-gemeinschaftliche Konsequenz aus den wirtschaftlichen Zusammenhänge, nicht nur primär die der Angestellten.
Bleibt zu hoffen, dass die Wiking-Schlauchbootwerft noch genügend Luft in den Schläuchen hat, die allgemein wirtschaftlich schlechte Situation zu überstehen und die gutgemeinten Tipps, Meinungen und Kritiken von allen Beteiligten, wie auch hier aus dem Forum, vorteilhaft zu nutzen.
Gruß Helge :nixweiss
Hallo Helge,
vieleicht wird es wirklich mal Zeit laut zu reden. Vieleicht macht mal ein "Insider" einen eigenen Thread auf. :schreiben
Aber das ist aus meiner Sicht nur ein kleiner Stein. Was ich im Moment nicht sehe ist selbstbewußsein oder Neudeutsch "Corporate Identity". Daran sollte mann Arbeiten, Produkte auf den Markt bringen die in ausreichenden Stückzahlen gebaut werden. Das bedeutet sicherlich auch vielen "Alten" Wikingern vor den Kopf zu Stossen. Aber wenn sich die Firma konsolidiert hat ist es doch immer noch möglich alte Tugenden zu Pflegen. :bussy
Diesen Streit, von dem du redest, habe ich mit bekommen und mich gefragt in welchen Kindergarten ich hier bin. Aber die Vergangenheit sollte man auch dort belassen und versuchen vorwärts zu gehen. Auf alten Pfrüchten ausruhen hilft nichts. Das Managment der Werft hat die Verpflichtung alles in Ihrer Macht stehende zu tun um diese Firma zu bewahren. Nicht weil ich dies möchte, hier sollte es doch wohl auch im Eigennutz und das Unternehmerische Interesse der Eigentümer, Geschäftsführer und der Belegschaft zu liegen das die Werft weiter exisitert. :chapeau
Meiner Meinung nach sollte die Werft damit beginnen Ihren Kundendienst und den Vertrieb auf breite Füsse zu Stellen. Hier wären angagiert Servicepartner, keine Werksvertretung, sondern eigenständige Firmen ein Weg die auch ein Wirtschaftliches Interesse am Service und Verkauf habe. Der Verkauf könnte ja als Agenturgeschäft geführt werden so das die Werft immer im Bilde über den Verbleib Ihrer Produkte ist aber das Marketing könnte auf breiter Füsse gestellt werden.
Aber ich glaube ich gehe hier zu weit ins Detail, aber ich habe Interesse darin das diese Traditionswerft weiter besteht. :chapeau
Gruß
Wolfgang
PS Boote sind ein Luxusartikel und sollten als solches vermarktet werden. Den kleinen Arbeiter ( Schuldigung ) wird ein neues Boot nicht bezahlen können. Aber die besser Verdienenden haben auch heute das Geld um sich diesen "Luxus" zu leisten aber die wollen angesprochen werden. Aber nicht wie auf der Boot, das war ein Auftritt für einen Personenkreis der nicht zu der potenziellen Käuferschicht gehört. :duell
Hallo Wolfgang,
ich stimme Dir vollends zu - nach vorne blicken!
Deshalb pardon für meine Ausführlichkeit, ich wollte nicht das Alte erwecken, sondern einen Stein ins Rollen bringen, damit man sich nicht dahinter versteckt - Wenn du verstehst.
Nein, ich denke man stösst "alten Wikingern" oder besser gesagt konventionellen Ansichten überhaupt nicht vor den Kopf mit neuen Entwicklungen. Im Gegenteil, gute Ideen bereichern doch das Hobby. Und das Altbewährte stirbt ja noch nicht. Nimm z.B. Meteor: als es vor "Jahrzehnten" geschaffen wurde, war es von anfang an als Offshore proklamiert - ich habe das Boot allerdings noch nie so in Natura gesehen, immer die klassische Bauform mit Verdeck. Dieses Boot ist wirklich bis heute sehr beliebt.
Und ich kann mir gut vorstellen, dass eine mir bekannte Familie den Herkules in konventioneller Bauform sicherlich anschaffen könnte/würde - endlich Platz und Doppelmotorisierung.
Ich finde, wir sollten unser Meinungen ruhig deutlich sagen, auch wenn es angeblich zu weit ins Detail geht - sieht man doch, das man nicht nur kritisiert.
Gruß Helge
Ehemaliger
24.01.2005, 16:53
Hallo alle,
also der Stand auf der Boot in Düsseldorf wurde eine Traditionswerft wie Wiking leider wirklich nicht gerecht, da gebe ich euch vollkommen Recht.
Warum es so war bleibt uns warscheinlich verborgen.
Was das Herkules angeht kann ich nur sagen Wiking muß solch ein Boot einfach anbiten bei den übermächtigen Mitbewerbern aus Italien.
Mein Geschmack ist das Herkules ganz klar nicht.
Die Werft ist so in den Schmutz gezogen worden das es für die neue Leitung nur sehr schwer ist das Weltbild der Werft wieder dahin zu bringen wo es einmal gewesen ist.
Leider ist das gerade in der heutigen Wirtschaftlichen Lage doppelt schwer.
Es ist aber doch immerhin schon mal ein Schritt das die Werft überhaupt noch exestiert.
Lassen wir doch die Kirche im Dorf . Der wirtschaftliche Aufschwung geht in der heutigen Zeit nicht mehr von heute auf morgen.
Was den Vertrieb angeht fühle ich mich bei der Werft persönlich sehr gut aufgehoben.
Man wird als Kunde jedenfalls noch geschätzt. In anbetracht der Wirtschaftlichen Lage ist es meiner Meinung nach auch Sinvoll nicht mit Partnern zusammen zu arbeiten da man die Ware so ohne umweg und Preisaufschläge für die Handelspartner direkt anbieten kann. Der Zwischengewinn den der Händler einstreicht kann so an den Kunden weitergegeben werden. :chapeau
Das einzigste was Wiking aber nicht vergessen sollte, es darf nicht vergessen mit welchen Booten es groß geworden ist.
Leider hatte man auf dem Messestand aber das Gefühl das dieses bereits geschehen ist.
Warum war kein Komet oder Dorade ausgestellt.
Gerade diese Boote mit einer vernümftigen Serienaustattung ohne riesen Aufpreisliste sind mit Sicherheit immer noch sehr gut zu verkaufen.
Wenn man mal auf die anderen Stände geschaut hat ,hat man gesehen das auch gerade die kleineren Boote sehr umlagert wurden.
Womit wir wieder bei der Wirtschaftlichen Lage wären. Ich kann mit Sicherheit besser vier kleinere Boote Verkaufen als ein großes.
Die Werft muß in allen Bootsgrößen vertreten sein sonst wird sie es nicht schaffen.
Wie gesagt das ist meine persönlich Meinung. Ansonsten kann ich Helge nur voll zustimmen das es in der Vergangenheit einige Leute gegeben hat die mit allen Mitteln daran gearbeitet haben ,und es scheinbar noch tun, die Weft kaput zu machen.
Andreas J.
24.01.2005, 19:21
Hallo Freunde,
Wikinger kaufen Wiking-Boote, weil man damit eine bekannte Form und ein bekanntes Konzept verbindet. Wenn ich mir ein Offenes Boot mit zurückgesetztem Steuerstand kaufen möchte, dann habe ich masssenweise Anbieter aus allen Ländern. Der Markt ist dort gesättigt. Im Übrigen besteht dort ein - meiner Meinung nach - Vorsprung, der kaum aufgeholt werden kann. Das typische Wiking-Boot gibt des eben nur von Wiking. Vielleicht sollte man sich darauf besinnen. Natürlich ist es nicht jedermann´s Geschmacksache ein Holzarmaturenbrett zu haben, wie im Meteor. Aber die die es haben wollen finden es bei Wiking nicht mehr. Es regiert Plastik in allen Farben. Warum diese großen Boote? Die sind was für Doppelverdiener oder Familien mit wirklich großem Geldbeutel. Ich denke, Wiking sollte wieder zu seiner Individualität zurückfinden. Warum gibt es die Meteor-Klasse nicht mehr? Das Vega - für mich ein Platikbomber - ist kein wirklicher Nachfolger. Ich sehe den Markt für Wiking in kleineren und mittelgroßen Booten, typischerweise mit geschlossenem Bug und auch auf Wunsch Holzarmatur.
Hier wurde eine Niesche verlassen, die auch noch nicht wieder besetzt ist.
Vielleicht schadet es nicht, wieder etwas konservativer zu denken und das Bewährte zu überarbeiten.
Aber das ist alles leicht gesagt. Ich wünsche mir nur für alle dort im Team, dass man es schafft, die harten Zeiten zu überstehen. Wie ich die Leute dort mittlerweile kenne, fehlt es an Teamgeist nicht.
Liebe Grüße von dem, der das Holz liebt
Andreas
Stefan1965
24.01.2005, 19:24
Hallo zusammen,
ganz meine Meinung, Jürgen.
Meiner Meinung nach sind die zerlegbaren immer noch die besten zerlegbaren, die es gibt. Davon eine schöne Offshore-Version mit ein paar pfiffigen Details (Ich denke da z.B. an eine Sitz- / Staukiste im Bug). Das wäre was für mich gewesen. Hoffentlich schaffen es die Wikinger wieder nach vorne.
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