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alfa
13.07.2006, 15:12
Hallo zusammen,
ich habe wieder mal so eine typische Anfängerfrage für euch Profis.
Ich muß euch aber zuerst kurz meine Gedanken erklären.

Wir sind aus Südtirol und haben einen Camper mit dem wir am Gardasee und auch am Meer unterwegs sind. Da mich das Wasser fasziniert, interressiere ich mich, wie könnte es auch anders sein, für ein Boot. Natürlich ist die Frage nach welchem groß, da ich nicht am Wasser lebe und nicht jedes Wochenende am Wasser sein kann, da es vom Platz her nicht zu groß sein sollte, also zerlegbar.
Wenn ich mir aber eins zulege dann schon was gscheits, so um die 4 meter und ca. 25 PS. Ich möchte nur nicht den Fehler machen und nachher wieder wechseln müssen.

Hab mich ein wenig schlau gemacht und schwanke zwischen einigen Booten hin und her. Einmal das Bombard Typhonn 420, Commando C3 od. C4 oder das Aerotec 380 mit V Airdeckrumpf.
Das letztere ist vielleicht beim Aufbau und Stauplatz das einfachste, aber welche Erfahrungen habt ihr mit den Booten vielleicht gemacht.
Bei Wellengang, Hanhhabung und Alltagsgebrauch ????

Vielen Dank für jegliche Informationen und schöne Grüße aus Südtirol !!
Thomas

Ferdi
13.07.2006, 15:30
Hallo Thomas,
also das Typhoon ist das billigste, aber auch das mit dem dünnsten Material (ich glaub das hat nur Decitex 1100 statt 2x1100, so wie die anderen). Deshalb ist es aber auch sehr leicht.
Zum Bombard Aerotec kann ich Dir nicht viel sagen, ausser dass dieses Boot anscheinend mit manchen Motoren sehr spritzt. Ich hatte ein Futura Fastroller, das auch den H2P Luftboden hat.
Von der Idee super, vom Handling auch, die Idee, daraus ein V-zu formen genial, ob's das in der Praxis hält ? Angeblich läuft es bei rauherem Wasser (um jetzt nicht Rauhwasser zu sagen, ist wohl auch Definitionssache) sehr gut, ähnlich der C-Serie. :nixweiss Der H2P Boden hat halt einen Nachteil - Du kannst nix daran gscheit befestigen :cognemur . Schrauben halten nicht lange im Luftboden :17 :lachen .
Die C-Serie ist halt ziemlich schwer, auch mit dem ganzen Geraffel wie Aluboden und Holzkiel, aber punkto Fahrverhalten wohl die beste Lösung unter den genannten Booten.
Am unkomfortablsten wird wohl das Typhoon sein, dafür wird es mit der selben Motorisierung am schnellsten gehen.

Wie Du siehst, kein Vorteil ohne Nachteil :biere .

blackmolly
13.07.2006, 15:35
Hallo Thomas,

ein Camper, ist das ein Wohnmobil?

dann wäre die Frage, ob Du trailern willst oder kannst oder nicht. Zerlegen von größeren Booten wirft viele weitere Detailfragen auf:

Pinne oder Steuerung
Stau- und Packmaße (mit allem Gerödel)
Aerotec oder Fester Boden; kein Festrumpf, es sei denn, du machst Dachtransport, damit habe ich keine Erfahrung - entscheidend für Motorisierung und Fahrverhalten
Wie kommt das Boot ins Wasser, wenn Du keinen Trailer hast.

Ich glaube, ich bin nicht der einzige hier, der die Möglichkeit der Zerlegbaren überschätzt hat. Ich habe mein C5 damals nie zerlegt, obwohl das theoretisch natürlich möglich gewesen wäre.

Viel Spaß beim Entscheiden

Jörg

alfa
13.07.2006, 15:44
Hallo Jörg,

ein Camper ist bei uns ein Wohnmobil !!
Die Frage des trailerns ist natürlich berechtigt, aber man muß auch zu Hause einen Platz dafür haben.
Dann kommt hinzu, daß man nicht überall slippen kann und man mit einem vergleichweise kleinerem, und auch weniger Gewicht eher unabhängiger ist, meiner Meinung nach ?
Die Frage des Fahrverhaltens am Wasser ist dann wieder natürlich ganz eine andere !! Und diese Beschäftigt mich jetzt ziemlich, das praktische mit dem sinnvollen zu verbinden !!
Thomas

Ferdi
13.07.2006, 15:49
der beste Kompromiss aus Gewicht, Zerlegbarkeit, Handling und Fahrverhalten ist für mich das Aerotec.

blackmolly
13.07.2006, 15:52
Thomas,

dazu noch einen Gedanken: Wenn du nur sehr selten fährst, schiebst Du zuhause deinen Trailer zusammen und stellst ihn hochkant. So ein 500 kg Trailer ist doch sehr handlich.

Dann bist du aber frei und genießt den Komfort, wo er wichtig ist - im Urlaub.

Mit Sliprädern oder Transportkarren haben wir auch schon so unsere Erfahrung. Das wird bei über 3 m zur Quälerei.

Jörg

Harald
13.07.2006, 18:15
der beste Kompromiss aus Gewicht, Zerlegbarkeit, Handling und Fahrverhalten ist für mich das Aerotec.


Hallo,

ich fahre selbst ein Aerotec und stimme dem zu.

Natürlich gibt es Boote die rauhwassertauglicher sind, es gibt Boote die leichter sind, die sich kleiner zusammenpacken lassen, aber eben nicht in einem.
Das Aerotec ist für mich in all den Punkten ganz passabel und ein brauchbarer Kompromiss. Wenn natürlich jemand sagt Rauhwassertauglichkeit ist für mich das Maß aller Dinge und alles andere nebensächlich wird er sich sowieso nach einem anderen Bootstyp umsehen.

Aber ich fahre am Wochenende nach Schweden und verstaue das komplette Boot bequem auf dem Fahrradträger an meinem VW-Bus. Mit welchem vergleichbaren Boot wäre das noch möglich?


Grüße

Harald

Falk
13.07.2006, 22:00
Hallo Thomas,
habe mir im Urlaub mal ein Honda mit dem V-Luftboden angesehen,da ich ja mal vor hatte so eins zu kaufen.
Sah in Verarbeitung ziehmlich stabil aus und ist auch wirklich preiswert.
Nun kommt sicher wieder die Koreapellendiskussion,aber welches Boot in der Größe bis 4 m und zerlegbar ist den nicht aus Korea???Und ist dies nun wirklich so schlimm.
Ich habe im Urlaub Bombards,Quicksilver,Zodiac,Maxxon,Jets Marrivent ....usw. gesehen.die sahen bis auf Farbe alle ziehmlich gleich aus.
Und eins hatten Sie auch gemeinsam,sobald es wellig wurde fuhren sie im Gegensatz zu mir nicht mehr.
Hatte im Urlaub auch die Gelegenheit mal neben Armin rauszufahren,der fährt ein 380er Grand(Luftkiel) mit 25 PS und Pinne.
Er sagte,das 25er und Pinne der totale Krampf wär und selbst bei total glatter See sprangen sie im Boot bei 35 km/h wie Gummibälle auf und ab.
An eine lange Tour wäre so nicht zu denken und wahrscheinlich verkäuft er das Boot wieder.
Aber dies hängt sicher von der persönlichen Leidensfähigkeit ab.

hunnihund
14.07.2006, 08:33
Hallo Thomas,

ich habe ein Tropik 420 (=Typhoon) mit 25 PS Yamaha 2-Takt und Pinnensteuerung.

Das Handling beim Auf- und Abbauen und beim Transport mit dem Slipwagen ist natürlich super, da Boot mit Motor und Tank unter 150 kg wiegen. Ich kann das ganz alleine machen, was für mich wichtig ist. Auf- und Abbau jeweils ca. 30 min. Das Slippen geht fast überall, entweder mit Slipwagen oder 2 großen aufblasbaren Rollen. Trailern kommt für mich nicht in Frage, wegen der Kosten, dem Stellplatz, dem Slippen, den Autobahn- und Fährengebühren, etcetc.

Ich fahre das Boot jetzt in der 4. Saison, jeweils 3 Wochen Intensivgebrauch am Meer. Der Vorbesitzer hat es auch schon 2 Jahre benutzt. Bis auf die "normalen" Gebrauchsspuren sieht man dem Boot nichts an. Das dünnere Material reicht meiner Meinung nach völlig aus, sofern kein heavy duty Gebrauch vorgesehen ist.

Das Boot ist mit 25 PS eine echte Rakete, wie Ferdi schon sagte. Bei glattem Wasser sind zu zweit 48 km/h (GPS) drin. Das Boot liegt dabei ruhig und stabil, keine Spur von Gummiball. Ich habe mir jetzt einen steileren Propeller (13" statt 12“) besorgt und bin gespannt, ob ich die 50 knacken kann. Bei leichtem Wellengang und beladenem Boot sind 30 km/h eine sehr angenehme Reisegeschwindigkeit. Der Verbrauch liegt dann bei 3 - 4 l/h. Werden die Wellen etwas steiler und man fährt gegen die Wellen ist Schluß mit Gleitfahrt, das Boot schlägt dann sehr heftig auf, was keine Freude mehr für Mensch und Material ist. Dann ist Verdrängen mit ca. 15 km/h angesagt. Gehen würde schon mehr. Die Kollegen mit kleinen Wikings oder ähnlichen Booten sind dann aber aus Komfortgründen auch nicht schneller. Wirklich im Vorteil sind dann nur noch die echten RIBs. Solange man mit den Wellen oder quer zu den Wellen fährt ist selbst bei "rauher" See komfortable Gleitfahrt drin. Dann macht es eigentlich erst so richtig Spaß. Übrigens: 25 PS gehören unbedingt verbolzt!

Die Pinnensteuerung mit 25 PS sind natürlich eine sportliche Angelegenheit. Bei Wellengang hat man schon etwas zu tun und an den ersten Tagen gibt es einen kleinen Muskelkater, aber eher aufgrung der ungewohnten Sitzposition. Dafür ist man so richtig nah dran, hat mehr Platz im Boot und kein lästiges Lenkungs- und Schaltungsgerödel. Sicherheits und Vorschriftenfanatiker bitte weghören: Mein Sohn (10) fährt bei ruhigem Wasser durchaus eine halbe Stunde am Stück in Gleitfahrt.

Lange Touren sind ein relativer Begriff. Ich bewege mich meist im Radius von 30 km, je nach Seewetterbericht. Man muß sich halt darüber im klaren sein, daß die Rückfahrt evtl. verdrängenderweise absolviert werden muß.

Fazit:
Für mich ist das Tropik 420 mit 25 PS 2-Takt das ideale Boot. Es passt samt Familie, Camping- und Tauchgerödel gearde noch in meinen T4. Alles andere wäre mir zu schwer, zu teuer und zu unhandlich. Ich habe für Boot mit Motor gebraucht 2500€ bezahlt, jeweils in sehr gutem Zustand. Gut gefällt mir auch der geringe Verbrauch. Affengeil sind Wendigkeit (Pinne!), Beschleunigung und Endgeschwindigkeit.
Das Aerotec 380 wäre als Nachfolger in x Jahren eine Überlegung wert, leider ist der Innenraum 0,5 m kürzer als beim Tropik 420. Das 420 Aerotec wäre sehr interessant wird aber leider nicht mehr gebaut. C3/C4 sind sicher gute Boote, aber für mich zu schwer.

Viele Grüße
Klaus

hunnihund
14.07.2006, 09:44
Nachtrag:
Wenn das Boot auf dem Slipwagen ist, ist das Schieben und Ziehen ein Kinderspiel. Der Schwerpunkt muß halt über dem Slipwagen sein, dann geht das Handling mit einer Hand :D . Der Slipwagen sollte außerdem große (40 cm) luftbereifte Räder haben.

Grüße
Klaus

Harald
14.07.2006, 10:01
Die Pinnensteuerung mit 25 PS sind natürlich eine sportliche Angelegenheit.



Hallo Klaus,

probiere doch mal die Lenkungsdämpfung etwas stärker einzustellen.

Ich fahre auch den 25er Yamaha und habe keinerlei Mühe mit der Pinnensteuerung. Geht ganz entspannt "mit zwei Fingern" wenn die Dämpfung richtig eingestellt ist.


Grüße

Harald

Michel
14.07.2006, 10:44
Hallo Thomas,
also das Typhoon ist das billigste, aber auch das mit dem dünnsten Material (ich glaub das hat nur Decitex 1100 statt 2x1100, so wie die anderen). Deshalb ist es aber auch sehr leicht.


Wobei man noch ergänzen muss, dass selbst Hersteller des gleichen Mutterkonzernes unterschiedliche Bezeichnungen wählen.

Bei Bombard heisst das

Doppelfaden 1100 Decitex

und bei Zodiac

Strongan Duotex 2 x 1100 Decitex Gewebe

wobei Strongan und Duotex eingetragene Markenzeichen (reine Kunstwörter) sind, sicher weil es so geil klingt :futschlac :futschlac :futschlac

Jetzt kürzen wir also Strongan und Duotex aus der Zodiac Bezeichnung raus, dann heisst es bei dem einen Doppelfaden 1100 und bei dem anderen 2 x 1100, was aber das gleiche sein dürfte.

Dies nur zur Erklärung. Richtig ist auch, dass Bombard sein Doppelfaden 1100 Dexitex erst bei Booten größer als 3 Meter einsetzt.

Ausnahme scheinen hier die Typhoon 305, 335, 380 und 420
das Aerotec 380
und das AX Rib 500 zu sein.

Das ist ansich eine Frechheit da ja eben im Katalog steht, dass alle Boote über 3 m eben das Doppelfaden Gewebe haben sollen und bei den genannten Modellen eben nicht das Doppelfaden 1100 Decitex Gewebe in den technischen Daten angegeben ist eben nur 1100 Decitex

Hier der original Werbetwxt aus dem Prospekt:

Wir beginnen mit besseren Geweben
Bombard Sportboote ab 3,00 m Länge werden aus unserem eigenen 1100
Decitex- Gewebe hergestellt

:biere :biere :biere

hunnihund
14.07.2006, 10:56
Hallo Harald,

ich verstehe das Gedöns um die Pinnensteuerung bei "größeren" Motoren auch nicht. Bei 25 PS sehe ich noch keine Notwendigkeit für eine Lenkradsteuerung.

Wie Du schreibst, ist das Fahren bei richtiger Einstellung der Klemmung eine Sache für 2 Finger. Allenfalls bei höheren Wellen hat man etwas mehr zu tun, so war das auch schon früher mit 6, 8 und 15 PS.

Grüße
Klaus

brando
14.07.2006, 22:31
Hallo Thomas,

ich habe ein Tropik 420 (=Typhoon) mit 25 PS Yamaha 2-Takt und Pinnensteuerung.

Das Handling beim Auf- und Abbauen und beim Transport mit dem Slipwagen ist natürlich super, da Boot mit Motor und Tank unter 150 kg wiegen. Ich kann das ganz alleine machen, was für mich wichtig ist. Auf- und Abbau jeweils ca. 30 min. Das Slippen geht fast überall, entweder mit Slipwagen oder 2 großen aufblasbaren Rollen. Trailern kommt für mich nicht in Frage, wegen der Kosten, dem Stellplatz, dem Slippen, den Autobahn- und Fährengebühren, etcetc.

Ich fahre das Boot jetzt in der 4. Saison, jeweils 3 Wochen Intensivgebrauch am Meer. Der Vorbesitzer hat es auch schon 2 Jahre benutzt. Bis auf die "normalen" Gebrauchsspuren sieht man dem Boot nichts an. Das dünnere Material reicht meiner Meinung nach völlig aus, sofern kein heavy duty Gebrauch vorgesehen ist.

Das Boot ist mit 25 PS eine echte Rakete, wie Ferdi schon sagte. Bei glattem Wasser sind zu zweit 48 km/h (GPS) drin. Das Boot liegt dabei ruhig und stabil, keine Spur von Gummiball. Ich habe mir jetzt einen steileren Propeller (13" statt 12“) besorgt und bin gespannt, ob ich die 50 knacken kann. Bei leichtem Wellengang und beladenem Boot sind 30 km/h eine sehr angenehme Reisegeschwindigkeit. Der Verbrauch liegt dann bei 3 - 4 l/h. Werden die Wellen etwas steiler und man fährt gegen die Wellen ist Schluß mit Gleitfahrt, das Boot schlägt dann sehr heftig auf, was keine Freude mehr für Mensch und Material ist. Dann ist Verdrängen mit ca. 15 km/h angesagt. Gehen würde schon mehr. Die Kollegen mit kleinen Wikings oder ähnlichen Booten sind dann aber aus Komfortgründen auch nicht schneller. Wirklich im Vorteil sind dann nur noch die echten RIBs. Solange man mit den Wellen oder quer zu den Wellen fährt ist selbst bei "rauher" See komfortable Gleitfahrt drin. Dann macht es eigentlich erst so richtig Spaß. Übrigens: 25 PS gehören unbedingt verbolzt!

Die Pinnensteuerung mit 25 PS sind natürlich eine sportliche Angelegenheit. Bei Wellengang hat man schon etwas zu tun und an den ersten Tagen gibt es einen kleinen Muskelkater, aber eher aufgrung der ungewohnten Sitzposition. Dafür ist man so richtig nah dran, hat mehr Platz im Boot und kein lästiges Lenkungs- und Schaltungsgerödel. Sicherheits und Vorschriftenfanatiker bitte weghören: Mein Sohn (10) fährt bei ruhigem Wasser durchaus eine halbe Stunde am Stück in Gleitfahrt.

Lange Touren sind ein relativer Begriff. Ich bewege mich meist im Radius von 30 km, je nach Seewetterbericht. Man muß sich halt darüber im klaren sein, daß die Rückfahrt evtl. verdrängenderweise absolviert werden muß.

Fazit:
Für mich ist das Tropik 420 mit 25 PS 2-Takt das ideale Boot. Es passt samt Familie, Camping- und Tauchgerödel gearde noch in meinen T4. Alles andere wäre mir zu schwer, zu teuer und zu unhandlich. Ich habe für Boot mit Motor gebraucht 2500€ bezahlt, jeweils in sehr gutem Zustand. Gut gefällt mir auch der geringe Verbrauch. Affengeil sind Wendigkeit (Pinne!), Beschleunigung und Endgeschwindigkeit.
Das Aerotec 380 wäre als Nachfolger in x Jahren eine Überlegung wert, leider ist der Innenraum 0,5 m kürzer als beim Tropik 420. Das 420 Aerotec wäre sehr interessant wird aber leider nicht mehr gebaut. C3/C4 sind sicher gute Boote, aber für mich zu schwer.

Viele Grüße
Klaus


Hallo Klaus,

schöner Bericht von einem, der absolut von seinem Boot überzeugt ist. :cool1 :cool1

dodl
17.07.2006, 08:30
Morgen,

Zur Pinnensteuerung - ich bin ja jetzt nicht gar so ein Seicherl, aber mir hats die Pinne heuer bei der ersten Ausfahrt aus der Hand gehauen, dass ich dachte die ist gebrochen. Mit 20PS.

Bei Wellen hatte ich bisweilen arge Probleme das Boot vernuenftig zu manövrieren. Und vor allem ist die Sitzposition nicht die sicherste. Ich musste mich mit Händen und Füssen festkrallen um nicht ueber Bord zu gehen.

Zu den verschiedenen Varianten bei den zerlegbaren Boot bin ich seit heuer überzeugt: völlig wurscht. Ich hab ja den oft gelobten Holzkiel und ab 50cm Wellenhöhe ist jede Welle bei Gleitfahrt ein Abflug mit finalem Patscher, dass die Zahnplomben wackeln. Also zerlegbare Boote in bezug auf Rauhwasserkomfort zu vergleichen ist sicher sinnlos.
Pluspunkt beim Holzkiel ist sicher die Stabilität. Ich konnte nie feststellen, dass sich da der Boden irgendwie verformt. Und wir habens ganz ordentlich geprügelt.

Wuerd ich was neues zerlegbares kaufen, dann das Aerotec.

cu
martin

N8falke
17.07.2006, 08:53
Morgen,

Zur Pinnensteuerung - ich bin ja jetzt nicht gar so ein Seicherl, aber mir hats die Pinne heuer bei der ersten Ausfahrt aus der Hand gehauen, dass ich dachte die ist gebrochen. Mit 20PS.

Bei Wellen hatte ich bisweilen arge Probleme das Boot vernuenftig zu manövrieren. Und vor allem ist die Sitzposition nicht die sicherste. Ich musste mich mit Händen und Füssen festkrallen um nicht ueber Bord zu gehen.


cu
martin

:zwinkern Räusper! :ka5
Martin, Du mußt aber schon dazu sagen, dass Du halt nicht nur kein "Seicherl" bist, sondern auch einer, der sein Boot in den Bach haut, wo andere höchstens einen Blick aus dem Zelt riskieren und hoffen, dass es nicht wegfliegt! :futschlac :chapeau
Und wo für Dich Rauhwasser anfängt, sehen andere schon "Monsterwellen". :str
Liegt halt alles immer im Auge des Betrachters. :D

dodl
17.07.2006, 09:23
50cm Welle is aber nix Monster und hast du am Meer doch dauernd. Haett ich auf Idealbedingungen gewartet, waer ich heuer 2 Tage gefahren.
6 Tage hatten wir Bura, dass mir in der Nacht der Arsch abfror.

Also das allererste was ich bereut habe, war dass ich das Lenkrad zu Hause gelassen hab. :cognemur

Auch bei glattem Wasser zieht es einem regelrecht vom Boot, wenn man eine scharfe Kurve (bei meiner Sitzposition Rechtskurve) faehrt.
Ich finde unsere Regelung (max 20PS an der Pinne) mittlerweile garnicht mehr so bloed. Es kann ja auch leicht passieren, dass ich bei schoenstem Wetter rausfahre und bei Dreckwetter heim muss. Siehe mein heuriger Albanez Ausflug.
Und Verdränger fahren? Bäh, soweit kommts noch .

cu
martin

berny
17.07.2006, 10:20
Martin, das mit dem C4 kann man aber nich so einfach sagen, es geht ja nicht nur um den Holzkiel, sondern auch um die Bauform.

zB ist der Unterschied des C4 zum gleichlangen MK2 der, dass das MK2 vorne etwas spitzer ist und das C4 einen viel steileren Bug hat, was die eigentliche Rumpflänge (siehe auch bei Ribs, zB Zar) erheblich verlängert.

Das MK2 platscht vorne mit den Schläuchen voll platt auf die Welle, wobei das C4 die Welle durch den vorgezogenen und spitzeren Bug etwas mehr schneidet.

Es ist ja auch nicht so, dass das Vorhandensein des Holzkiels allein Garant für eine stabilere Fahrweise ist, aber er trägt erheblich dazu bei.

alfa
18.07.2006, 09:23
Danke erst mal für alle Antworten und Informationen !!!

L.G. Thomas :chapeau :chapeau :chapeau

hunnihund
18.07.2006, 09:54
Hallo Thomas,

laß uns bitte wissen was es schließlich geworden ist!

Grüße
Klaus