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fossil 23.12.2012 15:46

Da ja nunmal das Thema "Dieselmotorentuning" in diesen Thread hereingekommen ist, hier mal mein Senf dazu:

Wie ich in diesem Forum ja schon häufiger erwähnt habe, bin ich hier Vereinsmitglied: http://www.flugplatz-uelzen.de/joomla/index.php . Hier schraube ich gerne an unseren Motoren, und zwar zusammen mit und unter Anleitung von meinem Vereinsfreund Hartmut. Der ist nun Abteilungsleiter in der Dieselmotorenentwicklung eines bekannten niedersächsischen Autoherstellers. Und zwar haben wir ihm persönlich z.B. den Dreizylinder-Diesel dieser Marke zu verdanken, den 2L Vierventildiesel usw. Man kann sich vorstellen, dass sich unsere Gespräche (ich bin ja nun selbst ein geradezu fanatischer Techniker) vorzugsweise um Motoren drehen. Auch um Chiptuning seiner Motoren. Seine Erfahrung dazu ist ganz klar: Wenn ein Motor auf 150 PS ausgelegt ist, dann ist er das in allen Komponenten. Ein Turbolader z.B. soll eine bestimmte Drehzahl nicht überschreiten. Das tut er im getunten Motor aber im extrem hohen Maße. Mit dem Ergebnis, dass die Rotoren heisser werden, sich längen, evtl. Kontakt mit dem Ladergehäuse bekommen. Die Lager verschleissen, das Ding stirbt früh.

Dasselbe mit dem Motor selbst: Die Gesamtverdichtung erhöht sich deutlich. Wenn man alleine weiss, was V..ähhh, der Autohersteller getan hat, um alleine den 2L Vierventiler von 140 PS auf 170 PS hochzubringen, sieht ein, dass das nicht trivial war. Der Aufwand, den Motor innerhalb der gesetzlichen Abgasgrenzen zu halten, kann man sich dann ja vorstellen.

Insofern finde ich es immer höchst belustigend, wenn irgendwelche Spezialisten behaupten, einen modernen Automotor zu frisieren, sei ganz einfach. Und bei Zweitaktern sei es noch leichter......

Robert29566 23.12.2012 18:44

Hallo Micha,

sorry ich habe es auch falsch verstanden..... Asche auf mein Haupt.

Ich bin mit Sicherheit kein Motorenguru aber ein bischen Einblick ist mir in den Jahren schon vergönnt gewesen.

fossil..

deinen Ausführen gebe ich in vielen Teilen recht, jedoch ist es oftmal so, das der Motor eigendlich mehr PS hat.... aber man denkt sich, warum soll ich ich das dem Markt zur verfügung stellen.


Chiptunig sollte jeden klar sein... es geht... fordert aber seinen Triebut.

Bei mir gab es einen Ölkühler... und einen Lüfter auf dem Ladeluftkühler.

Bei 2t am Haken braucht man die Leistung....

Es war total frustrierend am Berg ( ohne Boot ) von LKW ständig die Lichthupe zu bekommen

Gruss

Robert

Hubert_69 24.12.2012 14:07

das die seitliche verklebung abging ist bei den alten ribs nicht ungewöhnlich und muss nicht von der Mehrleistung stammen, kann aber durch aus dies fördern. Diese Bild stammt vom Kauf und wurde mit 2K Kleber behoben.Das ist auch keine große Sache.
Ich kenne von keinem hier das Handwerkliche Geschick und gehe davon aus das man nur Arbeiten ausfuert die man auch beherrscht.
Diese übervorsichtigkeit von machen ist schon erstaunlich , da doch sicher die wenigsten selbst Erfahrungen gesammelt haben dürften.
Ich möchte aber keinen ermutigen so etwas durchzuführen , ich möchte damit nur aufzeigen das manche unvernünftig sind und sowas durchführen.
So, das war's von meiner Seite aus zu dem Thema!

Cranium 25.12.2012 00:05

Yamaha 70 PS an 4,10m-RIB?

ich finde es cool und würde jederzeit damit fahren.
man muss ja nicht jede Rheinwelle voll anfahren.

mal ehrlich, die meisten max. motorisierten Teile sind doch immer noch untermotorisiert
und wenn die Mutti (nicht der Mutti) mitfährt ist immer Alarm

olio 25.12.2012 10:03

Also ich habe das Lodestar RIB 430 zuerst mit einem 30Ps Johnson( war eindeutig zu wenig) dann mit einem 40Ps Yamaha( man konnte damit fahren) und danach mit einem 50Ps Yamaha gefahren und ganz ehrlich gesagt hat das Boot mit den 50Ps erst langsam angefangen richtig Spaß zu machen, also ich würde es jederzeit auch mit einem 70Ps Motor fahren,dann macht es sicher richtig Laune.

Gruß
Jochen

fossil 25.12.2012 12:27

Wieso, wenn Ihr so furchtbar gerne so schnell unterwegs seid, muss das mit einem nicht dafür gedachten Boot sein? Es gibt dafür ausgelegtes Material, wie z.B. Zapcat. Wenn ich z.B. wirklich schnell Motorrad fahren will (was ich nicht will), dann hole ich mir eine HP4, Hypermotard, Brutale, Speed Triple, oder was sonst noch (und was der Geldbeutel erlaubt). Ich komme auch nicht auf die Idee, eine Sportster 883, eine V7 oder eine Bonneville hochzuprökeln. Das wäre immer ein Kompromiss, häufig gar ein gefährlicher. Und will ich etwas schneller Sportster fahren, kaufe ich mir gleich die 1200er.

Wäre das Boot in Frage dafür gedacht, wäre es für die Leistung freigegeben.

olio 25.12.2012 13:48

Zitat:

Zitat von fossil (Beitrag 313975)
Wieso, wenn Ihr so furchtbar gerne so schnell unterwegs seid, muss das mit einem nicht dafür gedachten Boot sein? Es gibt dafür ausgelegtes Material, wie z.B. Zapcat. Wenn ich z.B. wirklich schnell Motorrad fahren will (was ich nicht will), dann hole ich mir eine HP4, Hypermotard, Brutale, Speed Triple, oder was sonst noch (und was der Geldbeutel erlaubt). Ich komme auch nicht auf die Idee, eine Sportster 883, eine V7 oder eine Bonneville hochzuprökeln. Das wäre immer ein Kompromiss, häufig gar ein gefährlicher. Und will ich etwas schneller Sportster fahren, kaufe ich mir gleich die 1200er.

Wäre das Boot in Frage dafür gedacht, wäre es für die Leistung freigegeben.

Also das mit der Speed Triple ist echt kein guter Vergleich, ich fahre seit einigen Jahren eine Speed Triple und die ist sicher nicht für schnelles fahren geeignet , oder bist du mit einem Naked Bike schon mal längere Zeit jenseitz der 200 Marke unterwegs gewesen dann mußt du ja ein Genick haben wie ein Stier:lachen:lachen

Gruß
Jochen

fossil 25.12.2012 14:06

Wer redet von längerer Zeit? Habe ich nicht Beispiele für jeden Geschmack genannt?

Zudem: ich will es ja gar nicht. Darum steht ab April auch eine V7 in meiner Garage.

olio 25.12.2012 14:10

Ich habs ja auch nur mit einem Lächeln erwähnt daß der Vergleich in meinen Augen nicht so richtig gut ist.

Gruß
Jochen

Hubert_69 25.12.2012 14:19

[QUOTE=hagu;313706]Ja nun laß mal raus, was du da so gemacht hast :str .......

Bei "schwerwiegenden" Eingriffen habe ich so meine Bedenken (Kanäle bearbeiten oder so), aber vielleicht gibt es ja leichter nachvollziehbare Verbesserungsmöglichkeiten. Bei Vollgas wirkt mein 40PSer irgendwie abgewürgt, ich wäre schon froh, wenn er etwas freier ausdrehen würde. Ist natürlich rein subjektiv, mangels Drehzahlmesser.
Allerdings habe ich mit 2Taktern kaum Erfahrung, meine Erwartungen beruhen auf den Eigenschaften von 4T Motorradmotoren.
QUOTE]

Hallo,

ein Fernstudium zum Tunen werde ich Dir nicht geben:17
Aber ein paar Bilder, damit du den Arbeitsaufwand einwenig einschätzen kannst:hail

Auspuff , bzw Megafon
http://img405.imageshack.us/img405/8986/bild017jb.jpg

http://img29.imageshack.us/img29/8828/bild016xc.jpg


Hier und da einwenig Material abnehmen und z.B. die Kühlung ->Wasserführung optimieren:


http://img543.imageshack.us/img543/3456/bild029o.jpg

http://img442.imageshack.us/img442/1976/bild022wu.jpg

http://img195.imageshack.us/img195/9768/bild036s.jpg



Nach der Montage fehlen dann halt noch so Kleinigkeiten wie, Bedüsen (evtl. Vergaser , Mebranennschlag...vergrößern)
Und schub die wubs erkennst du deinen AB nicht wieder und so mancher wundert sich das sein Boot mit doch so vieeeel Ps mehr nicht mithalten kann:17

Faro 25.12.2012 15:11

Ein boot was für max. 50 PS zertifiziert ist, würde ich nicht gnadelos übermotorisieren.
Ich denke 55 werden gehen, aber 70?
Wer meint das muss sein soll es machen, aber ich befürchte wenn doch mal was passiert wird das vielleicht nicht 100% gesund sein, wenn rauskommt das fast das doppelte als erlaubt hinten am Boot ist.
Wer mit 50 PS rasen möchte, kauft sich Thundercat, Zapcat o.ä. Damit kann man auch mit 50 PS rasen, das einem schlecht wird.

Übermotorisieren ist für mich ein Risiko welches ich nicht eingehen würde, dafür ist mir mein Boot, meine Gesundheit und die Gesundheit meiner Mitfahrer(für die ist man als Kapitän auch bis zu einem bestimmten Punkt verantwortlich) zu teuer und zu wichtig.

Aber das soll jeder für sich entscheiden. Wer möchte, soll.

fossil 25.12.2012 16:50

Luke,

das Problem ist nur, dass durch derartige Aktionen häufig eben auch Andere gefährdet werden. Wer schon bei der höchstzulässigen Motorisierung Vorschriften missachtet........

Honky 25.12.2012 17:54

hier wird immer gleich von gefährdung anderer geschrieben,aber wer sagt denn das mit einem übermozorisierten boot zwangsläufig nur gaskrank rumgeballert wird.
ich denke das man so ein setup erst einmal in ruhigenden gegenden antestet.und dann halt sieht ob das konstrukt das aushält.
ich persönlich würde so etwas zwar nicht machen,aber es muss ja auch nicht gleich eine potenzielle gefährdung der menschheit darstellen.
mal sehen ,eventuell kommt ja bald ein spiegelreparuturtrööt.

berny 25.12.2012 17:59

Bei Übermotorisierung verliert man die CE = Boot kann stillgelegt werden.
Auch diesen Aspekt sollte man mal ansprechen.

Roli14 25.12.2012 18:30

Ich finde, es ist auch recht wichtig, wo man fahren will. Mein Boot darf bis 70PS. Habe aber "nur" 50 dran. Bin meistens auf der Ostsee unterwegs. Da fahre ich (wegen der Wellen) so selten Vollgas, das ich nicht mehr Power brauche. Wenn man nun hauptsächlich Binnen unterwegs ist und kaum Rauwasser kennt, kann ich den Wunsch nach absolutem Topspeed nachvollziehen. Man muß nur aufpassen, wenn die Bedingungen mal anders sind. Ums Material würde ich mir auch keine Sorgen machen, solange es Flachwasser hat. Bei Wellen ab 2 Meter Höhe, hat man mit so einem Selbstbau eh auf dem Meer nichts mehr verloren. Die Kräfte die dann auftreten wären sicher gnadenlos.
Fahren mit 70Ps und noch mehr an so einem kleinen Boot geht sicher, es muß nur alles stimmen: Wetter, Wind, Wellen, Crew, Stimmung, Kapitän,...
Wenn eins davon nicht stimmt werden die Reserven sehr klein.
...aber die Verantwortung liegt ja beim Schiffsführer und auf den kommt es an!:Kapitaen

Hubert_69 25.12.2012 19:12

Zitat:

Zitat von berny (Beitrag 314001)
Bei Übermotorisierung verliert man die CE = Boot kann stillgelegt werden.
Auch diesen Aspekt sollte man mal ansprechen.

Zum Glück sind die "Kontroleure" normalerweise technisch nicht so fit und können nur zahlen abgleichen:lachen:lachen:new
Aber ja wer sowas macht ist ein Straftäter!

ragbar 25.12.2012 19:58

Zitat:

Zitat von Roli14 (Beitrag 314004)
Ich finde, es ist auch recht wichtig, wo man fahren will. Mein Boot darf bis 70PS. Habe aber "nur" 50 dran. Bin meistens auf der Ostsee unterwegs. Da fahre ich (wegen der Wellen) so selten Vollgas, das ich nicht mehr Power brauche. Wenn man nun hauptsächlich Binnen unterwegs ist und kaum Rauwasser kennt, kann ich den Wunsch nach absolutem Topspeed nachvollziehen. Man muß nur aufpassen, wenn die Bedingungen mal anders sind. Ums Material würde ich mir auch keine Sorgen machen, solange es Flachwasser hat. Bei Wellen ab 2 Meter Höhe, hat man mit so einem Selbstbau eh auf dem Meer nichts mehr verloren. Die Kräfte die dann auftreten wären sicher gnadenlos.
Fahren mit 70Ps und noch mehr an so einem kleinen Boot geht sicher, es muß nur alles stimmen: Wetter, Wind, Wellen, Crew, Stimmung, Kapitän,...
Wenn eins davon nicht stimmt werden die Reserven sehr klein.
...aber die Verantwortung liegt ja beim Schiffsführer und auf den kommt es an!:Kapitaen

Den letzen Absatz könnt ich so unterschreiben. Der erste ist aber Käse. Gerade im Meer. Wie etwas mehr Ps und Wind und Welle einhergehen, merkste dann, wenn Du dasselbe Boot einmal mit 50 und einmal mit 70 Ps fahren würdest. Und zwar MIT dem Wind bei guter Wellenhöhe. Wie Dir dann die Welle hinten am Ar... zieht, während Du weg willst, da wirste hinterher nur noch mit 70 ps fahren wollen.

Gruß

Erik

Hubert_69 25.12.2012 21:13

bei der wellen bergauffahrt kann man schon Kraft und Leistung brauchen. Ist schon unglaublich wie schwer es über so ein welle geht:wow:

Faro 25.12.2012 21:38

Die SR4 schafft auch gut Wellen bei 4m und 50 PS, ich glaube da braucht man keine 70 um spass zu haben....

Auf Seen/Flüssen schauts natürlich anders aus..

Hubert_69 25.12.2012 21:43

stimmt, nur einen propeller mit niedriger Steigung :naughty

Faro 25.12.2012 22:02

Das müssen dann aber schon sehr große Wellen sein, wenn Propwechsel nötig ist.

Roli14 25.12.2012 22:23

Mein Boot läuft mit 2 Personen an Bord 29 Knoten. Die Geschwindigkeit braucht man in der Welle so gut wie nie. Auch mit mehr Personen an Bord kommt man gut die Welle hoch. Klar muß man da schon mal Vollgas geben, aber zuwenig war es bisher noch nicht.(auch bei 3 Meter hoher Dünungswelle). Ich wüßte bei meiner Fahrweise und meinem Sicherheitsdenken nicht, daß mir Leistung zum Fahren auf dem Meer fehlt. Als guter Brandungssurfer habe ich genug Erfahrung mit Wellen die mehrere Meter hoch brechen. Am Arsch ziehen die nur, wenn Du vorher den Überblick verloren hast oder entscheidende Fehler machst. Meistens ist es bei mir eine ungemütliche kurze Ostseewelle bei der man froh ist, nicht viel schneller als untere Gleitgeschwindigkeit zu sein. Jetzt kann man ja sagen, aber wenn....
Stop::sleeping
Mir reicht die Kraft und das Gewicht, welches ich am Boot habe. Ich fahre ja hauptsächlich zum Angeln raus. Fahre meistens im Trollingspeed und will nur im Notfall flott und sicher heimkommen. :schlaum
Für Geschwindigkeit und Austoben bei passenden Bedingungen, da darf es deutlich mehr sein. :duell
Da nehme ich dann aber lieber mein Surfboard und übe den gewollten Rückwärtsloop.:naughty

Ergänzend nur: Auf dem Meer bei harten Bedingungen ist Leistung nicht schlecht. Nur sollte das Boot und die zugrundeliegende Konstruktion für die Leistung auch gedacht sein...und die Frage war ja eine, wo es um ein wenig Übermotorisierung ging,...

fossil 26.12.2012 11:54

Hubert,

Deine "im Meer braucht man Leistung für Wellen, um Bergauf fahren zu können", ist falsch. Da brauchst Du Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich. Daraus resultiert in diesen Bereichen dann auch Leistung.

Niemand brettert in schwerer See mit 30 Knoten gegen den Wind echte Wellen hoch. Nicht mal mit nem Zodiac Hurricane. Da schiebt man sich langsam und vorsichtig hoch.

Insofern könnte es Sinn machen, z.B. anstelle eines hochdrehenden 50er Viertakters z.B. lieber einen gleichstarken TDLI oder E-TEC zu wählen.

Hubert_69 26.12.2012 15:19

Mit Leistung meine ich auch Drehmoment und nicht nur Spitzenleistung durch Drehzahl:17
Ich achte immer auf gutes Drehmoment und verzichte gerne dabei gerne auf ein wenig Spitzenleistung oben rum. Ich fahr ja keine Rennen:mobo
Meist ist es so: man weis erst was einem fehlt wenn man es gesteste hat:ka5
Übrigens es geht hier glaube ich um 2Takter, die 4Takter brocken fallen sowie so schon aus?

fossil 26.12.2012 15:38

Als Aussenborder tun sie es immer (auch wenn mein neuer Flautenschieber ein 4-Takter ist).

Roli14 26.12.2012 16:26

Also mein 4Takter ist noch nicht ausgefallen :cool1

Searider 26.12.2012 16:56

Zitat:

Zitat von Roli14 (Beitrag 314079)
Also mein 4Takter ist noch nicht ausgefallen :cool1

off topic : Ich würde den Ball lieber flach halten - irgendwann ist immer das erste mal .
Bei meinem F100 war es auf den Dnepr in der Fahrrinne und auch noch unter einer Brücke und hinter mir kam ein grosses Ausflugsschiff mit lautem Horn .
Da fällt Dir nichts mehr ein !

fossil 27.12.2012 11:07

Ausserdem geht es nicht um die Zuverlässigkeit- die ist seit Jahren bei jedwedem Aussenborder jedes Herstellers sehr gut, wenn der Motor nur gut gewartet ist-, sondern um Gewicht, Drehmomentverlauf, usw.

hotte84 28.12.2012 11:20

Ich habe derzeit ein Whaly 370 mit 18 ps welches mir auch deutlich zu wenig ist.
Habe auch mit dem gedanken gespielt einfach einen größeren Motor dran zu hängen, per email wurde mir vom Entwickler und vertreiber, zugesichert das dass Boot mehr ps verträgt.
Aber dennoch kann ich sowas nicht mit meinem Gewissen vereinbaren...

Man ist nicht allein auf dem Wasser, möglicherweise fährt man auch nicht allein im Boot. Und welche Versicherung übernimmt den Schaden wenn was Passiert?
Außerdem hätte die Versicherung damit doch den besten Grund nicht zu zahlen.

Wäre das Boot mit 40ps und nicht mit 70 Motoriesiert wäre er 5sek. später an der Stelle gewesen und das Badeboot von Fam. Hoppenstedt, besetzt mit Eltern, 4 Kindern, 3 Hunden und 12 Katzen wäre nicht im Gefahrenbereich. :sportschi

Auch wenn ich der erste bin der mit auf ne Probefahrt kommen würde... Finger weg, was wäre wenn?...

Gruß Sven


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