![]() |
Schaftlänge Kurzschaft 38 cm oder 43 cm? Ich kapiere es nicht ganz...
Hallo!
Ich habe da ein Verständnisproblem zum Thema Schaftlänge. Eigentlich ist Kurzschaft doch 38.1 cm (15''). Das ist auch, was mein Böotchen hat (Oberkante Transom bis Kiel) Aber die meisten angebotenen Kurzschaft-Motoren scheinen eine Schaftlänge von 43 cm bis 44.4 cm (17'' bis 17.5'') zu haben. Jetzt scheint es aber so zu sein, daß ein zu langer Schaft zu vermeiden wäre. Wie muß ich das verstehen? |
Sorry, vielleicht sollte ich meine Frage(n) konkretisieren:
Kann ich an einem Schlauchboot mit einer Transom-Höhe von 38.1 cm einen Aussenborder mit einer Schaftlänge von 43 cm bis 44.5 cm verwenden, oder ist da mit enormen Leistungseinbusen zu rechnen? Wieso werden die meisten 'Kurzschaft-Motoren' überhaupt mit einer Länge von 43 cm bis 44.5 cm angeboten, und nicht mit 38.1 cm? |
Zitat:
Wenn Dir so ein Motor zu tief hängt, dann musst Du ihn durch Unterlegen oder durch höheres Verbolzen einfach höher hängen. |
Also, ich habe es noch nicht vermessen, weil mein Boot auch bei schneller Fahrt nahezu spritzwasserfrei läuft. Aber der Vorbesitzer hat ein Stück Hartholz auf den Spiegel geklebt und den Motor so etwa 1,5 cm angehoben.
WIE er das Ding fest gemacht hat, weiß ich nicht, aber es hält:zwinkern . http://up.picr.de/2232934.jpg Tut mir leid, ein besseres Bild habe ich nicht. |
Da ich da auch immer sehr verwirrt wurde mal zur allgemeinen Defintion:
-Kurzschaft und Normalschaft sind dasselbe: Schaftlänge 15" bzw. 38,1 cm. -Langschaft: Schaftlänge: 20" bzw. 50,8 cm. -Ultralangschaft: Schaftlänge 25" bzw. 63,5 cm. -Superultralangschaft: Schaftlänge 30" bzw. 76,2 cm. Das Maß repräsentiert die Spiegelhöhe des Bootes. Sollten Zweifel an der richtigen Motorenauswahl (Langschaft oder Normalschaft) bestehen, ermittelt bitte die Spiegelhöhe am Boot. Die empfohlene Spiegelhöhe (aus der Tabelle des Motors) darf nicht kleiner als die gemessene Spiegelhöhe des Bootes sein. Bei Segelbooten, die eine bewegliche Motorhalterung besitzen, muss die Motorhalterung vor der Messung in die untere Stellung gebracht werden. Beispiel: Am Boot gemessen: L = 38 cm / erforderliche Schaftlänge = Normal-/ Kurzschaft (381 mm) Am Boot gemessen: L = 43 cm / erforderliche Schaftlänge = Langschaft (508 mm) Am Boot gemessen: L = 50 cm / erforderliche Schaftlänge = Langschaft (508 mm) Die Typenbezeichnung des Motors: Ist da ein L drin ist das Langschaft, ist da ein S drin oder nichts ist das ein Kurzschaft, z.B. Mercury 30 EO/ 30 EPTO = kurz oder Mercury 30 ELO / 30 ELPTO = lang Ein längerer Schaft schadet nicht - ist nur hinderlich im flachen Wasser oder beim Transport - je tiefer die Schraube hängt desto weniger Kavitation ist zu erwarten. Allerdings steigt der Widerstand und das Gewicht so das es schon Leistungseinbussen gibt. |
Hallo
Wo misst man den die Schaftlänge am Motor ? Gruß Danny |
Hier mal ein Bild
Zitat:
Gruß Danny |
Bild:
http://up.picr.de/6197863rji.jpg Blau: Ausgangspunkte -Oben: Spiegel Auflage -Unten: Kavitantionsplatte Rot: Falsch -Spritzwasser abweiser Grün: Strecke |
Oh man mein Bildschirm ist gerade geplatzt.
Der Mittlere strich ist der richtige, der Motor gehört an einen Segler oder Hilfsspiegel aber nicht an dein Schlauchboot. Fahren kannst du, aber es funktioniert nicht gut. Ist Danny dein richtiger Vorname oder ein Nick? |
Danke
Ich weiß das Bild ist wohl ein bisschen groß geworden.:futschlac Aber was ist den ein Nick?:nixweiss Gruß Danny |
Heißt die Kavitationsplatte nicht richtigerweise Antiventilationsplatte ? :zwinkern
Die Platte dient dazu das Ansaugen von Luft zu verhindern und nicht, dass Wasser verdampft. |
Zitat:
|
@ Misch:Manchmal heißen Dinge wie sie heißen, auch wenn sie Falsch sind. Wollte es auch er in Klammer hinschreiben, habs dann aber verworfen.
@ Danny: Eine Nick ist ein Spitzname. |
Zitat:
|
Hat es in irgend einer weise Einfluss auf die hier gestellte Frage? :D
|
Zitat:
Zumal man mit wenig techn. Aufwand den Spiegel leicht (5-10cm) höher ziehen könnte. Hab ich das so richtig verstanden? Ich stehe selber vor dem Kauf eines Tohatsu M25C3 (Langschaft). Beste Grüße, Marc (hoffe, das mit dem Zitat hat geklappt) |
Langschaft am Kurzschaft Spiegel ist wohl das absolut letzte :cognemur :cognemur :cognemur
38 cm und 43 cm sind 5 cm unterschied....das sind Welten. Und ein Langschaft an einem 43 cm Heckspiegel wird auch schon Probleme bereiten, welcher Hersteller baut die Spiegel so kurz/auf Zwischenmaße? Fahrverhalten leidet, Boot schaufelt Unmengen Wasser über den Heckspiegel, Sprit verbrauch steigt reichlich an...wirklich ne super Sache. (Manchmal frag ich mich echt...:ka5) Motor tiefer hängen geht immer, höher aber nur in sehr begrenztem Umfang. 2 cm erhöhen ist kein Problem aber meist schon das Maximum. Generell ermöglicht eine höhere Montage höhere Geschwindigkeit und weniger verbrauch, jedoch vermindert sich auch der "Grip" in Kurven und beim anfahren. |
Zitat:
Kann mich nicht entsinnen, dumme, unfreundliche Fragen gestellt zu haben aber gut, ich habe Deine Auffassung gehört. Immerhin ne klare Aussage. Motor tiefer hängen? Langloch in den Spiegel sägen? Dazu fällt mir ein, dass ich vor rund 30 Jahren ein Metzeler Maya S mit einem Yamaha 6PS Langschafter (versehentlich als Sammelweihnachtsgeschenk) gefahren habe. Gripverlust war da noch kein Thema:nixweiss Schöne Saison, Marc |
Mit einem Langschaft hast du natürlich mehr Grip, aber der Wasserwiederstand ist wirklich enorm. Ich "durfte" mal ein dsb Zephyr mit einem 38 cm Heckspiegel und Langschaft Motor fahren. Die schlimmste Kombination die ich je erlebt habe. (daher :cognemur)
Der druck auf der Lenkung ist extrem hoch, (ich hatte eine pinne, nahezu unfahrbar, und das will schon was heißen...), das Boot läuft in kürzester zeit durch vom Motor hoch geworfenes Spritzwasser voll, die Geschwindigkeit sinkt erheblich, und der Spaßfaktor geht gegen 0. Das ganze hängt natürlich auch noch etwas vom Boot ab, aber ich kann nur sagen tut so etwas nicht. 4 Wochen lang habe ich mich nicht mehr ins Boot gesetzt weil ich so die Nase voll hatte... Motoren welche verbolzt werden haben in der Regel verschiedene Bolzenlöcher. Kleinere Motoren sollten anfangs zu Testzwecken nur mit den Knebelschrauben befestigt werde. Dann kann man die ideale Montagehöhe ausloten, bevor man die Bolzenlöcher bohrt. (Verschraubung sehe ich als sehr wichtig an) Deshalb meine Reaktion auf das Thema. Es hat durchaus seinen Grund das es Lang und Kurzschaft Motoren gibt. Unpassende Kombinationen machen einfach keinen Spaß und gefährden unter Umständen noch andere Wassersportler. (Durch den hohen Lenkungsdruck erfolgten unfreiwillige Kurven...auch verstellen der Trimflosse half kaum) |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 20:25 Uhr. |
Powered by vBulletin® Version 3.8.9 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.
Copyright © - 2012 - www.schlauchboot-forum.com