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Neues von den kleinen E-Tecs ?
Hallo, liebe Motorenspezialisten ! :knuddel
(wobei ich gar nicht weiß, ob Ihr wirklich "lieb" seid) Die kleinen E-Tecs mit 25 und 30 PS sind seit diesem Jahr auf dem deutschen Markt ... nur gehört oder gelesen habe ich bis jetzt noch gar nichts davon. :nixweiss Gibt es vielleicht einen Vergleichstest mit den "Jungs" von der 4-Takt-Fraktion ? :marteau Erfahrungsberichte ? :cool1 Probleme ? :cognemur Ist eine Bodensee-Variante in Vorbereitung oder gar schon verfügbar ? Und was ist mit den (noch) kleineren E-Tecs ? Gibt es schon konkretere Aussagen, wann wir als Käufer damit rechnen können ? :schreiben Wie gesagt, im Moment fehlen mir Informationen. Und diese Motorengröße ist für mich nun mal interessant, aber 4-Takter mag ich nicht unbedingt an meinem Spiegel sehen. :sportschi Grüße Dieter |
Moin! Schau´ hier: http://www.etecownersgroup.com/ und hier: http://rides.webshots.com/album/561106363ErWOlf , und Du wirst vieles beantwortet bekommen.
Die 25er Maschine habe ich auf der letzten hanseboot aug dem Stand der Berliner Yachtimport GbR gesehen. Nett! Ob es Bodensee- Versionen gibt, wir Dir BRP Deutschland beantworten können. |
Die 10er und 15er E-TECs stehen auf einem anderen Blatt. Sehr viele (auch ich) warten sehnsüchtig auf die Teile, da in dieser Klasse das Viertaktprinzip beim Aussenborder noch ungeeigneter sind als bei größeren Motoren. Man will sie mal tragen, beim Abrüsten (nachdem das Wasser ´rausgelaufen ist) einfach ablegen. Man will Durchzug aus dem Keller und einen gleichmäßigen Zündwinkel. Die Dinger sehen in aller Regel weniger Pflege als größere, teurere Motoren (gerade bei Seglern!). Und da ist ein sich selbst einwinternder, nur alle 300 Stunden nach Händlerservice schreiender E-TEC einfach besser.
Jedoch: ein 10er E-TEC wird nie ein billiger Motor sein können. Er muss deutlich besser, leichter und stärker sein als z.B. ein 10er Honda oder Tohatsu. Er muss ähnlich leise sein. Und die Benchmark liegt hoch!:duell Ich beneide die zuständigen Produktmanager bei BRP nicht. Ich kann verstehen, dass sie, wenn überhaupt, nur ein ausgereiftes Produkt anbieten. Bei den 25/30 PS- Motoren haben sie es ja geschafft.:mobo |
Zitat:
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Moin Thomas,
das ist absolut richtig (na ja, fast). Tohatsu ist der einzige Japaner, welchem ich einen Motor abkaufen würde. Es ist eine absolut ernsthaft arbeitende No Nonsense- Firma, welche Arbeitsmotoren herstellt. Ist eben Nissan/Renault. Jedoch: sie arbeiten mit dem Orbital- Einspritzsystem. Keiner ihrer TDLIs erfüllt meines Wissens CARB3Star. Sie brauchen die doppelte Anzahl Einspritzdüsen. Sie haben einen Kompressor, der sinnvollerweise riemengetrieben ist (igitt!). Sie benötigen zum Betrieb erheblich mehr elektrische Energie als die E-TECs, laufen nicht ohne Akku. Sie sind lauter und brauchen mehr Wartung. Die E-TEC 40 bis 60 andererseits waren die allerersten E-TECs. Sie sind auf Basis des alten V4- Unterwasserteils von OMC gebaut worden, alles ist hier schwer, massiv, auf Betriebssicherheit gebaut. Wenn Du sie mit Konkurrenzmotoren vergleichst, dann sollten das die Bigfoot- oder Highthrust- Modelle anderer Firmen sein, welche schwerere Boote antreien sollen. Die E-TECs dieser Klasse würde ich z.B. an ein 4,2m (oder größeres) DSB, randvoll mit Tauchern und Equipment hängen. Dann können sie ihre (Dir ja wohlbekannten) E-TEC- Tugenden ausspielen. So eine Fuhre bekommen sie mit Sicherheit eher ins Gleiten als die viertaktende Konkurrenz. Und im Leerlauf können sie dann länger mit viel weniger Spritverbrauch laufen. Ein 40ho und 50ho in leichterer Bauweise ist dringend überfällig! Dier sind die Tohatsus (auch in der Rennszene) in der Leistung führend. |
Thomas, ich habe aus Interesse eben mal nachgeschaut. Der leichteste E-TEC 40 wiegt 105 kg, ist aber ein 20 Zoll- Motor, Sein Übersetzungsverhältnis ist 2,67:1. Der leichteste Tohatsu TDLI40 wiegt 93,5kg, ist aber ein 15 Zoll- Motor. Das Gewicht für den 20zöller wurde nicht veröffentlicht. Sein Übersetzungsverhältnis ist 1,85 zu 1. Bei den beiden Motoren liegen die Gewichtungen also durchaus anders. Bleiben wir bei DSB wie oben, so wäre das ein guter Motor für ein leicht besetztes 380.
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Hallo Thorsten,
danke für die sehr interessanten Details - ich hab meinen Dunkelblauen ja auch sehr lieb :knuddel und weis ihn zu schätzen :chapeau ... aber auch andere Mütter haben schöne Töchter :zwinkern Angeblich arbeitet Tohatsu schon an der Bodenseezulasung, so daß die auch bald die Abgasproblematik (besser) im Griff haben. PS: bei meinem 90er war der Gewichtunterschied schon merklich kleiner (bei gleicher Schaftlänge) gegenüber den Wettbewerbern, auch das UW-Teil ist robuster (äußerlich) und die Spritzigkeit (trotz Bodenseezulassung, was m. M. nach Leistung kostet) und Verbrauch ist schon sehr befriedigend. Aber mal ganz ehrlich: ob ich heute wieder die gleiche Entscheidung treffen würden :nixweiss - muß ich aber auch Gott-sei-Dank nicht |
Na, ich schon. Es ist doch so: man kann die Viertakter schönreden, wie man will. Man kann auch argumentieren, dass "kein vernünftiger Mensch das Öl 300 Stunden im Getriebe lässt". Darf man ja z.B. bei kommerzieller Nutzung des Motors auch nicht. Aber: die heutigen Aussenborder (alle, auch die Viertakter) haben ein sehr hohes Qualitätsniveau. Evinrude hat m.E. nur einfach mal die Sache zuende gedacht. Mit Sicherheit hat ein BRP- Händler beim E-TEC eine höhere Rendite als bei anderen. Nur am Betrieb der Motoren verdienen sie weniger. Dafür ist er für den Nutzer einfach simpler. Und dieser Denkansatz gefällt mir.
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Der E-TEC vereint da halt die Vorteile der 2-Takter im Gewicht, in der Leistungsentfaltung und Geräuschkulisse (wenn auch wesentlich leiser als ältere klassische 2-Takter) und die Vorteile der 4-Takter punkto Verbrauch, Lärm und Abgasverhalten. Das 3-Jahres oder 300-Stunden Service ist ein Bonus, den ich nicht in Anspruch nehme. Und dass die Servicekosten günstiger kommen als bei einem 4-Takter glaub ich auch nicht, wenn ich dran denke, was ich XD100 reinschütte :nuts . Natürlich bietet auch ein Optimax oder ein Tohatsu TLDI das gleiche, nur halt mit etwas mehr Lärm und mehr Aufwand (Kompressor mit Riemenantrieb, 2 Einspritzventile). Und es gibt Merc-Freaks (vor allem in US+A), die sprechen E-TEC nicht einmal aus :lachen . Dass nicht immer alle Vorteile des 2-Takters zum Tragern kommen, vor allem, wenn man sich das schwächste Modell einer Serie herauspickt (z.B: eben 40er E-TEC) ist auch klar, aber das ist bei anderen Herstellern genauso. Beispiel - nehmen wir mal die 175 PS Klasse: E-TEC: 190 kg Suzuki: 215 kg Honda: 262 kg (trocken, ohne Propeller) dass der Honda derselbe Motor ist, wie der 200/225er, steht da mal nicht dabei. Nehmen wir dann die 225er Klasse, schauts schon anders aus: E-TEC: 235 kg Suzuki: 263 kg Honda: 262 kg Fazit - wenn man was bestimmtes beweisen will, dann kann man das auch, und wenns nur ist, dass es auch schwere 2-Takter gibt :lachen |
Na ja, Ferdi,
das sind immer noch ca. 30kg Unterschied. Und das ist doch schon erheblich. Und- man könnte das Spiel auf die Spitze treiben und den 300er nehmen. Dann wird es ein wenig absurd. E-TEC 240kg Suzuki 274 kg (nicht schlecht für einen 4 Liter Viertakter!) Honda gibt´s nicht Yamaha 365 kg (!) |
Thorsten,
mit dem schweren 2-Takter hab ich nicht den 3,3 l E-TEC gemeint, sondern den 40er. |
Einverstanden. (ich finde ihn dennoch gut- der dürfte ewig laufen)
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Bei 225PS hinten dran sind 30kg Mehrgewicht relativ. Was stört's die Eiche, wenn sich das Wildschwein an ihr reibt? |
http://www.yamaha-motor.de/products/...ew=tech_specs#
Read and believe! |
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gar nichts mehr hinzufügen. Der Unterschied ist der absolute Wahnsinn. Habe zwar viel erwartet aber meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. :zwinkern |
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Diese Nummer hat Tohatsu auch drauf. Seit 2008 bieten sie ihren 700ccm-3-Zylinder, der üblicherweise mit 40 oder 50PS läuft, auch als 30-PS-Version in der Fliegengewichtsvariante mit nur 96kg an. Der Viertakter beginnt mit 69kg (allerdings ohne E-Start, Powertrimm und als Kurzschaft). Was Tohatsu dazu getrieben hat, ist mir nicht so ganz klar. Denn den 4-Takter gibt es auch in gleicher Ausstattung - und das bei geringerem Gewicht (81kg) und auch noch für weniger Geld !:sportschi Ist die Nachfrage nach 2-Taktern doch größer als bei Tohatsu gedacht ? Auf der Bootsmesse in Düsseldorf anfang diesen Jahres, klagte mir ein Tohatsu-Mann sein Leid, dass alle Welt nur 4-Takter wolle.:wein Ich weiß, das passt irgendwie nicht zusammen. Wisst Ihr vielleicht mehr ? Bastelt Tohatsu doch wieder an kleinen 2-Taktern ? :nixweiss Schöne Grüße Dieter |
Dieter,
ich glaube, das ist verständlich. Mercury baut nur recht große 2Takt DIs, auf dem Markt dieser Motoren, welche für leichte und Schlauchboote geeignet sind, konkurriert nur Evinrude mit Tohatsu. Und da hat der Japaner "gewichtige" Argumente bei 40 bis 60 PS. Aber auch die 30 PS- Klasse ist für 2Takt- DIs ideal, und da prescht Evinrude vor. Interessant, dass Tohatsu sich hier jetzt in der gleichen Situation befindet wie Evinrude mit dem 40 PS- Motor. Solide bis zum Abwinken durch völlige Überdimensionierung. Es ist ja Tohatsus 40er detuned. In jedem Fall: dass ein Zweitakt- Direkteinspritzer durch eine wesentlich fülligere Drehmomentkurve ein Gleitboot wesentlich leichter in´s Gleiten bringt als ein ungefähr gleich großer Viertakter spricht sich unter den Bootsnutzern herum. Beim Viertakter braucht man z.B. mehr Hubraum (Suzuki grundsätzlich, Yamaha bei 300 und 350 PS), dynamische Ventilverstellung (fast alle) oder Kompressor (Mercury Verado). Das geht, ist aber aufwendig. Und für unseren kleinen Boote sind kleine, leichte Motoren mit viel Kraft einfach besser, desgleichen beim "Repowern" älterer Boote. Deswegen ist dem Vernehmen nach beim Repowern Evinrude zur Zeit Weltmarktführer. |
Zitat:
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Tja, oder gerade......
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