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Bootfahren in der Gruppe
Hallo zusammen,
aus gegebenem Anlass möchte ich diesen separaten Thread zum Thema „Bootfahren in der Gruppe“ aufmachen. Hier soll niemand angeklagt oder verurteilt werden sondern hier geht es darum, sich über die Schwierigkeiten auszutauschen, die zwangsläufig auftreten, wenn man mit einer Gruppe von Booten unterwegs ist. Hier kann also jeder aus seiner eigenen Sicht Vorfälle schildern, die er als störend oder sogar als gefährlich empfunden hat und bitte auch entsprechende Vorschläge, wie man dies hätte verhindern können. :hail Aber bitte ohne Namen von Usern, Booten, Boots- oder Motorenmarken. :hail Vielleicht gelingt es auf diese Weise, dass wir als Bootsführer etwas sensibler für mögliche Gefahren werden und so jeder dazu beitragen kann, dass die eine oder andere gefährliche Situation erst gar nicht entsteht. :chapeau Für mich persönlich ist eine der großen Stärken dieses Forums das gemeinsame Bootfahren. Und wenn User nicht mehr auf Treffen kommen würden, weil sie Angst haben, in der Gruppe zu fahren, dann würde sich dieses Forum selbst eine wichtige Basis entziehen. Und damit das nicht passiert, lohnt es sich ganz bestimmt, einmal das eigene (Fahr)Verhalten zu betrachten und vielleicht auch zu ändern. :knuddel Bis bald auf dem Wasser! |
Bootfahren in der Gruppe
Danke Tommy, dass Du einen Threat zu diesem doch ziemlich sensiblen Thema eröffnet hast! Niemandem soll durch Beiträge zu Nähe getreten werden, auch soll sich niemand in seiner persönlichen Meinung angegriffen sehen. Ich hatte und habe bisher nie das Gefühl gehabt, dass ich beim Boot fahren durch andere gefährdet wurde.
Was mir aber letztes Jahr durch einem User des Forums, mit dem wir gemeinsam im Urlaub waren, nahe gelegt wurde, habe ich mir zu Herzen genommen, habe es bisher und werde es in Zukunft beachten. Hierbei handelte es sich um das Überholen des vor einem fahrenden Bootes und das anschließende Richtung wechseln in den Kurs des zu überholenden Bootes. Ich dem mich betreffenden Fall hatte ich überholt und den geraden Kurs dessen Bootes Dan geschnitten, so das dieser dann bei relativ zügiger Fahrweise, durch meine Heckwelle fahren musste. Das dies eher unangenehm ist, kann sich jeder vorstellen. Vor allem wenn man ein kleineres Boot hat. Viel schlimmer ist aber meiner Meinung nach, dass ich ihn damit womöglich hätte gefährden können. Der Abstand war groß, hätte aber auch kleiner sein können. Beim letzten Treffen ist mir verstärkt aufgefallen, dass dies auch von anderen, vorrangig mit größeren Booten fahrenden Usern gemacht wird. Sicher macht's Spaß, gefährdet aber auch nen sicheren Geradeauskurs. Einem habe ich's direkt gesagt und es kam auch nicht mehr vor. Auch das in einer Reihe fahren muss dem ein oder anderen noch mal erklärt werden. Für mich bedeutet es hintereinander, versetzt und mit genügend Abstand. Motorradfahrer machen's doch auch so! |
Zitat:
So wird dann auch die Geschwindigkeit und die Richtung vorgegeben. Das jedes Boot ein Schleppseil eingehakt hat. So entfällt die Panik, wenn man im Fahrwasser versucht an der tief liegenden Bugöse ein Seil fest zu machen um geschleppt werden zu können. Das man nach den Touren laut bespricht, was gut war und was man besser machen kann. Und das im Klartext. Denn Fehler haben etwas sehr Gutes : Man kann draus lernen. Das man bei mehrtägigien Treffen einen "Themennachmittag" definiert. Bedeutet : Man übt in der Gruppe praktisch das Schleppen, aus dem Wasser ziehen und das MOB Ritual. Nach dem alten Motto : Vormachen - Nachmachen - Üben Ich bin mir sausicher, dass Viele da genau so gut und interessiert dran mitmachen, wie an der abendlichen Orgie :biere |
Wolfgang, Deine Vorschläge haben etwas für sich :cool1.
Da reicht einfaches Knopfdrücken nicht aus. Deswegen Danke :chapeau |
Bezüglich Gruppenausfahrten sollte man sich vielleicht an andere Konvoi-Fahrer orientieren :coffe
Wenn wir mit den Motorrädern in Gruppen fahren wird vor alles festgelegt. Zum Beispiel die Reihenfolge. Der Road-Captain fährt vor, dann folgen die kleinsten Maschinen und/oder unerfahrenster Fahrer, dann die anderen und zum Schluss der 2. wichtigste Mann, der alle Unregelmäßigkeiten dem Road-Captain kommuniziert. Und, während der gesamten Fahrt bleibt dann JEDER an seinem Platz. So braucht man nur auf seinen Vorder- und Hintermann achten. Mit diesem Prinzip ist es relativ einfach und relativ sicher mit vielen Fahrzeugen vorran zu kommen :chapeau Bei Bootsausfahrten sollte der erste und letzte Fahrer ein Funkgerät dabei haben.:mobo |
Gerade auf dem Rhein (der ja meistens breit genug ist) fand ich es gut das "der Letzte" sich abgewechselt hat.
Das hat bei den Grav Insel Touren ohne Absprache funktioniert :chapeau Dort ist es auch problemlos möglich, sich nach hinten fallen zu lassen, dort eine Weile zu bleiben und wenn die "Ablösung " da ist, wieder nach vorne zu preschen. Ok, ich fahre, wenn ich alleine bin, auch gerne mal auf der letzten Rille, :hail Am Feld vorbei, drehen, filmen....:hail ich gelobe Besserung ... Mit Frau "K" an Bord sieht das anders aus, da versuche ich harte Einschläge und "Duschen" zu vermeiden. :nuts Manchmal haben klare Ansagen gefehlt, z.B. Bei den Loreley Touren.... Da stellten sich Fragen wie: Sind die schon weg ? Gibt es eine Pinkelpause in Neuwied ? Wo ist xy ?.... Aber das Gefühl der Sicherheit durch das Fahren in der Gruppe überwiegt :zwinkern Und gerade mit Wolfgang würde ich Frau K jeder Zeit fahren lassen, der ist eigentlich die Ruhe selbst. " Shit happens" Und ich würde auch in Zukunft jederzeit vor ihm fahren ! |
Hier ein paar Gedanken von mir die hauptsächlich für Fahrten auf dem Meer gelten :
- Disziplin , Pünktlichkeit und gegenseitige Rücksicht sind ein MUSS , dumm wenn 10 Leute warten nur weil einer permanent nicht in die Pötte kommt , - die Route muss vorher mit allen Teilnehmern abgesprochen sein , es kann immer vorkommen das wegen schlechtem Wetter , technischen Defekten , Pinkelpause oder Fotostopp die Gruppe getrennt wird , - jedes Boot muss autark ausgerüstet sein und sollte Funk an Bord haben , als praktisch hat sich erwiesen das Einbaufunkgerät auf Kanal 16 zu lassen und für den internen Funkverkehr ein Handgerät zu nehmen , noch besser geht es wenn man an die Handfunke ein Headset anschliessen kann - da hört man alle Funksprüche sofort mit und muss nicht immer anhalten :chapeau - die kleinen Boote geben die Geschwindigkeit vor ! über Funk kann man auch hier die Geschwindigkeit an alle weitergeben bzw nachfragen ob die Geschwindigkeit für alle passt - wie Wolfgang schon schrieb - einer führt - das sollte auch das Boot sein welches den Funkverkehr zwischen den Booten koordiniert - bei grösseren Gruppen sollte jedes Boot ein "Buddy" Boot haben und zu diesem immer in Sichtkontakt bleiben - bei "extra" Touren beim führenden Boot abmelden , eventuell späteren Treffpunkt vereinbaren - auf dem Meer fahre ich gern in einer Formation mit den Booten nebeneinander , es ist genügend Abstand zu halten und jeder hat genug Platz um zB Ausweichmanöver zu fahren , man muss sich auch nicht immer 180 Grad umdrehen um zu schauen ob der Hintermann noch da ist , ausserdem stört man sich nicht gegenseitig mit den Heckwellen , - muss man hintereinander fahren - Abstand halten !!! ich kann es zB nicht leiden wenn jemand zu dicht auffährt , man muss immer damit rechnen das das Boot vor einem ein plötzliches Ausweichmanöver fahren muss oder auch einfach nur abrupt abbremst , das kann ein technisches Problem sein , etwas in den Propeller gekommen , Sprit ist alle oder einer muss halt pinkeln , |
Hallo zusammen,
Bootfahren in einer Gruppe fand ich schon immer sehr anspruchsvoll. Bei plattem Wasser und in Gleitfahrt mit identischer Geschwindigkeit würde es ja noch gehen aber das gibt es in der Praxis leider nicht weil alle Boote bis auf das erste durch die Wellen des vorausfahrenden eben schon kein plattes Wasser mehr haben. Mal ganz abgesehen von den Wellen des übrigen Verkehrs. Und schon ist die angedachte Kurslinie nicht mehr so gerade, wie eigentlich geplant und man braucht mehr Platz. Und es verändern sich pausenlos die Positionen der einzelnen Boote einer Gruppe zueinander, was Sicherheitsabstände ganz schnell verringert. Als Steuermann innerhalb einer Bootsgruppe muss man also eigentlich pausenlos im Blick haben, wer vor, hinter, links und rechts neben einem ist. Und weil das alles ja noch nicht schwer genug ist, gibt es zusätzlich noch die Manöver, die mit der eigentlichen Fahrt gar nichts zu tun haben. Also mal kurz das Gas raus weil man gerade ein super Fotomotiv entdeckt hat oder mal eben eine Jacke anziehen möchte. Und wir alle hier lieben die Bilder von den Treffen. :ka5 Blöd ist dann nur, wenn ein Bootsführer "mal eben" stoppt, damit er ein Foto machen kann und der Bootsführer dahinter aber gerade mehr Gas gegeben hat um etwas aufzuschließen. Im Straßenverkehr mit Bremslichtern hätte er vielleicht noch eine kleine Chance gehabt... Aber was ist die Lösung für das Problem? Größere Abstände? Kiellinie fahren? Bei zu großen Abständen und vielen Booten wird die Gruppe schnell auseinander gerissen. Auch blöd. Eigentlich kann man nur versuchen, keine unvorhersehbaren Manöver zu fahren. Das heißt dann aber auch, dass ich nicht "grundlos" vom Gas gehen sollte, wenn ich innerhalb einer Gruppe fahre. Egal, ob in Gleitfahrt oder in Verdrängerfahrt. Und wenn ich z.B. für ein Foto stoppen möchte, sollte ich vorher zur Seite aus der Gruppe raus fahren. Und das immer so, dass ich niemanden zu einer Reaktion zwinge. Sehr anspruchsvoll eben... |
"Hand heben" vor einer Aktion hat sich bewährt. Gehobene Hand im Kreis bedeutet ich drehe...
Ins Wasser zeigen deutet auf Treibholz hin... Fotoapparat hochhalten ist auch eindeutig. Angestrengt runter gucken heißt : ich suche neue Musik. Aber das Zauberwort heißt wohl "Abstand". |
Jeder sollte sich auch damit vertraut machen wie sich sein Boot in einer Extremsituation verhält. Es hat bei mir auch eine ganze Zeit gedauert bis ich es mir getraut habe, alleine bis an die Grenze des Machbaren zu gehen. Aber es nur einmal zu testen reicht halt nicht.
Was man nicht immer wieder übt kann man in der entsprechenden Situation nicht. Da mein Ausflugsdampfer eh eine schwerfällige Kiste ist, ist eine vorausschauende Fahrweise wichtig. Deshalb habe ich mich bei Gruppenfahrten immer so positioniert, das genügend Platz zum manövrieren blieb. Genauso muß ich mich vor den "Wellenscharmützeln " hüten. Einmal Luft unter dem Boot, da kann ich aufstoppen und muß neu anfahren. Für die einen ein Spaß aber irgendwann wird das einfach nervig. Vorallem dann wenn man mit 12 Personen an Bord eine schweres Boot hat, sind die 70 PS ganz schön gefordert um das Boot wieder in Gleitfahrt zu bekommen. Bei der letzten Ausfahrt 2013 auf der Elbe hat diese Wellenlegen vor den Bug dafür gesorgt, das im Boden vier Verschraubungen gebrochen sind. Mein Boot mag keine großen Wellen. Da es nicht über Wellen springen kann sondern sich über jeden Wellenberg klettern muß, ist es bei Gruppenausfahrten machmal schwierig für mich ein ruhiges Fahrwasser zu finden um eine vernüftige Marschgeschwindigkeit zu erreichen. In der Regel heißt das für mich mit Abstand hinterherfahren. Da hat sich das Fahrwasser wieder etwas beruhigt. |
AW: Bootfahren in der Gruppe
Na aber Hallo, geht doch! Super!
Danke erstmal an Tommy. In Bezug auf das letzte Treffen will ich aber nochmal deutlich sagen, dass beim Briefing von beiden Organisatoren der Punkt "Verhalten in der Gruppe und speziell im Hafen HH" den größten Teil eingenommen hat. Genützt hat es nur bedingt. Zugehört haben auch nicht alle. Der Peter ist ein erfahrener Hafenfahrer, er hat in ganzer Linie Recht gehabt, wie wir ja feststellen durften. Deshalb ist ein Briefing, zumindest bei größeren Treffen, sehr wichtig. Nur muss ein Weg gefunden werden, dass es bei JEDEM Teilnehmer auch ankommt. |
Das Thema finde ich sehr gut und wichtig. Ich lese zwischendurch mal die Berichte der BSU
http://www.bsu-bund.de/DE/Publikatio...8536E.live2052 Man glaubt gar nicht welch blöden Zufälle und Missgeschicke in tödlichen Seeunfällen enden. Aber dieses Jahr, im Urlaub, die eigene Erfahrung, die mich zumindest nachdenklich gemacht hat. Thema hinterher fahren. Wir waren wochenlang mit einem Urlaubsbekannten unterwegs, seine Fahrweise kenne ich und kann ich einschätzen. Es ergab sich dann, dass sich ein Hausbewohner in zwei oder drei Touren eingeklinkt hat. Er fuhr ein älteres Festrumpfboot mit sehr flacher Rumpfbauweise, meines Erachtens für die See ungeeignet. Er ist dann in unserem Heckwasser gefahren, damit er überhaupt vernünftig vorankommen konnte. Da der Bug seines Bootes immer hoch stand, war mir schon klar, Gas wegnehmen oder aufstoppen bekommt er nicht mit. Das habe ich auch ein paar Mal auf einer Ausfahrt erlebt. Wahrscheinlich hätte ich da besser mal etwas gesagt. Also vor dem Aufstoppen habe ich immer nach hinten geschaut oder bin zur Seite weg, weil er uns sonst ins Heck gefahren wäre. Ich war immer froh, wenn er im Heckwasser des Bekannten gefahren ist. Es ist alles gut gegangen. Zwei der drei Tage nach seiner Abfahrt ist unser Bekannter mit seinem Leihboot unterwegs, vorne saßen zwei Kinder an der Reling. Wir sind zum Zielort nachgefahren. Am Treffpunkt waren Kinder, Mutter und Lebensgefährte total aufgelöst. Der Bekannte fährt gerne sehr sportlich und hatte bei voller Fahrt eine Welle ungünstig erwischt. Die Schrauben der Reling sind abgebrochen bzw. herausgerissen, beide Kinder sind über Bord gegangen. Er sagt, wie im Film ist das MOB Manöver abgelaufen. Wenn nicht, hätte er die Kinder wohl erwischt. Im Heckwasser fahrend hätte der abgereiste Bootsfahrer die Kinder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht gesehen und hätte sie überfahren. Am Abend war unser Bekannter so fertig, dass er in Tränen ausgebrochen ist. Er war der Meinung, dass er leichtfertig das Leben der Kinder riskiert hat und mit der Heckwasserfahrerei an den Vortagen die Kinder zumindest von dem nachfolgenden Boot schwer verletzt worden wären. Anschließend hat er sich abgefüllt. Meines Erachtens können die beiden Kinder den zweiten Geburtstag feiern. Wir haben die nächsten Tage noch mehrfach über das Thema gesprochen und waren uns einig, dass wir bisher der Meinung waren, dass wir eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise haben. Anscheinend ist das aber nicht der Fall oder es reicht noch nicht aus. Unser Fazit: Schön wenn man ein eigenes Boot hat uns sein Material kennt. Hinter einem anderen her fahren, besser nicht bzw. nur mit viel Abstand und / oder geringer Geschwindigkeit und verdammt aufmerksam. |
Saßen sie Kinder an der Bugreling?
Wenn ja, war das grundlegend der erste Fehler den er in meinen Augen gemacht hat. Auf meinem Festrumpf darf sich nur der Maat lediglich zu unbedingt notwendigen Manövervorbereitungen im Bugbereich aufhalten. Und auch das nur bei Geschwindigkeiten die Standgas lediglich um max. 100 U/min überschreiten ( max. 10km/h). Alles andere ist für mich bodenloser Leichtsinn. Ausgenommen hiervon sind für mich Boote die vorne offen und dafür vorgesehen sind (Bowrider, entsprechende Schlauchis, o.ä). |
Das Briefing in Hamburg lies eigentlich keine Fragen offen. Wenn es dann doch nicht so funktioniert, sollte es doch selbstverständlich sein die entsprechenden Fahrer auf ihre Fehler hinzuweisen.
Ein offenes Wort lässt oft weniger Missverständnisse entstehen als vage Andeutungen. Ich z.B. bin das erste mal in einer so großen Gruppe mit so unterschiedlichen Booten gefahren und bin mir auch nach den vielen Vorschlägen hier nicht sicher, ob ich nicht doch jemandem über den Schlips gefahren bin. Eine kurze Nachbesprechung einer Tour, könnte da sehr hilfreich sein. Um aus Fehlern lernen zu können, muss man sie auch erkennen oder darauf hingewiesen werden. Ciao, Olaf |
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Ich gebe Dir recht, eigentlich sollte sich dort niemand aufhalten. Leichtsinn - ich würde Dir jetzt nicht widersprechen. Ich sage es mal so, in Kroatien sieht man es bei sehr vielen Sportbooten. Teilweise saßen da mehr als vier Kinder. Das Hauptproblem war aber die mangelhafte Verschraubung der Reling. Diese sind bei diesem Boot mit einfachen Holzschrauben auf das Deck geschraubt. Von unten mit ordentlichen "Maschineschrauben" Unterlegscheiben gesichert, wäre das nicht passiert. Hilft aber alles nichts, der Bootsführer ist verantwortlich und es hilft niemanden, wenn es auf dem Grabstein steht "... Reling nicht ordentlich verschraubt ...". Ich habe schon lange keinen Mann mehr so weinen sehen, da brauchte er keine Sicherheitshinweise mehr. |
:futschlac:futschlac:futschlac Nahezu alles, was hier eben vorgeschlagen wurde, haben wir am Freitag Abend gemacht.
Jetzt nicht vergessen: Die beiden Zwischenfälle - Chris im Wasser und der Auffahrunfall im Hafen - haben sich vor dem eigentlicher Treffen zur "Hafenfahrt" ereignet. Das wollen wir mal auseinander halten! "Tauchermeister" Peter hat am Abend vor der ausgeschriebenen Forums-Hafenfahrt nahezu alles für den folgenden Tag angesprochen, und das vor der versammelten Mannschaft. Wir hatten eine große Hafenkarte an ein Wohnmobil getackert (:zwinkern) und mit einem Laserpointer die Route besprochen und genau festgelegt, wer vorn und wer hinten fährt. ALLE Bootsführer oder Mitfahrer hatten Handfunken, und es klappte auch grundsätzlich alles viel besser als in den vergangenen Jahren. Was es sonst noch aus meiner Sicht zu sagen gab, habe ich eben noch im anderen Thraed gepostet. So etwas ähnliches, vor allem aber Informationen über das Revier, hätte ich mir für meine, und ich spreche jetzt auch mal für Markus, unsere erste Rheinfahrt und Weserfahrt auch gewünscht. Es sind immer auf den Treffs welche dabei, wir eben dieses Jahr, die das Revier nicht kennen und dann "wie blind" im Pulk mit fahren. Und das meine ich auch als Gst an Bord eines anderen Bootes. |
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Meine Frau und die Kinder haben dich Gelobt, das passiert auch nicht immer. Michael |
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Wenn es Fehlverhalten gibt, und wenn man auch der einzige ist, der dieser Meinung ist, denjenigen sofort darauf ansprechen. Hier im Forum, ohne Namen zu nennen, fühlen sich der eine oder andere ev. gar nicht angesprochen, aus welchen Gründen auch immer. Was für den einen schon fahrlässig ist, ist für einen anderen nur Spaß. Alles ist relativ. Und, Namen wollen wir nicht wirklich nennen. Passieren kann leider immer etwas und nicht immer ist schuldhaftes Verhalten die Ursache. Unglücke passieren meist niemals aus einem einzigen Grund sondern meistens aus mehreren Gründen zusammen, die jeder für sich alleine genommen zu keinem Unfall führen würden. Jeder hat wohl schon Situationen erlebt, wo er aufgeatmet hat und gedacht hat - Gott sei Dank, nix passiert. Aber selbst in Alltagssituation kann was passieren, das kann man an meinem Motorradunfall ganz leicht erkennen. Das war eine Situation, wie ich sie in fast 40 Jahren Mopedfahren schon zigmal wenn nicht hundertemale erlebt habe. Aber, wenn jemand steht, man Augenkontakt mit ihm hat bzw. dies glaubt, dann muss man sich auch darauf verlassen können, dass der einen sieht. Wenn der Vertrauensgrundsatz nicht mehr zieht, darf man eigentlich nicht mehr fahren. Mann kann auf der Vorrangstrasse nicht bei jeder Kreuzung stehenbleiben, weil man nicht darauf vertraut, dass der Benachrangte auch stehenbleibt. Kommt aber leider immer wieder vor. Genauso ist es bei Treffen und Gruppenfahrten - man muss den Forumsfreunden vertrauen können, dass sie sich auch richtig und nicht leichtsinnig verhalten. Passieren kann trotzdem immer etwas, man kann nur das Risiko dafür minimieren. |
Moin Zusammen,
ich möchte auch mal kurz mein Statement abgeben. Für meinen Teil fand ich die Hafenrundfahrt relativ entspannt. Ich hatte mit mehr Berufsschifffahrt und Wellen gerechnet. Zum Fotografieren hatte ich als Bootsführer auch noch genug Zeit, wobei mir dann mein Co-Pilot Michael locker ins Lenkrad gegriffen hat. Während der gesamten Rundfahrt habe ich keine brenzliche Situation miterlebt :coffe. Geholfen hat mir ganz entscheidend mein Co-Pilot Michael. Er war immer genauso Aufmerksam, hat mir Tipps gegeben, hat den Funk bedient und beim Blick auf den Plotter geholfen. Alleine hätte ich den Funkverkehr nicht folgen können :chapeau. Ich denke das ein SOLO-Fahrer da mehr Arbeit hatte und weniger Funk mitbekommen hat :saenman |
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Hallo Zusammen!
Toller Thread. Ich hab noch nie eine Gruppenfahrt gemacht, würde das aber mal als sehr spaßig empfinden. Aber mein Problem ist, ich schau mir die Berichte und Fotos der Treffen an und sehe nur große RIBs mit fetten Motoren. Dann komm ich mit meinem Beiboot und 6PS. Da kann man nicht mithalten. Und wenn der langsamste das Tempo bestimmt, dann bremst man die meisten aber gehörig aus. Ein blödes Gefühl. Klar, bei einem Helgoland-Treffen würd ich mich wohl kaum einklinken, aber es gäbe andere interessante Treffen, wo ich gedacht habe: "Boh, da hätte ich Lust zu, aber ich bin zu klein". Wie ist denn die Beteiligung? Machen da hauptsächlich die dicken Pötte mit? Kann man als Kleiner auch mitspielen? Viele Grüße! Tom |
na logisch kannst du auch mit kleinem boot mitmachen, das machen einige.
allerdings sind viele fahrten für kleine boot zu lang oder rauh. dann fahren wenn es wenige kleinboote sind die leute meist bei anderen mit. aber zum beispiel Berlin ist gerade für kleinere boote eine super sache. Oder es organisieren halt mehr leute eine ausfahrt in der kleineren grösse. |
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Jedoch auf Lahn, Neckar und in Straßburg.... Boot und Revier sollten aufeinander abgestimmt sein. Rhein mit 6 PS geht (aber eigentlich macht das wirklich keinen Spaß und auch keinen Sinn.. ) |
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Da bei den meisten Treffen immer zu 90 % die gleichen mitfahren ,weiß man die meisten einzuschätzen und wir haben Amsterdam , Hamburg und so viele andere Treffen mit ganz vielen Booten hervoragend hinter uns gebracht .....:schlaum :cool1:cool1 ....das da mal ein Unfall passiert ist schlimm , aber kann auch mal vorkommen Allerdings , da ich auch noch Luftkielfahrer bin , möchte ich gerne mal alle schnellfahrer mal wieder in mein Boot einladen, wenn sie wieder neben mir ihre Heckwelle zeigen :cognemur |
Vielen Dank für die rege und sachliche Beteiligung an diesem Thread. :chapeau
Ich persönlich bin ja auch jemand, der gerne versucht, eine Lösung für Probleme zu finden. Auch für das Bootfahren in Gruppen wäre es praktisch, wenn es ein Patentrezept geben würde, um Gefährdungen zu verhindern. Es kamen ja hier auch Vorschläge wie feste Reihenfolgen und "Formationen", wie sie bei Motorradtouren oft üblich sind. Allerdings glaube ich nicht, dass das bei großen Gruppen, wie beim Hamburgtreffen funktioniert. Dafür sind die Unterschiede einfach zu groß. Bei den Booten und bei der Erfahrung der Skipper und deshalb bei dem, was als störend oder als gefährlich empfunden wird oder ist. Eine Gruppe von Gleitern, die mit eingebremsten 22 km/h fährt, produziert ziemlich hohe Wellen. Diese werden dann noch von den befestigten Ufern zurückgeworfen und durch die Berufsschifffahrt verstärkt. Viel schlechtere Bedingungen gibt es binnen eigentlich nicht. Dabei ist es uns letztes Jahr auch passiert, dass wir innerhalb der Gruppe von einer seitlichen Welle stark aus dem Kurs gedreht worden sind. Dieser Situation entkommt man zwar ziemlich leicht, wenn man Gas gibt und die Flucht nach vorne antritt aber selbst wenn der Platz dafür da ist, hat man damit für noch mehr Wellen gesorgt und seine Position innerhalb der Gruppe verändert. Eigentlich müssten ja nur alle Boote mit sehr großen Abständen zueinander fahren, um diese Probleme zu vermeiden. Dadurch wird dann aber die Gruppe auseinander gerissen und man bekommt ein Problem mit verloren gegangenen Booten. Also auch nicht die richtige Lösung... |
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An den Treffen wo ich bisher teilgenommen habe lief es eigentlich immer ganz diszipliniert ab.Ich habe es als rücksichtvolle Ausfahrten erlebt, wo einer für den anderen da war, in puncto Gruppenfahrten und der Spass nicht zu kurz kam. :chapeau Egal ob großes oder kleines Boot. Aber in unseren Revier wirste teilweise von fetten Wasserskibooten überholt und geschnitten als gäbs keinen Morgen mehr.:marteau Ohne Rücksicht auf Verluste, obwohl genug Platz vorhanden ist. Dann kannste sehen wo de bleibst, wenn die Welle kommt.:motz4 |
Hallo,
Auch ich finde den Tröt recht nützlich, um einige Verhaltensregeln mal jedem wieder ins Gedächtnis zurück zu rufen :scratch::scratch: . Aber das sollte nun meiner Meinung nach nicht zu einem Kummerkasten verkommen, in dem man sich über jede Welle aufregt, ja ich weis was jetzt kommt, " du hast ja eines der größeren Boote" , aber auch bei mir schaukelt es dann auch gehörig, allerdings weis ich das ich eine Form von Wassersport betreibe und nicht erwarten kann das ich immer ein Ententeich bekomme, ( was bitte sollen da erst die Paddel, Ruder, und ähnliche Boots Fahrer sagen :ka5 ), denn auf die wird auch recht selten übermäßig Rücksicht genommen und am Ende noch gemeint , die sollen sich nicht so anstellen. Ich meine damit jetzt nicht damit, das alles was gemacht wird richtig ist, sondern jeder sollte möglichst immer die passende Geschwindigkeit und Abstand zur jeweiligen Situation haben :schlaum Es wird wohl keinen geben, mich eingeschlossen, der den einen o. anderen schon mal bissl über Gebühr genervt hat. Auch sollte jedem bewusst sein das es nun mal unterschiedliche Boots Größen und Leistungsstärken gibt, wie auch bei Autos. Ich muss auch akzeptieren wenn mein Gespann von einem Bus auf der Autobahn überholt wird :str:str und dadurch ein heftiger Sog entsteht, der auch gefährlich werden kann, aber der Rückspiegel hilft dabei, das ich mich drauf einstellen kann,und eventuell auch bissl auf den Standstreifen ausweiche:D Ich hatte bei meinen bisherigen Treffen noch keine negativen Erfahrungen gemacht und auch der Hamburger Hafen war anspruchsvoll aber ohne Probleme zu befahren, allerdings habe ich meine Augen immer auf, und zur Not kann man ja für seine Mitfahrer auch mal das Horn betätigen, was ich in der speicherstadt auch getan habe ( barkasse von hinten ) Ich sage mir immer ich werde nie 100% bekommen aber das positive sollte schon überwiegen :zwinkern |
Die Vorfälle und der hieraus resultierende Tröt sollte uns alle dazu bringen, zukünftig noch umsichtiger zu fahren.
Ich finde es gut, dass wir hier im Forum offen und ohne Streit dieses heikle Thema ansprechen können - hierfür vielen Dank an alle, die sich hier beteiligen. Unfälle werden sicher nie ganz ausgeschlossen werden können aber ich werde die Geschehnisse von Hamburg für mich zum Anlass nehmen und in Zukunft noch aufmerksamer in der Gruppe fahren. Ich befand mich auch schon mal in brenzligen Sitiationen die "das Manöver des letzten Augenblicks" erforderten und ich habe glücklicherweise rechtzeitig aufstoppen können. Ein zukünftiges Fahren in Kielline ist für mich definitiv keine Option, da bleib ich lieber zu Hause. Ausgenommen natürlich in Kanälen oder sonstige Engstellen. Dass die kleinen Boote in so einer Gruppe gelegentlich geflutet werden, ist für die Betroffenen sicherlich nicht schön aber selbst bei der gesittesten aller Ausfahrten dieses Jahr in Amsterdam:chapeau , haben wir "Großen" gemeinsam allesamt den Alex im Zerlegbaren geflutet. Alex war mitten auf dem Markermeer und sollte vorfahren. Er kam 1 km weit und dann sind 10 Ribs links und 10 Ribs rechts an ihm vorbei. Alle hatten zwar mehr als ausreichend Abstand aber die Summe der Heckwellen der angleitenden Ribs sorgte für eine Menge Wasser bei Alex - der das aber sehr sportlich und mit viel Humor sah...:chapeau Wassersport eben. Familie und Hund von Alex war ja schon bei uns im Boot :chapeau |
Die Idee ist sicherlich gut und beinhaltet für "Anfänger" als auch "Fortgeschrittene" Anregungen, die berücksichtigt werden sollten oder auch neu sind.
Aber: Zum einen beteiligen sich aus meiner Sicht nur die, die sich eh "einen Kopp" um eine sichere Fahrweise machen. Zum anderen wird der Thread die, die es nötig hätten die obigen Beiträge zu lesen, nie erreichen. Weil sie die Beiträge nicht lesen, nicht verstehen oder sich nicht angesprochen fühlen. Ich möchte die Beträge in keinster Weise abwerten, ich glaube aber nicht, dass sich an der Art und Weise wie wir miteinander Boot fahren hierdurch viel ändert. Eine Änderung kann man nur herbeiführen, wenn man das vermeintliche Fehlverhalten sofort bei nächster Gelegenheit anspricht. Ich habe dies bisher nicht gemacht und bin bisher diesen Fahrern bewusst aus dem Weg gegangen. Ich werde dies zukünftig nicht mehr machen und mit meiner netten Art Probleme anzugehen dies meinem Gegenüber auch so mitteilen. Es wird sich dann zeigen, welchen Standpunkt und wie viel Rückgrat der Rest der Truppe hat. |
Zitat:
Hallo Tom, bei solchen Fahrten, wie beispielsweise im Hamburger Hafen, können große und kleine Boote einfach nicht zusammen fahren. Darum haben WIR, also Markus_ und ich, auch unser Boot zu Hause gelassen. Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber eine Motorradtour gemeinsam mit Mopeds findet auch nicht statt. Das ist nun mal eben so. Aber, es gab auch schon "Kleinboottreffen". Das war genau aus den Gründen organisiert worden, weil sich nach einem Hamburg Treffen ein User "beschwert" hat, dass für Kleinboote keine Treffen statt finden. http://www.schlauchboot-forum.com/fo...fen+Kummerower http://www.schlauchboot-forum.com/fo...fen+Kummerower Das war damals auch für mich 275 Kilometer von Hamburg weg und es war sogar der Richard "Alpsee" aus Bayern da. Mach Dir mal ein paar Gedanken und mach mit der Frage einen neuen Thread auf. Ich mache Dir dann mit Markus_ zusammen einen Vorschlag! Bin gespannt, ob es was wird:knuddel |
Ich kenne das so...wird die Gruppe zu groß dann wird sie aufgeteilt.
Eigentlich bilden max 6 Boote eine Gruppe. In der Gruppe hat jeder einen Partner..daher die gerade Anzahl. Dann bleibt das ganze Treiben überschaubar. Außerdem bekommt jeder beim Stop schneller seine Getränke. Kleinere Schleusen lassen sich problemloser durchfahren. Sind die Leistungsunterschiede zu groß wird in Klassen/Gruppen eingeteilt. Meist waren nicht mehr als zwei Gruppen notwendig. Oft gab es auch eine Extraabteilung mit Kindern/Familie an bord . Da stand das Rasen eh nicht im Vordergrund sondern das Gemeinschaftserlebnis. Da bin ich auch schon mal beim Seglerverein und deren Gemeinschaftsfahrt rumgetuckert. Diziplin bedarf es aber trotzdem dabei. Das fahren verläuft aber deutlich entspanter. Bei einer zu großen unübersichtlichen Gruppe steigt einfach das Risiko . Kein Patentrezept..... Verordnen kann man das auch niemanden. Aber das unkalkulierbare wird etwas eingedämmt und man vermeidet Frust. An unnötige Unfälle möchte ich garnicht denken. mfg Tobias |
Zitat:
grundsätzlich hast Du sicher recht. Aber ich sehe das nicht ganz so negativ und ich glaube schon, dass beim nächsten großen Treffen noch einige dieses Thema im Kopf haben. Einfach, weil dieses Forum so schön klein ist und es deshalb oft die gleichen Leute sind, die gemeinsam auf dem Wasser sind. Und ich glaube auch, dass es in Sachen Rücksicht so etwas wie einen "positiven Gruppenzwang" geben kann, ähnlich wie beim Tragen von Rettungswesten. Und wenn man dann nach einer Tour beim gemeinsamen Zusammansitzen wirklich mal über die Dinge spricht, die nicht so gut gelaufen sind, kommt das vermutlich auch bei denen an, die dieser Thread hier nicht interessiert. |
Ich selber bin überhaupt kein Freund von diesen Großen Veranstaltungen und meide sie auch. Das hat überhaupt nichts mit den Leuten ansich zu tun. Ich habe es bei zwei größeren Treffen erlebt wie es sein kann - nein - für mich ist das nichts. Diese Punkte waren mir negativ aufgefallen:
Ich bin schon mit verschiedenen Leuten aus dem Forum in kleineren Gruppen gefahren, wie z.B. Mit Tommy, Wolfgang, Joachim oder auch Martin um nur einige zu nennen. Ich würde jederzeit wieder mit Euch den Anker lichten aber nur im kleinen Rahmen. Selbst die Gruppe die nach Helgoland gefahren ist, war für meinen Geschmack schon zu groß. Wenn ich dann noch solche Fotos sehe, bestätigt mich das in meiner Meinung: Zitat:
Bitte nicht persönlich nehmen, wollte nur mal meine ganz persönlichen Gedanken zu diesem Thema mitteilen. |
Zitat:
also das geht auf jeden Fall gar nicht, genau so, wie man nicht durch eine fahrende Gruppe knallt. Ich habe ziemlich was für perfekten Formationsflug übers Wasser übrig, nicht die ganze Zeit, aber es sieht einfach nett aus... das kann man auch gerne sehr eng fahren, aber das funktioniert nur mit eingespielten und disziplinierten Leuten, ansonsten sollte man lieber größeren Abstand halten, wie hier auch schon einige geschrieben haben. Wenn man nicht weiß, wie Leute reagieren, lieber etwas weiter frei von ihnen bleiben. Große Gruppen sind schwer unter einen Hut zu bringen, allein schon von der Kommunikation. Wenn die Boote dann noch sehr unterschiedlich sind, wird es noch schwieriger, als Gruppe oder gar in Formation zu fahren, wenn man nicht gerade gemütlich durch einen Fleet tuckert... u.a. die möglichen Geschwindigkeiten und Kabelwasserverträglichkeit sind z.B. zu unterschiedlich, vielleicht auch die Interessen und Ansprüche der Leute und nicht zuletzt die Fähigkeiten und Erfahrung. Neben zur Situation passendem Abstand und manchmal passiverer Fahrweise finde ich das vorausschauende Fahren und den permanenten Rundumblick wichtig. Im Grunde sollte man immer wissen, was um einen herum gerade passiert und was als nächstes passieren könnte. Wenn man nicht mehr gleichzeitig das Boot kontrollieren kann, ggfls. vorhandene Wellen lesen und darüber hinaus weiß, was gerade um einen herum passiert, ist man einfach zu schnell für die Situation oder seine Fähigkeiten. Das kann im Umkehrschluss bedeuten, dass ich wenn ich fahre, tatsächlich auch nur fahre, also nicht noch Sightseeing mache oder fotografiere oder sonst was. Entweder macht das der Beifahrer oder man zieht sich halt kurz komplett aus der Gruppe heraus, ggfls. nach entsprechendem Zeichen. Alles nur meine persönliche Meinung... will hier nicht :schlaum Grüße Holger |
Bei verschieden grossen Booten wäre es auch schön wenn sich die Gruppe auf das links Überholen einigen würde.
Ich fahre gerne mit Leuten die grössere Boote haben, weil ich dann alles geben kann:nuts Allerdings halt nur wenn ich allein im Boot bin. Wenn meine weitaus bessere Hälfte mit an Bord ist fahre ich entweder voraus oder lasse mich zurückfallen bis es etwas ruhiger ist. Es ist für mich absolut verständlich das ein jeder mal sein Boot ausfahren möchte. In der Regel ist es ja auch so das die schnellen Boote vorpreschen und dann irgendwann wieder warten oder spielen bis der Rest aufgeschlossen ist. Hilfreich ist es allerdings für alle wenn man nur links überholt wird. Erstens hat der Überholte nicht mit sich kreuzenden Wellen zu tun und zweitens hat man dann die rechte Seite um eventuell mal langsamer zu werden oder um auszuweichen. |
Andreas,
dann müssen die Langsamen aber auch rechts fahren :naughty. |
:futschlac
Da hast Du recht. Im Grunde meinte ich auch das Rechtsfahrgebot und halt das überholen links.:chapeau Ich bemühe mich immer wenn ich langsamer als das Feld unterwegs bin mich rauszuhalten. Bestenfalls halt rechts. Wen ich überhole schaue ich auch zumeist nach hinten, was ich eh oft mache da ich immer bedenken habe das ich jemandem vor den Bug fahre. Entspannter ist es aber aus meiner Erfahrung wenn ich nicht immer das "Halsgewinde" kreisen lassen muss:D Ich hatte ja selbst schon oft Momente wo ich zu lange zur Seite geschaut habe. Am meisten hat man halt zu tun wenn man beidseitig überholt wird und dann beide noch einen Schlenz fahren. Dabei erwische ich mich auch oft, da es irgendwie spass macht. Aus meiner Zeit mit kleinem Schlauchi und Pinne weis ich halt noch gut das es im kleinen oft viel Aufmerksamkeit braucht um nicht nass zu werden. |
Zitat:
Hast du nicht da was vergessen , als du deinen Motor fast verloren hast ? |
Oha, gibts da was zu berichten?:wow::wow::knuddel
|
Zitat:
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen!!:new |
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