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Speed - oder einfach ein paar Gedanken
Liebe Schlauchbootergemeinde
Viele von Euch wissen, dass ich gerne die letzten hm/h oder ktn aus meinem Boot rausholen möchte. verschiedene mittel sind dafür bestens geeignet. motor, trimmung, beladung, luftwiderstand............. diese Liste ließe sich glaub ich noch lange fortsetzten. Wenn dann alle Maßnahmen greifen, und der Indikator ordentlich Speeeed anzeigt, - dann beginnt beim einen die Zufriedenheit oder das Hochgefühl bei 50 km/h beim anderen bei 70 km/h ....oder noch höher. Was aber wenn bei solchen Geschwindigkeiten - ich mein jetzt die jenseits von 70, 80, 100km/h..... - igendwas passiert. Windböe, kleine Welle die das Schlingern unterstützt, Hindernis, ............. dann wird der Kapitän wahrscheinlich NICHT zum PILOTEN sondern zum PASSAGIER oder noch schlimmer zum Unfallopfer. um eins draufzusetzen - erwähne ich jetzt den 6jährigen Sohn, der beim Speedversuch an bord ist - weil das Wetter gerade passt. schluss jetzt mit den dunklen Gedanken. ich meine wir sollten bei aller Lust an Speed daran denken, was auch noch wichtig ist. In den Speed-Beiträgen, habe ich nicht viel über gesicherte Sitzposition, Herlm, Notstopp oder ähniches gelesen. Sicherheit an Bord wird meist mit Wetter oder Maschinenschaden in Zusammenhang gebracht. Sicherheit bei SPEED Denken wir doch mal über diese Sicherheit an Bord nach - bevor es vielleicht ein Gesetz gibt, das uns die GLEITFAHRT verbietet :cognemur ich wünsch uns allen kreatives Nachdenken und interessante Beiträge lG |
Tut mir leid...den Gedanken kann ich nicht ganz folgen...vielleicht bin ja auch noch zu jung dafür :nixweiss ...
Aber das gefährlichste beim Bootfahren ist die Hin und Rückfahrt mit dem Auto, da bin ich mir ganz sicher :stupid Was soll bei Gleitfahrt schon groß passieren wenn man vorrausschauend, mit Quickstop und mit Schwimmwesten fährt? (Ich setzte ein technisch Perfektes Boot vorraus!) Christian |
@christian
danke für deinen Beitrag: hast schon mal gesehen wie sich ein Boot nach hinten überschlägt???????????? oder das schiff abhebt und dann mit dem bug zuerst wieder auf die Wasseroberfläche auftrifft - da is dann wirklich was los am Wasser. ich glaub das haben auch schon die jüngeren User unter uns gesehen. lG |
Zitat:
warum glaubst Du, dass ich immer so über Sicherheit schreibe und mich auch gewaltig lustig darüber mache, wenn die Mädels und Jungs hier von noch einem km/h mehr schreiben. Ich halte deshalb gegen, weil ich aufmerksam machen möchte und damit darüber nachgedacht wird. Mir fehlt vom Speed natürlich die Erfahrung, da mein Boot ja nur 50km/h wegen der Sicherheitsausrüstung schafft :lachen :lachen . Aber ich frage mich schon lange, wie die Bootsführer bei 75, 80, ........... km/h einen Schwimmer im Wasser sehen wollen. Oder wo das Boot hingeht, wenn er stehend bei 75km/h über eine Querwelle geht und dann das Gleichgewicht verliert. :ka5 :nixweiss Nachteil wenn man darüber spricht. Man muss schon einen breiten Rücken haben, denn Sicherheit wird belächelt und man wird schnell zum Spott. Gruß Hans :cool1 |
Martin,
Du hast da total recht. Bei meinen Speedpostings über die Quartermile hab ich zwar nicht extra darauf hingewiesen, aber das war ein Rennen, mit Ausschreibung und Teilnahmebedingungen und Einverständniserklärung und allem Pipapo. Schwimmwesten waren vorgeschrieben, wurden aber nicht von allen getragen. Ich hab meinen Notstopp immer an und meine Weste hatte ich auch an. Und es war kein Kinderspiel. So würd ich im Normalfall nie fahren. Die Orga hat mich z.B. am Vormittag gebeten, ob ich nicht 1 Pressemann bei mir beim Rennen mitfahren lassen könnte. Das hab ich abgelehnt, 1. doch wegen des Leistungsgewichts, 2. aber hauptsächlich, nachdem ich in der Früh beim VMax Test erfahren musste, wie gefährlich sich das Boot aufschaukeln kann und wie leicht da was passiert. Diese Verantwortung hätt ich nicht übernommen. Im Nachhinein gesehen bin ich wirklich froh, dass nix passiert ist, dass ich mich nicht überschlagen habe und dass ich im Boot geblieben bin. Trotzdem war's schön. Ich weiss aber nicht, ob ich nochmal die Nerven dazu hätte. Aber, eins hab ich dabei gelernt - über 75-80 km/h ist mit so einem Boot kein Honiglecken mehr. Natürlich, bei einem größeren Boot verschiebt sich der Bereich etwas nach oben, bei einem kleineren aber auch nach unten. Und - Übermotorisierung ist kein Spaß, das kann ganz schön gefährlich sein. Ich würd mir dieses Boot (das BWA SixOne) als Privatboot nicht mit 150PS , sondern nur mit weniger Leistung kaufen. |
Lieber Martin,
ja klar hab ich das gesehen.... Bei den verhältnissen wo ICH Boot fahre trifft kein Boot mit dem Bug zuerst auf die Wasseroberfläche auf, da gar nicht genug wellen vorhanden sind! Abheben wird unser Boot auch ganz sicher NICHT, wir haben ja nicht so ne hässliche Flache Rennflunder! Deine Extrembesipiele sind wohl eher was für die Offshore Abteilung im boote-forum.de, aber hier wird so was wohl nicht passieren Christian |
oder eben für die Quatermile Racer am Bodensee :futschlac :zwinkern
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Hallo.
Der Hinweis ist gut. Auch sich über soetwas Gedanken zu machen, ist sinnvoll. Allerdings muß man ja auch die Kirche im Dorf lassen. Da ich mit Rennsport, Rennautos usw. zu tun habe und deshalb auch mal mit 300 und mehr km/h unterwegs bin, kann ich mit gut vorstellen was dabei passieren kann. Das würde ich auch nicht auf einer gut besuchten Autobahn machen. Weniger wegen mir sondern wegen der anderen. :schlaum :schlaum Genau so ist es auf dem Wasser doch auch.......jedenfalls bei mir. Ich mache gerne solche Versuche, auch um den Grenzbereich des Bootes auszutesten. Das passiert jedoch meistens alleine und auch nur dann, wenn das Gewässer und der andere Schiffsverkehr dies zulässt. :chapeau Gefährlich wird es allerdings, wie beim Auto auch, wenn jeder Trottel der das Geld hat ein Fahrzeug mit entsprechender Leistung fahren zu können, dies dann als Drängler im normalen Verkehr tut. :cognemur :cognemur :cognemur Dafür gibt es Fahrerlehrgänge usw. Jedoch ist es sicherer man weiß wie weit man mit welchem Boot gehen kann. Gruss Frank |
Zitat:
ich denke Martin meint sicherlich nicht nur die Rennen. Zwei, drei Leute fanden meinen Fahrstil auf dem Rhein auch als kritisch. Ich selber hatte zwar nicht das Gefühl, aber habe auch offiziell verkündet, dass der Rhein für mich in der Horde nicht in mehr in Frage kommt. Weil es kann nicht sein, dass der Beifahrer während eines Familienausfluges zum ständigen Gewichtsausgleicher wird. :lachen :chapeau So ein Aufschaukeln, umschaukeln und hüpfen, geschehen auch sehr schnell ausserhalb von Rennen. Auf dem Rhein waren es vielleicht gerade mal 40 km/h. Martin, an dieser Stelle ein Dank vom Forums-Security Officer an Dich, dass Du dieses Themen aufgegriffen hast. Ich denke schon seid Tagen darüber nach, wie ich ein Thema entsprechend aufgreife. Jetzt hast Du es getan. Danke :chapeau :chapeau :chapeau :chapeau :chapeau Hans |
@Alle
ich will ja da nicht schwarz malen, oder die Freude verderben. bin ja selbst so ein SpeedFreak. ich hab diese Gedanken jetzt mal nur in den Raum(Forum) stellen wollen, weil mit dem entsprechenden kleingeld kann man ja was schnelles kaufen. und dann wird auch muter losgefahren - sorgsam und sittsam - nehm ich jetzt mal an. aber irgendwann reitet einen der ........ und der Hebel muss mit einem push auf den Tisch - und dann ist die Freude hoffentlich ungetrübt. 3 kurze Beispiele. ZODIAC mk3 mit 50PS Yamaha dran. viel Sicherheitsausrüstung, meist Passagiere, Badesachen - was halt so für einen HR-Urlaubstag notwendig ist. 3Wochen ungetrübtes herumschippern - toll. am letzten Tag: klein Martin (ich) räumt alles raus, für die Heimreise. eine letzte Runde zum Abschied noch. aus Standgas - Hebel runter - und :cognemur das Boot beschläunigt natürlich aber unerwartet gut und kl.Martin landet um Hinterbereich des Bootes - ohne quickstop hättdas eine Katastrofe werden können. das war Anno ca.1975 2. Gemütiche Fahrt in der Lagune Venezia. mein Sohn sitz lässig auf der vordersitzbank - es ist Dezember 2003. Heimfahrt abends von einem schönen Ausflug. auf den letzten Kilometern, bei sonnenuntergang, an den Dalben entlang ca 50km/h (hoffentlich liest das kein Carabiniere). Mit einem gewaltigen Ruck steckt das Boot im Schlamm - neben der Fahrrinne. Meinen Sohn hätts dabei fast vorne rausgeschmissen. Wore das Boot dann über Ihn drübergegangen?? 3. Ein Überholmanöver, die Welle drückt das überholte Boot auf die Seite - dort ist aber leider eine Dalbe :cognemur - Volltreffer - Blutergüsse - Schürfwunden - Gott sei Dank nicht mehr. das bei ca 30 km/h in allenFällen ist fast nix passiert - danke aber solche Situationen sollte man Nie ganz bei seiteschieben. |
ich find das thema auch sehr wichtig. in der wachau hats mich auch letztes mal fast vom boot geschmissen. ein wahnsinn, was da für seitenkräfte auftreten können, allein schon, wenn einen eine welle seitlich versetzt.
aber speed kann nicht nur auf gerader strecke ein problem werden. wenn das boot in der kurve einhakt, dann auf wiedersehen. drum fahr ich nur so verrückt, wenn ich allein im boot bin und noch ein paar andere boote mit dabei sind. da hauts mich zwar im schlimmsten fall genauso raus, aber irgendwer wird mir mir bestimmt das selbe machen wie mit einem 40er yamaha, der am lenkkabel hängt*gg*. lg martin |
Hallo Christian,
fahr nur mal bei mir mit , ich glaube dann denkst du anders darüber und lernst auch besser die Gefahr einzuschätzen. Gruß Udo Ps. mein Boot hat nur 30 PS :17 |
Zitat:
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na zumindest mal ein seil um den hals wickeln, damit ich nicht noch tiefer abtauche :lachen .
lg martin |
Udo, ich bin ja jetzt auch von dem Boot ausgegangen auf dem ich gewöhnlich fahre...das das bei anderen Booten anders sein kann ist klar...
Unser 15PS Schlauchi war bestimmt schneller in Extrem Situationen zu bekommen wie das jetzige Boot. Christian |
Ich halte so einen Thread hier ab und an einfach für notwendig! Prima Martin!
Meiner frischangetrauten Silke hätte ein Speedfahrer auf der Maas (Oolderhuuske, außerhalb der Speed-Strecke) beim Schwimmen fast den Schädel rasiert! Ich halt's eigentlich auch immer wie Frank(m) - nur krachen lassen, wo's geht. Nur: Ob ich das wirklich immer so einzuschätzen weiß? Bei Ferdi und abgesperrter Rennstrecke bleibt wenigstens "nur" das Eigen-Risiko. Reinhard |
das ist ja auch ein Thread zum thema speed
soll aber nicht heissen dass mit einem 15PS nix geschehen kann. ich wollt hier eigentlich einmal auf die Gefahren zeigen, die HINTER der Schallmauer liegen - wo auch immer die liegt. ich bin der Meinung, dass Übung und Gewohnheit an die hohen Geschwindigkeiten sicher einen Sicherheitsbeitrag leisten. -nachdem alle Sicherheitsregeln vom Stillstand bis zur Schallmauer alle eingehalten wurden. wenn ich überlege wieviele SEKUNDEN ich im Grenzbereich Erfahrungen sammeln konnte verglichen mit den vielen Betriebstunden - so liegt das im 0,000001-Bereich. Bei Rennen werden Helme getragen, bei Rennen werden Gurte verwendet, Bei Rennen werden Rettungsmannschaften bereitgestellt - und Trotzdem gibts Verletzte und leider auch Tote. Versteht mich bitte richtig. das ist ein speed-thread und nicht ein ichkannehalles-mirkannnixpassieren-thread lG |
In meiner doch etwas geringen Erfahrung was Speed betrifft, möchte ich doch meinen Senf dazu abgeben:
Ich denke, es ist schon die falsche Einschätzung, wenn ich sage, "bei den Verhältnissen wo ich fahre, ist das kein Thema"! Ruhige Gewässer können unter bestimmten Situationen plötzlich meterhohe Wellen haben! Man nehme zB die Donau (vermutlich am Rhein noch ärger!), da ist das Wasser glatt, man fährt so locker mit 40 bis 50 km/h dahin, winkt den Leuten am vorbeifahrenden Passagierschiff noch nach, und plötzlich, whouppps, das Boot fliegt in die Luft!!!! Es sind ja nicht die Situationen gefährlich, die ich vorab sehen und mich darauf einstellen kann, sondern eher die unvorhergesehenen Dinge, die aus dem Nichts entstehen! Probier es mal auf der Tube aus, wenn du mit ca 30 km/h über das Wasser fliegst, und dann absteigst, was da schon los ist!!! Jetzt stell dir dann sowas mit 70 vor, wo du aus dem Boot fällst !!!!! Das kann absolut tödlich sein !!! Das Thema ist ein Thema, wird aber von dem meisten einfach verdrängt, weil ja der Spass darunter leiden könnte! |
@Berny
hab mir mal beim Monoschifahren beim Abstieg eine Rippe angeknackt gezugen mit Zodiac mk3 50PS - Kontakt mit etwas anderem als Wasser mit sicherheit ausgeschlossen. lG |
Berny hat es gut kommentiert, ich will's mal noch kritischer hinterfragen.
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Was hält bei Gleitfahrt den Bug aus dem Wasser, besonders bei schneller Fahrt, wenn mehr nur das Heck am Wasser klebt? Klar - physikalische Kräfte "heben" es hoch. Bei 60km/h empfindet man (soviel ich weiß) Windstärke 8. Wer würde sich bei Sturm an eine Kaimauer, vermutlich noch mit zappelndem kleinem Kind, stellen - und dann noch einen Schirm im Regen aufspannen, freihändig, versteht sich und selbstverständlich balancierend am Rande ..... ? :stupid Das sind nur die harmlosen Verhältnisse, wenn Windboeen unter das Bug vom Boot wirken können, einen Impuls von einer kleinen Welle gar nicht dabei bedacht. Wer glaubt, bei 40km/h muss es eine große Welle sein, um mit Wasserski zu springen? :stupid Gruß Helge :ka5 |
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...und bevor jetzt einer glaubt der Quickstop und die Rettunsweste ist unwichtig, dem sei gesagt, dass die Weste den Bewustlosen oben hält und der Quickstop noch schlimmeres fürs Umfeld verhindert. :zwinkern Helge, ich weiß das Du es anders meintest. :biere Gruß Hans |
Zitat:
Ich hätte wohl mehr Sarkasmus bringen müssen? :D Gruß Helge :biere |
Schnell fahre ich eigentlich nur wenn ich absolut freie Bahn habe.
Trotzdem hab ich schon ein paar mal über Lifebelts nachgedacht. Ich denke, das schlimmste was mir passieren kann ist, dass ich aus dem Boot fliegen könnte, wenn ich mal eine Welle falsch einschätzen würde. :wow: Das ich mich mit meinem Boot überschlagen könnte, kann ich mir absolut nicht vorstellen. Obwohl mit der Hand am Hebel manchmal das Hirn aussetzt :nuts würde ich nie bei Starkwind schnell fahren. Die Angst, einen Schwimmer zu überfahren fährt schon immer mit :tuer Trotzdem, mit dem Alter wird man vernünftiger und wenn ich ´drüber nachdenke, wie wir früher mit den schrottfreifen Autos ´rumgeheizt sind..... :stupid Schnell mussten die Autos sein, die Reifen breit und abgefahren, laut mit vielen Spoilern und an Sicherheitsgurte war nicht zu denken. :nuts :stupid .... und ich lebe |
Zitat:
@alle Alleine in den letzten drei Jahren (2003-2006) hat sich die Anzahl (x 1000) der angemeldeten Fahrzeugen von 53 655,8 auf 54 909,9 erhöht. Jörg, unsere Zeit lag wohl irgendwo in den 70/80er Jahren. Zum Glück haben sich die Toten im selben Zeitraum verringert. Von 6 613 auf 5 361. Das liegt wohl an mehr Aufklärung, mehr (härtere) Kontrollen, andere Führerscheingesetzgebung aber auch an mehr Geschwindigkeitsbeschränkungen. (Zahlen aus D). Hauptunfallursachen sind: Alkoholeinfluß, Falsche Straßenbenutzung,nicht angepaßte Geschwindigkeit, ungenügender Abstand, Fehler beim Überholen, falsches Verhalten gegenüber Fußgängern. Die letzten fünf Situationen können wir auch aufs Wasser übertragen (nicht statistisch). Aus Fußgänger machen wir andere Wassersportler und schon passt es. Oder nicht ? ungenügender Abstand = wir fahren mit 30-45 km/h in 6 m Abstand hintereinander. (fehlende Absprache. z.B. Hand heben bei Problemen, Ausfällen (Bremslicht :lachen ) Fehler beim Überholen/Fehler beim Überholen = Wellenbildung, kritische Heckwellenbildung, aufschaukeln (Kritik am Strichfahren bei Veranstaltungen :new ) falsches Verhalten gegenüber Fußgängern = das hat Reinhard beschrieben. Geschwindigkeitsbeschränkungen, und die wollen wir doch nicht auch auf dem Wasser erzielen. :cognemur Die Entwicklung im Wassersport ist zwar nicht so drastisch bei den neu angemeldeten Fahrzeugen, aber auch ständig steigend. Mich gabs vor drei Jahren auf dem Wasser (motorisiert) noch nicht und einige andere hier auch nicht. :futschlac :zwinkern Aber keine Sorge, ich fahre trotzdem weiter Motorboot. :lachen Nur manchmal muss man sich einfach einal ein paar Zahlen auf den Monitor holen, um manche Geschichte zu verdeutlichen. Gruß Hans :biere |
Ich denke, gegen das "Speedfahren" (darf ich auch Schnellfahren sagen, oder outet man sich dann gleich als "germanfreak"?) sprechen nur vernünftige Argumente bei gewissen Situationen - und dann lässt man es, ansonsten ist es auch "Spass am Leben". Auch ich geniesse das beim Schlauchi-fahren.
Wie Hans aber sagt, ist es auch eine Frage der Verkehrsdichte. Wenn diese steigt, sinkt die Chance einer "Unbedenklichkeit". Leider steigt gleichzeitig aber auch die Chance, dass man auf dem Wasser unvernünftige und leichtsinnige Skipper trifft. Und dazu kommen noch solche Skipper, die gewisse Adrenalin-Stösse regelrecht suchen - leider zum Leidwesen der "Unschuldigen". Das ist nun mal so und hat mit "Speedfahren" prinzipiell nichts zu tun, aber schränkt es immer häufiger ein. @ Jörg: Du hast beim "Schnellfahren" vermutlich noch keine unglückliche Welle getroffen und bist auch noch nie von einer unerwarteten Windboe erfasst worden - dazu braucht man keinen Sturm oder kappelige Wellen. Dass sich das Boot überschlägt ist vermutlich genauso (un-)wahrscheinlich, wie herauszufallen oder einen Schwimmer oder Kajakfahrer zu treffen. Das aktuelle Risiko ist immer situationsabhängig, es hängt davon ab, welche Gefahr man bei solchem Spass augenblicklich einkalkuliert und erfasst. Ausserdem: ein Unfall passiert nicht wegen einem Fehler - es sind immer mindestens zwei die zusammenfallen. Gruß Helge |
trotz aller Gefährlichkeit wollen wir aber doch die Kirche im Dorf lassen :nuts .
Ich bin immer mehr vom Motorradfahren aufs Bootfahren umgestiegen, weil die Sicherheit mit dem Boot sicherlich um den Faktor 100 oder mehr größer ist, als mit dem Bike :cool1 . So gesehen sehe ich die Geschwindigkeitsdiskussion ein bisserl anders, immer vorausgesetzt, man lässt das Gehirn eingschaltet :naughty , sofern man überhaupt eines hat, was bei manch einem im Strassenverkehr und sicherlich auch im Boot, angezweifelt werden darf :cognemur . |
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Brauchst übrigens keine Tube. Versuch bloß mal etwas Wasser mit dem Eimer zu schöpfen. Paß aber auf, dass du nicht über Bord gehst oder dir den Arm auskugels. |
Ferdi, sicherlich hast du Recht, es kommt immer auf den Einzelnen an, ganz egal was für ein Fahrzeug er in der Öffentlichkeit bewegt.
Meist sind es auch nicht die, die an Rennveranstaltungen teilnehmen die es übertreiben, denn diese Leute kennen auch die Gefahren und gehen verantwortungsbewußter damit um. Schlimmer sind die "Möchte gern Rambos" die eine wirkliche Gefahr für die Allgemeinheit darstellen weil sie als erstes sich überschätzen und oftmals die Technik nicht 100%ig beherrschen. |
Hallo Wilfried, das ist uns zum letzten Treffen auf der Rückfahrt nach Neuwied nähe Niederlahnstein auch so gegangen. Und es war von Berufsschifffahrt weit und breit nichts zu sehen und plötzlich Wellen, mein lieber Schwan. :wow:
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bei der schon erwähnten ausfahrt in der wachau: ein schubverband schneidet die kurve, sorich, zwischen fahrwassermarkierung und schiff wirds ein bissl enger. immer noch genug platz für ein rib in gleitfahrt. aber dann plötzlich ein schwimmer: dann wirds schlagartig verdammt eng. lg martin |
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Das kann man ja auch. :zwinkern Persönlich kenne ich zwei solcher Diskussionen aus alten Zeiten. 1. Das Aufsammeln von Köpfen am Wochenende in der Eifel. Alle waren sicherlich der Ansicht, dass Geschwindigkeiten etwas herrliches sind. Wobei es auch ruhige Fahrer gibt. :chapeau 2. anderes altes Hobby. Die Anzahl der Nutzer wurde deutlich höher, der Gesetzgeber überlegte und was kam raus. Eine starke Regulierung durch Gesetze (NRW). Zuerst nur noch bestimmte Strecken, dann eine Abgabe/Steuer und jetzt steht man fast vor einem allgemeinen Verbot bzw. Einschränkung. Natürlich lege ich, wie letzten Sonntag, auch einmal gerne den Hebel auf den Tisch. Aber bei so einer schnellen Fahrt, habe ich alle Nerven gespannt. Wellen und eigene Besatzung beobachten, Weit(Voraus)sicht und Rückwärtssicht (es gibt schnellere :lachen ). So ist halt meine Ansicht und Erfahrung. Hans |
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lg martin |
Hallo,
habe eure Diskussion mit Interesse verfolgt. Ich finde es Lobenswert wenn man über Sicherheit nachdenkt. Doch die Gefahr lauert nach meinen Erfahrungen überall da wo Meschen Leichtsinnig sind, sich überschätzen, usw. Ich meine dieses Thema am schnellen fahren aufzuhängen trifft den Kern der Sache nicht. Bei meinen Wassersport Aktivitäten bin ich auch seit Jahren mit großen Stahlyachten unterwegs, die im Vergleich langssam sind. Aufgrund dieser Tatsache kann man schnell in Situationen kommen wo mehr Power mehr Sicherheit bedeuten würde. Wenn man z.B. von einem Frachter in Richtung Buhnenköpfe gedrängt wir. Da fühle ich mich in einem schnellen Gleiter einfach besser. Einmal kurz Gas und die Situation ist bereinigt. Eure Diskussion sollte einmal wieder den Blick für Sicherheit schärfen. Ich für meine Person lerne daraus, doch wieder Quickstop und Schwimmweste zu tragen ( Was ich sonst nur mache wenn ich mit Hans D. unterwegs bin :lachen ). Gruß Norbert |
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http://home.vrweb.de/hans.daniels/Ro...y/img_2135.jpg Selbst an Land trägt die komplette Familie Weste :lachen :lachen :chapeau :chapeau !!!! Diesen Hans D. den muss ich mal kennenlernen. :schlaum Das muss ja ein ganz schlimmer Vogel sein. :lachen :lachen :lachen Hans :zwinkern |
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Gruß Helge, in Ehrfurcht :zwinkern |
Ich denke nicht, daß das Rennen fahren oder Rennveranstaltungen das eigentliche Problem sind. Dort sind Profis am Werk, die Gefahren schneller erkennen und Grenzsituatuationen besser beherschen als 'Normalos'.
Auf der Rennstrecke mit 160 vom Moped absteigen ist nicht vergleichbar wie mit 50 in der Ortschaft - die 50 sind weitaus gefährlicher. Auf die Frage eines Reporters an Kenny Roberts, ob er im privaten Bereich auch Motorrad fährt, sagte er: 'Ich bin doch nicht verrückt' - das sagt wohl alles. Auf der Rückfahrt vom Salzburgring vor ca. 20 Jahren waren auf der Autobahn Richtung München 7!!! verunglückte Motorradfahrer vom Aspahlt zu kratzen. Hier liegt doch das Problem - die Unerfahrenen und aufgeheizten 'Normalos' wollen es den Profis gleich tun und mißbrauchen die Straßen als Rennstrecke. Gleiches gilt mit unter für Binnen und See, wo manche sich noch austoben wollen und in einer Art Anonymität sicher fühlen. Ich meine nun nicht, daß solche Rennen wie es z.B. Ferdi gefahren hat, Schuld an Unfällen sind. Nein, aber solche Fahrer haben m.M. nach eine erhöhte Verantwortung gegenüber den 'Normalos'. Die dabei gesammelten Erfahrungen in sachlicher und nicht emotionaler Weise den 'Normalos' rüberbringen und eben auf die Gefahren hinweisen mag helfen, den einen oder anderen Unfall zu vermeiden. Auch sind die ständigen Hinweise zumThema Sicherheit durch Hans und andere das Salz in der Suppe, d.h. mache diese Forum zu einer tollen Einrichtung. Es sind zu Wasser oder zu Lande doch meist die plötzlichen unvorhersehbaren Ereignisse, die einen aus der Bahnwerfen. Nicht umsonst heißt es: Unverhofft kommt oft Auch wenns ärgert: die meisten Geschwindigkeitsbeschränkungen sind durch hirnlose Raser und deren Unfälle provoziert worden. Mein Fazit: Spaß muß sein - Sicherheit geht vor! Fehler der anderen ausgleichen können und gut, daß so etwas auch angesprochen wird. |
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Gruß Helge |
in uhnser sturmunddrang-zeit saßen wir immer ganz lässig,mit dem achtersteven,auf dem schandeck unserer boote.quickstopp gab es nicht.
ergebnis:ein guter bekannter ging über bord.da er allein im boot war,mußten wir lange nach dem boot suchen.wir fanden es auf einer schwimmwiese.glück gehabt,das boot war heil geblieben und er hatte nur einen schnupfen. ich bekam die die wirkung von wasser und geschwindigkeit beim wasserskilaufen zu spüren.wollte sagen,beim versuch wasserski zu laufen. nach einem mieserablen start eierte ich ca50-60m hinter dem boot her,dann schnitten die skier unter und mich katapulierte es aus den bindungen. nach dem aufschlag sah ich nur noch blasen,aber die wasserskiweste brachte mich wieder zum atmen an die oberfläche.bei dem abflug muß der griff ,dicht an meinem besten stück,zwischen den oberschenkeln durchgerauscht sein.ich hatte am nächsten tag dort saubere blutergüsse. das peinlichste aber war,daß beim aufschlag auf dem wasser, ich gewissermaßen einen einlauf erhielt.der darm war sauber,ich aber nicht. seitdem zeige ich den wasserskiern die kalte schulter,aber zügig fahren tue ich immer noch gerne.allerdings setze ich mich nicht mehr aufs schandeck. lg lothar |
Hallo Lothar,du hast im warsten Sinne des Wortes ,beim ersten Mal Pech gehabt.Es fehlten die richtigen Leute an deiner Seite, die über die Sportart Ahnung haben und von Grund auf dich einweisen .Schade das es dir so ergangen ist,denn es ist eine schöne Sache ,aber bis Mono ein harter Weg.
Gruss Ekke |
Lothar, nicht böse sein, aber ich muss mal herzlich :futschlac :lachen
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