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Speed - oder einfach ein paar Gedanken
Liebe Schlauchbootergemeinde
Viele von Euch wissen, dass ich gerne die letzten hm/h oder ktn aus meinem Boot rausholen möchte. verschiedene mittel sind dafür bestens geeignet. motor, trimmung, beladung, luftwiderstand............. diese Liste ließe sich glaub ich noch lange fortsetzten. Wenn dann alle Maßnahmen greifen, und der Indikator ordentlich Speeeed anzeigt, - dann beginnt beim einen die Zufriedenheit oder das Hochgefühl bei 50 km/h beim anderen bei 70 km/h ....oder noch höher. Was aber wenn bei solchen Geschwindigkeiten - ich mein jetzt die jenseits von 70, 80, 100km/h..... - igendwas passiert. Windböe, kleine Welle die das Schlingern unterstützt, Hindernis, ............. dann wird der Kapitän wahrscheinlich NICHT zum PILOTEN sondern zum PASSAGIER oder noch schlimmer zum Unfallopfer. um eins draufzusetzen - erwähne ich jetzt den 6jährigen Sohn, der beim Speedversuch an bord ist - weil das Wetter gerade passt. schluss jetzt mit den dunklen Gedanken. ich meine wir sollten bei aller Lust an Speed daran denken, was auch noch wichtig ist. In den Speed-Beiträgen, habe ich nicht viel über gesicherte Sitzposition, Herlm, Notstopp oder ähniches gelesen. Sicherheit an Bord wird meist mit Wetter oder Maschinenschaden in Zusammenhang gebracht. Sicherheit bei SPEED Denken wir doch mal über diese Sicherheit an Bord nach - bevor es vielleicht ein Gesetz gibt, das uns die GLEITFAHRT verbietet :cognemur ich wünsch uns allen kreatives Nachdenken und interessante Beiträge lG |
Tut mir leid...den Gedanken kann ich nicht ganz folgen...vielleicht bin ja auch noch zu jung dafür :nixweiss ...
Aber das gefährlichste beim Bootfahren ist die Hin und Rückfahrt mit dem Auto, da bin ich mir ganz sicher :stupid Was soll bei Gleitfahrt schon groß passieren wenn man vorrausschauend, mit Quickstop und mit Schwimmwesten fährt? (Ich setzte ein technisch Perfektes Boot vorraus!) Christian |
@christian
danke für deinen Beitrag: hast schon mal gesehen wie sich ein Boot nach hinten überschlägt???????????? oder das schiff abhebt und dann mit dem bug zuerst wieder auf die Wasseroberfläche auftrifft - da is dann wirklich was los am Wasser. ich glaub das haben auch schon die jüngeren User unter uns gesehen. lG |
Zitat:
warum glaubst Du, dass ich immer so über Sicherheit schreibe und mich auch gewaltig lustig darüber mache, wenn die Mädels und Jungs hier von noch einem km/h mehr schreiben. Ich halte deshalb gegen, weil ich aufmerksam machen möchte und damit darüber nachgedacht wird. Mir fehlt vom Speed natürlich die Erfahrung, da mein Boot ja nur 50km/h wegen der Sicherheitsausrüstung schafft :lachen :lachen . Aber ich frage mich schon lange, wie die Bootsführer bei 75, 80, ........... km/h einen Schwimmer im Wasser sehen wollen. Oder wo das Boot hingeht, wenn er stehend bei 75km/h über eine Querwelle geht und dann das Gleichgewicht verliert. :ka5 :nixweiss Nachteil wenn man darüber spricht. Man muss schon einen breiten Rücken haben, denn Sicherheit wird belächelt und man wird schnell zum Spott. Gruß Hans :cool1 |
Martin,
Du hast da total recht. Bei meinen Speedpostings über die Quartermile hab ich zwar nicht extra darauf hingewiesen, aber das war ein Rennen, mit Ausschreibung und Teilnahmebedingungen und Einverständniserklärung und allem Pipapo. Schwimmwesten waren vorgeschrieben, wurden aber nicht von allen getragen. Ich hab meinen Notstopp immer an und meine Weste hatte ich auch an. Und es war kein Kinderspiel. So würd ich im Normalfall nie fahren. Die Orga hat mich z.B. am Vormittag gebeten, ob ich nicht 1 Pressemann bei mir beim Rennen mitfahren lassen könnte. Das hab ich abgelehnt, 1. doch wegen des Leistungsgewichts, 2. aber hauptsächlich, nachdem ich in der Früh beim VMax Test erfahren musste, wie gefährlich sich das Boot aufschaukeln kann und wie leicht da was passiert. Diese Verantwortung hätt ich nicht übernommen. Im Nachhinein gesehen bin ich wirklich froh, dass nix passiert ist, dass ich mich nicht überschlagen habe und dass ich im Boot geblieben bin. Trotzdem war's schön. Ich weiss aber nicht, ob ich nochmal die Nerven dazu hätte. Aber, eins hab ich dabei gelernt - über 75-80 km/h ist mit so einem Boot kein Honiglecken mehr. Natürlich, bei einem größeren Boot verschiebt sich der Bereich etwas nach oben, bei einem kleineren aber auch nach unten. Und - Übermotorisierung ist kein Spaß, das kann ganz schön gefährlich sein. Ich würd mir dieses Boot (das BWA SixOne) als Privatboot nicht mit 150PS , sondern nur mit weniger Leistung kaufen. |
Lieber Martin,
ja klar hab ich das gesehen.... Bei den verhältnissen wo ICH Boot fahre trifft kein Boot mit dem Bug zuerst auf die Wasseroberfläche auf, da gar nicht genug wellen vorhanden sind! Abheben wird unser Boot auch ganz sicher NICHT, wir haben ja nicht so ne hässliche Flache Rennflunder! Deine Extrembesipiele sind wohl eher was für die Offshore Abteilung im boote-forum.de, aber hier wird so was wohl nicht passieren Christian |
oder eben für die Quatermile Racer am Bodensee :futschlac :zwinkern
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Hallo.
Der Hinweis ist gut. Auch sich über soetwas Gedanken zu machen, ist sinnvoll. Allerdings muß man ja auch die Kirche im Dorf lassen. Da ich mit Rennsport, Rennautos usw. zu tun habe und deshalb auch mal mit 300 und mehr km/h unterwegs bin, kann ich mit gut vorstellen was dabei passieren kann. Das würde ich auch nicht auf einer gut besuchten Autobahn machen. Weniger wegen mir sondern wegen der anderen. :schlaum :schlaum Genau so ist es auf dem Wasser doch auch.......jedenfalls bei mir. Ich mache gerne solche Versuche, auch um den Grenzbereich des Bootes auszutesten. Das passiert jedoch meistens alleine und auch nur dann, wenn das Gewässer und der andere Schiffsverkehr dies zulässt. :chapeau Gefährlich wird es allerdings, wie beim Auto auch, wenn jeder Trottel der das Geld hat ein Fahrzeug mit entsprechender Leistung fahren zu können, dies dann als Drängler im normalen Verkehr tut. :cognemur :cognemur :cognemur Dafür gibt es Fahrerlehrgänge usw. Jedoch ist es sicherer man weiß wie weit man mit welchem Boot gehen kann. Gruss Frank |
Zitat:
ich denke Martin meint sicherlich nicht nur die Rennen. Zwei, drei Leute fanden meinen Fahrstil auf dem Rhein auch als kritisch. Ich selber hatte zwar nicht das Gefühl, aber habe auch offiziell verkündet, dass der Rhein für mich in der Horde nicht in mehr in Frage kommt. Weil es kann nicht sein, dass der Beifahrer während eines Familienausfluges zum ständigen Gewichtsausgleicher wird. :lachen :chapeau So ein Aufschaukeln, umschaukeln und hüpfen, geschehen auch sehr schnell ausserhalb von Rennen. Auf dem Rhein waren es vielleicht gerade mal 40 km/h. Martin, an dieser Stelle ein Dank vom Forums-Security Officer an Dich, dass Du dieses Themen aufgegriffen hast. Ich denke schon seid Tagen darüber nach, wie ich ein Thema entsprechend aufgreife. Jetzt hast Du es getan. Danke :chapeau :chapeau :chapeau :chapeau :chapeau Hans |
@Alle
ich will ja da nicht schwarz malen, oder die Freude verderben. bin ja selbst so ein SpeedFreak. ich hab diese Gedanken jetzt mal nur in den Raum(Forum) stellen wollen, weil mit dem entsprechenden kleingeld kann man ja was schnelles kaufen. und dann wird auch muter losgefahren - sorgsam und sittsam - nehm ich jetzt mal an. aber irgendwann reitet einen der ........ und der Hebel muss mit einem push auf den Tisch - und dann ist die Freude hoffentlich ungetrübt. 3 kurze Beispiele. ZODIAC mk3 mit 50PS Yamaha dran. viel Sicherheitsausrüstung, meist Passagiere, Badesachen - was halt so für einen HR-Urlaubstag notwendig ist. 3Wochen ungetrübtes herumschippern - toll. am letzten Tag: klein Martin (ich) räumt alles raus, für die Heimreise. eine letzte Runde zum Abschied noch. aus Standgas - Hebel runter - und :cognemur das Boot beschläunigt natürlich aber unerwartet gut und kl.Martin landet um Hinterbereich des Bootes - ohne quickstop hättdas eine Katastrofe werden können. das war Anno ca.1975 2. Gemütiche Fahrt in der Lagune Venezia. mein Sohn sitz lässig auf der vordersitzbank - es ist Dezember 2003. Heimfahrt abends von einem schönen Ausflug. auf den letzten Kilometern, bei sonnenuntergang, an den Dalben entlang ca 50km/h (hoffentlich liest das kein Carabiniere). Mit einem gewaltigen Ruck steckt das Boot im Schlamm - neben der Fahrrinne. Meinen Sohn hätts dabei fast vorne rausgeschmissen. Wore das Boot dann über Ihn drübergegangen?? 3. Ein Überholmanöver, die Welle drückt das überholte Boot auf die Seite - dort ist aber leider eine Dalbe :cognemur - Volltreffer - Blutergüsse - Schürfwunden - Gott sei Dank nicht mehr. das bei ca 30 km/h in allenFällen ist fast nix passiert - danke aber solche Situationen sollte man Nie ganz bei seiteschieben. |
ich find das thema auch sehr wichtig. in der wachau hats mich auch letztes mal fast vom boot geschmissen. ein wahnsinn, was da für seitenkräfte auftreten können, allein schon, wenn einen eine welle seitlich versetzt.
aber speed kann nicht nur auf gerader strecke ein problem werden. wenn das boot in der kurve einhakt, dann auf wiedersehen. drum fahr ich nur so verrückt, wenn ich allein im boot bin und noch ein paar andere boote mit dabei sind. da hauts mich zwar im schlimmsten fall genauso raus, aber irgendwer wird mir mir bestimmt das selbe machen wie mit einem 40er yamaha, der am lenkkabel hängt*gg*. lg martin |
Hallo Christian,
fahr nur mal bei mir mit , ich glaube dann denkst du anders darüber und lernst auch besser die Gefahr einzuschätzen. Gruß Udo Ps. mein Boot hat nur 30 PS :17 |
Zitat:
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na zumindest mal ein seil um den hals wickeln, damit ich nicht noch tiefer abtauche :lachen .
lg martin |
Udo, ich bin ja jetzt auch von dem Boot ausgegangen auf dem ich gewöhnlich fahre...das das bei anderen Booten anders sein kann ist klar...
Unser 15PS Schlauchi war bestimmt schneller in Extrem Situationen zu bekommen wie das jetzige Boot. Christian |
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