Aufklärung
Hallo Qack,
Hier etwas Aufklärung.
Führerscheine habe ich mehr als genug (SpoBoBi, SpoBoKü, SegelBi) nur nicht ein Boot:-)
Deine Aussage alle Luftkielboote haben doch einen Einlegeboden ist richtig.
Nur suche ich nicht ein Luftkiel-, sondern ein Luftbodenboot.
Luftbodenboote gibt es gewissermaßen in drei Bauweisen:
1. Luftkiel, der den Bootsboden wie ein Zelt aufspannt, darüber eine ´aufgeblasene Platte´ (Fallstichgewebe) mit bis zu 0,8bar. Das ist sozusagen normale Schlauchbootbauweise (=Luftkielboot wie von Dir beschrieben) mit anderem Einlegeboden. Wird dann auch von entsprechend vielen Herstellern angeboten da sie nur den entsprechenden Boden beschaffen müßen. Nachteil ist der immer noch erforderliche Zusammenbau der Boote und die recht geringe Festigkeit bei immer noch hohem Gewicht.
2. Luftboden in V-Form. Hier wird der Kiel und der Boden durch ein bereits als Unterwasserschiff vorgeformtes Aufblasteil ersetzt.
Gibt es recht selten, Bombard Aerotech ist so (wenn ich mich recht erinnere).
Ist aufwändig, soll gut und stabil sein, quasi RIB zum aufpumpen, hat aber dann einen V-förmigen Innenboden und praktisch keine Dämpfung Wasser-Boden weil recht dünne Luftschicht.
3. Flacher Luftboden wie bei Luftmatraze, Badeboot.
Vorteil ist klar: leicht, nur aufpumpen.
Nachteil: Geradeauslauf, Stabilität, Wellenverhalten.
Grabner (als führender dieses Konzeptes) verwendet einen Riefenboden (Grabner Wortwahl) mit verstärkt ausgeprägtem Mittelwulst. Dadurch soll Geradeauslauf erträglich sein. Ist aber konzeptionell eher Badeboot+, klar.
Dafür aber unzerstörbar (Wildwassserfreigabe!, was nachgibt bricht nicht).
Der Papa
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