Moin Thomas,
das ist absolut richtig (na ja, fast). Tohatsu ist der einzige Japaner, welchem ich einen Motor abkaufen würde. Es ist eine absolut ernsthaft arbeitende No Nonsense- Firma, welche Arbeitsmotoren herstellt. Ist eben Nissan/Renault.
Jedoch: sie arbeiten mit dem Orbital- Einspritzsystem. Keiner ihrer TDLIs erfüllt meines Wissens CARB3Star. Sie brauchen die doppelte Anzahl Einspritzdüsen. Sie haben einen Kompressor, der sinnvollerweise riemengetrieben ist (igitt!). Sie benötigen zum Betrieb erheblich mehr elektrische Energie als die E-TECs, laufen nicht ohne Akku. Sie sind lauter und brauchen mehr Wartung.
Die E-TEC 40 bis 60 andererseits waren die allerersten E-TECs. Sie sind auf Basis des alten V4- Unterwasserteils von OMC gebaut worden, alles ist hier schwer, massiv, auf Betriebssicherheit gebaut. Wenn Du sie mit Konkurrenzmotoren vergleichst, dann sollten das die Bigfoot- oder Highthrust- Modelle anderer Firmen sein, welche schwerere Boote antreien sollen. Die E-TECs dieser Klasse würde ich z.B. an ein 4,2m (oder größeres) DSB, randvoll mit Tauchern und Equipment hängen. Dann können sie ihre (Dir ja wohlbekannten) E-TEC- Tugenden ausspielen. So eine Fuhre bekommen sie mit Sicherheit eher ins Gleiten als die viertaktende Konkurrenz. Und im Leerlauf können sie dann länger mit viel weniger Spritverbrauch laufen.
Ein 40ho und 50ho in leichterer Bauweise ist dringend überfällig! Dier sind die Tohatsus (auch in der Rennszene) in der Leistung führend.
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Gruß Thorsten.
Geändert von fossil (25.08.2009 um 09:39 Uhr)
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