Also ich verstehe die ganze Diskutiererei nicht so ganz.
3,80 m und 30 PS reichen bequem um mit 3 Erwachsenen über 220 km in 2,5 Tagen inkl. Campinggerödel von Ludwigshafen durch's Binger Loch, vorbei an der Loreley bis nach Kripp zu fahren.
Und weil es uns so viel Spaß gemacht hat ist das Jahr drauf meine Frau auch noch mitgefahren. Die gleiche Strecke, nur dass wir in Koblenz abgebogen sind und in Cochem aus dem Wasser. Also 4 Erwachsene auf 3,80 m.
Hier der Beweis:
http://forum.rbnetz.de/showthread.ph...kM-411-bis-631
http://forum.rbnetz.de/showthread.ph...kM-411-bis-631
Und was das Kofferraumvolumen angeht:
Das Boot und die beiden Sitzbänke nebst Paddel und Slippräder liegen auf dem Kofferanhänger.
Sicherlich ist RIB-fahren angenehmer (bspw. spurtreuer und Rücken schonender), dafür kommst du mit einem Luftkiel schneller ins gleiten und das Boot ist leichter (bei gleicher Länge).
Was den Boden angeht: Holz zerkratzt und ist pflegeaufwändiger. Alu wird mit der Zeit unschön, aber bestimmt nicht heiß.
Es kommt immer darauf an, wo du fahren möchtest und auch wie dein Fahrstil ist bzw. ob diesen deine Mitfahrer verkraften.
Das Gleiche ist es doch auch mit dem Thema "mit Scheibe oder ohne". Diese nimmt Platz im Bugbereich weg. Dafür ist es dahinter wärmer und trockener.
Steuerstand/Gerätebügel ja oder nein? In Holland mit den vielen Brücken mußten einige Schlauchboot warten, da sie durch den Steuerstand/Gerätebügel nicht drunter durch fahren konnten. Sie zahlten Brückengeld, ich damals nicht.
Mit den Sliprädern war ich in der Lage überall das Boot aus dem Wasser zu ziehen was mir, auch beim Zelten, mehr Flexibilität z. B. bei den Übernachtungsmöglichkeiten gab. Soweit mir bekannt findet man diese an einem RIB nicht mehr, oder irre ich mich da?