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Alt 27.04.2012, 06:28
kea
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Zitat:
Unabhängig von den 15PS...
Wie hier ja auch schon einige male gesagt wurde, ist dieser Satz total sinnfrei.

Weil:
Ob jemand irgendwann mal einen (heiligen) Schein gemacht hat oder nicht, sag null darüber aus wie gut er sich mit der Materie auskennt bzw. in wie er in der Praxis fährt.
Jemand ohne Schein, der sich aber freiwillig mit seinem Hobby (den dort geltenden Regeln) beschäftigt hat kann genauso gut informiert sein und genauso gut oder schlecht fahren wie jemand mit Schein.

Sorry, aber das hört sich immer an als wenn der Schein einem automatisch auch ein gutes Fahrverhalten bescheinigt.
(Erfahrungsgemäß waren es bisher ja auch immer die Leute mit den bösen PS Schleudern am Boot und Führerschein welche unter die Kategorie "tiefer, breiter, schneller" vielen.)
Genau diese Einstellung macht einen Führerschein und die damit verbunden Ausbildung "sinnfrei".

Eine bestandene Prüfung ist nicht der Abschluss einer Lernphase sondern lediglich ein dokumentierter Leistungsstand. In jeder seriösen Ausbildung lernt man, dass nach der Prüfung die Ausbildung in Form von Erfahrungssammlung weiter geht. In der Ausbildung wird man an ein Thema heran geführt. Nach der Prüfung liegt es natürlich im eigenen Ermessen, mit welchem Aufwand man sich WEITER bildet. Ohne diese Weiterbildung geht es in keiner Sparte weiter. Wer sich auf seinem Schein ausruht, macht Rückschritte. Genau aus diesem Grund bin ich pro für das amerikanische Autoführerscheinwesen. Alle 2 Jahre eine kurze Auffrischung in der Theorie, nachgewiesen durch eine kleine Prüfung. Dann würden nicht in Westdeutschland ständig Grünpfeil Unfälle passieren, weil Oma und Opa meinen, das der grüne Pfeil bei rote Ampel eine Vorfahrtberechtigung darstellt. Und mal im Ernst: wer kennt noch alle Regeln der StVo?
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