Ich hab am Wochenende mehr oder weniger mit Absicht die Sandbank hinter Hanskalbsand auf der Elbe umgepflügt. Gab nichtmal Kratzer auf dem SOLAS-AluPropeller und das obwohl es klang, als würde ich den Prop gerade mit Schleifpapier bearbeiten (was ja auch stimmt^^).
Ich hab, wie gesagt, nicht einen Kratzer am Propeller und der Kühlwasserstrahl ist genau so kräftig wie vorher.
Solange du den Prop nicht mit Schmackes auf nen Stein knallst, ist alles paletti. Bei meinem alten 3,5PS Yamaha hab ich mehrere Scherbolzen mit Grundberührung an Steinen und ähnlichem zerbröselt und selbst dabei gabs keine größeren Schäden am Prop. Nur ne Schmarre an der Stelle, wo der den Stein getroffen hat.
Also mach dir keinen Kopf. Einmal Propeller angucken und drehen. Wenn der nicht unrund läuft und die Blätter nicht krass verbogen sind, dann gibts keine Probleme. Da du ja schreibst, dass der Kühlwasserstrahl noch vorhanden ist, ist da auch nix kaputt. Wenn du ganz sicher gehen willst, dass sich kein Sand in den Kühlkanälen befindet, mach ne Vollgasfahrt von n paar Minuten dabei bleibt nix drin, was unten durchs Sieb passt.
Von einmal kurz durchn Sand wühlen geht kein Motor kaputt. Wenn du längere Zeit im Schlick oder Sand wühlst, dann solltest du den Impeller öfter tauschen und nach der Schlickwühlerei schnelle Fahrt durch sauberes Wasser machen, um eventuell hängen gebliebenes Zeug weg zu spülen.
__________________
Gruß
Thorsten
Boot: Wiking Sport RL330
Motor: Mariner 6PS 2-Takt (Baugleich Mercury)
Mutter/Vaterschiff (Achtung, Zweideutig!  ): Segelyacht "WINKI", Typ: Reinke 10M
Kleine Motorüberwachung für Aussenbordmotoren
|