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Zitat von LianeundBernd
Hallo Gregor,
ich würde dir empfehlen vom Assault Abstand zu nehmen,
das Boot bin ich nicht gefahren und kenne es gar nicht.
Aber man sieht recht schnell wie flach der Rumpf ist und wie tief der Schlauch sitzt.
Das ist weder ein Allrounder noch ein SUV, die Jockeys trüben da den Blick ein wenig oder täuschen gar.
40 PS sind auch definitiv zu wenig,der Trailer wäre noch das geringste Problem.
Beim Kauf in UK gibt es beim Bootkauf wenig zu beachten,Eigentumsnachweis,Rechnung,Originalrechnu ng mit Steuernachweis,CE,so im Wesentlichen.
Trailer ist etwas gründlicher zu bearbeiten um Streß in D zu vermindern.
Empfehlen würde ich die Bauart Rollercoaster mit Wippen und ohne Kielrollen im hinteren Bereich (erst ab Achse).
Wir haben einen Indespension /Hallmark,die wissen auch wie man einen englischen Trailer in D zur Zulassung bringt.
Aber zurück zu deiner Bootwahl,
wenn du in der 5m-Klasse bleiben möchtest ist der Rumpf sehr wichtig,umso länger das Boot desto eher kannst du auch einen etwas flacheren Rumpf akzeptieren.
Bei 5m bist du tatsächlich recht früh ausgebremst,da hilft dann nur noch ein wirklich tiefer Rumpf und als nächstes Gewicht;
Wenn der dann noch vorne gutes Volumen hat,bei viel Gewicht vorne,dann kommst du auch gut durch kurze Wellen.
Solltest du Geschwindigkeit suchen bei stabiler Fahrweise wäre ein passendes Pad-Design noch von Vorteil.
(Naja,und der Schlauch sollte schon etwas Abstand zum Wasser haben.)
Allerdings sind englische Boote oft gar nicht so stark motorisierbar.
Anschauen wird dir eventuell nur wenig weiterhelfen,viel eher besteht die Gefahr dass du etwas zu stark liebäugelst wenn du dann erstmal auf dem Jockey sitzt und anfängst zu träumen.
Zwei Probefahrten mit zwei unterschiedlichen Rümpfen würden dir sofort die Augen öffnen,natürlich könnte es ja auch sein dass dir tatsächlich ein flacher Rumpf genügt.
Das oben gezeigte Ribeye ist völlig unrealistisch,der reale Preis wäre wesentlich höher,eher das dreifache (mal nur so aus dem Bauch).
Wir sind mit unserer alten,veratzten,sauschweren,untermotorisierten und schwerfälligen britischen Dame sehr zufrieden.
Größer,neuer und schneller können wir uns nicht leisten,
aaaber wir haben in dieser Klasse hervorragenden Fahrkomfort,können viel Spaß haben und nach einer langen Rheinfahrt könnten wir direkt weiter fahren,nix tut weh und mal eine Welle etwas zu hart genommen schadet weder Boot noch Besatzung.
Trotzdem,5 Meter hat frühe Grenzen,mit einem Assault genauso früh wie mit vielen anderen Booten die du auch auf dem Kontinent findest.
Mit Familie und wenn es Jockeys sein sollen,würde ich Twin-Single-Jockeys empfehlen,also nebeneinander;
dann mit Sitzbank achtern,zur Not Konsole ganz nach vorne.
Ich wünsche dir und euch etwas passendes zu finden,auch wenn das noch etwas dauern sollte,
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Hallo Bernd,
vielen Dank für Deine objektive Einschätzung. Ich arbeite mich schon seit geraumer Zeit durch die Bildersammlungen im Netz und vergleiche die verschiedenen Rumpfwinkel miteinander. Generell ist mir aufgefallen, dass die Humbers, egal ob Destroyer oder Assault, nicht so drastisch gekielt sind wie z.B. die Searider. Was beim Assault auffällt ist das der Bug nicht so stark nach oben gezogen ist, wie beim Destroyer, wobei das bei den größeren Baureihen stark variiert. Größere Bootslängen haben für mein Empfinden immer den Vorteil bei kurzen Wellen, da man nicht mit Bug in jedes Wellental fällt (so wie wir auf der Ostsee). Ich habe durch viele Versuche beim C5 festgestellt, das es mit 3 Erwachsenen und der Sitzposition ganz vorn das beste Fahrverhalten hat und wir auf dem Rhein bei gemütlichen 30km/h kaum mal vom Gas gehen mussten. Das Boot hat so gesehen fast keine Kielung, sodass das Gewicht und der Trimm da die grösste Rolle spielten. Der Gedanke an ein RIB kam eigentlich aus Faulheit auf, da ich das Boot vor dem Winter nicht mehr zerlegen muss und ich es leichter sauber halten kann. Der Kiel eines C5 muss ja doch von Zeit zu Zeit (im Winter) mal etwas trocknen. Das Assault ist im Vergleich zu allen anderen Anbietern ein Preishammer. 5700 € für ein Boot aus Hypalon! Wenn die Qualität dann noch passt, wäre es ein Traum. Ich hoffe ich kann eine Probefahrt machen, die meine Euphorie dann hoffentlich nicht bremsen wird. Ich verspreche mir ein Spassboot, dass leicht zu händeln ist, auch bei Windstärken über 3Bft noch Gleitfahrt zulässt (wenn auch stehend). 40 Ps machen wahrscheinlich noch den Winter über Spass, dann eher nicht mehr. Wenn ich aus England zurück bin, werde ich berichten ob es eher hop oder top wahr. Mit den Jockeys hast du völlig recht. Das würde sich dann vor Ort zeigen, was Humber so im Angebot hat. Am liebsten mögen unsere Kinder allerdings ihre Heavy Duty Luftsitzbank, da die so schön hopst und man sie zum Liegen ausklappen kann. für Jockeys haben sie wohl leider noch zu kurze Beine.
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Sei kritisch ! Fahr british !
Gruß, Gregor.
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