Hallo zusammen,
wenn die CE-Kategorien auch nur im Geringsten die tatsächlichen Nutzungsmöglichkeiten eines Bootes einschränken würden,
würde ganz sicher jeder Versicherer die CE-Kategorie abfragen und in seine Prämienberechnung einfließen lassen. Wenn ich
sehe, was bei unserer Pkw-Versicherungen so alles abgefragt und festgelegt wurde...
Und noch ein Gedanke. Soweit ich das gelesen habe, wurden die "bildlichen Beschreibungen" mit der Windgeschwindigkeit
und der Wellenhöhe erst nachträglich hinzugefügt, um Laien eine grobe Verständnishilfe für die Unterschiede der Kategorien
zu geben.
Dass die Einstufungen sehr wenig aussagekräftig sind, weiß aber eigentlich jeder, der schon einmal bei Wind und Wellen in
unterschiedlichen Gewässern unterwegs war. DIE Zweimeterwelle gibt es nicht und ein "D-Boot" fährt locker auf einer 2 m
hohen Dünung auf und ab während ein offenes "B-Boot" sicher Probleme bekommt, wenn es genau unter eine brechende
Einmeterwelle gerät. Neben der Höhe ist die Steilheit einer Welle und der Winkel, in dem sie ein Boot trifft, entscheidend für
ihre Gefährlichkeit. Deshalb halte ich persönlich überhaupt nichts von der Angabe der "CE-Wellenhöhen".
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Viele Grüße aus Köln
Thomas
TORNADO 5.4m (Tweety ) + YAMAHA F80 BETL (2008-2018)
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