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Alt 18.03.2006, 15:58
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Standard Frust bei prakt. Ausbildung SBF See

Hi,
stehe kurz vor der Prüfung zum SBF See und habe die erste praktische Fahrstunde hinter mir. War für mich in mehrfacher Hinsicht frustierend.
Das Problem für mich sind nicht die Manöver als solche so wie die erwarteten Kommandos, sondern das Handling eines trägen Kahn mit Festschraube, dh. diesen erst auf den gewünschten Kurs zu bringen. Mein Schlauchboot wie auch mein Auto kann ich auf den cm genau steuern.
So ein Ausbildungsboot ist naturgemäss träger, ist schon klar. Was mich bloss aufregt ist, dass man bei so einer Ausbildung im Grunde nicht die Gelegenheit geboten bekommt, mit dem Handling eines solchen Bootes erst ein wenig vertraut zu werden und etwas Gefühl für die Schaltung und Steuerung zu bekommen, vom Beherrschen will ich erst gar nicht sprechen. War mit dem Aussenborder die direkte Steuerung und unmittelbare Reaktion des Bootes gewohnt.
In den 2 Stunden ist man selber allenfalls 15 Minuten selbst am Steuer, wenn, wie üblich insgesamt 5 Schüler an Bord sind. Hat man dann so ein Anlegemanöver verpatzt, wars das und es wird halt nicht trainiert, bis es sitzt.
Habe zwar nochmals 2 Stunden Praxisübung, gehe aber mit gemischten Gefühlen in die Praxisprüfung, wenn man sich noch nicht an das Boot richtig gewöhnt hat und zu viel Zufall im Spiel ist..
Hattet Ihr die gleichen Probleme ? und ist man durch den Aussenborder da ein wenig "versaut". Ansonsten ist vom Lernprogramm her die praktische Ausbildung eine Lachnummer, mit Standgas in einem Hafenbecken herumzueiern.

Gruss
Rainer
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