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Alt 03.09.2006, 11:12
Helge
Gast
 
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Manfred, irgendwie kann ich dir nicht folgen.

Wenn ich etwas Neues dazulernen könnte, gerne, denn beruflich bin ich wegen diesen Zusammenhängen schon öfters angesprochen worden, und gerade betr. Kalkablagerungen gehen die Meinungen weit auseinander. Da ist es immer interessant, neue Argumente zu erfahren. Und im Hobbyberich kann man es ja auch verwerten, wie man hier sieht (und woran ich in dieser Form noch gar nicht gedacht habe)

Eine Mg-Anode im Boiler hat den Zweck, anstelle des Cu(Kupfer) ein anderes, neues galvanisches Element zu bilden. Von einer Art "Mg-CaCO3"-Komplex-Verbindung habe ich noch nichts gehört - das wäre ja auch eine einfache Problem-Lösung gegen Kalkablagerungen. Die Struktur des Kalks, besser gesagt die Kristallstruktur, spielt bei der Ablagerung und damit der Löslichkeit eine Rolle. Werden die Kristalle daran gehindert (besser gesagt, ganz verhindern kann man es nicht, aber zeitlich behindern) sich komplex abzulagern, sprich größere kristalline Verbunde zu bilden, bleiben sie leichter angreifbar, im chemischen und und viel mehr im physikalischen Sinn, da sie an den Oberflächen sich nicht fest absetzen.

Soweit mein Kenntnisstand.

Gruß Helge
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