Theoretischen Ansatz kann ich Dir diesbezüglich mangels entsprechender Ausbildung hier keinen liefern. Meine Erfahrungen kommen da mehr aus der Praxis. Ich habe in meiner alten Wohnung alle paar Jahre den Boiler (Heißwasser-Speicher) entkalkt, sprich selbigen geöffnet und den ganzen "Kalkschotter" entfernt.
Und solange ich bei dem Vorgang eine neue Magnesium-Opfer-Anode eingestzt habe, hat sich innen am Kessel nichts angesetzt, sondern der Kalk war einfach lose im unteren Teil des Kessels abgelegt. Einmal hab ich den Anoden-Wechsel aber verabsäumt und beim nächsten Entkalken war der ganze Kessel innen mit einer Kalkschicht überzogen und der Heizstab im Eimer. Dafür war im Gegenzug aber fast kein "Sediment" bzw. lose Kalksteinchen vorhanden.
Daraus schließe ich, dass die Verwendung von Magnesium-Anoden sehr wohl eine Auswirkung auf das Ablageverhalten von Kalk in Heißwasserkreisläufen haben, oder?