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Alt 05.10.2006, 18:17
wusel666
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Ich denke nicht, daß das Rennen fahren oder Rennveranstaltungen das eigentliche Problem sind. Dort sind Profis am Werk, die Gefahren schneller erkennen und Grenzsituatuationen besser beherschen als 'Normalos'.
Auf der Rennstrecke mit 160 vom Moped absteigen ist nicht vergleichbar wie mit 50 in der Ortschaft - die 50 sind weitaus gefährlicher.
Auf die Frage eines Reporters an Kenny Roberts, ob er im privaten Bereich auch Motorrad fährt, sagte er: 'Ich bin doch nicht verrückt' - das sagt wohl alles.
Auf der Rückfahrt vom Salzburgring vor ca. 20 Jahren waren auf der Autobahn Richtung München 7!!! verunglückte Motorradfahrer vom Aspahlt zu kratzen.
Hier liegt doch das Problem - die Unerfahrenen und aufgeheizten 'Normalos' wollen es den Profis gleich tun und mißbrauchen die Straßen als Rennstrecke.
Gleiches gilt mit unter für Binnen und See, wo manche sich noch austoben wollen und in einer Art Anonymität sicher fühlen.

Ich meine nun nicht, daß solche Rennen wie es z.B. Ferdi gefahren hat, Schuld an Unfällen sind. Nein, aber solche Fahrer haben m.M. nach eine erhöhte Verantwortung gegenüber den 'Normalos'.
Die dabei gesammelten Erfahrungen in sachlicher und nicht emotionaler Weise den 'Normalos' rüberbringen und eben auf die Gefahren hinweisen mag helfen, den einen oder anderen Unfall zu vermeiden.
Auch sind die ständigen Hinweise zumThema Sicherheit durch Hans und andere das Salz in der Suppe, d.h. mache diese Forum zu einer tollen Einrichtung.

Es sind zu Wasser oder zu Lande doch meist die plötzlichen unvorhersehbaren Ereignisse, die einen aus der Bahnwerfen.

Nicht umsonst heißt es: Unverhofft kommt oft

Auch wenns ärgert: die meisten Geschwindigkeitsbeschränkungen sind durch hirnlose Raser und deren Unfälle provoziert worden.

Mein Fazit: Spaß muß sein - Sicherheit geht vor! Fehler der anderen ausgleichen können und gut, daß so etwas auch angesprochen wird.
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