Hallo und guten Tag!
Nach diesen Tagen des schlechten Wetters in ganz Deutschland, lasst uns mal auf den letzten Sommer zurückschauen. An einem Wochenende habe ich mal ganz allein eine Hafenrundfahrt durch den Hamburger Hafen unternommen. Niemand hatte Lust mit zu fahren, also nahm ich meine Kamera und fuhr allein. Hier ein paar Bilder zur allgemeinen Freude, denn die haben wir ja am Wasser.
Der Hafen, insbesondere die Nebenarme, Speicherstadt und anderen Kanäle sind inzwischen bei Ebbe so verschlickt, dass eine vernünftige Fahrt bei Flut unternommen werden sollte. Ich slippe immer so etwa 2 Stunden nach Ebbe ein und sehe zu, das ich 3 Stunden vor der nächsten Ebbe wieder an der Slipanlage bin.Dann bin ich so etwa 6-7 Stunden auf dem Wasser. Die Gezeiten lassen sich aus dem Internet, aber insbesondere aus einer kleinen käuflichen Broschüre minutengenau nachlesen. Der Tidenhub in Hamburg beträgt etwa 3,5 Meter. Die Tide läuft etwa 3 Knoten.
So, es geht los:
Los ging es an der öffentlichen Slipanlage Entenwerder, Sie liegt oberhallb des eigentlichen Hafens in der Nähe der Elbbrücke (guter Abstellplatz für Trailer).

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Die Elbbrücken. Bei Flut fahren selbst Binnenschiffe nicht hier durch, sondern "außen herum über den Köhlbrand und die Süderelbe. Hinter diesen Brücken beginnt der eigentliche Seehafen Hamburg.
Vorbei am Forschungsschiff GAUSS, die hier ihren Liegeplatz hat.

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Es geht hinein in die Speicherstadt
Das wohl bekannteste Gebäude in der alten Speicherstadt. Links entsteht die neue Hafen City
In der Speicherstadt. Eine Zollschranke noch aus der Zeit, also die Zollgrenze vor der Speicherstadt verlief. Inzwischen ist sie zurückgezogen worden, um die Hafen City nicht im "Freihafen" zu haben (Zollausland).

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Der Blick, der sich ergibt, wen man aus der Speicherstadt heraus in den Hafen beim Baumwall kommt. Hier ein Blick auf den City-Sportboothafen.
Nochmals der City Sportboothafen mit einem Stadtpanorama und dem U-Bahnhof Baumwall.
Einfahrt in den ältesten Teil des Hafens hinter der Deichstraße vom Oberhafen aus.
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Mitten in der Innenstadt. Links die Rückseite der Deichstraße, rechts der Cremonhalbinsel. Hinten die ausgebrannte Nikolaikirche, die als Mahnmal gegen den Krieg steht.
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Ein Teil der ältesten Häuser Hamburgs an der Deichstraße
An der Innenseite der Überseebrücke vorbei an der Kap San Diego
Die Rickmer Rickmers

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Ein Postkartenmotiv
Vor den Landungsbrücken mit dem alten Elbtunnel dem Hotel Hafen Hamburg, dem Institut für Seefahrt und Hydrografie und dem Tropeninstitut.
Vorbei am Trockendock 17 der Werft Blohm und Voss. Hier lagen im vergangenen Jahr auch die großen Kreuzfahrtschiffe im Dock.
Ein Blick in den Museumshafen von Övelgönne.
Kunst auf dem Wasser
Begegnung auf der Elbe
Im Containerhafen
Unter der Köhlbrandbrücke
Am Hansaport, dem größten Erzhafen Europas
Einfahrt in eine der zahlreichen "Schleusen" im Hafen. Hier wird lediglich an unterschiedlichsten Stellen der Tidestrom gebremst, um ein Versanden des Hafens zu verzögern
Zurück an den Landungsbrücken mit Stadtpanorama
Wieder zurück am Ausgangspunkt. Ein ganz Mutiger. es darf wohl nicht einmal ein Sportboot vorbeikommen :-)

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Hier ging's wieder raus aus dem Wasser. Die öffentliche Slipanlage in der Billwärder Bucht am Ende der Straße Holzhafenufer. Auch dort bestehen sehr gute Abstellmöglichkeiten für Trailer. Wie man sieht (Pfeil) ist das Wasser schon weit abgelaufen. Der Pfeil zeigt auf die "Hochwassermarke" (Schmutz).
So, ich hoffe, es waren nicht zu viele Bilder und es hat Freude gemacht, sie anzuschauen.
Winterliche Grüße, Dieter