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Bootfahren in der Praxis Tips für die Praxis des Bootfahrens

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  #1  
Alt 17.06.2017, 23:15
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Standard Boot tanken an der strassentankstelle

Hallo

Ich wollte heute wie immer mein Boot tanken
An der tanke im Ort und wurde des Platzes verwiesen.
Boote auftanken wäre an der strassentanke nicht erlaubt.
Wie sind eure Erfahrungen? ?
Mein Boot ist aus gfk mit alutank.
Am Tank ist auch ein Massekabel dran.
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gruß timo
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  #2  
Alt 17.06.2017, 23:32
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Bisher hat noch jeder unser Geld haben wollen.

Gruß Rüdiger
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Viele Grüße
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  #3  
Alt 18.06.2017, 01:19
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Bei uns auch....
Sind ja auch immer ein paar Liter....
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  #4  
Alt 18.06.2017, 03:38
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Zitat:
Zitat von timo Beitrag anzeigen
Hallo

Ich wollte heute wie immer mein Boot tanken
An der tanke im Ort und wurde des Platzes verwiesen.
Boote auftanken wäre an der strassentanke nicht erlaubt.
Wie sind eure Erfahrungen? ?
Mein Boot ist aus gfk mit alutank.
Am Tank ist auch ein Massekabel dran.
Moin timo,

das Problem ist hier die nicht vorhandene Erdung zwischen Boot (statisch aufgeladen) und Trailer, da das Boot dabei auf den Rollen aus Kunststoff (nicht leitend) steht und somit nicht über die leitenden Reifen des Trailer mit geerdet ist. (Boot im Wasser an der Wassertankstelle betanken ist hingegen kein Problem da es dort geerdet ist.)

Detlef hat hier zu dem Thema vor etlichen Jahren schon mal diese sehr ausführliche fachliche Erklärung geschrieben.
Zitat:
Zitat von monty Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

nicht nur die nette und durchaus motivierende Art der Fragestellung von Bernd,
veranlasst mich dazu euch etwas bezüglich Elektrostatik und deren Gefahren
beim Betanken von Booten zu erklären.

Da das Thema sehr komplex ist möchte ich, ohne ins Detail zu gehen, nur das wesentliche rüber bringen.

Vorab müsst ihr euch von mal von der gebräuchlichen Auslegung von Begriffen,
Materialien und deren Eigenschaften, im elektrischen Bereich, trennen.


Zum besseren Verständnis vorab einige Begriffsbestimmungen:

Im elektrostatischen Bereich sind Materialien mit einem spez. elektrischen Widerstand von kleiner
als 10 Megaohm . m (10 000 000 Ohm . m) leitfähige Teile. (ableitfähig bis 10 000 000 000 Ohm.m)
Dazu zählen alle Metalle aber auch leitfähig eingestellte Kunststoffe wie z. B. der PKW -Reifen,
Behälter, Schläuche und auch der menschliche Körper.

Elektrostatische Aufladungen sind elektrische Ladungen, die sich durch mechanische Trennung
auf den getrennten Teilen ansammeln oder auf andere leitfähige Gegenständen
oder auch Personen infolge Influenz auftreten.
Die mechanische Trennung kann z.B. erfolgen beim Abheben, Reiben, Zerkleinern und ausschütten
von festen Stoffen; ferner beim Strömen, Ausschütten und versprühen von Flüssigkeiten.
Jeder kennt die Entladung (Funkenflug) an einem geerdeten Punkt (z.B. Treppengeländer, Türklinke)
wenn man zuvor über einen aufladbaren Teppichboden gegangen ist.
Wer kennt nicht die geisterhaften Funken beim Ausziehen eines Pullovers im Dunkeln?
Es sind kleine Blitze, verursacht von derselben Kraft, die auch am sommerlichen Himmel Blitze zucken lassen.
Es ist die älteste bekannte Form der Elektrizität die Elektrostatik.
Ein Teil der elektrischen Ladungträger kann frei von einem Objekt auf ein anderes Übertreten,
wenn sich die Oberflächen berühren.
Das Ausmaß des Ladungsübertritts hängt von verschiedenen Umständen ab.
Wichtig ist z.B. um welche Materialien es sich handelt, ob sie elektrischen Strom leiten
oder isolieren.
Auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit spielen eine Rolle.

Eine gefährliche Aufladung ist eine elektrostatische Aufladung, die bei Entladung innerhalb
einer explostionsfähiger Atmosphäre diese entzünden kann.

Elektrostatisch geerdet sind Gegenstände aus leitfähigen Stoffen, deren Ableitwiderstand gegen Erde
nicht größer als 10 000 000 Ohm ist und mit der gemeinsamen Erde ( Masse) verbunden sind.

Isoliert sind im Allgemeinen Gegenstände aus leitfähigen Stoffen, die nicht (elektrostatisch) geerdet sind.

Aufladbar sind
1. feste Stoffe, deren Oberflächenwiderstand mehr als 10 000 000 000 Ohm beträgt,
2. Flüssigkeiten deren spezifischer Widerstand mehr als 1000 000 000 Ohm .m beträgt,
3. nicht geerdete Gegenstände aus leitfähigen Stoffen.

Nicht aufladbar sind demnach
1. feste und flüssige Stoffe, die die vorgenannten Grenzen der Widerstände unterschritten haben,
2. geerdete Gegenstände aus leitfähigen Stoffen.

Entladung statischer Elektrizität
Bei hinreichend starker Aufladung kann es zu Entladungen (Funkenflug) kommen, die explosionsfähige
Atmosphäre entzünden können.

Zündfähige Entladungen können auftreten
- zwischen einem isolierten oder geerdeten leitfähigen Gegenstand und einem aufgeladenen isolierten leitfähigen Gegenstand,
- zwischen einem isolierten oder geerdeten leitfähigen Gegenstand und einem aufgeladenen nicht leitfähigen Gegenstand.


Zur Praxis:

Beim Betanken von einem PKW an einer Straßentankstelle ist die Gefahr einer Explosion
bedingt
durch Elektrostatik im Allgemeinen ausgeschlossen.
Beim PKW sind alle leitfähigen Teile miteinander geerdet. Kunststoffteile sind größtenteils ableitfähig eingestellt.
Der PKW ist über seine Reifen (elektrostatisch gesehen ableitfähig) gegen Erde geerdet.

Beim Betanken eines Bootes sieht das etwas anders aus.
Das Boot steht auf isolierenden Rollen auf dem Trailer.
Da nicht immer alle leitfähigen Teile miteinander geerdet sind, Kunststoffe z.T. aufladbar sind
kann das gesamte Boot eine Elektrostatische Ladung gegenüber der Erde haben.
Die größte Gefahr einer Aufladung entsteht durch Reibung der Plane, meistens aus hoch aufladbaren Kunststoffen wie PVC usw.
Diese Ladung kann sich dann, über die leitfähigen Teile des Bootes schlagartig, mit einem entsprechenden Funke,
an einem anderen leitfähigen geerdeten Gegenstand (z.B. Zapfpistole ) entladen.
Aus diesem Grund sind die Zapfpistolen mit einem Ableitwiderstand von einem Megaohm mir der Erde verbunden. (sanfte Entladung)

Vor dem Betanken eines Bootes muß daher eine leitende Verbindung mit der Erde hergestellt werden.
Man kann z.B. ein Starterkabel an einem blanken Leitfähigen Punkt der gemeinsamen Bootserde (Anoden vom AB)
mit einem Erder der Tankstelle (falls vorhanden) verbinden.


Im Boot selber müssen alle größeren leitfähigen Teile miteinander verbunden werden.
Das gewährleistet, dass die vorhandene Ladung über das Starterkabel abgeführt werden kann.
Alle relevanten Teile wie Tank, Tankschlauch , Einfüllstutzen usw. sollten elektrostatisch gesehen leitfähig sein. (mindestens ableitfähig)
Die Leitfähigkeit von ableitfähigen Gegenständen kann man auch mit einem Elektrostatikspray verbessern.

Ich hoffe, dass ich mit meinen Erklärungen etwas Licht ins Dunkle gebracht habe.
Je nach Tankstelle und Anbieter steht das auch in den Sicherheitshinweisen oder an der Zapfsäule.
Hier mal die von JET und Aral.
https://www.jet-tankstellen.de/kraftstoff/sicherheit

Zitat:
Zitat von JET
Betankung von Sportbooten auf Fahrzeuganhängern:

Sportboote dürfen betankt werden wenn...

die Tanks herausnehmbar sind,
die Tanks dem Boot entnommen und auf den Boden gestellt werden,
die Standsicherheit der Tanks gewährleistet ist,
die Tanks ausreichend leitfähig und statisch entladen sind,
die Tanks sofort nach dem Befüllvorgang wieder verschlossen werden,
Boote mit fest eingebauten Tanks dürfen an der Tankstelle nicht betankt werden, wenn sie über keine zugelassene Erdungsvorrichtung verfügen!

__________________
Gruss Benny


Geändert von Shelm (18.06.2017 um 03:51 Uhr)
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huntermaster (20.06.2017), monty (20.06.2017), timo (18.06.2017), Wilma (18.06.2017)
  #5  
Alt 18.06.2017, 09:14
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An den meisten Tankstellen ist gar kein Erdung mehr
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DER DER AUS DEN BERGEN KOMMT !
RICHARD / Alpsee .................

http://www.fliesen-lieglein.com/
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  #6  
Alt 18.06.2017, 09:40
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Die Erdung an der Tankstelle erfolgt durch die Zapfpistole.

Vor dem Tanken sollte man die Zapfpistole an dem geschlossenen Kraftstoffstutzen halten das der Potentialausgleich erfolgen kann.

Die Teile Tank, Kraftstoffstutzen, Entlüftungsstutzen und Kraftstoffabschalt Ventil muß an Masse angeschlossen sein.

Gruß Reiner
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Shelm (21.06.2017)
  #7  
Alt 19.06.2017, 08:00
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Kann man da nicht eine Art erdungskabel bastel?
Und wo erste man das dann? Damit ein Funke nicht zum Benzin kann?
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Bernhard Stummer
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Bearbeite deine Signatur
sorry, aber mein ipad,schreibt mir meine Tippfehler vor...
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  #8  
Alt 19.06.2017, 08:50
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Zitat:
Zitat von berny Beitrag anzeigen
Kann man da nicht eine Art erdungskabel bastel?
Und wo erste man das dann? Damit ein Funke nicht zum Benzin kann?
Natürlich ist das möglich.

An der Tankstelle irgendwo ein Erdungsspieß in den Boden rammen und dann den Spieß mit AB ( Opferanoden) verbinden.

Aber ist völlig unnötig da die Schläuche der Tankstellen mit eingewebten Kupferlitzen versehen sind.

Wie schon beschrieben vor dem Tanken kurz die Pistole an den verschlossenen Tankdeckel halten.

Gruß Reiner
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Emil (20.06.2017), Shelm (21.06.2017)
  #9  
Alt 19.06.2017, 08:56
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Ich tanke wenn möglich an der am weitesten von der Kasse entfernten Säule. Bis der Kassierer bei mir ist, ist der Tank halb voll.

Es ist aber noch nie einer raus gekommen. Und wenn, fahre ich zur nächsten Tanke.

Ciao, Olaf
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timo (19.06.2017)
  #10  
Alt 19.06.2017, 18:40
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Hallo,
ich hatte bisher werde in D noch in I oder CH schwierigkeiten beim tanken an der Strassentankstelle.
Weder bei den 2 * 30l Kunststofftanks, noch beim fest eigebauten VA-Tank.

Gruß
Jens
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Geändert von putchi (19.06.2017 um 18:45 Uhr) Grund: Korrektur
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  #11  
Alt 19.06.2017, 18:52
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  #12  
Alt 20.06.2017, 08:42
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Zitat:
Zitat von rg3226 Beitrag anzeigen
Wie schon beschrieben vor dem Tanken kurz die Pistole an den verschlossenen Tankdeckel halten. Gruß Reiner
So steht es auch im Handbuch und wenn der Tank geerdet ist, (wie beispielsweise bei meinem Boot Tank an den Zughaken, Stahlseil, Winde und der wiederum an Trailer und der wiederum über Fahrzeug und Reifen), dann ist es eh kein Problem, eigentlich macht das auch jeder Bootshändler, dass er bei "Trailerbooten" für eine anständige Erdung sorgt. Im Umfeld von Slipanlagen, beispielsweise am Rüschweg (3 Tankstelle in der Nähe) werden täglich viele Boote betankt, Erdungsanschlüsse gibt es dort nicht mehr weil eben die Erdung nach "Prinzip Reiner" funktioniert oder eben durch die vorhandene Erdung des Trailers.
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Geändert von Emil (20.06.2017 um 08:53 Uhr)
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  #13  
Alt 21.06.2017, 01:01
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Zitat:
Zitat von Emil Beitrag anzeigen
So steht es auch im Handbuch und wenn der Tank geerdet ist, (wie beispielsweise bei meinem Boot Tank an den Zughaken, Stahlseil, Winde und der wiederum an Trailer und der wiederum über Fahrzeug und Reifen), dann ist es eh kein Problem, eigentlich macht das auch jeder Bootshändler, dass er bei "Trailerbooten" für eine anständige Erdung sorgt. Im Umfeld von Slipanlagen, beispielsweise am Rüschweg (3 Tankstelle in der Nähe) werden täglich viele Boote betankt, Erdungsanschlüsse gibt es dort nicht mehr weil eben die Erdung nach "Prinzip Reiner" funktioniert oder eben durch die vorhandene Erdung des Trailers.
Zitat:
Zitat von berny Beitrag anzeigen
Kann man da nicht eine Art erdungskabel bastel?
Und wo erste man das dann? Damit ein Funke nicht zum Benzin kann?
Zitat:
Zitat von rg3226 Beitrag anzeigen
Wie schon beschrieben vor dem Tanken kurz die Pistole an den verschlossenen Tankdeckel halten.
Moin Emil, Berny und Mitleser,

wenn das Boot (Tank) ordentlich mit Wissen über dieses Thema (Bootsbauer-/händler) "intern" geerdet wurde und auch die "Lücke" zum durch die Reifen geerdeten Trailer
überbrückt wurde, besteht natürlich keine Gefahr beim Tanken.

Wenn Boote aber privat im Hobbybereich selber ausgebaut oder umgebaut werden, ist diese Gefahrenquelle aber evtl. gar nicht bekannt und es wird keine Erdung verbaut.

Das kann der Tankstellenbetreiber aber nicht wissen ob ein Boot auf einem Trailer nun geerdet ist oder nicht.
Daher ist es verständlich das Tankstellenbetreiber mit Hausrecht natürlich darauf hinweisen das es hier besondere Spielregeln für das betanken von Booten auf Trailern gibt.
(Rauchen Verboten gilt/steht an Tanken ja auch und ist jedem bekannt.)

Der Hinweis von Reiner erst den Tank mit noch geschlossenen Deckel zu erden/entladen (mit Zapfpistole) war hier auch noch mal wichtig.

Das Problem das sich ein entzündliches Gemisch mit einem Funken entzünden kann besteht ja Praktisch nur dann, wenn ein Tank nicht geerdet ist oder wurde, dazu noch statisch aufgeladen ist/wurde und dann auch noch bei bereits offenen Tankdeckel ein Ladungsausgleich mit Funkenbildung stattfindet.

Fehlt eine dieser Variablen in der Gleichung passiert natürlich auch nichts.
(Theoretisch entlädt man die statische Aufladung von Boot oder Tank ja auch immer schon wenn man den Tankdeckel mit der (Angstschweißnassen) Hand berührt beim Aufschrauben. Praktisch trägt man aber auch womöglich nicht leitfähiges Schuhwerk und ist somit selber gar nicht geerdet oder selber statisch aufgeladen.)

In der Praxis das Boot auf dem Trailer (mit vorhandener interner Erdung von Tank zu Motor) zu betanken, ist wie auch auf dem Aral Foto unter Punkt 2 zu lesen ist, problemlos durch ein Starthilfekabel (welches oft sowieso im Auto rumliegt) möglich.
Dazu einfach (und natürlich gut für den Tankwart sichtbar) Trailer mit AB über ein Starthilfekabel leitend verbinden.
(Opferanode (trocken) am AB kann leider auch an der Oberfläche oxidiert und somit nicht mehr leitend sein. Daher wäre ein anderes leitendes Metallteil als Erdungspunkt am AB noch sicherer.)
Wenn der eingebaute Tank im Boot nicht geerdet ist kann man sich ein paar Meter Klingeldraht mitnehmen, die man (für den Tankwart sichtbar/prüfbar)
vor dem Tankvorgang kurz an dem Tank befestigt und am Trailer.

Somit wird jedes Restrisiko (sichtbar) ausgeschlossen und der Tankwart kann eigentlich nicht meckern oder das Betanken wegen (womöglich) nicht vorhandener Erdung verwehren.
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Gruss Benny


Geändert von Shelm (21.06.2017 um 01:07 Uhr)
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Folgende 7 Benutzer sagen Danke zu Shelm für den nützlichen Beitrag:
brando (21.06.2017), diver berti (21.06.2017), Emil (21.06.2017), falo6691 (21.06.2017), glasi2000 (21.06.2017), monty (21.06.2017), rg3226 (21.06.2017)
  #14  
Alt 25.07.2017, 16:36
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Ich bin bei einer Straßentanke bei Templin an der Seenplatte auch mal abgewiesen worden, weil das Boot auf dem Trailer nicht betankt werden darf.

Hier eine Möglichkeit, wie man diese ganzen Diskussionen umgehen kann:


https://www.svb.de/de/scepter-krafts...-53-liter.html

Habe das Ding schon seit März bei mir zuhause und bin durchaus Happy damit

Ist übrigens auch dann SEHR nützlich, wenn man sein Boot mal mehrere Tage im Wasser liegen hat und keine Lust hat den eingebauten Tank mit einem halben Dutzend einzelner 10L Kanister zu füllen

Außerdem hat man auf die Weise immer Sprit zuhause um den Rasenmäher und was weiß ich noch alles zu füttern
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2019 wird besser!
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  #15  
Alt 25.07.2017, 17:02
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Zitat:
Zitat von acura Beitrag anzeigen
Ich bin bei einer Straßentanke bei Templin an der Seenplatte auch mal abgewiesen worden, weil das Boot auf dem Trailer nicht betankt werden darf.

Hier eine Möglichkeit, wie man diese ganzen Diskussionen umgehen kann:


https://www.svb.de/de/scepter-krafts...-53-liter.html

Habe das Ding schon seit März bei mir zuhause und bin durchaus Happy damit

Ist übrigens auch dann SEHR nützlich, wenn man sein Boot mal mehrere Tage im Wasser liegen hat und keine Lust hat den eingebauten Tank mit einem halben Dutzend einzelner 10L Kanister zu füllen

Außerdem hat man auf die Weise immer Sprit zuhause um den Rasenmäher und was weiß ich noch alles zu füttern
da bräucht ich bei meinem Boot aber mindestens 2, besser noch 3, davon
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lg
Ferdi

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