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Aussenbordmotoren Alles zum Thema Motoren, egal ob 2 oder 4-Takt

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  #1  
Alt 20.01.2005, 12:57
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wasch wasch ist offline
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Standard Elektro Aussenborder II

HALLO FREUNDE,

ICH HABE EURE BEITRÄGE ÜBER ELEKTRO AUSSENBORDER MAL ZU EINEM NEUEN THREAD GEBASTELT.

GRUß

MICHAEL

******************************************


Hallo helge,

deinem Ausführungen zu den elektro-AB kann ich so nicht ganz zustimmen.

Als ich z.B. vor 3 Jahren angefangen habe Rumpfbausätze für Elektro-Hubschrauber zu produzieren wurde ich nur belächelt mit dem Argument,die sind doch schon froh wenn sie ohne Rumpf 5 min. fliegen können!

Heute fliegt so ein Rumpfhubschrauber mit einem Abfluggewicht von ca. 2 Kilo je nach Motor und Akku bis 30 min lang und das mit gehörig Dampf sogar um Kunstflugfiguren zu fliegen.

Das gleiche gilt für die Elektro-AB.
Stimmt schon das die sehr schwer waren,viel Strom gezogen haben und so weiter.
Bei uns auf der Kriebstein ist nur elektro erlaubt und du wirst nicht glauben was es hier zum Teil auch eigenkonstruktionen gibt die mit Elektromotoren angetrieben werden.

Mein Wohnwagennachbar z.B. hat ein GFK-Boot,nennt sich IBIS,ca 4meter mal1,60 und etwa 300 kg schwer mit einem 24 Volt Motor bestückt,8 Gel-Akkus mit 100 AH an Bord und fährt damit locker den ganzen Tag die Kriebstein mit ca 10 km/h auf und ab!

Ein kleverer Bootsverleiher bietet ein Floß für 15 Personen zum mieten an,da kann man drauf grillen usw. das wird mit einem Minn-Kotta 12V angetrieben und von 10! parallel geschalteten Batterien angetrieben!

Die entwicklung der Batterien ist gerade erst mal angelaufen,ich denke in ein bis zwei Jahren werden hier noch bis jetzt noch nicht geahnte Reserven ausgeschöpft werden.

Ich denk da nur an die "Brennstoffzellen" die jetzt schon bei Hymer in jedes Wohnmobil eingebaut werden.

Die Grenze des machbaren ist da noch lange nicht erreicht und ich bin fest davon überzeugt das sich in naher Zukunft( 1-2 Jahre) ein Elektro-AB durchaus mit den führerscheinfreien Verbrenner messen werden kann und eine vernünftige Alternative für alle die auf Gewässern mit Verbrennerverbot fahren wollen bietet!
__________________
In diesem Sinne
Walter
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  #2  
Alt 20.01.2005, 13:55
Helge
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@ Ferdi:
ups, stimmt 3 Vergaser - aber CD-Zündung!
Erst mein jetziger 4T ist ein Einspritzer ...

@ Walter
es ging mir nicht darum, wenn und aber des Elektro-Antriebs zu bezweifeln.
Ich wollte jedoch bremsen in der Annahme, vernünftiger Elektro-Antrieb würde mittels Entwicklung eines starken E-AB ermöglicht werden. So ist es nicht. Allein die Kraftstoffquelle ist das heute noch entscheidende Kriterium.

Tatsache ist, dass der Wirkungsgrad eines Elektro-Motors sich in dieser Größe nicht so stark verändern lässt, dass man von -wie erwähnt- von 5min auf 30min Leistungssteigerung schließen kann.(Modellbau profitiert von der Entwicklung in der "leichten" NiMnH-Technik)

Physikalisch lassen sich nur gewisse Verluste verringern - die Verlustwärme ist vornehmlich reiner Kupferanteil und Supraleitfähigkeit haben wir hier noch nicht in Aussicht. Das Gewicht verbessert den Wirkungsgrad in Punkto Gesamtgewicht auch unwesentlich. Die Kapazität der gewöhnlichen Batterien ist immer noch das Problem - da ist die Bleibatterie immer noch in der gesamtheitlichen Effizienz (Gewicht, Ladedichte, Volumen, Handhabbarkeit, Preis-Nutzen) ungeschlagen. Brennstoffzellen sind leider auch noch keine Alternative und werden andere Probleme mitsichbringen.

Ich bin überrascht zu hören, Hymer baut serienmäßig soetwas ein??

Kein Zweifel, die Forschung schreitet voran und wenn die Automobilindustrie nicht ihre politische "Monopol-Benzin-Stellung" hätte, wäre manches schon weiter. An Akku's ist man schon lange am Forschen und Entwickeln - "Leistungssteigerungen" gegenüber Bleiakku im Rahmen von 100% währen für praktikablen Elektroantrieb aber das mindeste. Ich kenne aber noch kein Projekt das in Aussicht stellt, solche bahnbrechende Kapazitätserhöhungen in den nächsten 3 Jahren erwarten zu können.

Ich lasse mich da aber gerne von gegenteiligen Fakten belehren, da es ein sehr interessantes Thema ist.

Gruß Helge
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  #3  
Alt 20.01.2005, 15:49
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wasch wasch ist offline
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Mein vorheriger Beitrag sollte ja keine Kritik an dir sein

Zitat:

Tatsache ist, dass der Wirkungsgrad eines Elektro-Motors sich in dieser Größe nicht so stark verändern lässt, dass man von -wie erwähnt- von 5min auf 30min Leistungssteigerung schließen kann.(Modellbau profitiert von der Entwicklung in der "leichten" NiMnH-Technik)
Im Modellbau waren es natürlich die NiMH Akus und jetzt auch vor allem die Lipoli's.
Aber auch die Motoren haben einen "Quantensprung " erlebt,durch das umstellen von Bürsten- auf "brushless Motoren".(zu erkennen das 3 anstatt 2 kabel zum Anschluss benötigt werden)
Ging man vorher von einem Wirkungsgrad bei den Motoren von ca 68-70 % aus, glänzen die Brushless- Motoren mit größer gleich 80-90%.
Das ist schon gewaltig, was durch den Wegfall der Kohlen und durch andere Wicklungsweise da erreicht wurde.
Nachteil der Brushless ist aber leider der,das man sie nicht mehr einfach anschliesen kann,(+ und -) sondern das sie eine spezielle Ansteuerelektronik benötigen.
Allerdings benötigen Sie deutlich weniger Strom bei größerer Leistung als normale Elektromotoren.
__________________
In diesem Sinne
Walter
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  #4  
Alt 20.01.2005, 20:13
Helge
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Hallo Walter,
auch auf die Gefahr hin, vom Thema 2T/4Tma etwas abzuschweifen:
Die Ansteuerung eines BLDC-Motors erfolgt im Prinzip mit Umformern wie bei Drehstrommotoren - diese können bei über 1kW noch 98% Wirkungsgrad erreichen, die BLDC incl. Umrichter liegen also "weit" darunter (max 90% Motor und max96% Umformer = 86%...).

Aber man erreicht mit dieser Technik ca 20-25% bessere "Stromausnutzung" als mit mechanischenen "Kommutator-Motoren", und die elektrische Antriebslösung kann sogar gegenüber Direktantrieben mit Diesel etc. große Wirkungsgradvorteile haben. Nur wer wechselt deshalb von seinem 4T oder 2T auf ein schallgekapseltes Stromaggregat? Aber wie gesagt, es wird schon praktiziert (mit 12KW Aggregaten statt 44Ps-Diesel z.B. in Segelschiffen..)

Gruß Helge
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