![]() |
| Forum | Forumsartikel | Bilder / Alben | Forumsregeln | Mitteilungen und Fragen | Tools | Links | Heutige Beiträge |
|
|||||||
| Bootfahren in der Praxis Tips für die Praxis des Bootfahrens |
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Ansicht |
|
#1
|
||||
|
||||
|
Hallo,
hier zum Thema Schleusen, einige Infos, für die, die das noch nicht gemacht haben. Danach stelle ich noch ein paar Bilder ein, damit man sich einen besseren Überblick machen kann wie so eine Schleuse aussieht. Ich fahre oft auf dem Main, da ich direkt am Fluss wohne, hier sind einige Schleusen, darum bin ich daran gewöhnt. Zu den Schleusen, mittlerweile sind die hier alle elektrisch zu bedienen. Auch die Reihenfolge ist automatisiert, da kann man nichts falsch machen. Auch ist es mit dem Schleusen nicht schwierig. Erstens hat man ja öfter jemanden dabei, der Schleusen kann. Wenn nicht ist man fast nie alleine auf dem Wasser, so dass ich fast immer bei jemandem mit Schleusen konnte, der auch am Schleusen war. Aber wenn man alleine ist, habe ich es immer so gemacht: An Die Schleuse heranfahren, Zwei LANGE Leinen je nach Schleusenhub an Bug und Heck angebracht, dann das Boot langsam in die Schleusenkammer "gefiert" /gezogen. Und dann geschleusst. Für die die es noch nicht wissen. Wichtig ist wenn man im Boot schleust, immer ausreichend lange Leinen zu benutzen, die sich nicht verklemmen können. Weil wenn das Wasser in die Kammer raus oder rein läuft, kann man es nicht eben schnell anhalten. Es hingen schon einige Boote an der Schleusenwand. Das "hingen" meine ich wörtlich. Auch immer ein Messer dabei haben, um im Notfall kappen zu können wenn sich doch etwas verklemmt. Auch ein Bootshaken, besser einen extra Schleusenhaken (lässt sich ganz einfach aus V2A Rundmaterial) herstellen dabeihaben. Damit hat man das Boot besser im Griff als mit dem Bootshaken. Fender sind natürlich klar. Aber fast alle Schleusen haben innen durchgängige Schleusenstangen, da belegt man das Boot dann, und es rutscht mit dem Wasserstand auf einem Schwimmpoller hoch oder runter. Auch ist es wichtig auf den "Trempel" zu achten. Das ist der Betonsockel auf dem das Oberwassertor läuft. Das Ende dieses Sockels ist "in und an" der Schleuse durch eine gelbe Linie gekennzeichnet. Auch hier ist es schon oft passiert, dass dort beim Wasserablassen ein Boot aufgesessen hat und nach vorne gekippt ist. Die Schleuse Großostheim hat z.B. eine Hubhöhe von ich glaube um die 9 Meter. Der Trempel, liegt ungefähr bei 2 Meter unter Oberwasser. Liegt man dort auf, und das Wasser läuft weiter aus, kann es im üngünstigsten Fall sein, dass das Boot "sieben" Meter abstürzt. Das ist wirklich schon alles passiert. Übrigens ist es bei uns auf dem Main so, dass wenn die Schleusenkammer der Sportbootschleuse "breit" genug ist, man diese benutzen muss und nicht in der Großen Kammmer mitschleusen darf. Die Sportbootschleusen hier dürfen auch bei niedrigwasser benutzt werden, da gibt es keine Einschränkungen. So nun noch einige Bilder: In der Schleusenkammer bei abgelassenem Wasser, man sieht sehr schön das Oberwassertor mit Trempel ![]() Das Unterwassertor und Ausfahrt aus der Schleuse, wartende Boote für "Bergfahrt" ![]() Im Vorschleusenbereich, links der Aufgang zum Bedienteil ![]() Blick zurück in die Schleuse im Unterwasserbereich, mit Flagge von Österreich ![]() Einfahrt in die Schleusenkammer Unterwasse. ![]() Geschlossenes Unterwassertor ![]() Noch ein Blick Unterwasser in die Schleusenkammer, ja auf dem Main gibt es Möwen, kein Witz! ![]() Blick von oben in den Vorschleisenbereich vor der Bergschleusung ![]() Eine der zwei Großkammern für die Berufsschiffahrt ![]() Blick von oben in die Schleusenkammer ![]() So ich hoffe das war interessant für Euch
__________________
Gruß Michael |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu Michel für den nützlichen Beitrag: | ||
|
#2
|
|||
|
|||
|
Schön Michael -
aber warum hat die Flagge von Österreich ein Dreieck? Ach so, ich hab' kapiert: damit die Skipper aus Österreich wissen, wo es nach Hause geht .. Gruß Helge
|
|
#3
|
||||
|
||||
|
Hallo Michel,
bezüglich deiner Äußerung: Zu den Schleusen, mittlerweile sind die hier alle elektrisch zu bedienen. Auch die Reihenfolge ist automatisiert, da kann man nichts falsch machen. Bei meiner diesjährigen Bootstour zum Rhein, musste ich in Eddersheim (Mainkm. 15,6) die Sportbootschleuse noch mit der Hand bedienen. Wäre für meine Frau nicht möglich gewesen!!!
__________________
Gruß Sepp Ich bin Unterfranke, . Danke! Von einer Frau kannst du alles erfahren, wenn du ihr keine Fragen stellst. |
|
#4
|
||||
|
||||
|
Hi Sepp,
danke für die Info, das wusste ich nicht, ich dachte Griesheim wäre die letzte Handschleuse gewesen.
__________________
Gruß Michael |
|
#5
|
||||
|
||||
|
Die Schleuse Eddersheim ist auch sehr gewöhnungsbedürftig, da läuft das Wasser von hinten ein. Da dreht sich das Boot ratz fatz, und man hat eine Schramme im Boot.
__________________
Gruß Sepp Ich bin Unterfranke, . Danke! Von einer Frau kannst du alles erfahren, wenn du ihr keine Fragen stellst. |
|
#6
|
||||
|
||||
|
Bei uns am Main trifft man immer wieder auf Fremde, die slippen irgendwo und kommen dann an eine Schleuse. Dort drücken Sie den Hydraulikknopf solange, bis die Schleusentore zu sind. Dann hören sie auf zu drücken und nichts weiter geschieht. Man muss bei uns den Knopf vom Schliessen der Tore bis zum Öffnen gedrückt halten, dann dauert das ganze nur 5 Minuten.
Hier mal 2 Liveeindrücke vom Hoch- und Runterschleusen in Kleinheubach: www.decoridee.de/Forum/Schleusebergfahrt.mp4 www.decoridee.de/Forum/Schleusetalfahrt.mp4
__________________
lg, Christoph |
|
#7
|
||||
|
||||
|
Super Christoph,
das hatte ich vergessen zu erwähnen.
__________________
Gruß Michael |
|
#8
|
|||
|
|||
|
Ich darf vielleicht noch ergänzen:
Ab und zu sind immer wieder einige Sportbootschleusen geschlossen. Für diesen Fall die Tel.Nummern der Schleusen mitnehmen (was man eigentlich auf jedem Törn, wenn Schleusen erwartet werden) - kann man im Internet oder in Schleusenkalendern oder z.B. versch. Büchern erfahren. In solchem Fall - ich gehe davon aus, dass die wenigsten unter uns "Funker" sind - mit dem Handy (rechtzeitig) einfach den Schleusenwärter anrufen. Sie sind nach meinen bisherigen Erfahrungen überall (!) sehr freundlich und entgegenkommend. Einfach dazu Fahrtrichtung (Talfahrt/Bergfahrt) und augenblicklichen Ort angeben, Bootstyp/Name machen sich auch gut. Und Wichtig: nicht unmittelbar in Schleuseneinfahrt sich begeben, wenn man nicht aufgefordert wurde! Die Berufsschifffahrt hat absoluten Vorrang und ist beim Ein- und Ausfahren "manövriereingeschränkt" und die Wasserströmungen sind manchmal unerwartet groß. Hat man freie Fahrt erhalten, fährt man in respektvollem Abstand (eventuell auf Lautsprecher achten) hinter den "Großen" hinein, dann gilt das Übrige wie von Michel beschrieben. Allerdings: Erst fährt die Berufsschifffahrt heraus - dabei nicht vergessen, sich gut an besagten Haltemöglichkeiten zu sichern, den Motor wirft man an, sobald das Schleusentor geöffnet ist - und in respektvollem Abstand hinter dem Berufsschiffer herausfahren und nicht vergessen: Im Schleusenbereich ist Überholverbot Gruß Helge |
|
#9
|
||||
|
||||
|
Schubbs,
weil es ja langsam wieder losgeht
__________________
Gruß Michael |
|
#10
|
|||
|
|||
|
Hi Michael,
werde in den nächsten Tagen einen Clip reinsetzen. Sprudelnde Schiffsschraube eines Binnen-Pottes. Hans |
|
#11
|
|||
|
|||
|
Hallo Schlauchis,
der angekündigte VideoClip-Link. Videoclip: Schleuse, Binnenschiff, Wasserbewegung Gruß Hans ![]() PS: Dateigröße ca. 7,5MB Geändert von daniels (30.03.2005 um 12:24 Uhr) Grund: Dateigrößenangabe |
|
#12
|
|||
|
|||
|
Zitat:
http://www.kiel-canal.de/webcam/webcam_choice.htm (allerdings sind die Boote eine Kleinigkeit größer )
|
|
#13
|
|||
|
|||
|
Und hier noch etwas für Freaks
29 Schleusen bergauf und 31 bergab, alle mit der Hand zu bediehnen (auf dem Bild sind nur 16 alle passten nicht drauf )
|
|
#14
|
||||
|
||||
|
Zitat:
__________________
lg Ferdi ![]() Boot-loser Admin
|
|
#15
|
|||
|
|||
|
Zitat:
|
![]() |
| Lesezeichen |
|
|