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| Bootfahren in der Praxis Tips für die Praxis des Bootfahrens |
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#1
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Nach unserer Ausfahrt am Sonntag und der gemachten Erfahrung, stellt sich für mich folgende Frage:
kann ein RIB normal motorisiert beim Sprung über Wellen, Gegenwind und Hecklastigkeit soweit aufsteigen, dass es rückwärts überschlägt? Am Sonntag auf dem Rhein, unter einer Rheinbrücke mit Pfeilern im Fluß, hat sich mein RIB ( Sacs490 ges. Gewicht mit Motor ca.700kg, Motor 70PS 4t ca 160kg 2 Personen wir sagen mal 175kg mit Klamotten ;-) ) über 45 Grad aufgestellt, Geschwindigkeit mit dem Strom ca. 45-50 kmh GPS. Folgende Faktoren sehe ich als Auslöser: - Schwerer Motor (Hecklast) - grössere Strudel wegen Brückenpfeiler - Wellen 3/4m bis 1m - Gegenwind mit mit starken Böen Ich denke auf Grund des Schieben des Motors und dem Ende der Böe ist alles gut gegangen!!! Gott sei dank......! Ich weiss es kann alles passieren - würde aber gern eure Meinungen Erfahrungen etc. lesen - DANKE! Gruss Stefan
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Boot : Mar.co 51 ALTURA, Motor : Mercury Optimax 150 |
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#2
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...hatte gerade Immanuel am Telefon und Ihm Deinen Beitrag vorgelesen.
Seine Antwort: "es geht definitiv, deshalb haben manche Ribs Auftriebskörper am Geräteträger..." ...bei meinem kleinen Boot habe ich auch Angst davor dass dieser Fall eintreten könnte, ich habe aber großen Respekt vor Wildwasser und fahre deshalb mittlerweile (etwas) gemäßigter als früher. Euer Wheely hat schon spektakulär ausgesehen- ich habe einen Adrenalinstoß bekommen als ich das gesehen habe. Gut gegangen !
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Gruß Stefan, ..
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#3
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...da bei meinem Boot die Gewichtsverteilung ähnlich ist, habe ich seit einiger Zeit die großen Hydrofoils am AB. Damit kann ich den Trimm deutlich besser beinflussen und die Nase besser runterdrücken. Ist für uns, gerade wenn wir zu zweit fahren, ein deutlicher Gewinn an Komfort und Sicherheit.
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Gruß Stefan, ..
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#4
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Hi Stefan
Zitat:
"Wenn ein Rib kentert, dann übers Heck!" Auf Youtube gibt es Videos von Rettungsribs, bei denen sowas passiert. Allerdings in eher langsamer Fahrt bei SEHR großen Brandungswellen. Auch gibt es ein Video, in dem ein Rib senkrecht aufsteigt und so mit dem Heck ins Wasser taucht, daß die Motoren aus sind ![]() Sowas kann also passieren, auch wenn da einiges zusammenkommen muss. Viele Grüße, Oliver P.S.: Die Aktion sah echt krass aus und hat auch bei uns an Bord zu grossen Augen geführt
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#5
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Zitat:
..... nicht nur bei euch groß, zumal das nicht ersichtlich war, dass sowas in diesem Moment passiert! Auf dem Boot war das Gefühl schon sehr "interessant" ...! Gruss Stefan
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Boot : Mar.co 51 ALTURA, Motor : Mercury Optimax 150 |
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#6
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siehe unten *g*
Aber ich denke, mit der Zeit habt ihr das raus, was geht und was nicht. Und ihr habt wohl auch nicht vor Extremsituationen zu suchen?! :-) Vielleicht hilft es ja, Gewicht nach Vorne zu bringen?! Sitzbank etwas vor, Tanks nach vorne etc... Vielleicht geht da was.. Oder die Hydroteile vom Stefan.. Sollten auch helfen.. Aber es wird heute Abend wahrscheinlich noch ganz viele Tips geben, wenn alle online sind! *g* |
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#7
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Zitat:
Ich denke, Oliver meint dieses Video hier: http://www.youtube.com/watch?v=UjveO...eature=related ..
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Viele Grüße aus Köln Thomas TORNADO 5.4m (Tweety ) + YAMAHA F80 BETL (2008-2018) |
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Grauer Bär (13.04.2010), Oliver74 (13.04.2010) | ||
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#8
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Hallo Stefan,
neben der Gewichtsverteilung bei Dir auf dem Boot war sicher auch der Trimm für diesen Abflugwinkel verantwortlich. Das Bild ist zwar unscharf, aber man sieht trotzdem ganz gut, dass der Motor recht weit hoch getrimmt ist. ![]() Diese Fahrweise kannte ich bisher nur von einem .
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Viele Grüße aus Köln Thomas TORNADO 5.4m (Tweety ) + YAMAHA F80 BETL (2008-2018) |
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#9
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Zitat:
war schon immer so unterwegs ..... und der Trimm des Motors war schon weit oben, da läuft es halt gefühlt am schnellsten ...... Gruss Stefan
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Boot : Mar.co 51 ALTURA, Motor : Mercury Optimax 150 |
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#10
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Zitat:
Hi Stefan, ich denke, am schnellsten wirst Du sein, wenn Du das Boot "flüssig" gleitet ohne permanent die Wasserlage extrem zu verändern. Nach jedem hohen Sprung kommt auch immer ein tiefes Eintauchen des Rumpfes. Zuerst mit dem Heck und dann auch mit dem Bug. Damit ist dann die "flüssige" Gleitfahrt vorbei und das Boot muß erst wieder die optimale Schwimmlage erreichen. Abgesehen davon, dass Du sowieso langsamer wirst, weil Du wahrscheinlich vor Schreck vom Gas gehst. ![]() Dumm ist auch, wenn der Rumpf nach dem Einschlagen mit dem Heck auch vorne runter schlägt und dabei mit dem Bug genau in die nächste Welle eintaucht. Ich lag nach so einer Aktion bei einer meiner ersten Fahrten auf dem Rhein vorne auf meiner Steuerkonsole. Mit gezogenem Quickstop. Das war dann richtig langsam.
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Stefan_QS380 (14.04.2010) | ||
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#11
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Zitat:
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monty (14.04.2010) | ||
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#12
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Grad es nun wirklich waren ..... ich denke das können die Mitfahrer besser beurteilen, wie ich selbst.
Auf jeden Fall, hat es sich schon wie ein ganzes Stück über 45 Grad angefühlt. ![]() Ich denke, auch dazu wird es noch Wortmeldungen geben......... Ich danke euch schon mal und hoffe auf weiteren Lesestoff. Gruss Stefan PS. zweiter Tank und Bat. könnten nach vorn ...!
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Boot : Mar.co 51 ALTURA, Motor : Mercury Optimax 150 |
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#13
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Hi
Zitat:
Aber da das Boot öfters mal die Nase oben hatte (wenn auch nicht ganz so extrem), scheint es dafür durchaus anfällig zu sein. Zitat:
Ich würde es jedenfalls mal testen. Viele Grüße, Oliver |
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#14
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ist vorn im Ankerkasten schon drinn - er hält leider keine 5 Boote ...
das hatten wir ja ausprobiert - smile! aber Tank und Bat. werden wandern !!!!! Gruss Stefan
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Boot : Mar.co 51 ALTURA, Motor : Mercury Optimax 150 |
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Tommy (13.04.2010) | ||
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#15
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Die Gefahr eines Salto rückwärts besteht durchaus wie schon geschrieben, ich bezweifle allerdings ob man das bei Deinen Voraussetzungen mit Deinem Boot überhaupt hinbekommt - da müssen schon andere Brecher heran rollen oder ein richtiger Sturm tosen, der Dein SACS oberhalb des Wellenkamms angreift und wegdrückt.
Je kürzer ein Boot ist, desto höher ist auch die Gefahr, da der Schwerpunkt des kürzeren Bootes eher ausgehebelt werden könnte als bei einem längeren. Dem könntest Du allerdings entgegenwirken und einfach voll auf die Bremse treten. Da Du bekanntlich keine Bremse hast, beherzt Gas wegnehmen wenn der Eimer steigt, so dass das Trägheitsmoment das Boot wieder nach vorne sprich unten zieht. Und davon abgesehen, gefühlte 45° Neigung sind nicht unbedingt 45° aus der Geometrie. Bei einem realen 45° Winkel entsprechend 100% Steigung hat man eher das Gefühl vor einer senkrechten Wand (90°) zu stehen.
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Viele Grüße, Peter ____________________________ P.S.: Wer lesen kann ist klar im Vorteil ![]() Princess Sailing |
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Lucky (13.04.2010) | ||
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