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| Aussenbordmotoren Alles zum Thema Motoren, egal ob 2 oder 4-Takt |
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#1
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Hallo zusammen!
Da bin ich mal wieder um zu "nerven". ![]() Wie ist das eigentlich mit der 2 und 4-Taktern, ist das so eine "Glaubenssache" für den jeweiligen Nutzer oder sind beide Motoren in Ordnung und tun sich nicht viel? Gibt es bestimmte Vor- oder Nachteile , welche euch zu den jeweiligen Entscheidungen geführt haben? Speziell geht es mir um Motoren bis 5 PS (Führerscheinfrei). Habe jetzt hoffendlich keinen "Glaubenskrieg" entfacht.
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Viele Grüße. Stefan und die fröhliche Bande |
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#2
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Ich fahre 2t aus tradition
4t sind mir (leider) zu teuer (und schwer).
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#3
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Als Mensch der Mitte, der Ausgewogenheit, der Diplomatie und Harmonie kommt für mich grundsätzlich nur ein 3takter in Frage
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Tschüssikowski woll UweS ![]() "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat schon verloren“ Bertolt Brecht |
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#4
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Hallo Stefan, ich habe einen 5 Ps und 8 Ps 4Takter mein Eigen genannt. Die haben an meinem 2,60m RIB gut Dienste geleistet aber der 5 Ps brachte das Boot nicht zum Gleiten, der 8 Ps hat sich sehr schwer getan aber nach reichlich Anlauf ging es dann in die Gleitfahrt. Nachteil der 4Takter schwerer als´2 Takt und teurer in Anschaffung und Wartung. Ich fahre jetzt schon lange wieder 2 Takter und bin voll zufrieden ein 4 Takter kommt für mich nicht mehr in Frage.
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lg. Peter Bootfahren ist die schönste Art Geld zu vernichten
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#5
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Also , Vor - und Nachteile kann man in dieser PS getrost vergessen . Da sich Motorentypen in dieser Klasse kaum unterscheiden . Nun ja , beim Zweitakter muß man halt noch Motoröl hinzugeben ( etwas Arbeit und etwas teurer ) . Im Verbrauch und der Lautstärke unterscheiden sich die Motoren nicht . Für mein Kanu benötigte ich ein AB mit bis zu 5 PS . So fuhr ich einen 2,3 PS Honda ( Viertakt ) und einen Mariner 4 PS Bj . um 1993 ( Zeitakt ) zum Vergleich . Was soll ich sagen , der 4 takter war logischerweise stärker und doch um einiges leiser . Na gut , dieses könnte man versuchen durch den Leistungsunterschied zu erklären .
`Wie erwähnt könnte man versuchen ... ` - kann man aber nicht . Zu dem Zeitpunkt , wo ich den Motor erwarb , kaufte ein Kunde einen in der Leistung gleichen Suzuki Viertakter . Beide Maschinen liefen unmittelbar hintereinander in einem Testbecken und zu meiner Überraschung fand ich den Mariner immer noch leiser . Bei den gößeren Maschinen sind die Viertakter leiser , schwerer , träger und teurer . Was ist wichtig für die Kaufentscheidung in der PS Klasse ? - Lediglich der Geldbeutel und das Einsatzgebiet des Motors . Sind auf einem Deiner Gewässer keine Zweitakter zulässig , müßtest Du dir einen Viertakter zulegen . Aber ansonsten ist ein Zweitakter wesentlich sinnvoller . Er ist günstiger , leichter und im Spritverbrauch und der Geräuschkulisse dem Viertakter mindestens ebenwürdig . Nur so zur Info , für meinen gebrauchten Mariner der aussieht und läuft wie neu habe ich lediglich 350 Euro bezahlt , der Suzuki des anderen Kunden war wesentlich teurer . Für das eingesparte Geld kannst Du so manchen Liter Sprit kaufen - sparen für ein größeres Boot - oder Dir für das eingesparte Geld ein hochwertigeres Boot kaufen . |
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#6
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Wenn es bei Dir aber unbedingt ein nues Motor sein muß , würde ich einen Tohatsu kaufen . Der ist günstig , leicht und einfach nur gut . Die Tohatsu Zweitakter sind den Zweitaktern der anderen Hersteller überlegen .
Benötigst Du aber ein neues Boot und einen neuen Motor , so bieten einige Hersteller ( Suzumar - Suzuki ) Komplettangebote an , die gegenüber dem Einzelkauf wesentlich sinnvoller sind . Man kann aber auch ein tolles gebrauchtes Boot und einen sehr gut gebrauchten Motor kaufen ! Es muß nicht immer neu sein . Ich überlege noch mich von meiner Libra zu trennen ( Photos unter Rund um Wiking Boote - FahrverhaltenSaturn - Orion ) . Diese könnte ich dann mit dem Mariner abgeben . Diese wäre günstiger als ein Suzuki 4 PS Viertakter , da zudem das Boot eine Fernschaltung besitzt und bis 25 PS motorisierbar ist . Dieses soll keine Verkaufsanzeige sein , aber überlege Dir gut was Du willst - kaufe nicht vorschnell . Ich habe mir auch schon einen neuen Motor und Trailer gekauft und beim Verkauf ordentlich draufgezahlt . |
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#7
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Ahoi zusammen!
Da sind ja reichlich Antworten zusammen gekommen und leider auch ein kleiner "Disput". Da ich uns ein kleineres (Schlauch-) Boot zulegen möchte, bis 330 cm mit Hochdruckluftboden, ist es wohl ratsamer einen 2 Takter zu nehmen. Gewicht, Anschaffungspreis und Folgekosten sprechen wohl dafür. Zur Auswahl habe ich nicht viel gefunden. Da wäre der Mercury 5 ML, der Mariner 5 ML und der Tohatsu M5 BS. Letzterer ist in der Anschaffung am Günstigsten aber hier habe ich jetzt so meine Zweifel. Ich bin so in etwa der Typ "Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht", obwohl ich eigentlich doch alles esse was mal gelebt hat. ![]() Doch wenn es um technische Sachen geht, halte ich mich meist an bekannte Hersteller/Markennamen. Vielleicht sollte ich mich auch mal nach Leuten in der näheren Umgebung umschauen, welche mir life vor Ort etwas zu den verschiedenen Motoren erklären/vorführen. Aufgrund des Anwendungsgebietes wird es aber wohl ein 2 Takter werden. Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten und habt euch wieder lieb.
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Viele Grüße. Stefan und die fröhliche Bande |
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#8
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Dun brauchst keine Zweifel zu haben , da die drei Motoren baugleich sind . Schaue Dir mal diese Motoren bei www.boote-wohler.de und die wirst sehen ( z.B. Hubraum ) das die Motoren gleich sind . Rufe einfach mal an und erkundige Dich .
Nur zur Info . Aus Produktionskosten haben sich viele Hersteller zusammengetan und produzieren ihre Maschinen zusammen . In der Automobilindustrie ist es ähnlich . Die PSA - Gruppe fertigen zusammem ( Ford , Peugeot , Citroen ) . Peugeot , Citroen und Toyota lassen ein und dasselbe Fahrzeug in einem Werk fertigen . Weiter geht es mit VW , Skoda , Seat - die die gleichen Plattformen verwenden . Ford und VW lassen den Sharan / Galaxie in einem Werk fertigen . Ford , Volvo , Madza verwenden auch gleiche Plattformen ......( arbeite / lerne in einem Konzern der Automolzulieferer ist , eigene Stahlwerke besizt und Rohre produziert , ca . 20000 Mitarbeiter beschäftigt und einen Umsatz von über 5 Milliarden Euro erwirtschaftet ) Zurück zu den Bootsmotoren . Dort verwenden die verschiedene Hersteller die gleichen Blöcke oder sind sogar absolut baugleich . So sind die Suzukis und die Johnson Viertakter identisch . Yamaha , Mercury , Selva , Mariner , Tohatsu verwenden überwiegend die gleichen Blöcke . Dieses kannst Du hier aber auch im Forum lesen . Andere User haben diesen Zusammenhalt geschildert . Zudem gibt es ja auch die ein oder andere Fachzeitschrift bei der man sich telefonisch erkundigen kann . |
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#9
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Hallo, ich finde deine Entscheidung gut denn ein Zweitakter in dieser Klasse ist die richtige Wahl! Viel Vergnügen bei Deinen Ausfahrten und schreibe mal wie Du so zufrieden bist mit Deinem neuen Antrieb.
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lg. Peter Bootfahren ist die schönste Art Geld zu vernichten
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#10
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Hallo Stefan,
nach technischen Problemen im Urlaub steht für mich ganz klar fest: Entscheidend ist der Service im Urlaub. Deshalb zuerst überlegen, wo der Haupteinsatz des Motors liegt. Danach Servicenetz vor Ort erkunden, dann erst den Motor kaufen. Beispielsweise musste ich feststellen, dass in Kroatien an jeder Ecke Mercury-Motoren repariert werden, der Yamaha-Service ist aber eher selten. Ob ein Mercury-Händler auch Tohatzu-Teile bekommt kann ich nicht sagen. Die Gleichteilestrategie betrifft nämlich hauptsächlich den Motor, die Elektrik und das Unterwasserteil weichen ab (so ist es z.B. bei Mercury/Yamaha 4-Takter). Viele Grüße Rainer K. |
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#11
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Zitat:
Hallo, lies das, dann weißt du (fast) alles http://schlauchboot-forum.com/forum/...%DFenbordmotor Gruß Dieter |
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#12
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Vielen Dank für Deinen sehr guten Bericht! Nur eine Anmerkung sei mir erlaubt den Aussenborder aus dem Wasser zu kippen habe ich nie verstanden: Wasser schadet dem Motor nicht denn dafür ist er doch gebaut - hochstellen bringt die Gefahr des Anschlagens an Steg oder andere Boote mit sich- und im Flachwasser genügt doch dass leichte Ankippen des Motors ohne aus dem Wasser zu kommen. Und im Salzwasser ist ein Herausnehmen noch nachteiliger weil das Wasser abläuft und das Salz dann im Aufpuff, Impeller und Schaft Kristalisiert oder? Denn nach der Fahrt im Salzwasser soll doch direkt gespült werden wenn ich das Boot aus dem Wasser nehme, um genau dass zu verhindern?
Ich freue mich auf Eure Aussagen!
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lg. Peter Bootfahren ist die schönste Art Geld zu vernichten
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#13
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Zitat:
Hallo Peter, Bei Zweitaktmotoren kann das Wasser unmittelbar in den Zylinder- und Kurbelwellenbereich gelangen, weil das keine geschlossenen Auslassventile wie beim Viertakter verhindern. Der Auspuff reicht vom Auslassschlitz direkt ins Wasser. Das ist der Hauptgrund, warum der Motor angehoben werden soll. Das ist noch wichtiger bei Einzylindermotoren. Dort sollte man den Revesierstarter auf "Kompression" ziehen. Dann ist der Kolben oben und dichtet den Zylinder ab. Gut, das ist vielleicht Theorie, nur so wird es seitens der Hersteller vorgeschlagen. Das ist auch der Grund, warum auch NIEMALS der Zylinderkopf niedriger als der Motorschaft getragen oder gelagert werden soll. Das Boot sollte immer so fest gemacht sein, dass es nicht an den Steg schlägt :-). Ich habe mal in DK den Motor nicht hochgestellt und mit Anker im Wasser und am Strand fest gemacht. Als ich nach ein paar Stunden zurückkam, hatte sich alles gelöst und das Boot trieb in den Wellen quer am Strand. Der Motorschaft steckte zum Teil im Sand. Zum Glück blieb alles heil. Bei hochgestelltem Motor, wäre der Motor gar nicht betroffen gewesen. Salzkristalle: Das schlimmste ist Salzwasser im Zylinderkopf, abgesperrt durch den geschlossenen Thermostaten. Dann noch über Winter. Da kannst du auch mit einem Motorspüler spülen wie du willst, öffnet der Thermostat nicht (also etwa 85 Grad Wassertemperatur) spülst du nicht den Zylinderkopf, sondern nur die Wasserleitung bis zum Kontrollstrahl und den Auspuffschaft von außen. Richtig spülen geht nur unter Last im Süßwasser oder in der Tonne bei ausgebautem Thermostaten. Dann (Tipp) zum Schluss den Kraftstoffanschluss abnehmen, Motorhaube vorher auf und mit einem speziellen Öl (Zubehör) dieses Öl in den Vergaser sprühen. Stinkt zwar durch den Auspuff, muss man dann aber kurz mit leben :-). Das bei mittlerer Drehzahl und der gesamte Motor ist mit einem Winterölfilm überzogen. Also, alles bezog sich auf eine längere Einlagerung. So, Schluss, sonst wird es wieder ein Bericht Grüße Dieter |
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#14
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Ahoi Dieter!
Zitat:
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Viele Grüße. Stefan und die fröhliche Bande |
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#15
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Stefan , der Händler in Deiner Ecke ist wirklich recht günstig . Da Du dir ja noch Zeit läßt, kann sich da immer noch einges zum Winter hin ergeben . Der Verkauf von neuen , herkömmlichen Zweitakter läuft ja auch irgendwann aus .
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