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#20
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Ich bin kein Chemiker, aber die Auswirkungen bei Verunreinigung von Benzin durch Alkohol (so muss man es ja betrachten) scheinen ja überall gleich dargestellt. Meines Erachtens nach klingt das auch soweit logisch.
Die Frage, die sich mir aber ernsthaft stellt, ist: Warum soll 10% noch okay sein und >10% nicht mehr? Und was ist mit dem "normalen" Treibstoff- der ist ja auch bereits mit 5% Gemüsebrühe versetzt. Prinzipiell sind Ottomotoren ja mal für die Befeuerung mit Ethanol konzipiert worden. Benzin hat sich aus verschiedenen Gründen druchgesetzt und darauf sind die Motoren und Tanks heutzutage eben auch ausgelegt. Wenn aber Alkohol in die Tanks kommt muss man theoretisch dafür sorgen, dass Dieser kein Wasser zieht. Man müsste die angesaugte Luft also trocknen. Das würde aber auch voraussetzen, dass der Treibstoff aus der Zapfsäule Wasserfrei ist. Davon gehe ich aber erstmal nicht aus. Zusätzlich kann ein Wasserabscheider mit Filter natürlich nicht schaden. Ein Additiv, welches die Phasentrennung verhindern könnte oder deren Auswirkungen negiert wäre nicht nur nützlich, sondern sollte (sofern die Funktion und Verträglichkeit nachgewiesen sind) schon vor der Betankung des Fahrzeugs in der Raffinerie zugeführt werden. Bei Dieselfahrzeugen sieht es mit der Dichtungsfressenden Biosuppe ja nicht so viel besser aus. Ein Bekannter fährt ein französisches Auto (Diesel), dessen Kraftstoffpumpe bereits 2x getauscht wurde. Lange laufen diese Pumpen offensichtlich nie, aber nach Aussage der Fachwerkstatt liegt das am Kraftsoff. Prüfen kann man das als Endkunde natürlich nicht. Meiner Meinung nach ist es nicht richtig, dass man die Konsumenten zwingt, ein "minderwertiges" oder zumindest problembehaftetes Produkt abzunehmen - alles zum Schutze der Umwelt, welche dann eben durch die Ensorgung von Fahrzeugen mit frühzeitigem Motorschaden und der Neuproduktion für Ersatzfahrzeuge zusätzlich geschont wird Das soll aber hier nicht Thema sein.Wie dem auch sei- meiner Meinung ist es die Aufgabe des Gesetzgebers, eine Lösung für dieses von ihm geschaffene Problem zu erarbeiten. Ich persönlich tanke kein E10 und werde das auch in Zukunft nicht tun, einfach weil ich die Situation nicht beurteilen kann. Da gehe ich lieber grösseres Risiko ein als ich eh schon muss (E5). Interessant wäre eine Möglichkeit, den Tankinhalt genauer zu analysieren. So hätte man erst die Chance zu beurteilen, ob ich überhaupt etwas tun muss und wenn ja was. Alles andere bleibt eben hochtheoretisch und spekulativ. Gibt es da Etwas auf dem Markt? Das hat zwar nichts mit der Phasentrennung zu tun, dürfte aber dennoch für Einige interessant sein, wo wir doch schonmal bei Kraftstoffen sind. Unser Pickup bekommt im Winter Diesel und im Sommer auch mal Speiseöl. Dieses soll zwar auch aggressiv sein, aber beim L200 gibt es viele Langzeitfahrer die allesamt keine Probleme hatten. Obendrein ist es noch billiger. Überigens laufen alte Dieselmotoren auch mit Kerosin ganz hervorragend, wenn man mit etwas Leistungsverlust leben kann. Geändert von the_ace (01.12.2011 um 09:28 Uhr) |
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clemont (16.07.2012) | ||
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