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#1
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Hier also nun mein erster Bericht über Missgeschicke im Urlaub mit meinem Boot.
An einem schönen einigermaßen windstillem Vormittag wollten wir mit meinem Boot nach Porec fahren um Harrys Boot anzumelden. Also Hunde, Sandra, Petra und Harry alle in mein Boot. Gemütlich tuckern wir vom Liegeplatz aufs Meer. Als ich den Hebel auf den Tisch lege heult der Motor auf und ich habe keinen Vortrieb. Hmmmmm, was ist das????. Also erstmal Ruhe bewahren. In ganz langsamer Fahrt geht es zurück zum Hafen und ich hole das Boot aus dem Wasser. Bis ich aus dem Auto gestiegen bin, hat Mutti schon den Propeller abmontiert. Die ganze Welle hängt voll mit Gummibrocken. Im Inneren des Propellers ist das Gummiteil total zerstört. Alle herbeigeeilten Experten und der Hafenmeistern kommen zu dem Schluss, dass mein Edelstahl-Prop nicht mehr Reparabel sei und ich einen neuen Propeller brauchen würde. Dieser Gummieinsatz sei nicht tauschbar. Ich als Laie stehe nur wie ein begossener Pudel daneben. Der Hafenmeister vom Camp erbarmt sich den Telefonhörer in die Hand zu nehmen und teilt mir dann mit, dass ein neuer Propeller nur in Triest zu bekommen sei. Da ich mir den Stress nicht antun will in Italien herumzuirren, beschliesse ich das Boot eben ´draussen zu lassen. Ich hatte ja zwei schöne Wochen auf dem Wasser. Am nächsten Morgen um 7 Uhr steht mein Kumpel mit den Jogurtbecher ( heisst auch Harry ) wieder an meinem Boot und grübelt. Harry war mir schon in den letzten 14 Tagen ein echter Freund geworden. Das ist der nette Kerl, der nach der Fahrt mit meinem Boot jetzt wieder auf ein Schlauchi umsteigen will. Harry Ö. hat schon alle Bootbesitzer auf dem Camp mobilisiert und von allen Seiten werden Ersatzpropeller der Jogurtbecherfahrer angeschleppt. Ist das nicht geil, so viel Hilfsbereitschaft. Tatsächlich hätte ein Prop gepasst. Obwohl die telefonische Nachfrage in der Marina von Vrsar ja negativ war überredete mich Harry doch noch mal dort hin zu fahren. Dort ist eine Mercury-Vertretung und mein Propeller ist ein Mercury Mirage. Dort zeige ich meinen defekten Propeller und versuchte zu erklären, dass ich einen neuen Prop kaufen möchte. Der etwas mürrische Mann kramt dann im Regal zwischen lauter Kleinteilen ´rum und knallt mir so ein kleines Päckchen auf die Theke und siehe da, das ist dieses Gummihülse ´drin die in meinem Prob zerstört ist. Mit ein paar Hammerschlägen hat er die alte Gummihülse ´rausgehauen und bekommt von mir 100,- Euro. Jetzt geht mir ein Licht auf. Mein Prob hat eine tauschbare Rutschkupplung die bei Grundberührung das Getriebe vor Schäden schützen soll. Da ich definitiv keine Grundberührung hatte, ist mir der Schaden bis heute ein Rätsel. Wie kann das passieren ?? Sind Propeller mit Rutschkupplungen, was ja eine schöne Sache ist, so selten, dass keiner der anwesenden und angesprochenen Bootfahrern so etwas kannte ?? Na ja, zurück am Camp stehen schon eine handvoll „Monteure“ an meinem Boot und freuen sich mit mir über diese „günstige“ Lösung. Ruck Zuck ist alles montiert und das Boot ist wieder im Wasser. Inzwischen habe ich mal nachgesehen und diese Rutschkupplung hätte in den USA 44,- $ gekostet. Wieder was gelernt.
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Gruß Jörg und Sandra --------------------------------------------------- Boot: Ribcraft 585PRO/Yamaha F150 / Harbeck Alu 2T Zugfahrzeug BMW x3 WOMO Hymer B575 auf Sprinter Schlauchlegende:Paddel-Schlauchi 3m Metzeler Juca 5PS Yammi, Zodiac Cadet 340 15PS Evinrude,Quicksliver-Rib 450 Mercury 60PS 2T Falcon 640 Yamaha F200 |
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