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| Bootfahren in der Praxis Tips für die Praxis des Bootfahrens |
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#1
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Hallo,
mal eine bescheidene Frage: Seit Jahren schwimmt einer von uns - also ich nie - zur Boje, an der das Boot tagsüber festgemacht ist, löst es und bringt es an Land und später wieder zurück. Das war eigentlich nie ein Problem. Nur im vergangenen Jahr war das Wasser so schlanke 21° bis 22° - also Hochsommer-Ostsee-Temperatur - kalt. Hier mal ein Bild der Situation vor Ort: ![]() Ich habe ja eine Hochschulausbildung als Technischer Zeichner ( ) und mal eine Skizze angefertigt:![]() Wäre es so richtig das Boot an der Boje zu befestigen und jeweils raus- und ran zu ziehen? Dieter
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Gruß Dieter, der, der mit seiner Koreapelle absolut glücklich ist! ![]()
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#2
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Nicht ganz, Dieter!
Das Seil machst du mit geignetem Knoten zu einer Endlosschlinge. Im Seil knotest du zwei Ösen rein und hängst da Karabiner rein, die du an deinem Boot einmal vorn und einmal hinten festklinkst. Schau dir die folgenden Bilder an. Das ist selbsterklärend: ![]() ![]() ![]() ![]() .
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Viele Grüße, Thomas Wenn man nicht weiß, wo man hin will, muss man sich nicht wundern, wenn man woanders ankommt. |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu snoopy21 für den nützlichen Beitrag: | ||
Mücke73 (27.04.2013) | ||
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#3
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Mary go round ?
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lg Ferdi ![]() Boot-loser Admin
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#4
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Danke Thomas,
ich sag's ja immer, es reicht, wenn man jemand kennt, der es weiß .(Wie bei meiner neu erstandenen Badeleiter; wird so wie du vorgeschlagen hast genutzt werden!!) Gruß Dieter
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Gruß Dieter, der, der mit seiner Koreapelle absolut glücklich ist! ![]()
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#5
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Viele Grüße, Thomas Wenn man nicht weiß, wo man hin will, muss man sich nicht wundern, wenn man woanders ankommt. |
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#6
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@ Snoopy: Da hast Du Dir aber eine windige Konstuktion gebastelt
Bei schönem Wetter würde ich Deiner Bugbefestigung ja noch trauen aber Achtern einen ungesicherten Karabiner einzusetzen gehört für mich in die Kategorie "Schwein gehabt sprach bauer Harms" Mein Vater hat früher unsere alten Boote auch immer mit Karabinern angeschlagen und mind. 1 mal in der Saison gab es brenzlige Situationen in denen einer bei Sturm zum Boot schwimmen musste und den Eimer wieder mit einer Hilfsleine einfangen. Also ich vertraue Karabinern gar nicht. Entweder geht man mit den Dingern Bergsteigen oder nimmt sie zum Fallen anschlagen. Nicht umsonst wurden Seemannsknoten erfunden @ Dieter: Bei schönem Wetter ist gegen so eine Konstruktion nichts einzusetzen, aber Du kennst Kroatien auch schon lange genug, dass da mal schnell die Bora hinterhältig zuschlägt und dann sollte man einfach mal schauen was die Einheimischen machen: RICHTIG! Das Boot dreht sich frei je nach Böe und Windrichtung um EINE Boje. Mit dem richtigen Kettenvorlauf dämpft die Kette schön die Wellenschläge und das Boot schaukelt einfach den Sturm ab und alles ist gut. Also: erst die Sicherheit und dann das Vergnügen. 21 Grad können übrigens nach Pivo und Looza ziemlich erfrischend sein so am Morgen
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Viele Grüße, Peter ____________________________ P.S.: Wer lesen kann ist klar im Vorteil ![]() Princess Sailing |
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#7
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ich hab mein altes schlauchi auch hinten nur mit einem karabiner angehängt, und es gab nie probleme.
lg martin |
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#8
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Bislang habe ich diese Konstruktion in der Tat nur Ã*n geschützten Buchten angewandt. Das hat aber prima geklappt und war sehr komfortabel.
Heuer geht´s nach Primosten. Camp Adriatic. Dort geht das natürlich nicht. Da mache ich das Boot "frei selbstausrichtend" an einer Boje fest. Geplant: mit zweiter Leine als Zusatzsicherung, Wirbelschäkel (mind. 3t Bruchlast) und wahrscheinlich auch mit Zugdämpfer. Da ich letzteren noch beschaffen müsste: welcher wäre denn da zu empfehlen ??? Da ich bislang das Boot nur geschützt an der Boje liegen hatte, fehlt mir natürlich für einen mehr oder weniger "offenen" Liegeplatz die Erfahrung. Sollte ich mit meiner o. g. Planung nicht richtig liegen, wäre ich für entsprechende Hinweise dankbar, wie ich das Boot am besten wellen- und sturmsicher festgemachen kann. Wie lang sollte die Hauptleine vom Boot bis zur Boje gelassen werden ? Reichen 3 Meter ? .
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Viele Grüße, Thomas Wenn man nicht weiß, wo man hin will, muss man sich nicht wundern, wenn man woanders ankommt. |
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#9
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Hallo Thomas,
Die zugegebene bequeme Art der Befestigung mittels Rolle und Endlosleine an einer Boje funktioniert ausschließlich in vor allen Winden geschützten Buchten oder Angelteichen! Niemals jedoch in HR wenn Jugo,Bura und Gewitterstürme aus West dein Boot in alle Richtungen werfen,zum Teil mit erheblichen Wellen und Böen die seitlich das Boot fassen und nach dem Anheben der Welle dein Schiff kippen !!! Natürlich weht nicht alles zur selben Zeit, aber innerhalb weniger Minuten kann der Wind drehen , aber dein Boot eben nicht!! Deshalb gilt:Anker mit reichlich Kettenvorlauf (ca 5m) Schäkel am Ende,ausreichend starke Leine zur Wasseroberfläche , dann Boje setzen und das Boot am Leinenende (Schäkel+Wirbel) wieder mit min.einer Bootslänge Leine anbringen. So kann das Boot bei allen Winden mit dem Bug voraus die Wellen abreiten (schwoien) und wird nicht umgedreht. Ausserdem wirkt deine Boje als Ruckdämpfer . (Taucht bei Zug unter) Rausschwimmen bleibt natürlich, aber wenns zu kalt wird gibts auch Freunde oder ev. ein altes Surfbrett das zugleich verhindert daß ungebetene Gäste an der eigenen Boje festmachen wenn man weggefahren ist. Mein Tip Ist jetzt doch etwas lang geraten, aber bis zum Urlaub ist ja noch etwas Zeit zum lesen. Soll ja auch nur ein Tip sein !! Mehr sog i ned... Gruss Josef
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#10
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[QUOTE=Dieter B.;109343]
Nur im vergangenen Jahr war das Wasser so schlanke 21° bis 22° - also Hochsommer-Ostsee-Temperatur - kalt. Stell dich nicht an, wir habens im april in Dänemark auch gemacht, 12 grad sind doch nicht kalt Tipp: Wathosen sind prima (Wusten wir danach )Nils |
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#11
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Hallo Josef.
So wie Du das bschrieben hast ist das sicher die beste Lösung. Nur Leider ist meist kein Platz dafür, da die meisten Skipper den "Paternoster" benutzen und die Boote sich dann eben nicht in den Wind drehen und ein frei schwojendes Boot halt min. 2X Bootslänge braucht und somit den "Festliegern" in die Quere kommt. Wenns richtig pfeift ist halt eine geschützte Bucht noch am besten. Gruß und schönen Urlaub.
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#12
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@ jozica: sehe ich genau so! :-)
@ snoopy21: Einen Ruckdämpfer benötigst Du nicht, den brauchst Du nur wenn Du deinen Eimer schonen willst UND ihn vor Mooring zwischen Boje & Mole befestigen willst. Zum Mooringblock/Anker dämpft der Kettenvorlauf zur Mole halt nix, da nehmen einige Eigner Ruckdämpfer auf schwarzem Gummi, die Feder-Dinger fangen irgendwann an zu quitschen. Und zum Leinenvorlauf ist es richtig was jozica schreibt: 1 Bootslänge. Wenn Du eine zweite Leine zur Sicherung anbringst kannst Du diese dann auch noch zur Sicherheit durch ein 2. Auge in der Boje befestigen. Aber wenn Du eine Anständige Boje hast und Dein Festmacher richtig dimensioniert ist, brauchst Du auch keine 2. Leine.
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Viele Grüße, Peter ____________________________ P.S.: Wer lesen kann ist klar im Vorteil ![]() Princess Sailing |
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#13
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Also wie ich das von einem Freund gehört habe, sind dort am CP fest installierte sehr starke Miet-Bojen (3 €/ Tag
) an satt großen Betonklötzen. Da federt eher nichts. Deshalb spiele ich ja mit dem Gedanken an einen Ruckdämpfer.Und wie gesagt, die Paternoster-Lösung kam für mich eh von Anfang an dort nicht in Frage. .
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Viele Grüße, Thomas Wenn man nicht weiß, wo man hin will, muss man sich nicht wundern, wenn man woanders ankommt. |
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#14
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[QUOTE=Quack der bruchpilot;109393]
Zitat:
wenn ich ohne Floater bei 12° ins Wasser muss, dann nur in Begleitung eines Notarztes. Wenn ich aber letzes Jahr mit einer Wathose im September ins Wasser gegangen wäre, passierten 2 Dinge gleichzeitig: Ich hätte trotzdem schwimmen müssen (!) und säße wohl jetzt noch in einer Gummizelle .Hallo Thomas So, wie du es vorgeschlagen hast, wird es für mich genau richtig sein: ![]() Wenn Wind kommt, dann schäumt es nur bei direktem Westwind und selbst die Wellen bauen sich nur mäßig auf. Außerdem, wenn sich schlechtes Wetter ankündigt, kommt das Boot sowieso in seinen nächtlichen Liegeplatz im Hafen. Ich könnte das Boot auch am Ponton festmachen (Bild #1 ). Nur die lieben Kleinen werfen so gern Steinchen ins Boot und Mama und Papa finden das so zuckersüß .Gruß Dieter
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