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zerlegbare Schlauchboote Hier alles über demontable und zerlegbare Schlauchboote mit Holz, Alu oder Luftboden

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  #16  
Alt 15.09.2011, 22:00
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Leuchtturm Leuchtturm ist offline
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Hallo, bin neu bei Euch und möchte Ute folgendes sagen:

Wir standen letztes Jahr vor dem gleichen Problem. Nachdem wir bei einem Freund im Schlauchboot mitgefahren sind, haben wir uns auf der Boot 2010 nach einem Boot ohne Führerschein (man will ja nur ein wenig rumfahren, da reicht das schon...) umgeschaut.
Es wurde ein 310er Bombard Typhoon mit einem 5 PS Yamaha.
Vorteile: klein und leicht, gutes Packmass und kein Führerschein nötig. Nach dem Sommerurlaub stand fest, daß das wenig rumfahren doch nicht reicht.
Von Gleitfahrt meilenweit entfernt!!!
Es ist frustrierend, wenn man von Booten mit gleicher Motorisierung überholt wird, weil dessen Kombination vielleicht besser passt. Aber ehrlich, spätestens auf dem Meer bei ein wenig mehr Wind und Wellen, war das Unternehmen Boot ohne Führerschein schon aus Sicherheitsgründen gescheitert.
Also auf der Boot 2011 die Kombination gegen ein Cadet 340 mit 20 PS Yamaha getauscht und dann für die beiden Führerscheine angemeldet. Die hatte ich nach 6 Wochen bei einer Bootsschule in Herten auch schnell gemacht. Hätte ich gewusst, dass es mir (und auch anderen Teilnehmern) so leicht fällt, hätte ich mir die 5 PS gespart.

Also ab April mit der neuen Kombination auf Seen auch einmal auf der Nordsee unterwegs und sehr zufrieden gewesen. Dann im Urlaub in Kroatien noch immer sehr zufrieden gewesen. Leider dann von einer Urlaubsbekanntschaft das C4 gefahren.

Naja was soll ich sagen, nach 6 Wochen nochmal nach Kroatien mit einem eigen C4 und meinen 20 PS (wieder beim gleichen Händler eingetauscht) auch wieder sehr zufrieden gewesen, aber 30 PS würden mich noch zufriedener machen. Aber die neuen 4 Takter sind ohne Trailer nur noch bis 20 PS ordendlich zu handhaben. Ok, die Sache mit dem Trailer für zu Hause ist jetzt meine Mission für den Winter.
Für den Urlaub brauche ich keinen Trailer, da ich auch mit dem Wohnwagen fahre. Hört sich jetzt nach Schnellschüssen von mir an, aber immerhin sind wir im letzten 1/2 Jahr knapp 2.000 km mit den letzten beiden Booten gefahren und hatten immer unseren Spass.

So, was soll der Beitrag jetzt bringen?

Überlegt Euch wirklich was Ihr wollt und braucht. Das optimale Boot kriegt Ihr als Wohnwagenfahrer sowieso nicht.
Das Cadet 340 reicht auch für das Meer und erst recht für Binnengewässer. Es gibt bessere, aber auch teurere Boote. Die Verarbeitung ist dann natürlich entsprechend.

Einfach nichts überstürzen bis zur nächsten Saison nach Geldbeutel, Gewicht, Packmaß das richtige Boot (auch gebraucht) auswählen.

Jetzt habt Ihr auch evtl. noch Zeit für den Führerschein, die vielen frei zu beantwortenden Fragen schockieren beim ersten Lesen und sind aber doch nicht so schwer zu lernen. Einfach dran denken: auf dem Wasser sind auch viele Idioten unterwegs und die haben den Schein auch geschafft...

Gruß Michael
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Uteschnute (15.09.2011)
  #17  
Alt 16.09.2011, 14:41
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Onkel Bley Onkel Bley ist offline
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Tach zusammen,

Für alle, die noch den SBF in Düsseldorf machen wollen, hab ich das hier heute per Zufall entdeckt. SBF Binnen für 69 € und SBF See für 90 € Zuzahlung. Ist scheinbar nur heute gültig...

http://www.groupon.de/deals/duesseldorf

Gruß,

Patrick
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  #18  
Alt 16.09.2011, 21:31
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Muss es war neues sein Ute? Wäre es eine Überlegung wert, an ein gebrauchtes Boot zu denken? Ich hatte als WW Fahrer mal ein Metzeler Boot und sehe oft in der Bucht, dass doch noch das ein oder andere Boot dort angeboten wird, was durchaus i.O ist. Das Boot hatte einen Luftboden und wog mit Heckbrett etwa 40 kg. Ich hatte nun einen 10 PS Motor dran, aber so ein Bötchen wird sicher auch von einem 5 PS Motor fort bewegt.
Das Boot war aber auch 4 m lang, dafür nur 1,45 m schmal.

Hier ein paar Bilder vom Boot, Angeln in Nordnorwegen vor den Lofoten im Vestrefjord als Beispiel. Alles war auf und im Wagen. Im Anhänger war gar kein Boots- oder Angelzubehör.






__________________
Gruß Dieter, der, der mit seiner Koreapelle absolut glücklich ist!


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  #19  
Alt 18.09.2011, 17:01
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Hallo zusammen!

Erst einmal vielen Dank für eure Infos!!

@Dieter: das sind ja traumhafte Fotos, in Norwegen kann man bestimmt gut angeln.

Wir werden demnächst mal zu Wohler oder Olbermann fahren und uns die Boote anschauen (vielleicht auch mal Probesitzen, wenn möglich).

Wenn wir "unser Schätzchen" entdeckt und gekauft haben und unsere erste Tour gemacht haben, werden wir wissen ob es die richtige Größe und Motorsierung hat

Bis dahin werde ich weiterhin aufmerksam durch das Forum "schippern".

Euch allen einen herzlichen Dank für die vielen Informationen und Anregungen.

Herzliche Grüße
Ute
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  #20  
Alt 19.09.2011, 10:48
Sirius Sirius ist offline
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Hallo Ute,

Du hast ja schon den Link zu unserem Cadet hier genannt bekommen. Also,
vor genau der Entscheidung wie ihr standen wir auch vor nicht allzu langer Zeit.

Ich kann nur sagen, dass ich die Entscheidung einen Cadet zu nehmen und eben kein Zoom oder Typhoon auch heute wieder so treffen würde. Ausschlaggebend, war für mich der persönliche "Kontakt" mit den Booten und dass kann ich Euch echt auch nur ans Herz legen.

Wir haben unseren Cadet von Olbermann in Köln und da sind alle Boote aufgebaut und man kann alles anfassen und live "erleben". Das macht echt viel aus!

Vor dem Besuch beim Händler war für mich eigentlich klar, dass man sich den Aufpreis für einen Cadet sparen kann, das änderte sich aber schlagartig als ich dann den direkten Vergleich zu den günstigeren Modellen herstellen konnte.

Die Qualitätsunterschiede sind wirtklich deutlich fühl und sehbar. Ein paar Beispiele:

Der Cadet hat einen schönen glatten, hart versiegelten Boden, der absolut passgenau und hochwertig verarbeitet wirkt. Die Zoom oder Typhoon Boote haben hingegen einen rauen, nur grob behandelten Boden, der zwar in dem Blauton schick aussieht, mir aber beim Drüberfühlen eine Gänsehaut über den Rücken jagt! Das ist so ein unangenhem raues Zeug, so als ob man mit der Hand über einen Bimsstein fährt, das geht für mich gar nicht!

Die Transportgriffe sind beim Cadet gepolstert und schneiden nicht ein, wenn man das Boot trägt, bei den günstigeren Modellen findet man hier nur eine Art Gurt vor, der wesentlich unangenhemer in der Hand liegt.

Dann sind die Nähte beim Cadet eben geschweißt und nicht geklebt, wie bei Zoom oder Typhoon. Klar ist das teurer aber wird aller voraussicht nach auch länger halten.

Insgesamt war dann auch noch ausschlagebend, dass uns die Fa. Olbermann einen super Preis für den Cadet gemacht hat, so dass man den preislichen Unterschied verschmerzen konnte.

Ob 3,10 Meter reichen, muss jeder für sich selber entscheiden. Für meine Frau und mich reichen die 3,10 Meter locker, ich gehe auch Angeln und selbst mit Gerödel geht das noch! Gut, eine komplette Karpfenmontur würde sicher den Rahmen sprengen und zu vier Leuten würde ich auch nicht unbedingt längere Strecken fahren wollen!

Wichtig für uns war bei allen Überlegungen auch das Gewicht! Den Cadet kann ich in seiner kompakten Transporttasche noch bequem alleine tragen ohne mir einen halben Bruch zu heben. Für uns besonders wichtig, weil wir nicht viel Platz haben und das Boot jedes Mal komplett Auf- bzw. Abbauen.

Wir bauen das Boot mit bequem in einer halben Stunde auf bzw. wieder ab.

Zum Motor: Wie Du ja schon gesehen hast, haben wir uns einen zehn PS Antrieb ans Heck gehangen, aus heutiger Sicht denke ich, dass das nicht unbedingt sein muss! Ich weiß, dass ich da mit meiner Meinung hier im Forum relativ alleine stehe, aber es kommt auch hier immer darauf an, was man möchte.

Da wir in der Nähe von Köln wohnen, liegt es natürlich nahe, auch auf dem Rhein mit seiner starken Strömung zu fahren und nur deswegen, haben wir uns schließlich für die 10 PS Variante entschieden. Zum Fahren auf der Mosel und vor allem zum Angeln reichen locker auch fünf PS, ich überlege sogar, ob ich mir speziell für das Angeln und Fahren auf ruhigen Gewässern, z.B. auf der Lahn, einen 3,5 PS Motor zusätzlich besorge. Insbesondere haben die kleineren Modelle einen interenen Tank und es bleibt mehr Platz im Boot für z.B. Angelausrüstung.

Der Zehn PS Motor lässt den kleinen Cadet bei Vollgas zu zweit regelrecht über das Wasser "hüpfen". Wenn ich erhlich bin, ist mir dass schon fast zu schnell. Gleitfahrt ist mit dem 10er bei etwas unter Drittelgas bequem möglich. Selbst auf dem Rhein brauchten wir die Leistung nicht.

Natürlich läuft so ein größerer Motor mit seinen zwei Zylindern wesentlich ruhiger und leiser als die kleineren Einzylinder Antriebe, aber die Technik ist heute soweit, dass auch die kleineren Motoren flüsterleise sind. Aber eben nicht ganz so seidenweich wie die größeren. Im Standgas hört man bei unserem Antrieb nur noch den Kontrollstrahl von der Wasserkühlung plätschern, so leise ist der Motor!

Transportieren lässt sich unser 10 PS Yamaha überraschend leicht, er ist sogut ausbalanciert, dass ich die knapp 40 KG problemlos umher tragen kann und ich bin mit knapp über 1,70 und knappen 70 KG nicht besonders groß oder kräftig. Was sich für uns sehr bezahlt gemacht hat, ist so ein Trolly für den Motor, so kann man ihn ganz bequem und einfach herumfahren und muss ihn schließlich nur den gringsten Teil schleppen.

Insgesamt kann ich die Fa. Olbermann in Köln nur empfehlen, sehr nette Leute und ein toller Service.

Schaut am besten einfach mal vorbei. Bei Fragen zu Boot oder Motor einfach melden.

Viel Spaß beim Aussuchen!

Grüße

Christoph
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Polar Bird Merlin 385 / Tohatsu MF 20 E

Geändert von Sirius (19.09.2011 um 10:58 Uhr)
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Uteschnute (19.09.2011), Wolfgang (19.09.2011)
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