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Aussenbordmotoren Alles zum Thema Motoren, egal ob 2 oder 4-Takt

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  #31  
Alt 03.04.2005, 10:50
rotbart
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Zitat:
Zitat von daniels
Hallo Jungs,

Ich hoffe zu mindestens, dass Ihr auf Eurem Böotchen dann einen rautenartigen Flammaufkleber mit einer drei drauf habt.

Gruß Hans
Lass' uns nicht dumm sterben - was bedeutet die DREI ?
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  #32  
Alt 03.04.2005, 11:03
Ehemaliger
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Hey Hans ,ich habe sogar Stoffnummer und Kemmlerzal hinten dran . Du weißt doch oben die 33 und unten die 1203
Ach so und einen Gefahrgutschein habe ich natürlich auch
Aber mal ernsthaft. Ich mache die Kanister natürlich erst vor Ort voll. Die maximale Menge die ich mitnehme sind vieleicht 5 L damit ich zur Tankstelle tuckern kann.
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  #33  
Alt 03.04.2005, 11:54
daniels
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Hallo Jürgen,

ich wollte auch schon beim DFV eine Schulungsmassnahme organisieren. .
Aber gottseidank verstehst Du ja,warum ich einen Schreck bekam.

Obwohl bei 100 Liter brachst Du noch keinen GGVS Schein. Fällt noch unter Mindermengen. Allerdings bei weiteren Dosen DeoSpray, Starthilfespray und einen Uhu Stick wird es eng.

Schöne Grüße aus dem sonnigen Rand der Nordeifel.

Gruß Hans
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  #34  
Alt 03.04.2005, 12:03
daniels
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Zitat:
Zitat von rotbart
Lass' uns nicht dumm sterben - was bedeutet die DREI ?
Hallo Roland,
dich hätte ich beinahe vergessen. 3 steht für brennbare Flüssigkeiten. Bei Propan wäre es die zwei. Siehst Du jetzt auch im Discounter auf der Umverpackung von z.B. Haarspray. Dazu müßte dann noch die Zahl 1203 für Benzin stehen. Dies aber bitte nicht mit dem Schild verwechseln, was Jürgen ansprach. Er meint die orange Tafel an Gefahrguttransportern.



In diesem Zeichen steht dann unten z.B. die 3 und in der Mitte die 1203 oder...

Ein weiteres Zeichen wäre dann dieses:



Aber ich denke die kennt jeder.

Gruß Hans
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  #35  
Alt 03.04.2005, 12:53
Helge
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Robert: 6 Kanister in einem Wiking Komet GTS kein Problem!
Und viele Wikinger reisen weit, sehr gern weit .... nicht nur in der Nähe von Marinas, und dann braucht man auch schon etwas Reserve.

Im Ernst, bei mir stehen auch 4 Kanister Ã*20l nebeneinander, 2 weitere könnte ich noch, aber dort habe ich offene Behälter für anderen Krimskrams ...
Gruß Helge
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  #36  
Alt 04.04.2005, 11:24
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Standard Hm,

eigenlich habe ich im Vergleich ähnlich viel an Bord.

Grisu (oder Jürgen...) 4x20 in Wehrmachtskanistern = 80l

Ich habe 2 Original-Tanks unter meiner Kiste. Macht 46l
Zusätzlich ist seit kurzem noch ein 35l Gummitank in der vorderen Backskiste, in die aber dennoch noch Platz für Werkzeug, Anker, Öl, Ersatzschraube und anderes Zeugs ist.
Macht zusammen auch rund 80Liter. Ich nutze auch mehrere kleinere Tanks, um flexibel zu bleiben, wenn keine Tanke am Wasser vorhanden ist und man schleppen muss. Das ist nätürlich wieder der Grund für mein eigentliches Posting, da ich auf möglichst einfache Weise zwischen den Tanks umschalten möchte.

Obwohl ich den Gummidingern eigentlich nicht so richtig traue, hat sich das Teil am Wochenende bewährt. Wenn es im Urlaub richtig ernst wird, habe ich davon noch eine 50l und eine 70l-Variante, die beide jeweils in die Backskiste vorn passen. Das Bild anbei ist der 70l-Tank.

Gruß, Volker
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Viele Grüße, Volker

Liebt sein Wiking...vielleicht wird es später mal ein ZAR - aber nur, wenn die bis dahin Sitz und Scheibe vorne haben!

www.rocketman-online.de
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  #37  
Alt 04.04.2005, 13:09
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Idee

Zitat:
Zitat von daniels
Hallo Roland,
dich hätte ich beinahe vergessen. 3 steht für brennbare Flüssigkeiten. Bei Propan wäre es die zwei. Siehst Du jetzt auch im Discounter auf der Umverpackung von z.B. Haarspray. Dazu müßte dann noch die Zahl 1203 für Benzin stehen. Dies aber bitte nicht mit dem Schild verwechseln, was Jürgen ansprach. Er meint die orange Tafel an Gefahrguttransportern.



In diesem Zeichen steht dann unten z.B. die 3 und in der Mitte die 1203 oder...

Ein weiteres Zeichen wäre dann dieses:






Aber ich denke die kennt jeder.

Gruß Hans
Hallo Hans,
irgendwann habe ich auch mal so eine Bescheinigung bekommen das ich mich zum Gefahrgutbeauftragten berufen lassen darf. Gut das ich es nicht mache, denn wenn du das Punktesystem hernimmst greift schnell die ADN. Allerdings macht mir nicht wirklich die Menge an Treibstoff Bauchschmerzen sondern mehr das Alter der Behälter in denen der Treibstoff transprotiert wird. Ich habe auch noch zu Hause alte Hünnerdorf- Kanister so im alter von 20 Jahren, die sehen sogar noch gut aus. Achja, höchstmengen in losen Behältern ( Kanistern ) sind schneller erreicht als die höchstmengen der Gefahrgutverordnung. Aber zum Schluss muß jeder sein Tun mit sich und seiner Haftpflichtversicherung vereinbaren können.

Ich habe 30 Liter im Tank und 2x10 Liter in Kanistern dabei. Die 2x10 Liter kann ich durch 2x20 Liter WM Kanister ersetzten und mit einem Kanisteranschluss an dem Motor anschließen. Letzeres habe ich noch nie gebraucht auch nicht bei unserer letztjährigen Fahr in die Kornaten. Aber das hängt stark vom Verbrauch ( eigentlich nur ) des Motors ab.

Gruß
Wolfgang
__________________
Gruß
Wolfgang

Ich lerne jeden Tage dazu , aber nochmehr vergesse ich (ich, hier und jetzt)
Tippfehler sind darauf zurückzuführen das meine Tastatur nicht wusste was ich schreiben wollte

Geändert von woso (04.04.2005 um 13:15 Uhr)
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  #38  
Alt 04.04.2005, 21:42
daniels
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Hallo Wolfgang,

gut die Punkteregelung ist ja auch so ein Ding. Wenn ich das mit Propangas mache, darf ich eigentlich eine rollende Bombe fahren. Denn bis zu den 1000 Punkten darf ich doch schon einiges.

Mit den Kanistern gebe ich Dir recht. Wer tauscht denn schon die Plastikkanister nach den empfohlenen Jahren aus.

Mir hatte ja auch nur die 100 Liter gewundert. Bei Unfällen wundern sich dann die Einsatzkräfte warum so viel ausläuft, obwohl der "XX" ja nur einen 50 Liter Tank hat.

Und in einigen Ländern gibt es ja auch Maximalmengen an Reservesprit die man nur mitführen darf. Wenn mich nicht täuscht, z.B. in Kroatien, Rumänin und Luxenburg "0" Liter.

Gruß Hans
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  #39  
Alt 04.04.2005, 21:55
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Hallo Hans,
die Spritmenge richtet sich doch nach den Gegebenheiten. Man wird doch nicht 120 - 150 L Sprit mitnehmen, wenn man weiß, daß man sie nicht braucht.
Aber glaube mir, bei manchen meiner Touren waren 150 L schon knapp und das auch noch auf dem Neckar. Für eine Adriaüberquerung waren 80 L immer ausreichen. Auf dem Bodensee fahr ich mit 20 L eine Woche (4PS).
Es ist doch fahrlässig, ohne Vorbereitung und dem benötigten Kraftstoff auf große Seereise zu gehen, nach dem Motto, "Die Bergwacht wird mich im Notfall hier ausfliegen".
__________________
Gruß Blacky

Es gibt viel zu tun, warten wir´s ab
Echte Männer essen keinen Honig... -echte Männer kauen Bienen!!


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  #40  
Alt 05.04.2005, 06:40
daniels
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Zitat:
Zitat von blacky GS
Hallo Hans,
die Spritmenge richtet sich doch nach den Gegebenheiten. Man wird doch nicht 120 - 150 L Sprit mitnehmen, wenn man weiß, daß man sie nicht braucht.
Aber glaube mir, bei manchen meiner Touren waren 150 L schon knapp und das auch noch auf dem Neckar. Für eine Adriaüberquerung waren 80 L immer ausreichen. Auf dem Bodensee fahr ich mit 20 L eine Woche (4PS).
Es ist doch fahrlässig, ohne Vorbereitung und dem benötigten Kraftstoff auf große Seereise zu gehen, nach dem Motto, "Die Bergwacht wird mich im Notfall hier ausfliegen".
Hallo Blacky,

die Regelung auf dem Boot (See, Binnen) sind mir ehrlich gesagt auch derzeitig nicht bekannt.

Ich war bei Jürgens und Deinem Beitrag davon ausgegangen, dass Ihr die aufgezählten Kanister füllt und dann auf Urlausbreise geht. Sprich 100 Liter und mehr im Boot oder Auto habt. Aber das wurde ja von Jürgen bereits verneint.
Alle anderen Hinweise belaufen sich auf Strasse und weil eben noch Fragen dazu kamen. Und auf der Strasse gibt es halt in vielen Ländern Regelungen.
In Deutschland gibt es dazu nur wieder eine Schwammlösung.
Desweiteren wäre es schwer mir einen 20 Liter Reservekanister Benzin im Kofferraum bei einem Dieselfahrzeug zu erklären.
Ich habe gestern noch eine Stelle gefunden, wo noch ein paar Erklärungen zusätzlich stehen. Reservekanister

Also war nur ein Hinweis, nur ein Tipp meinerseits und keine Beeinflussung auf Eure Mengen. . Die muß ausreichend für den Törn sein (obwohl Neckar wundert mich) und von Euch vor Gesetz und Ordnung (nicht nur Marcus und seine Truppe, dazu kann auch der Zoll gezählt werden) vertretbar sein.

Gruß Hans
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  #41  
Alt 05.04.2005, 07:30
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Zitat:
Zitat von daniels
Hallo Blacky,
Ich war bei Jürgens und Deinem Beitrag davon ausgegangen, dass Ihr die aufgezählten Kanister füllt und dann auf Urlausbreise geht. Sprich 100 Liter und mehr im Boot oder Auto habt. Aber das wurde ja von Jürgen bereits verneint.
Die muß ausreichend für den Törn sein (obwohl Neckar wundert mich)
Hallo Hans,
auf der Landstraße bin ich froh, so wenig wie möglich mitzuschleppen. Im Boot ist im Höchstfall die Restmenge von Bezin, die ich von der letzten Fahrt noch übrig hatte.
Der Neckar ist ca. 220 km lang, 27 Schleusen, 14 - 18 km/h Höchstgeschwindigkeit, d.h. vollste Verdrängerfahrt. Man benötigt 3 Tage Reisedauer für eine Strecke!!! Am Rhein gibt es erst wieder eine Tankstelle ansonsten ist schleppen angesagt.
__________________
Gruß Blacky

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  #42  
Alt 06.04.2005, 07:56
Helios
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Zitat:
Zitat von blacky GS
Hallo Hans,
auf der Landstraße bin ich froh, so wenig wie möglich mitzuschleppen. Im Boot ist im Höchstfall die Restmenge von Bezin, die ich von der letzten Fahrt noch übrig hatte.
Der Neckar ist ca. 220 km lang, 27 Schleusen, 14 - 18 km/h Höchstgeschwindigkeit, d.h. vollste Verdrängerfahrt. Man benötigt 3 Tage Reisedauer für eine Strecke!!! Am Rhein gibt es erst wieder eine Tankstelle ansonsten ist schleppen angesagt.
Hallo Blacky,

tolle Beiträge von Dir, Du hast die Problematik doppelter Sprit-Streckenverbrauch bei flotter Verdrängerfahrt eines Gleiters praktisch durch hohe variable Tankkapazitäten gelöst - ein Lieblingsthema von mir...

Sehr viele ignorieren diese Stolperfalle des hohen Spritverbrauchs in der Verdrängerfahrt - wäre mir auch fast passiert mit 2 Takter und Autolube, da begrenzt ein niedriger Ölstand die Drehzahl und dann dauerts ewig um anzukommen und obendrauf wird der Sprit doppelt so hoch in der Strecke weggefressen, als in Gleitfahrt.


Die Tankdimensionierung hängt von sehr vielen Faktoren ab.

Wieviele Stunden werde ich unterwegs sein???

Mit dem 25 PS Schlauchi waren wir letztes Jahr mehrmals auf 4h Fahrt - das ist O.K. - einige Male wurden auch 6 h daraus, da konnte ich am nächsten Tag kein Boot sehen.
Also Tankkapazität für max 6h - 4h ist Muss.

Der leidige Spritverbrauch hängt vom Gewicht und der Geschwindigkeit ab und der Strecke die ich fahren möchte.
Nehme ich einen *schwachen* Motor, der ist dann langsam, also ist meine Schnittgeschwindigkeit niedriger, aber auch eine niedrigere Tankkapazität ausreichend. Muss ich einen schwachen Motor dauernd auf Vollgas fahren um einen höheren Schnitt einhalten zu können, dann ist der Spritverbrauch unter Umständen größer, als der eines stärkeren Motors, der aber niedriger dreht.

Größerer Motor kostet in der Anschaffung mehr Geld - wie hängt nun die Stärke des Motors mit der Größe des Bootes zusammen??

Die maximal Motorisierung eines Bootes sollte mit annähernd 80% erreicht werden - bei Booten unter 50PS max sollte die MaxMotorisierung annähernd drangehängt werden - eigene praktische Erfahrung kann ich nur mit einem 25 PS Pinnensterungsboot vorweisen - hier eindeutig Max Motorisierung.

Natürlich ist das Platzangebot des Bootes entscheidend für die gekaufte Größe und nicht die mögliche Motorstärke die man dranhängen kann.

Also erst das Boot, dann der Motor und dann überschlagen ob man das bezahlen kann/möchte in der Anschaffung und im Unterhalt.

Beispiel: Festboot Ranieri/Atlantis - hinten ein 250PS Honda - schaut super aus und ist mit 1,6to zu trällern.
Kostet um 60kilo € (da geht leider schon bei mir das Licht aus) und der Motor nimmt sich in der Spitze um 80Liter/h => ohne einen Schnitt schätzen zu können kommt man da nicht weiter - mal die Hälfta angenommen sind's bei 40Liter/h bei 6h Fahrt 240Liter an Sprit (so gross ist meine ich deren Tank mit 300Liter herum) - an der Zapfe kommt dann beim Zahlen das Heulen..... das ist nix für mich.

Schuster bleib bei deinen Leisten - was hatte ich bis jetzt?? :
25PS 2 Takt - Verbrauch zwischen 2 bis 3,5 Liter/h - je nach Beladung (also mit 3 Leuten a 50kg / 1 Person 90kg / 1 Hund 50kg)

Bei den 6h Fahrten waren wir unter 20Liter, dabei Vollgasfahrten und Verdrängerfahrten in den Wellen.

=> 1 Stück 25 Liter TrageTank reicht vollkommen aus, wenn man immer mit einem vollen Kanister wegfährt, dazu müsste man immer vorher zur Tanke und das ist praxisfremd.
=> unbedingt 2. Kanister

umstöpseln reicht - was viel wichtiger ist, die Tanks am Boden befestigen und auf die *enstpannte* Verlegung der Spritleitung achten. Die Klemmverbindungen auf den Tüllen haben scharfe Grate, das sieht man nicht, diese Grate haben bei mir 2 mal die Spritleitung durchgescheuert/geschnitten und das immer bei Wellenfahrt - da kommt Laune auf, wenn die Leitung Luft saugt und der Motor stehen bleibt, der Tank halb voll ist und der Riss in der Leitung nicht sofort erkannt und lokalisiert werden kann.

Ich hab diese Quetschschellen durch schraubbare ersetzt und ich achte darauf, dass die Spritleitung lose und ohne Spannung ist.
Meine Tanks schauen mit dem Tragegriff zum Bug - der Anschlussstutzen auch, darauf wird die Spritleitung geclippst - die Leitung macht dann einen Bogen und geht dann zum Motor, dabei zieht der Pumpball die Leitung um die Ecke und so kam es zum Scheuern und der Leckage am Übergang zur Schlauchtülle in den Tank.

Für das jetzige Rib mit 280kg und einem 90 PS Honda bin ich auf 4 x 25 Liter Tragetanks gekommen bei einem geschätzten Schnittverbruach von 15 Liter/h bei geschätzten 50km/h - bei 4 Leuten und Hund als Besatzung. Derzeit noch in der Einfahrphase - Fakt ist: in meiner hinteren Backskiste ist eine Starterbatterie, dies hatte ich nie in meiner Überlegung dabei - zu der Batterie in der Backskiste stelle ich aus sicherheitstechnischen Gründen keinen Sprit - der Platz wäre ideal für 2 mal 25 Liter gewesen....grummel...

grüsse
Jürgen (der 15.)
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  #43  
Alt 06.04.2005, 11:22
Helge
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Hallo Jürgen,
ich kann Deiner Ausführung sehr zustimmen.

Vielleicht sollte man aber noch in Punkto "Geschwindigkeit" zwischen Gleitfahrt und Verdrängerfahrt deutlicher auf die sogen. Rumpfgeschwindigkeit hinweisen.

Diese ist bekanntlich von der Länge des Bootes (Rumpf) abhängig. Überschreitet man diese, wird theoretisch keine höhere Geschwindigkeit errreicht, die zusätzliche Kraft wird verschwendet in das Wellental, indem sich das Boot bewegt. Dieses wird nur immer größer (höher/tiefer) bei mehr "Gasgeben".

Fazit: Will man also Sprit in Verdrängerfahrt sparen, "hilft" kein größerer Motor sondern nur ein größeres/längeres Boot oder max. mit Rumpfgeschwindigkeit fahren.

Zur Vollständigkeit ein kleiner physikalischer Ausflug:
Was passiert in Verdrängerfahrt bei mehr Schub an der Grenze dieser Rumpfgeschwindigkeit?
Der Bug kann sich auf die vordere Welle schieben, was immense Kraft kostet. Bei entsprechender Rumpffläche und nicht zu starker Kielung klappt das dann irgendwann und das Boot fängt an zu gleiten. Dabei neigt sich das Boot, da das Heck in das Wellental fällt und der Bug auf der Welle oben liegt.

Die Kraft die über Rumpfgeschwindigkeit für je 1Knoten mehr benötigt wird liegt bei praktisch gleichem Aufwand von Stillstand bis Rumpfgeschwindigkeit. Gleiten ist also quasi eine Schallmauer, die mit einem sehr steil ansteigenden Kraftaufwand überwunden werden muss.
Die Rumpfgeschwindigkeit kann in km/h (überschlägig) berechnet werden mit:4,5xRumpflänge

Gruß Helge
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  #44  
Alt 06.04.2005, 18:28
Helios
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Hallo Helge,

es ist nicht so, dass man freiwillig in Verdrängerfahrt geht - meistens zwingt einem der Seegang diesen Fahrstil auf und mit übernehmendem Wasser wird ein etwas dramatisches Umfeld geschaffen - Sitzhöhe im Schlauchi => Augenhöhe unter 75cm => eine 3/4Meter hohe Welle kommt wie ein Wand über die man nicht schauen kann auf einen zu - und das dauernd hintereinander und nach 5 Minuten beginnt die leichte Panik im Boot - muss man Ruhe ausstrahlen für die Mitfahrer und darauf achten, dass man selber nicht vor lauter Nervosität dauernd am Gas rumdreht - das war bei mir noch zusätzlich der Fall - der Drehgriff verleitet aber auch bei der Pinne.
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  #45  
Alt 06.04.2005, 19:23
Helge
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Hallo Jürgen,
was die Vernunft betrifft ist es sicher besser, in solchen Fällen in Verdrängerfahrt zu gehen. Und dann greift die Physik, welche ich beschrieben habe. Dann nützt aber auch ein größerer Motor nichts, mehr Gewicht wäre sogar unvorteilhaft. Der größere Motor hätte dann den Vorteil, wieder aus den Wellenbergen in Gleitfahrt zu kommen.

Allerdings deine Situation kenne ich so noch nicht - ich hatte bisher zwar unangenehme stürmische Wellen, konnte aber dann immer gemäßigt in Gleitfahrt bleiben. Okay, ich bin in der glücklichen Lage. Doch auch ich muss dann ordentlich aufpassen und mit dem Gas spielen, um harte Flüge bis auf den nächsten Wellenkamm zu vermeiden.

Gruß Helge
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