Nachdem ich die Firma EV-Power in Prag tagelang auf die Nerven gegangen bin habe ich heute eine LiFePO4 bestellt - eine Winston 12.8V 90Ah Blockbatterie .
Wiegen tut das Teil 15kg und ist damit erheblich leichter als Bleibatterien .
Dazu kommt das man aus der LiFePO4 mehr Leistung entnehmen kann als aus einem Bleiakku .
Die Regel ist das man ca die Hälfte der Kapazität der vorhandenen Bleibatterie nimmt .
Eine 60Ah hätte wohl gereicht aber sollte ich einen B2B Ladebooster einsetzen dann wollen die nicht so kleine Batterien .
Außerdem liegt der maximale Entladestrom bei der 90iger mit 900A um 1/3 höher als bei der 60iger was nicht ganz unwichtig ist beim Einsatz als Starterbatterie .
Diese Monoblöcke haben leider kein BMS . Die Zellen sollen aber im Werk mit minimalen Toleranzen ausgewählt worden sein .
Es gibt wohl schon sehr viele Beispiele wo diese LiFePO4 1:1 als Bleiakkuersatz eingesetzt wurde und dort jahrelang klaglos Dienste tun .
Ich kann mit dem Teil dann in verschiedenen Anwendungen experimentieren .
Die Variante aus Einzelzellen eine Batterie zusammenzustellen habe ich nach Absprache mit EV-Power verworfen.
Mir gefällt die offene Elektronik des BMS oben auf der Batterie nicht .
Die ist nicht nur nicht wassergeschützt - die ist total offen ..
So einen Kabelsalat will ich nicht haben