Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rückschlagventile, Selbstlenz-Ventile undicht. Abhilfe?
trolldich
21.05.2012, 12:24
Und die verbaute Bilgenpumpe würde ich direkt entsorgen.
Wobei die verbaute Rule, wenn überhaupt, nicht wirklich viel schlechter ist als die Johnson.
Das Konzept von Zodiac sieht vor, dass man die 4 Abläufe normalerweise verschliesst und die Zapfen nur raus nimmt, wenn man das Boot entleeren will, was wiederum wenig Ladung oder Ladung plus Fahrt bedingt. Das ist soweit OK und funktioniert aber ich habe hinten oft schwere Ladung (Tauchausrüstung), was den Zugang zu den Verschlusszapfen verunmöglicht. Zudem spritzt oft Wasser rein, ich wäre also ständig am Zapfen rein und raus machen.
Die Idee einer zusätzlichen Bilgenpumpe kam mir auch. Diese müsste noch nicht mal speziell versenkt werden, sondern könnte in die 4 Ablaufschläuche integriert werden. Nachteil: damit ist die automatische Lenzfunktion der Plicht dahin, das ist für mich ein No-Go. Es kam beim Vorgänger Zodiac oft vor, dass nach dem Tauchen die Plicht voll Wasser stand, weil das beladene Boot vor Anker in rauher See gefüllt wurde. Dann ist die automatische Lenzfunktion ein Seegen, man gibt Gas, stellte das Boot vorne hoch und die Plicht leert sich innert Sekunden, unabhängig von einer Lenzpumpe. Diese Funktion will ich beibehalten.
Trolldich, doch das Konzept IST genial: demontierbarer Schlauchkörper und völlig unverbauter Innenraum, das fand ich sonst nirgends auf dem Markt. Und gleichzeitig IST die Verarbeitung lausig und SIND ein paar Details (nicht die Ausführung, wie von dir fälschlicherweise interpretiert) lausig. Eines dieser lausigen Details ist das Fehlen eines vollwertigen Rückschlagventiles, so wie es Zodiac früher hatte. Sie liefern 4 sehr aufwändige und teure Verschlusszapfen aber die Rückschläger lassen sie weg.
Die Bilgenpumpe auf dem Bild ist nachgerüstet. Da sich die Plicht direkt nach aussen entleert, bleibt die Bilge normalerweise staubtrocken und braucht keine Bilgenpumpe. Die Plicht ist gegenüber der Bilge 100% wasserdicht. Einziger Zugang für das Wasser in die Plicht ist der Ankerkasten, welcher in die Bilge entleert. Zudem ist der Deckel des Ankerkastens wegen der Oeffnung für das Ankerseil nicht 100% dicht, bei Wellenschlag über den Bug und bei Regen gelangt ein wenig Wasser in die Bilge. Das war bei mir der Fall. Darum, und um bei einer defekten Plicht nicht voll zu laufen, haben ich die Bilgenpumpe nachgerüstet, sie ist aber elektrisch noch nicht angeschlossen. Meiner Meinung müsste bei diesem Boot eine Bilgenpumpe Vorschrift sein, weil eine defekte Plicht das Boot unwiderruflich füllt, das Wasser kann nicht mehr weg, eine Autolenzfunktion aus der Bilge existiert nicht. Eines der lausigen Details, aber das konnte ich ja lösen.
Wolfgang
21.05.2012, 12:43
Mal sehen wie die von Johnson nach 2 jahren aussehen....
Bei denen die ich entsorgt habe, sind auch bei vorsichtigstem Abnehmen schon 3 der 4 Klammern gebrochen. Die liefen sehr laut und die nicht isolierten kabel waren schon, wahrscheinlich von der Sonne, porös. Ersatzteile hab ich irgendwie im Netz in Deutschland nicht gefunden. Es kann sein, dass sie so noch Jahre gehalten hätten aber ich mag nicht so etwas Halbgares.
Tauschgrund war aber eher die bescheidene Leistung der verbauten Pumpen.
trolldich
21.05.2012, 13:24
Das Konzept von Zodiac sieht vor, dass man die 4 Abläufe normalerweise verschliesst und die Zapfen nur raus nimmt, wenn man das Boot entleeren will, was wiederum wenig Ladung oder Ladung plus Fahrt bedingt. Das ist soweit OK und funktioniert aber ich habe hinten oft schwere Ladung (Tauchausrüstung), was den Zugang zu den Verschlusszapfen verunmöglicht. Zudem spritzt oft Wasser rein, ich wäre also ständig am Zapfen rein und raus machen.
Was bitteschön ist denn an dem Konzept optimal oder gar genial? Zum Tauchen ist das Mummpitz. Zum "Einfach mal rumfahren" mag es ja noch gehen.
Die Idee einer zusätzlichen Bilgenpumpe kam mir auch. Diese müsste noch nicht mal speziell versenkt werden, sondern könnte in die 4 Ablaufschläuche integriert werden. Nachteil: damit ist die automatische Lenzfunktion der Plicht dahin, das ist für mich ein No-Go.
Du mußt doch nur schauen, dass das Wasser aus der Plicht in die Bilge läuft und von da aus pumst du raus.
Oder du nimmst für die Plicht Elephants und den Rest aus der Bige mit Pumpe raus.
Trolldich, doch das Konzept IST genial: demontierbarer Schlauchkörper und völlig unverbauter Innenraum, das fand ich sonst nirgends auf dem Markt. Und gleichzeitig IST die Verarbeitung lausig und SIND ein paar Details (nicht die Ausführung, wie von dir fälschlicherweise interpretiert) lausig. Eines dieser lausigen Details ist das Fehlen eines vollwertigen Rückschlagventiles, so wie es Zodiac früher hatte. Sie liefern 4 sehr aufwändige und teure Verschlusszapfen aber die Rückschläger lassen sie weg.
Unverbaute Innenräume und bessere Qualität bekommst du 100-fach am Markt. Zugegeben teurer aber auch um Welten besser.
Der Vorteil von demontierbaren Schlauchkörpern erschließt sich mir leider nicht.
Oliver74
21.05.2012, 14:07
Hallo
Oder du nimmst für die Plicht Elephants und den Rest aus der Bige mit Pumpe raus.
Elephant Trunks bringen ihn doch auch nicht weiter: Die muss man manuell hochbinden oder runter lassen.
Sind die unten, so kann auch Wasser rein laufen...Vermutlich sogar mehr, als bei der Zodiac Lösung.
Ist also genau der gleiche Aufwand, wie mit den Zodiac Stopfen. :nixweiss
Bleiben nur folgende Optionen:
- Zusätzliche Bilgepumpe an Deck (möglichst in einer Senke)
- Das Deck per Durchlass in die Bilge lenzen und dort abpumpen
- Die vorhandenen Stopfen weiter manuell bedienen
- Rückschlagventile nachrüsten
Die letzte Lösung wäre schon am angenehmsten.
Oliver74, du bringst es auf den Punkt. Wobei deine Nr.1 bis 3 nicht in Frage kommen aus genannten Gründen.
Nach wie vor wäre ich froh um den Link in das ominöse, orange Forum, wo dieses Problem diskutiert wurde.
Nach wie vor wäre ich froh um ein Ventil aus dem Sanitär-, Boots- oder wo-auch-immer-Bereich, welches in den Ausgang gesteckt werden kann.
Danke für eure Tips.
sorry, aber das konzept eines tauchbootes in den himmel loben, dass scheinbar total bescheiden ist, da greif ich mir an den kopf.
bei einem 6,5m boot sollte die plicht nicht unter dem wasserspiegel von außen liegen. von daher sollte auch, bis auf extreme fahrmanöver, kein wasser reinlaufen. und wenn du im heckbereich soviele tauchsachen lagerst, dass das boot so extrem fief liegt, dann ist es sowieso unfahrbar. verstau die ladung ordentlich, dann kommt in das boot kein wasser rein. oder kauf dir ein gscheites boot. es gibt noch etliche andere hersteller, die open-versionen anbieten, inkl. zubehör für tauchboote.
lg martin
ps. http://lmgtfy.com/?q=schlauchbootforum+orange
skippy66
21.05.2012, 19:11
Mal einen schönen Abend an alle die Gregor immer und immer wieder gute Tips geben, und noch nicht mal wirklich ein "Danke" dafür erhalten. Ich kann mich dem Eindruck nicht erwehren, das alles was Gregor anfragt sowieso nicht zu seiner Zufriedenheit beantwortet werden kann.
Zu seiner jetzigen Anfrage kann ich nur sagen, dass es sich so gehört, das die Lentzstopfen drin sind, vor allem wenn man Rückwärts fährt, und wenn wirklich mal Wasser im Boot ist, Lentzstopfen raus und beim Vorwärtsfahren entweicht das Wasser von alleine. Vor allem als Taucher habe ich doch so oder so immer Wasser an Bord, oder? Ansonsten wünsche ich noch einen schönen Feierabend.
In diesem Thread habe ich 7 Mal Danke gesagt und nehme zur Kenntnis, dass das für skippy66 zu wenig ist.
Die Plicht liegt bei leichter Beladung (ca. 400 kg) und vollem Tank (180 lt) deutlich über dem Wasserspiegel. Bei mittlerer Beladung (ca. 1000 kg) und vollem Tank liegt sie knapp darunter, wobei die Ladung in meinem Fall so verteilt war, dass die Plicht horizontal lag, das Wasser verteilte sich gleichmässig vorne und hinten. Ich meine, die Ladungsverteilung sei so OK, das Fahrverhalten jedenfalls war einwandfrei. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Tank unter der Plicht fix verbaut ist, ist die Plichthöhe in meinen Augen gut. Das Problem liegt nicht da, sondern in den nicht ganz dichten Rückschlagventilen.
Ich weiss nicht, was Goeberl unter extremen Fahrmanövern versteht, aber bei mir schwappen bei jeder zweiten Ausfahrt viele, viele Liter Wasser ins Boot. Klar, ich fahre auch raus, wenn es gehörig bläst, dafür ist ein RIB schliesslich prädestiniert. Und wenn dann das Wasser ganz von alleine über die Selbstlenzventile raus läuft, ist alles im Butter.
Skippy, gemäss deiner Aussage gehört es sich so, dass die Lenzstopfen drin sind. Da bin ich total anderer Meinung. Ich fuhr 1 Jahrzehnt mit einem Zodiac Futura, der hatte zwar Lenzstopfen, aber die habe ich nicht ein einziges Mal drin gehabt. Und glaube mir, das Boot war oft überladen, die Plicht weit, weit unter der Wasserlinie. Dieser Typ hatte funktionierende Rückschlagventile mit Umbrella Check Valves. Da fährst du einfach und das Boot lenzt sich selber, so und nicht anders soll das sein.
Danke für den Link ins orange Forum. Hat jemand den Link zur besagten Diskussion?
1000kg als mittlere beladung? na bum
sorry, aber wenn die plicht über dem wasserspiegel liegt, kann kein wasser reinrinnen. und wenn du bei solchen wellen rausfährst, dass dir die wellen bei jeder zweiten ausfahrt das boot voll machen, dann kauf dir ein richtiges rib. irgendwas englisches, oder wenns schon ein zodiac sein soll, dann halt ein cz7.
lg martin
trolldich
21.05.2012, 21:10
Wohl wahr, wohl wahr. Nur ist das 7 eine andere Region.
Zum Tauchen ist das Pro etwa so gut geeignet wie die A- Klasse für die Paris-Dakar.
In England bekommst du alles, was das Herz begehrt und gebraucht zu einen vergleichbaren Preis wie ein neues Zoo - ohne das Wasser rein spritzt und du dir Gedanken machen müsst, wie du das H2O wieder raus bekommst.
ich frag mich, wie man bei solchen wellenverhältnissen noch sicher tauchen kann. und wenn ich ihne taucher rausfahr, komm ich auch jederzeit zu den lenzstoppeln.
ich bleib bei meiner meinung: ein hängengebliebener 1ter aprilscherz.
lg martin
Ähm,
hört sich echt extrem an, was der Nitril da für Wasser im Boot hat.
Wär mal interessant, ob da wirklich WELLEN REINschwappen. Wenn ja,würde ich mich umgehend davon trennen, versteh wirklich nicht, wie man daran dann noch so festhalten kann. Wenn einer schon n' 6.5m Pro kauft, möge er noch etwas mehr Geld in die Hand nehmen oder ein kleineres, gescheites, englisches oder auch franz./afrik. Centaure, Falcon und Konsorten kaufen. Ist mir zu kontrovers geworden der Thread und Nitril's Antworten, vielleicht wär das angebracht, wenn der Nitril diese Probleme mal mit Zodiac verhackstücken würde.
bei mir am Falcon ist das so gelöst und funzt auch.
http://www.falconrib.de/boot/lenz1.jpg
http://www.falconrib.de/boot/lenz2.jpg
Hallo Brando
Vielen Dank für die Fotos, sieht sehr, sehr interessant aus. Ich kann mit gut vorstellen, meine Auslässe durch solche von Falcon zu ersetzen. Kannst du bitte ein Bild von innen schiessen? Wäre total nett. Es geht darum, ob meine Schläuche auf das Innenleben deiner Ventile passen.
Die Gretchenfrage ist hier, ob der Auslass auch bei kleinsten Druckunterschieden dicht ist, wenn also die Plicht quasi auf Wasserhöhe liegt und die Kugel noch nicht mit grossem Druck von aussen beaufschlagt ist. Hast du mit dieser Situation Erfahrung?
Bei 15 erlaubten Passagieren ist 1000 kg eine mittlere Beladung.
Die Diskussion über andere Boote können wir uns sparen, führt zu nichts.
Wenn ich mit Tauchern raus fahre, komme ich an eine Stelle ganz und gar nicht mehr hin: zu den Lenzstopfen. Dort hinten liegen die Tauchflaschen, mit den Füssen nach hinten, den Ventilen nach vorne, wie sich das gehört. Die Zugänglichkeit zu den Lenzstopfen ist auch keineswegs nötig, wie die frühere Zodiaclösung und die heutige Falconlösung zeigen.
Hallo Gregor,
mit dem "Danke" meinen die Mitstreiter wohl den Danke Buttom und da steht bei Dir der Zähler auf Null.
Mit den Lösungen bei dem Lenzschlauch solltest du vorsichtig sein, falls du das Tauchen gewerblich betreibst.
Ein Boot welches nach Solas auch als Rettungsmittel(boot) verwendet werden kann und dafür Zugelassen ist, muß eine gewisse Menge Wasser ausfallsicher vom Bootsinneren wieder in das Meer befördern können.
Daher kommen diese für die Freizeitkapitäne überdimensionierten Ablassschläuche.
Wer auch mal bei dreimetern und mehr raus mußte, dem ist das Wasser welches in das Boot läuft völlig egal, solange es wieder den Weg raus findet.
Wie gesagt, das Boot verliert ziemlich sicher seine Zulassung, wenn du an der Stelle rumdrehst.
Hallo seemann. Danke für den Hinweis wegen gewerblicher Nutzung. Ich betreibe die Taucherei nicht gewerblich, sondern transportiere nur meine Tauchkameraden und mich selber zu Tauchplätzen. Wir sind noch nicht mal ein Verein, sondern nur eine Schar Gleichgesinnter.
Stimmt, bei 3 m Wellen bin ich sowas von froh, wenn das Wasser schnell wieder abfliesst. Für mich ist wichtig, dass die neue Lösung den Durchfluss nicht allzu sehr schmälert. Das werde ich praxisgerecht testen.
Im Moment sehe ich 3 praktikable Varianten:
1) Eigenbau Rückschlagventile gemäss Beschrieb (Foto und pdf)
2) Einbau der Falcon Auslassventile, sofern sie auch bei null Druckunterschied dicht sind. Muss ich testen.
3) Einbau der Rückschlagventile von Franz. Im Zar Forum war davon die Rede, Franz hat mich dokumentiert. Hier muss ich noch ein paar Abklärungen machen
Alle Varianten haben Vor- und Nachteile.
Ach so, Danke-Button. Darauf kann ich aktiv wie passiv verzichten, gebe die Danke lieber als Text ab.
Wolfgang
22.05.2012, 17:30
Es wäre schon einmal eine nette Geste von dir, wenn du die Leute einfach mit ihrem Vornamen anredest und nicht mit dem Nickname .............
Klingt einfach weniger erhaben :D
skippy66
22.05.2012, 18:01
Danke Wolfgang.
Wenn du es nicht geschrieben hättest, hätte ich es heute gemacht. Es ist unhöflich und zeugt schon von einer ziemlichen Arroganz sich so mit seinen Forumskollegen zu unterhalten. Es ist etwas anderes wenn nur der Nickname da steht, aber so nicht. Außerdem würde es mich sehr freuen wenn ich mal ein Bild von Gregors RIB sehen könnte. Und das meine ich ehrlich. Sollte ein Bild hier im Forum vorhanden sein, bitte ich um Entschuldigung. Konnte es leider noch nicht finden.
..... Außerdem würde es mich sehr freuen wenn ich mal ein Bild von Gregors RIB sehen könnte. Und das meine ich ehrlich. Sollte ein Bild hier im Forum vorhanden sein, bitte ich um Entschuldigung. Konnte es leider noch nicht finden.
Gehört zwar nicht unbedingt in den Thread, aber wenn Dir auch Teilansichten
reichen Klaus :zwinkern :
http://www.schlauchboot-forum.com/forum/showpost.php?p=283794&postcount=42
http://www.schlauchboot-forum.com/forum/showpost.php?p=283795&postcount=43
So eine schöne Vorstellung in "Boote der Mitglieder", hätte aber auch was.
:ka5
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