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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum ist Humber so selten auf dem Kontinent?


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Searider
13.09.2021, 03:13
Das sind aber nicht die üblichen Nutzerprofile im Forum..
.. ich weiß auch nicht wie oft Du diese Touren machst.

Deswegen meinte ich es kommt drauf an wie er das Boot nutzen möchte.
Bei mir gab es seit 2013 nur irgendwelche extremen Umrundungen. Bin höchstens mal an die Ostsee oder auf die Oder zum Testen gefahren oder im September an die Cote D Azur.
Mehr Zeit war / ist nicht wenn Du im Ausland lebst.

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Emil
13.09.2021, 07:29
@Searider Indirekt gibst Du ja die Antwort auf die Frage: "Warum ist Humber so selten auf dem Kontinent?" , neben dem Vertrieb, der hier nicht groß aufgebaut ist, gibt es eben wenige, die das Pflichtenheft so haben, wie Du es mal hattest. Das ist mehr im gewerblichen Bereich. Und das Gewerbe sowie Polizei, Greenpeace, DLRG, THW kauft/e in Mitteleuropa eher DSB, Zodiac, Milpro, Capelli, Novurania, AKA Marine. Humber fliegt da wegen tausender (teilweise sinnloser) Restriktionen bei Behörden wohl raus.

Searider
13.09.2021, 08:01
Ich weiss 😉
Wer so ein Boot wirklich braucht wird damit glücklich.
Ein belgischer Freund ist mit seinem neuen Humber erst vor Kurzem die halbe Ostsee abgefahren.
Mit seinem alten Humber gibt es kaum eine Ecke wo er noch nicht war.
Wer nur MEINT das er so ein Boot braucht hat allerdings mit der Angetrauten ein Problem nach der 3. Fahrt weil Liegewiese, Kühlschrank und das Sonnendach ja doch nicht so schlecht wären..
Ich bin meistens da wo ich fahre mit wirklich Gleichgesinnten oder alleine im Boot.


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Scooterbc
13.09.2021, 10:44
Dann mache ich Euch neidisch:

-meine Frau möchte eine graue rauhe Schönheit und eben kein Badeboot.
Aber sie fährt ja auch eine Hayabusa.

Ich kann mich glücklich schätzen:zwinkern

Jörg

Emil
13.09.2021, 10:56
@Scooterbc Na dann kauf Dir doch mal ein heavy duty Boot. Meiner Frau ist es übrigens völlig egal was ich für ein Boot kaufe.

brando
13.09.2021, 20:14
Während unseres letzten UK Aufenthaltes sind wir ein Humber Rib gefahren und waren von den Laufeigenschaften begeistert.

Nun ist auf dem Kontinent insbesondere in Deutschland die Humberdichte extrem gering. Gibt es dafür einen Grund?
AVON Boote sind genauso selten.
Für ein Highfield Coaster müssten wir auch bis in die Bretagne fahren.

Wir suchen nämlich ein RIB mit 5-6m welches auch mal auf der Nord-oder Ostsee bewegt werden kann ohne das meine Frau zur Speigattin :D wird.

Jörg

Hallo Namensvetter und herzlich willkommen im Forum,

Schau doch auch mal nach Cobra und Ribcraft, beides Boote mit extrem guten Rauhwassereigenschaften und wenn gewünscht, gibts auch maritime Ausstattungen mit Liegefläche und Bimini. :chapeau

Emil
14.09.2021, 08:16
Aber eine Wildsau mit Bimini ist jetzt nicht wirklich ernst gemeint, oder ??
Ansonsten die Zodiac PRO Serie oder Capelli Work.

karlp
14.09.2021, 08:16
Könnte es auch etwas zwischen den Badebooten und den Arbeitsbooten sein? Ich fahre das ZODIAC 650 Pro Open und ein Kollege ein Highfield 600, die scheinen mir beide so in diese Richtung ausgelegt, nicht zu extrem minimalistisch aber vom Rumpf her doch auch für Wellen geeignet...

Emil
14.09.2021, 08:37
Das ZODIAC 650 Pro Open gibt es nicht mehr. Es gibt nur noch das 850,750,500,420 als Classic. Pro 5.5,6.5,7 sind die Nachfolger, sind schon auch eher Wildsäue, kaum Platz, stabil, Endgeschwindigkeit durch die Rumpfform und Gewicht begrenzt, dafür eben sturmtauglich. Halt auch die heavy duty Optik, wie ich sie mag, aber echt weniger Badeboot.
Wir suchen nämlich ein RIB mit 5-6m welches auch mal auf der Nord-oder Ostsee bewegt werden kann ohne das meine Frau zur Speigattin :D wird. Die Frage ist, ob ein Hardtail wie das Humber oder Pro Open dann überhaupt das Richtige ist, rauhwassertauglich heißt ja nicht, dass man nicht mehr durchgeschüttelt wird, im Gegenteil.

the_ace
14.09.2021, 14:31
Absolut und zur Standardausrüstung zählt ein Drysuit.



Muss man halt wissen und muss man mögen.
Ich fahre halt meist in Reizwäsche :futschlac





Wir suchen ja kein Badeboot sondern eins mit dem man Strecke machen kann, ansonsten würde ja ZAR oder etwas Vergleichbares auf der Liste stehen ....


Strecke machen kannst Du mit einem "Badeboot" auch. Kommt drauf an was man sich darunter vorstellt. Wo schlaft Ihr?
Ich denke, die Grenze verläuft nicht so scharf. Es gibt halt auch Badeboote mit richtig guten Rümpfen. Aber klar, wenns ne graue Kampfsau werden soll bist Du halt mit einem englischen RIB gut beraten.



Die Badebootfahrer sind in der Regel davon überzeugt das Ihre Boote die besseren seien.


Na was heisst besser?
Ich fahre ja nie mehr als 200km / Tag, eher deutlich weniger.
Aber ich will halt ein bequemes Bett an Bord und komfortabel reisen.
Als Angler und Taucher würde ich auch eher nach einem englischen Boot schauen. Kommt ja immer auf den Zweck an den das Boot erfüllen soll. Schlechter oder besser sind da sehr unpassende Begriffe.


Ich glaube keiner hier im Forum fährt bewusst und absichtlich bei 6-8 bft raus. Also mal ehrlich, fällt das Badeboot eher auseinander oder das Kochengerüst?

Ich hab's zu Anfang mal gemacht um zu sehen was so geht.
7 bft waren kein grosses Problem bei uns auf den Aussenbarren. Hässlicher kann es wohl kaum irgendwo werden, jedenfalls nicht an der deutschen Küste.
Der Bug war noch weit vom Stuffing entfernt, das Boot war sicher zu fahren.
Zum Reisen ist das natürlich nichts, aber bei 7bft reist auch niemand mehr.



Naja, meine Erfahrungen sagen da eher was anderes, egal ob Arbeitsboot oder Badeboot, die meisten sind Schönwetterfahrer ...

Das sehe ich auch so. Nur weil mein Boot bis 8bft zertifiziert ist bedeutet das nicht, dass ich bei 5 gern fahre. Und ja, manchmal muss man halt nach Hause oder will nun unbedingt noch die Reise machen - dann geht es halt.
Aber ehrlich gesagt suche ich mir gezielt windstille Tage. Ich möchte irgendwo draussen in Ruhe ankern und braun werden, die Sonne geniessen, auf unnütze Bekleidung verzichten. Aber dennoch: Manchmal muss man nach Hause oder will es dann doch durchziehen obwohl der Wind stärker ist, als angekündigt.
Auch dann kommt man halt noch sehr komfortabel von a nach b. Aber das sind ja eher Ausnahmen.


Frank @the_ace mit viel Nordsee veileicht noch, ein paar Schönwettertouren nach Helgoland, ich weiß auch nicht wie oft Du diese Touren machst.

Dieses Jahr war sehr sparsam, aber so oft mache ich das auch nicht. Solche Strecken wie Jürgen fahre ich bei Weitem nicht.
Wobei man sagen muss, dass Hochseetouren sehr viel entspannter sind als die restlichen Touren hier im küstennahen Bereich.
Der böse Hexenkessel ist ja tatsächlich der Bereich, durch den ich immer muss, um das Halligenmeer zu verlassen oder an meine Liblingsplätze zu kommen. Auf dem Weg nach Amrum verlasse ich z.B. diesen Bereich gar nicht - da gibts bei 4bft dann schon durchaus brechende See für die gesamte Reise. Aus diesem Grund war mir ein Rumpf wichtig, der so wenig wie möglich schlägt.

Weiter draussen werden die Wellen lang und brechen nicht mehr. Je tiefer die See, desto entspannter die Reise.