Michel
04.03.2005, 09:59
Hallo Freunde,
da es zur Zeit recht kalt ist, Starthilfe aber auch mal beim Boot vorkommen kann, hier eine kurze Anleitung wie man das machen sollte:
Fehler bei der Starthilfe
Wer dabei Fehler macht, kann teure Elektronikschäden verursachen oder im Motorraum (Bilge) eine Knallgasexplosion auslösen. Besonders wichtig ist es, die Kabel in der richtigen Reihenfolge anzuschließen, damit keine Funken fliegen. So wird es richtig gemacht:
Zuerst prüfen, ob beide Batterien die gleiche Spannung haben. In der Regel sind es 12 Volt. Auch bei Schiffen gibt es 24 Volt Anlagen
Vor der Montage der Starthilfekabel den Motor des Spenders abstellen, ebenso alle Stromverbraucher an beiden Fahrzeugen.
Die Zange des roten Kabels am Pluspol der leeren Batterie befestigen. Die andere Seite an den Pluspol der Spenderbatterie anschließen.
Dann das schwarze Kabel mit dem Minuspol der Spenderbatterie verbinden. Das andere Ende an einer blanken Stelle am Motorblock (Masse) anklemmen - nicht an die Batterie.
Denn es kann zu Funkenbildung kommen. An der Batterie entsteht Knallgas - ein Gemisch aus Sauerstoff und Wasserstoff -, das von einem Funken entzüdet werden kann.
Das Spenderfahrzeug erst nach der vollständigen Verkabelung starten. Jetzt kann der Fahrer des Empfängerfahrzeugs versuchen, zu starten. Jeder Versuch sollte nicht länger als 10 bis 15 Sekunden dauern, danach mindestens eine Minute pausieren.
Ist der Motor des Empfängerfahrzeuges angesprungen, dort einen starken oder mehrere kleine Verbraucher anschalten, um beim Entkabeln Spannungsspitzen zu vermeiden. Vor allem jetzt droht ein Elektronikschaden.
Davor schützen auch Starthilfekabel mit Reglern, die Spannungsspitzen unterdrücken.
Nun erst die Kabel in umgekehrter Reihenfolge abklemmen: Schwarzes Kabel von der Karosserie, das andere Ende des schwarzen Kabels vom Minuspol des Spenders, das rote Kabel vom Pluspol des Spenders, die andere Zange des roten Kabels vom Pluspol der Empfängerbatterie.
Damit der Motor auch wieder anspringt, jetzt mit einer längeren Fahrt - etwa 30 bis 60 Minuten - aufladen, dabei aber möglichst wenige Stromverbraucher einschalten. Um den Akku ganz zu füllen, ihn über Nacht mit einem Ladegerät aufladen.
Beim Kauf eines Starthilfekabels auf stabile, gut isolierte Zangen achten. Wichtig ist auch ein möglichst großer Kabelquerschnitt (25 mm2): Er verbessert den Stromfluss, verringert den Spannungsabfall und die Überhitzungsgefahr.
Das Kabel sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:
DIN-Norm 72 553 bzw. ISO-Norm 6722
Kabelquerschnitt mindestens 16 mm2
Isolierung der Polzangen
:Kapitaen :Kapitaen :Kapitaen
da es zur Zeit recht kalt ist, Starthilfe aber auch mal beim Boot vorkommen kann, hier eine kurze Anleitung wie man das machen sollte:
Fehler bei der Starthilfe
Wer dabei Fehler macht, kann teure Elektronikschäden verursachen oder im Motorraum (Bilge) eine Knallgasexplosion auslösen. Besonders wichtig ist es, die Kabel in der richtigen Reihenfolge anzuschließen, damit keine Funken fliegen. So wird es richtig gemacht:
Zuerst prüfen, ob beide Batterien die gleiche Spannung haben. In der Regel sind es 12 Volt. Auch bei Schiffen gibt es 24 Volt Anlagen
Vor der Montage der Starthilfekabel den Motor des Spenders abstellen, ebenso alle Stromverbraucher an beiden Fahrzeugen.
Die Zange des roten Kabels am Pluspol der leeren Batterie befestigen. Die andere Seite an den Pluspol der Spenderbatterie anschließen.
Dann das schwarze Kabel mit dem Minuspol der Spenderbatterie verbinden. Das andere Ende an einer blanken Stelle am Motorblock (Masse) anklemmen - nicht an die Batterie.
Denn es kann zu Funkenbildung kommen. An der Batterie entsteht Knallgas - ein Gemisch aus Sauerstoff und Wasserstoff -, das von einem Funken entzüdet werden kann.
Das Spenderfahrzeug erst nach der vollständigen Verkabelung starten. Jetzt kann der Fahrer des Empfängerfahrzeugs versuchen, zu starten. Jeder Versuch sollte nicht länger als 10 bis 15 Sekunden dauern, danach mindestens eine Minute pausieren.
Ist der Motor des Empfängerfahrzeuges angesprungen, dort einen starken oder mehrere kleine Verbraucher anschalten, um beim Entkabeln Spannungsspitzen zu vermeiden. Vor allem jetzt droht ein Elektronikschaden.
Davor schützen auch Starthilfekabel mit Reglern, die Spannungsspitzen unterdrücken.
Nun erst die Kabel in umgekehrter Reihenfolge abklemmen: Schwarzes Kabel von der Karosserie, das andere Ende des schwarzen Kabels vom Minuspol des Spenders, das rote Kabel vom Pluspol des Spenders, die andere Zange des roten Kabels vom Pluspol der Empfängerbatterie.
Damit der Motor auch wieder anspringt, jetzt mit einer längeren Fahrt - etwa 30 bis 60 Minuten - aufladen, dabei aber möglichst wenige Stromverbraucher einschalten. Um den Akku ganz zu füllen, ihn über Nacht mit einem Ladegerät aufladen.
Beim Kauf eines Starthilfekabels auf stabile, gut isolierte Zangen achten. Wichtig ist auch ein möglichst großer Kabelquerschnitt (25 mm2): Er verbessert den Stromfluss, verringert den Spannungsabfall und die Überhitzungsgefahr.
Das Kabel sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:
DIN-Norm 72 553 bzw. ISO-Norm 6722
Kabelquerschnitt mindestens 16 mm2
Isolierung der Polzangen
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