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| Bootfahren in der Praxis Tips für die Praxis des Bootfahrens |
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#1
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Hallo Freunde,
da es zur Zeit recht kalt ist, Starthilfe aber auch mal beim Boot vorkommen kann, hier eine kurze Anleitung wie man das machen sollte: Fehler bei der Starthilfe Wer dabei Fehler macht, kann teure Elektronikschäden verursachen oder im Motorraum (Bilge) eine Knallgasexplosion auslösen. Besonders wichtig ist es, die Kabel in der richtigen Reihenfolge anzuschließen, damit keine Funken fliegen. So wird es richtig gemacht: Zuerst prüfen, ob beide Batterien die gleiche Spannung haben. In der Regel sind es 12 Volt. Auch bei Schiffen gibt es 24 Volt Anlagen Vor der Montage der Starthilfekabel den Motor des Spenders abstellen, ebenso alle Stromverbraucher an beiden Fahrzeugen. Die Zange des roten Kabels am Pluspol der leeren Batterie befestigen. Die andere Seite an den Pluspol der Spenderbatterie anschließen. Dann das schwarze Kabel mit dem Minuspol der Spenderbatterie verbinden. Das andere Ende an einer blanken Stelle am Motorblock (Masse) anklemmen - nicht an die Batterie. Denn es kann zu Funkenbildung kommen. An der Batterie entsteht Knallgas - ein Gemisch aus Sauerstoff und Wasserstoff -, das von einem Funken entzüdet werden kann. Das Spenderfahrzeug erst nach der vollständigen Verkabelung starten. Jetzt kann der Fahrer des Empfängerfahrzeugs versuchen, zu starten. Jeder Versuch sollte nicht länger als 10 bis 15 Sekunden dauern, danach mindestens eine Minute pausieren. Ist der Motor des Empfängerfahrzeuges angesprungen, dort einen starken oder mehrere kleine Verbraucher anschalten, um beim Entkabeln Spannungsspitzen zu vermeiden. Vor allem jetzt droht ein Elektronikschaden. Davor schützen auch Starthilfekabel mit Reglern, die Spannungsspitzen unterdrücken. Nun erst die Kabel in umgekehrter Reihenfolge abklemmen: Schwarzes Kabel von der Karosserie, das andere Ende des schwarzen Kabels vom Minuspol des Spenders, das rote Kabel vom Pluspol des Spenders, die andere Zange des roten Kabels vom Pluspol der Empfängerbatterie. Damit der Motor auch wieder anspringt, jetzt mit einer längeren Fahrt - etwa 30 bis 60 Minuten - aufladen, dabei aber möglichst wenige Stromverbraucher einschalten. Um den Akku ganz zu füllen, ihn über Nacht mit einem Ladegerät aufladen. Beim Kauf eines Starthilfekabels auf stabile, gut isolierte Zangen achten. Wichtig ist auch ein möglichst großer Kabelquerschnitt (25 mm2): Er verbessert den Stromfluss, verringert den Spannungsabfall und die Überhitzungsgefahr. Das Kabel sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:
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Gruß Michael |
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#2
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Bald beginnt auch die Zeit der leeren Batterien wieder.
Als Eurer Sicherheitsmensch muß ich allerdings auch hier den heben. Beim Starthilfeversuch bitte die Tipps von Michel beherzigen, ansonsten muß Roman, Martin und Hans mit dem :ktw kommen. Und das muß nicht sein. Hans |
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#3
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Schöner Beitrag!
Aber als "dritte Elektro-Fachkraft" will ich auch noch meinen Senf dazu geben. Warum die obigen Warnungen beherzigt werden sollten, und man unbedingt einen Kurzschluss an einer Autobatterie vermeiden muss.... Also, ein Schweißgerät arbeitet in der Regel mit 75-150A, meistens "nur" Wechselstrom. Welche Leistungen dabei frei werden, dürfte jedem bekannt sein. Ein Kurzschluss an einer Starterbatterie kann ohneweiteres Ströme von 200-400A erzeugen. Nicht nur die dabei entstehende örtliche Hitze ist gefährlich, es kann zu Verschweißungen kommen, so dass man die kurzgeschlossenen Enden nicht einfach wieder trennen kann. An der Kurzschluss-Stelle kann ein Lichtbogen auftreten, der nicht nur zu gefährlichen Hautverbrennung führen kann, sondern auch durch die starke Lichteinwirkung zu Augenschädigungen, zumal der harte UV-Anteil sehr hoch ist. Ausserdem ist ein Gleichstromlichtbogen wesentlich "länger" als einer am normalen Schweißgerät ... Gruß Helge |
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#4
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Zitat:
und ausserdem ist die Batterie kaputt! (zumindest die Pole) |
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#5
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Was waren das noch schöne Zeiten, als wir noch mit der Hand starten konnten
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#6
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Zitat:
Frank, wie Du hast Kein Notstartseil. Jetzt bin ich aber enttäuscht Hans |
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#7
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Zitat:
Ob das ohne Verletzungen gut geht
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#8
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@Hans: Doch, sicherlich .. er wollte vielleicht damit sagen,
nun hat er kein Konditionstraining mehr und muss dennoch auf sein Gewicht achten, damit die Batterie noch im Boot mitfahren kann ... auf die konnte er ja früher auch verzichten ... Gruß Helge
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#9
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Nach dem ich 3 Batterien geschlachtet habe,zum Glück hat der Multivan immer eine zweite Batterie,kaufte ich mir ein Erhaltungsladegerät oder wie das teil heißt und hatte nie mehr Probleme auch wenn dass Boot 8 Monate stand.Gruß Harald
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#10
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Zitat:
Reinhard
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#11
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Zitat:
Gruß Helge |
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#12
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Tja Helge, ich war immer schon ein wenig frühreif ---- deswegen hab ich mich auch so prächtig entwickelt!
Reinhard
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#13
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Zitat:
Helge das Stimmt!!!!! Reinhard ist ein mortz Kerl (angezogen!!!) |
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