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Festrumpfschlauchboote Rib´s Alles zu Schlauchbooten mit GFK oder festem Rumpf

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  #1  
Alt 22.08.2015, 18:19
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Ferdi Ferdi ist offline
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Zitat:
Zitat von JimRakete Beitrag anzeigen
Lieber Christian, Themenstarter und Fragestellender, hier mal eine klare Antwort auf Deine Frage:

Die Klassifizierung der Sportboote hat mit den Windstärken, den Wellenhöhen und der Belastbarkeit der Sportboote zu tun.
Und B kann halt mehr Wind und Wellen ab als C - so einfach ist das.
Hier noch ein Link:
https://de.wikipedia.org/wiki/CE-See...eitseinstufung
Zitat:
Die CE-Einstufung (Kategorie) muss gut sichtbar im Boot angebracht werden und gibt dem Bootsführer eine Orientierung, bei welchen Wetterverhältnissen er das Boot sicher bewegen kann.
Zitat Ende.
Nicht mehr und nicht weniger (;-))
naja, eigentlich wollte er aber nicht wissen, was B und C bedeutet, sondern warum Boote der 6m-Klasse teils B und teils C Kategorie haben.

Und, das hängt einfach vom Hersteller ab, wofür er zertifiziert, welchen Aufwand er reinsteckt und was er seinem Boot zutraut. Manche sind da halt konservativer und manche nicht. Aussagen tuts nicht unbedingt was.
__________________
lg
Ferdi

Boot-loser Admin
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berny (23.08.2015)
  #2  
Alt 22.08.2015, 18:42
JimRakete JimRakete ist offline
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Zitat:
Zitat von Ferdi Beitrag anzeigen
naja, eigentlich wollte er aber nicht wissen, was B und C bedeutet, sondern warum Boote der 6m-Klasse teils B und teils C Kategorie haben.

Und, das hängt einfach vom Hersteller ab, wofür er zertifiziert, welchen Aufwand er reinsteckt und was er seinem Boot zutraut. Manche sind da halt konservativer und manche nicht. Aussagen tuts nicht unbedingt was.
Naja, eigentlich sagts ja schon was aus, das Zertifikat, aber ich lass es halt mal so stehen.
Und: Der Christian wollte auch den Unterschied wissen zwischen B und C.... Und da kann halt ein B Boot lt. Zertifikat mit den 4 m Wellen klarkommen und ein C halt nur mit 2m...gelle��.
PS.: Fahre jetzt nach HR und teste mein 6m B Boot ()))))
__________________
Liebe Grüße,
Andi / Ulm
Prestige Ranger 600, ETEC 150 HO, Fiberline 1300 Trailer

Geändert von JimRakete (22.08.2015 um 18:47 Uhr)
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  #3  
Alt 23.08.2015, 00:12
Wolfgang Wolfgang ist offline
"leider viel zu früh von uns gegangen"
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Muahhhhh
Andi, du hast es icht verstanden....................
__________________
Gruss, der Wolfgang



Am Rand meines Verstandes lebt doch ein wenig Wahnsinn

_________________________________________

Wolfgang ist leider verstorben
_________________________________________
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JimRakete (23.08.2015)
  #4  
Alt 23.08.2015, 15:40
Christian24 Christian24 ist offline
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Hi,

Zitat:
Zitat von JimRakete Beitrag anzeigen
Naja, eigentlich sagts ja schon was aus, das Zertifikat, aber ich lass es halt mal so stehen.
Und: Der Christian wollte auch den Unterschied wissen zwischen B und C.... Und da kann halt ein B Boot lt. Zertifikat mit den 4 m Wellen klarkommen und ein C halt nur mit 2m...gelle��.
hab mich vielleicht nicht ganz klar ausgedrückt, aber Wolfgang hat meine Frage richtig interpretiert. Ich weiß, wo die Unterschiede der einzelnen Kategorien liegen. Aber mich würde es mal interessieren, auf welcher Grundlage die Einstufung erfolgt. Eben weil man gemeinhin davon ausgeht, dass größere/längere Boote mit Wellengang und Wetter besser klarkommen, aber dann ein 4,8m-Boot in B rangiert, während 6m-Vertreter "nur" C haben. Ist das reine Herstellereinschätzung? Oder gibt es genormte Prüfprozedere, die eine objektive Einstufung möglich machen? Worauf stützt man sich bei der Baumusterprüfung?

Gruß,
Christian
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JimRakete (23.08.2015)
  #5  
Alt 23.08.2015, 16:11
Benutzerbild von Oliver74
Oliver74 Oliver74 ist offline
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Hallo Christian

Zitat:
Zitat von Christian24 Beitrag anzeigen
Worauf stützt man sich bei der Baumusterprüfung?

Schau mal in diesen Link:

http://www.pom.be.ch/pom/de/index/st...tboot-rl-d.pdf

Daraus geht hervor, dass für ein "B" Boot das Modul Aa nachgewiesen werden muss, für ein "C" Boot das Modul A reicht:

Zitat:
"
Modul Bezeichnung
A)
Interne Die interne Fertigungskontrolle beinhaltet die Bewertung der
Fertigungs- Konformität durch den Hersteller selbst. Dieser gibt eine
kontrolle schriftliche Konformitätserklärung ab, aus der die in Anhang
XV enthaltenen Angaben hervorgehen.

Aa)
Interne Dieses Modul entspricht Modul A und umfasst zusätzliche
Fertigungs- Prüfungen der Stabilität und des Auftriebs, die unter der
Kontrolle mit Verantwortung der benannten Stelle durchgeführt werden."


Wenn der Hersteller also dokumentiert, dass er Auftrieb und Stabilität nach gültigen Normen berechnet, dann kann er eine "C" Einstufung selber vornehmen.

Für eine "B" Zulassung muss eine externe "benannte Stelle" mit einbezogen werden. Das bedeutet Aufwand und zusätzliche Kosten.
Viele C Boote der 6 Meter Klasse würden auch B bestehen, die Hersteller haben sich einfach nicht den Aufwand gemacht, da sie die Boote auch mit C in Verkehr bringen dürfen.
Einige Werften sehen dann eben im B einen Werbeeffekt und nehmen den Aufwand auf sich.
Deswegen kann ein B Boot besser sein als ein C Boot, aber es muss nicht besser sein!

Ein schönes Beispiel:

Ein MV 500 kommt aus Italien mit einer C Einstufung laut Werft:

http://www.mvmarine.it/index.php?opt...mid=71&lang=en

Der deutsche Vertrieb sieht den Werbeeffekt von B und hat sich die Mühe gemacht, eine B Einstufung zu erlangen:

http://ribline.de/mv/mv500_mv18.html

Das ist das selbe Boot. Nur hat die Werft das Notwendige getan und der deutsche Vertrieb möchte mit der höheren Kategorie einen Wettbewerbsvorteil erlangen und hat daher scheinbar nachzertifiert.

Da viele Ribs B erreichen würden, auch wenn nur C draufsteht, taugt das nur sehr eingeschränkt als Kaufkriterium.
__________________
Viele Grüße,

Oliver
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Christian24 (23.08.2015), Ferdi (23.08.2015), JimRakete (23.08.2015), landyrib (23.08.2015), Shelm (23.08.2015), Tommy (23.08.2015), Wolfgang (23.08.2015)
  #6  
Alt 23.08.2015, 20:56
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Tommy Tommy ist offline
Tweety
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Hallo zusammen,

wenn die CE-Kategorien auch nur im Geringsten die tatsächlichen Nutzungsmöglichkeiten eines Bootes einschränken würden,
würde ganz sicher jeder Versicherer die CE-Kategorie abfragen und in seine Prämienberechnung einfließen lassen. Wenn ich
sehe, was bei unserer Pkw-Versicherungen so alles abgefragt und festgelegt wurde...

Und noch ein Gedanke. Soweit ich das gelesen habe, wurden die "bildlichen Beschreibungen" mit der Windgeschwindigkeit
und der Wellenhöhe erst nachträglich hinzugefügt, um Laien eine grobe Verständnishilfe für die Unterschiede der Kategorien
zu geben.
Dass die Einstufungen sehr wenig aussagekräftig sind, weiß aber eigentlich jeder, der schon einmal bei Wind und Wellen in
unterschiedlichen Gewässern unterwegs war. DIE Zweimeterwelle gibt es nicht und ein "D-Boot" fährt locker auf einer 2 m
hohen Dünung auf und ab während ein offenes "B-Boot" sicher Probleme bekommt, wenn es genau unter eine brechende
Einmeterwelle gerät. Neben der Höhe ist die Steilheit einer Welle und der Winkel, in dem sie ein Boot trifft, entscheidend für
ihre Gefährlichkeit. Deshalb halte ich persönlich überhaupt nichts von der Angabe der "CE-Wellenhöhen".
__________________
Viele Grüße aus Köln
Thomas


TORNADO 5.4m (Tweety ) + YAMAHA F80 BETL (2008-2018)

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Oliver74 (23.08.2015), Yammi Fahrer (27.08.2015)
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