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Bootfahren in der Praxis Tips für die Praxis des Bootfahrens

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  #1  
Alt 14.05.2015, 12:48
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Standard Probleme bei der Gleitfahrt - Wie eine dicke Luftblase unterm Boot ...

Moin Folks,
einen schönen Vatertag wünsche ich euch.

Ich war gerade mal wieder auf dem Wasser und habe mein Schlauchboot genossen. Auch wenn das Wetter nicht so spitzenmäßig wie gestern war, hat es total Spaß gemacht. Meine Freundin war auch mit von der Partie und wir haben noch schön Teestunde auf dem Wasser gemacht.

Nun habe ich mal wieder ein Problem und benötige eure Hilfe ...
Solange ich in Verdrängerfahrt (bis ca. 14 km/h) bin, ist alles in Ordnung aber sobald ich in Gleitfahrt gehe, tritt mein Problem auf.
Es fühlt sich an, als wenn sich eine riesige Luftblase unter dem Boot durchquetschen würde und dann hinten raus kommt. Man merkt richtig, wie sich eine Wulst unter dem Boden durchquält.
Manchmal klappt es super und es passiert gar nichts, die meiste Zeit kommt aber die Blase unten durch. Die Abstände variieren auch immer, manchmal regelmäßig in ca. 10 Sekunden, manchmal alle 20 Sekunden.

Wisst ihr einen Rat?

Was mir heute mal aufgefallen ist, das der PVC-Boden vom Boot ganz schön schlabberig ist und nicht gespannt. Könnte es vielleicht daran liegen?

Jetzt habe ich schon überlegt, ob es vielleicht an meinem Boden liegt, den habe ich ja selbst gebaut. Es ist eine 9mm Siebdruckplatte.
Meine Idee wäre jetzt, über dem Luftkiel ein Brett zu am Boden zu installieren. Der Gedankengang dahinter; der Kiel wird tiefer gedrückt und der Boden gespannt. Könnte das wohl mein Problem beheben?

Schonmal vielen Dank für eure Hilfe.
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Besten Gruß
Mitch
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  #2  
Alt 14.05.2015, 14:01
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Zitat:
Zitat von Olympus_FRI Beitrag anzeigen
Moin Folks,
einen schönen Vatertag wünsche ich euch.

Ich war gerade mal wieder auf dem Wasser und habe mein Schlauchboot genossen. Auch wenn das Wetter nicht so spitzenmäßig wie gestern war, hat es total Spaß gemacht. Meine Freundin war auch mit von der Partie und wir haben noch schön Teestunde auf dem Wasser gemacht.

Nun habe ich mal wieder ein Problem und benötige eure Hilfe ...
Solange ich in Verdrängerfahrt (bis ca. 14 km/h) bin, ist alles in Ordnung aber sobald ich in Gleitfahrt gehe, tritt mein Problem auf.
Es fühlt sich an, als wenn sich eine riesige Luftblase unter dem Boot durchquetschen würde und dann hinten raus kommt. Man merkt richtig, wie sich eine Wulst unter dem Boden durchquält.
Manchmal klappt es super und es passiert gar nichts, die meiste Zeit kommt aber die Blase unten durch. Die Abstände variieren auch immer, manchmal regelmäßig in ca. 10 Sekunden, manchmal alle 20 Sekunden.

Wisst ihr einen Rat?

Was mir heute mal aufgefallen ist, das der PVC-Boden vom Boot ganz schön schlabberig ist und nicht gespannt. Könnte es vielleicht daran liegen?

Jetzt habe ich schon überlegt, ob es vielleicht an meinem Boden liegt, den habe ich ja selbst gebaut. Es ist eine 9mm Siebdruckplatte.
Meine Idee wäre jetzt, über dem Luftkiel ein Brett zu am Boden zu installieren. Der Gedankengang dahinter; der Kiel wird tiefer gedrückt und der Boden gespannt. Könnte das wohl mein Problem beheben?

Schonmal vielen Dank für eure Hilfe.
JA und JA
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lg
Ferdi

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Olympus_FRI (14.05.2015)
  #3  
Alt 14.05.2015, 17:49
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sergio39 sergio39 ist offline
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Das selbe Phänomen hab ich bei meinem Luftboden auch...
wenn der einfach nicht stabil genug ist, wölbt er sich nach oben und der Luftkiel mit der Bodenhaut hat zuwenig Spannung
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Grüße aus dem wilden Süden Sergio
Norisboat 470al HD + Norisboat 320 Holzboden + Zodiac Cadet 340s - - - Mercury F20M + Genovo 6 , Evinrude 30 Bj 96 ; Alles noch aktuell - Legende: ViaMare 380 airdeck - Suzuki DF5(6)
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Dieter B. (15.05.2015)
  #4  
Alt 14.05.2015, 20:14
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Hallo,
zunächst mal vielen Dank für deine schnelle Antwort, Ferdi!

Sergio,
das ist total ärgerlich. Man verliert an Fahrt, der Motor strengt sich mehr an und verbraucht auch noch mehr Sprit. Zudem Ganzen fährt das Boot dann auch noch total unruhig, was alles dann noch unentspannter macht ...

Ich habe mich nun nochmal ans Boot gemacht und folgende Lösung versucht...

Da mein Boden ja auch Holz ist, macht es die Sache um Einiges einfacher. Der Boden besteht aus zwei Teilen, gefügt mit einem Alu-H-Profil. Nach vorne hin, knickt der Bug ja noch oben hin ab, somit auch der Luftkiel.

An die große Platte die von hinten bis zum Knick verläuft, habe ich von unten ein Holzbrett (aus Siebdruck) angeschraubt. Das Brett ist etwas breiter als der Schlauch vom Luftkiel. Die Schrauben sind eingesenkt, sodass sie nicht in den Kiel einschneiden, alle Kanten sind entgratet.
Zwischen Boden und Brett habe ich noch Holzklötze geschraubt, mit Steigung nach vorne, um vom Spiegel weg eine höhere Spannung zu erzielen.
Hinten ein Klotz, in der Mitte zwei und vorne drei Klötze.

Der PVC-Boden ist hinten nun deutlich mehr gespannt als zuvor, die Spannung im Bug und am Spiegel selbst, sind so wie vorher. Hoffentlich reicht das aus, andernfalls werde ich in die Mitte und an das Ende jeweils noch einen Klotz mehr anfügen.

Ich hoffe ihr versteht mich Wer meiner Beschreibung nicht nachkommen kann, darf gerne Rückfragen stellen.

Am Samstag werde ich dann eine erneute Probefahrt unternehmen und natürlich weiterhin zu diesem Problem berichten.

Bis dahin!
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Besten Gruß
Mitch
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  #5  
Alt 14.05.2015, 21:11
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sergio39 sergio39 ist offline
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Hallo Mitch,
das ganze Konstrukt sollte aber schon stabil sein, wenn du vorne und Hinten Klötzchen hast und dazwischen nichts, dann wird sich auch das Brett durchbiegen und der Effekt geht gegen null....
Wenn du einen einlegeboden aus Holz selber gebaut hast, dann hoffentlich so breit, daß er unter die Schläuche reicht. Normalerweise ergeben erst die Dicke der Stringer an den Schlauchseiten den Kontakt zum Schlauchmaterial, wenn die bei dir fehlen, hat der Boden zuviel Luft nach oben...
Bei meinem 320er hat der Holzboden ringsum Aluprofile und ist in der Stärke eher 12mm stark
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Grüße aus dem wilden Süden Sergio
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  #6  
Alt 15.05.2015, 10:49
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Moin Sergio,
keine Angst, das ist alles wirklich stabil und solide gebaut. Ich hab mich mit meinen 85 kg draufgestellt und ordentlich gewippt, bzw. bin gesprungen. Da passierte nichts, das ist ordentlich dickes Material.

Klötzchen sind für mich auch 10x10 Kanthölzer, die 50cm lang sind
Der Boden wird von den Schläuchen fest eingeklemmt, da bewegt sich nichts.

Ich denke mein Problem, ist die 9mm-Platte. Beim Kauf hatte ich über eine 12er nachgedacht, mich aber wegen dem höheren Gewicht dann dagegen entschieden.
Die Einfassung der Platte habe ich jetzt mit Kunststoffprofilen ausgeführt, das werde ich aber wohl noch gegen Aluminium ausführen.
Sollte das nicht funktionieren, werde ich wohl doch eine 12er Platte holen.

Wie gesagt, werde ich am Samstag wieder hin und ausprobieren. Dann bekommt ihr den Bericht.
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Besten Gruß
Mitch
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  #7  
Alt 15.05.2015, 22:12
rossi71 rossi71 ist offline
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Hallo, bis jetzt hat noch keiner den Druck in den Schläuchen erwähnt. Wie prüfst du diesen?

Wenn ich statt den vorgeschriebenen 2,5 mit 2 bar fahre geht's noch, wird aber schon komisch, drunter wird es wie von dir beschrieben.
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Schöne Grüße Ralf
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  #8  
Alt 16.05.2015, 22:08
rubberduck66 rubberduck66 ist offline
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Zitat:
statt den vorgeschriebenen 2,5 mit 2 bar
Wow, mit welcher Pumpe bläst Du denn Dein Schlauchi auf ?
und wech ...
__________________
Grüße aus Bayrisch-Schwaben,

Jürgen



BMW 320i Touring Automatik bzw. im Urlaub WoMo Hobby Siesta V 60 GF
Pischel RIB-Line 4.8 GTO / Yamaha F70 / Harbeck B1000M

(vorher: Norisboat Blueline 470 m. Aluboden / E-TEC 30 DRS, umgebaut auf Fernschaltung/Lenkung,
dann
Mercury Ocean Runner 460 / Mercury F50 EFI / Harbeck SRK 550)
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Ferdi (16.05.2015)
  #9  
Alt 17.05.2015, 10:04
Helmuth
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Zitat:
Zitat von rubberduck66 Beitrag anzeigen
Wow, mit welcher Pumpe bläst Du denn Dein Schlauchi auf ?
und wech ...
Ein Tauchkompressor ist universell verwendbar und liefert sehr reine Luft!
2.5 bar schafft der mit links!

Gebraucht ab ca. 1.000 EURO: http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeige...888?ref=search
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  #10  
Alt 17.05.2015, 10:48
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Zitat:
Zitat von Helmuth Beitrag anzeigen

Ein super Teil............. Und so praktisch.

Das trage ich immer an meiner Uhrkette mit und blase damit die Schwimmflügel meiner Kids auf........
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"Wenn Du etwas haben willst, was Du noch nie gehabt hast, musst Du etwas tun, was Du noch nie getan hast"

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Rolf

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Geändert von bensez (17.05.2015 um 10:53 Uhr)
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  #11  
Alt 17.05.2015, 13:11
Helmuth
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Zitat:
Zitat von bensez Beitrag anzeigen
Ein super Teil............. Und so praktisch.

Das trage ich immer an meiner Uhrkette mit und blase damit die Schwimmflügel meiner Kids auf........
Wer so etwas nicht permanent dabei hat, ist nur ein halber Mensch.
Ab 70 bar wird aus jedem Schwimmflügel ein leichtes Schlauchboot
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bensez (17.05.2015)
  #12  
Alt 17.05.2015, 18:29
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Moin!

Also den Druck kann ich nicht überprüfen, da ich kein Manometer habe. Sollte ich mir vielleicht mal zulegen, wenn es denn erforderlich ist. Brauche ich sowas?
Bislang habe ich immer soweit aufgepumpt, bis ich meinte, das es gut ist.


Zu meiner Probefahrt am Samstag

Das mit meiner Konstruktion am Kiel hat alles gut gehalten, allerdings bin ich da dann gar nicht mehr in Gleitfahrt gekommen. Ich habe auch verschiedene Trimmungen ausprobiert, keine Gleitfahrt möglich. Wir sind unter Vollgas vielleicht noch auf 12 bis 13 km/h gekommen, statt 28km/h.
Die Geschwindigkeit habe ich mit dem Handy gemessen, mein GPS war leider noch nicht da. Da habe ich im Übrigen dann auch nochmal einige Fragen.

Zur Beladung (die wir immer haben) kann ich sagen:
- Meine Freundin
- Meine Wenigkeit
- Motor plus 22 Liter Tank (3/4 voll)
- Sitzkiste mit Klüngekram
- Normale Ausrüstung (Ruder, Bootshaken, Leinen, Anker ...)
- kleine Marschverpflegung

Dann habe ich mal etwas Luft aus dem Kiel rausgelassen, gefühlt etwa die Hälfte. Siehe da, Gleitfahrt möglich. Allerdings auch nicht volle Fahrt, da dann wieder die Blase kam bzw. der Motor auf einmal etwas Luft gezogen hat.
Bei Motortrimmung 0 ging es dann zum Teil wieder nicht in Gleitfahrt, bei 1 besser aber er hat sich etwas schwer getan in Gleitfahrt zu kommen, bei 2 hat er zu oft Luft gezogen (als wenn sich da ein Luftkanal gebildet hat), 3 habe ich dann nicht mehr ausprobiert.

Was mir allerdings auffiel, das wenn wir in Gleitfahrt waren, der Motor nicht mehr so viel Wasser hochgeschmissen hat, wie vorher. Das Wasser war dann zwischen diesen Blechen am Schaft. Keine Ahnung wie die heißen ... Kann mir das jemand verraten?

Hat da jemand eine Lösung zu?

Ich habe gedacht, das ich meine Modifikation wie folgt ändere:

- Vorne: 3 auf 1
- Mitte: 2 auf 1
- Hinten: 1 lassen

Oder muss ich den Motor höher setzen?

Hilfe?!
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Besten Gruß
Mitch
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  #13  
Alt 17.05.2015, 18:56
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Zitat:
Zitat von Olympus_FRI Beitrag anzeigen
Also den Druck kann ich nicht überprüfen, da ich kein Manometer habe. Sollte ich mir vielleicht mal zulegen, wenn es denn erforderlich ist. Brauche ich sowas?
Das brauchst du unbedingt, oder eine elektr. Pumpe bei der du den
erforderlichen Druck erinstellen kannst. Die Antwort gibst du dir doch selber.

Zitat:
Zitat von Olympus_FRI Beitrag anzeigen
Bislang habe ich immer soweit aufgepumpt, bis ich meinte, das es gut ist.
Zitat:
Zitat von Olympus_FRI Beitrag anzeigen
Dann habe ich mal etwas Luft aus dem Kiel rausgelassen, gefühlt etwa die Hälfte. Siehe da, Gleitfahrt möglich. Allerdings auch nicht volle Fahrt, da dann wieder die Blase kam bzw. der Motor auf einmal etwas Luft gezogen hat.
Bei meinem früheren zerlegbaren Bootgab es auch teilweise diese "Blasen"
die unter dem Boden durchwandern. Ich hab als Abhilfe den Druck im Kielschlauch
erhöht, von den empfohlenen 0,24 auf 0,3bar. Und je nach
Witterung und Wassertemperatur im Wasser alle Schlauchkammern
nochmal nachgepumpt. Ich hatte in der Sitzkiste zwei kleine Akkus 12V 4,5Ah,
die haben beim nachpumpen alle zwei Tage für 14 tage Urlaub immer gereicht.

Zitat:
Zitat von Olympus_FRI Beitrag anzeigen
Was mir allerdings auffiel, das wenn wir in Gleitfahrt waren, der Motor nicht mehr so viel Wasser hochgeschmissen hat, wie vorher. Das Wasser war dann zwischen diesen Blechen am Schaft. Keine Ahnung wie die heißen ... Kann mir das jemand verraten?
Das große ist die Antikavitationsplatte. Die soll verhindern, dass der Propeller
Luft zieht. Wenn der Propeller in Gleitfahrt weniger ".....Wasser hochgeschmissen .....",
kann das auch daran liegen, dass das ganze Boot in Gleitfahrt nicht mehr so
tief im Wasserliegt. Wieviel Wasser hat den sonst hochgeschmisssen?
Wie ist das Verhältnis von der Antikavitationsplatte und deiner Spiegelunterkante?
Gleich hoch, Spiegelunterkante tiefer oder höher? Mach doch mal ein Foto
und stell das via picr.de hier ein.
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Gruß Dietmar

aktuell - Brig Falcon Rider 450L mit Honda BF50 und Trailer 750 kg
ehemals - YAM 340S mit Suzuki DF15 und Trailer
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Olympus_FRI (19.05.2015)
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Alt 17.05.2015, 18:56
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Zitat:
Zitat von Olympus_FRI Beitrag anzeigen
Moin!

Also den Druck kann ich nicht überprüfen, da ich kein Manometer habe. Sollte ich mir vielleicht mal zulegen, wenn es denn erforderlich ist. Brauche ich sowas?
Bislang habe ich immer soweit aufgepumpt, bis ich meinte, das es gut ist.
Moin Mitch,

machst Du das bei Auto- oder Fahrradreifen auch so nach Gefühl? Bestimmt nicht oder... also
Ja dann kannst Du auch den vom Hersteller angegebenen Druck einhalten/erreichen.


Zitat:
Zitat von Olympus_FRI Beitrag anzeigen

Ich habe auch verschiedene Trimmungen ausprobiert, keine Gleitfahrt möglich. Wir sind unter Vollgas vielleicht noch auf 12 bis 13 km/h gekommen, statt 28km/h.
Die Geschwindigkeit habe ich mit dem Handy gemessen, mein GPS war leider noch nicht da. Da habe ich im Übrigen dann auch nochmal einige Fragen.

Zur Beladung (die wir immer haben) kann ich sagen:
- Meine Freundin
- Meine Wenigkeit
- Motor plus 22 Liter Tank (3/4 voll)
- Sitzkiste mit Klüngekram
- Normale Ausrüstung (Ruder, Bootshaken, Leinen, Anker ...)
- kleine Marschverpflegung
Bei der Beladung wäre eine Angabe der Gesamtmenge in Kg schon nicht ganz unwichtig.
(Die "Gesamtmenge" pro Person kann ja allein schon erheblich unterschiedlich sein. )

Das Grundlegende Problem bei Dir wird wohl die Beladung (Gewicht) und die "Mangel" an Kraft mit 8 PS sein.
Damit knackst Du vermutlich immer grade so die Grenze zur Gleitfahrt... sobald aber ein kleiner Faktor dazwischenkommt (z.b. Trimmung, Wellen, Strömung, Wind) klappt es unter Umständen schon nicht mehr die Gleitfahrt zu erreichen.

Da kannst Du evtl. noch was mit der Biotrimmung (Personen) im Boot oder Boden optimieren... "die Lösung" für Sichere Gleitfahrt wird bei 2 Personen aber wohl nur ein Ticken mehr an PS sein.

Wo sitzt Du den bei der Fahrt immer und wo Deine Freundin?
Wenn Du hinten per Pinne steuern solltest, versuche mal dein Gewicht weiter nach vorne zu verlagern.
-> Bastel Dir eine Pinnenverlängerung aus´m Kunststoffroh aus´m Baumarkt zum testen.
__________________
Gruss Benny

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Olympus_FRI (19.05.2015)
  #15  
Alt 17.05.2015, 19:25
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Shelm Shelm ist offline
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Zitat:
Zitat von Shelm Beitrag anzeigen
Da kannst Du evtl. noch was mit der Biotrimmung (Personen) im Boot oder Boden optimieren...
Zum besserem Verständnis mit der Motor-Trimmung mal ein Bild aus einem Wiking-Prospekt.





Die dort gezeigten Faktoren werden natürlich immer auch noch durch die Gewichtsverteilung im Boot mit beeinflusst.
(Sprich wenn Du das Boot mit der Beladung falsch getrimmt hast, hast Du den gleichen Effekt als wenn der Motor falsch getrimmt ist. Bzw. bringt dann eine Änderung der Motor Trimmung evtl. auch nichts, da das Boot schon zu sehr per Gewicht falsch getrimmt wurde. )
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Gruss Benny

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Olympus_FRI (19.05.2015)
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