StefanH
15.06.2009, 20:36
Hallo,
Heute meld ich mich zurück von meinem ersten Bootserlebnis. Habe also am Freitag unser gebrauchtes Boot, Honda T35AE, beim Händler geholt, dazu ein neuer Hondamotor. Trotz Absprache waren keine Slipräder da, zumal wir ja auch das Boot auf der Hinfahrt zum Händler schon beim WSA angemeldet hatten und wir direkt zum Campingplatz wollten. Meine Verärgerung hat den Verkäufer veranlasst eine Alternative vorzuschlagen. Gegen einen aktzeptablen Aufpreis kaufte ich einen zusammensteckbaren und in der Länge variablen Trailer (natürlich nicht für Straßenverkehr).
Glück gehabt! Gerade bei ungünstigen Verhältnissen (Wetter, Sliprampe) ist meiner Meinung nach ein Slipwagen eh die bessere Alternative.
Am Sonntag hatte ich das Boot mittels diesen Trailer zu Wasser gelassen. Anfangs hatte ich noch das Boot über die maximale Länge auf dem Trailer liegen, sprich hinten unter der Motorwand standen die Räder. Dann habe ich ganz vorn unter der Achse (Vierkantrohr) meine Stützwaage vom Wohnwagen gelegt, und es waren ca. 50kg-Stützgewicht. Wer kann einen Boot mit ca.50kg Stütz-Gewicht aus dem Wasser ziehen und dabei sogar kleine Steigungen von ca 50m Länge und dann noch 150m ebenes Gelände ziehen? Ich nicht. Also habe ich die Achse ineinander geschoben, damit die Länge solange verändert, bis ich mit der Stützwaage ca 15kg hatte. Dabei stehen jetzt die Räder ca. ein Meter in Richtung Mitte versetzt. Und damit konnte ich dann wunderbar das Boot auch bewegen. Im Nachgang bin ich nach meinem ersten Mal sehr zufrieden mit diesem variablen Trailer. Ich hoffe nur, dass das Boot mit dem jetzigen Auflagerpunkten gut leben kann, denn das Boot steht jetzt auf diesem Trailer. Kann das jetzige Abstellen des Bootes Schaden anrichten? Vielleicht sollte ich das Boot ganz hinter abstützen auf seinem Stellplatz?
Aus diesem Grund haben wir uns noch ein Bugrad besorgt, das wir knapp vor der Bugstützte montiert haben. Dann können wir das Boot ohne Gewichtsprobleme so platzieren, dass die hinteren Auflagen des Hängers unter dem Spiegel sind. Mir ist nämlich auch nicht ganz wohl, wenn der Boden des Bootes im vorderen Bereich, in dem schon der Hochdruckschlauch für den Kiel ist, durch die Auflager eingedrückt wird.
Wir haben mit einem derartigen Slipwagen in Kroatien unser T40 mit BF20, aufblasbarer Sitzbank und allem Zubehör/Gepäck problem- und anstrengungslos über weite Strecken und die Sliprampe im CP JEZERA-LOVIÅ*ĆA ins Wasser und wieder raus bekommen - mit etwas Anstrengung sogar alleine.
Viele Grüße
Stefan
Heute meld ich mich zurück von meinem ersten Bootserlebnis. Habe also am Freitag unser gebrauchtes Boot, Honda T35AE, beim Händler geholt, dazu ein neuer Hondamotor. Trotz Absprache waren keine Slipräder da, zumal wir ja auch das Boot auf der Hinfahrt zum Händler schon beim WSA angemeldet hatten und wir direkt zum Campingplatz wollten. Meine Verärgerung hat den Verkäufer veranlasst eine Alternative vorzuschlagen. Gegen einen aktzeptablen Aufpreis kaufte ich einen zusammensteckbaren und in der Länge variablen Trailer (natürlich nicht für Straßenverkehr).
Glück gehabt! Gerade bei ungünstigen Verhältnissen (Wetter, Sliprampe) ist meiner Meinung nach ein Slipwagen eh die bessere Alternative.
Am Sonntag hatte ich das Boot mittels diesen Trailer zu Wasser gelassen. Anfangs hatte ich noch das Boot über die maximale Länge auf dem Trailer liegen, sprich hinten unter der Motorwand standen die Räder. Dann habe ich ganz vorn unter der Achse (Vierkantrohr) meine Stützwaage vom Wohnwagen gelegt, und es waren ca. 50kg-Stützgewicht. Wer kann einen Boot mit ca.50kg Stütz-Gewicht aus dem Wasser ziehen und dabei sogar kleine Steigungen von ca 50m Länge und dann noch 150m ebenes Gelände ziehen? Ich nicht. Also habe ich die Achse ineinander geschoben, damit die Länge solange verändert, bis ich mit der Stützwaage ca 15kg hatte. Dabei stehen jetzt die Räder ca. ein Meter in Richtung Mitte versetzt. Und damit konnte ich dann wunderbar das Boot auch bewegen. Im Nachgang bin ich nach meinem ersten Mal sehr zufrieden mit diesem variablen Trailer. Ich hoffe nur, dass das Boot mit dem jetzigen Auflagerpunkten gut leben kann, denn das Boot steht jetzt auf diesem Trailer. Kann das jetzige Abstellen des Bootes Schaden anrichten? Vielleicht sollte ich das Boot ganz hinter abstützen auf seinem Stellplatz?
Aus diesem Grund haben wir uns noch ein Bugrad besorgt, das wir knapp vor der Bugstützte montiert haben. Dann können wir das Boot ohne Gewichtsprobleme so platzieren, dass die hinteren Auflagen des Hängers unter dem Spiegel sind. Mir ist nämlich auch nicht ganz wohl, wenn der Boden des Bootes im vorderen Bereich, in dem schon der Hochdruckschlauch für den Kiel ist, durch die Auflager eingedrückt wird.
Wir haben mit einem derartigen Slipwagen in Kroatien unser T40 mit BF20, aufblasbarer Sitzbank und allem Zubehör/Gepäck problem- und anstrengungslos über weite Strecken und die Sliprampe im CP JEZERA-LOVIÅ*ĆA ins Wasser und wieder raus bekommen - mit etwas Anstrengung sogar alleine.
Viele Grüße
Stefan