Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Transport Schlauchboot vom Wasser zum WW
Manfred HVL
10.06.2009, 22:59
Ich versuche mal meine erste Frage nochmal in einem neuen Thema zustellen. Wir werden uns am Freitag ein Boot Honda T35AE und ein 5PS-Hondamotor kaufen. Jetzt werden wir wohl das Boot dann vom Wohnwagen zum Wasser hin und zurück für jeden Einsatz transportieren. Welche Möglichkeiten zur Transportunterstützung am Bug gibt es? Hinten wird der Händler diese Räder montieren. Ich freu mich auf eure Antworten. Danke
Stefan660
11.06.2009, 06:34
Hallo Manfred,
es gibt auch Transportrollen für den Bug.
Schau doch z.B. mal im Shop von http://www.segelladen.de unter Schlauchbootzubehör nach.
Grüße
Stefan
Hallo,
ich habe mir vor Jahren bei der Firma Bauhaus einen blauen Sackkarren mit einklappbarer "Ladefläche" (als das Teil unten an der Karre, wo die Säcke der Karre drauf kommen) und herausnehmbaren bzw. verstellbarem Bügel gekauft. An die Sackkarre wurde vorne und hinten ein Brett angeschraubt in der Höhe, daß dar AB sicher steht. Weiterhin habe ich eine Schraube angebracht um die Sackkarre, wenn der AB nicht dran hängt, an den vorderen D-Ring vom Boot zu hängen, um so das Boot mit der Sackkarre ziehen zu können.
Das erste Bild zeigt den Sackkarren zusammengelegt. Der rote Pfeil zeigt die Stelle des Schraubhakens zum einhängen des D-Ringes am Bug wenn er nicht gebraucht wird.
Auf dem zweiten Bild wurde der Schraubhaken hinten rauß- und vorne wieder eingeschraubt. Die beiden Holzplatten sind mit Schloßschrauben und Flügelmuttern miteinander um den Rahmen der Sackkarre gepreßt, also jederzeit mit geringstem Aufwand zu entfernen. Das Boot liegt auf der Holzplatte auf.
Bild drei zeigt meine Sackkarre als Ständer für den AB. Gleichzeitig läßt sich der AB so auch recht gut von A nach B bewegen.
Der Holzklotz am AB dient dem Schutz und ist gleichzeitig für die richtige Höhe zum einhängen des AB am Spiegel verantwortlich, da ich mit Slipprädern meine Boot zu Wasser lasse. Entsprechend dieser Höhe habe ich dann die geklemmten Holzplatten der Sackkarre ausgerichtet. Ich bin so in der Lage den AB vom Boot abzunehmen, zu transportieren und abzustellen, ohne daß ich diesen hochnehmen muß.
Wenn das Boot im Wasser liegt, dient die Sackkarre ihrem eigentlichen Zweck, dem Transport von Tank, Maischefaß, Schwimmwesten etc.
6649 6650 6651 (http://www.schlauchboot-online.at/attachment.php?attachmentid=9696&thumb=1&d=1223068919)
Das letzte Bild ist die Sackkarre nochmal von hinten. Hier sieht man, daß der Bügel der Karre ebenfalls geklemmt wurde um das Gewicht des AB abzufangen. Der Haken wurde mit Hilfe einer Muffe im Brett befestigt, d. h. außen Gewinde zum einschrauben in Holz und innen ein metrisches Gewinde. Rechts und links unten sind 2 Gerätehalter zum anbringen des Bügels der Karre, wenn dieser nicht gebraucht wird.
6652
So, ich glaube das sollte reichen.
Hallo Manfred,
brauchst du die Transportunterstützung am Bug überhaupt? Das Gewicht (Motor) wird doch auf den Rädern abgestützt. Mitglied HonWave hat das gleiche Boot mit 20 PS und ich habe auch nur hinten Räder gesehen. Ich hab auch nur hinten Räder und auch mein Sohn (12 Jahre) kann vorne das Boot heben ziehen.
Manfred HVL
11.06.2009, 11:00
Hallo Dietmar,
ich werde mir morgen das Boot incl. Motor kaufen. Ich selbst habe kein "Gefühl" wieviel Kraft ich dann brauche, um dass Boot mit Motor aus dem Wasser zubekommen, und dann natürlich auch zum Wohnwagen. Hinten lass ich mir ja schon Slippräder anbauen, aber vorne? Vielleicht kann ich es ab Samstag besser einschätzen, dann werde ich zum ersten mal selbst so ein Teil benutzen.
Gruß Manfred
Hallo zusammen,
ich habe am letzten Wochenende das Problem gehabt, vom WoWa zur Slipstelle ca. 300m zurücklegen zu müssen.
Beim Abbau habe ich den Motor in den Kofferraum des Autos gelegt und das Boot mit dem Griff auf die Kupplung gelegt und mit einem Tampen vom einen D-Ring über die Kupplung zum anderen D-Ring gesichert. Damit wurde die Zugkraft komplett auf das Seilübertragen.
Bin schön SG (Schrittgeschwindigkeit) gefahren, ging super.
Achso, hinten natürlich die MickyMäuse (Slipräder) :D
Gruss
Jens
Manfred HVL
11.06.2009, 13:30
Hallo Jens,
mein Wohnwagen steht auf einem Campingsplatz, ich kann das Boot nur an der Badestelle einlassen, welche relativ klein ist und nicht mit dem Fahrzeug befahren werden kann. Und natürlich wollte ich nicht früh und abend erst den PKW benutzen. Wie ich aber lese, ist das rausziehen des Bootes doch einne schwere Angelegenheit?
Gruß Manfred
Hi Manfred,
du brauchst halt eine flache Stelle. Mit den Sliprädern am Heck geht es dann recht unproblematisch.
Gruss
Jens
OK man Leute macht es doch nicht komplizierter als es ist. :stupid :nixweiss
Bei eurer und meiner Bootsgröße ist es wirklich kein Problem auch mal 300m das Boot per Hand zu ziehen. :chapeau
Der AB am Spiegel macht es für einen 12 jährigen ohne Probleme möglich das Boot zu ziehen.:naughty
Hallo,
Norbert hat Recht. Es ist einfacher als man glaubt. Und wenn es zu schwer wird, dann kommt halt das Zeug, das noch im Boot liegt, rauß und wird seperat getragen :17 . Oder man stärkt sich mit :biere , danach geht es schon.
Beim ins Wasser slippen immer Bug voraus und beim umgekehrten Vorgang wieder - Bug voraus!
Beim ins Wasser slippen immer Bug voraus ...
Das mußt du mir erklären !!:zwinkern
also ich slipe rückwärts und beim ausslipen natürlich Bug voraus.
Macht dem Walter mal keine Angst vom slipen.
Mein Boot lässt sich sehr gut händeln, allerdings müssen es die großen Slipräder sein wo leicht nach vorne gekröpft sind damit sich das Gewicht mit dem überhängenten AB ausgleicht.
Gruß Volker
Also ich hatte beim Ersten Mal auch die Hosen voll. :moon
Lieber 2 Mann mehr mitnehmen als man braucht. :bussy
Hinterher lacht man darüber, weil es wirklich keine Zauberei ist. :trink
Onkel Bley
12.06.2009, 16:14
Hey,
Ich habe ein T 35 AE und auch Heckräder. Das Boot ist relativ schwer, aber es geht schon für ein kurzes Stück. Wenn man damit über den halben Campingplatz laufen muss, ist es allerdings bescheiden... Da würde ich dann doch die Räder für den Bug besorgen... Ich muss dazu sagen, dass ich 25 PS auf dem Boot habe (52 KG). Da der Motor jedoch vertikal über den Stützrädern ist, macht das glaub ich nicht viel Unterschied...
Gruß
Patrick
Hallo zusammen.
Man wird doch wohl ein Schlauchi in unserer Dimension von Hand über 300 m zum slippen bringen können. Es gibt natürlich auch Schlauchbootfahrer, die ich im Urlaub gesehen habe, die ihr Boot auf ihr Autodach gewuchtet haben und den Motor im Kofferraum hatten.:stupid
In der Zeit die sie zum verstauen aller Sachen, Motor, Tank ... hätten sie auch zu Fuß zum slippen gehen können
Beim ins Wasser slippen immer Bug voraus und beim umgekehrten Vorgang wieder - Bug voraus!
Auweia, auweia!!! :lachen :lachen
@norbick
Bin gerade von meiner Bootstour zurück und muß feststellen, daß ich im 1. Teil des obigen Satzes den hier :futschlac vergessen habe. Ich hoffe es hat trotzdem geklappt.
Freewalker
15.06.2009, 00:27
Hallo liebe Forumsgemeinde
Hatte auch vor mir Bugräder zu basteln. Muss nicht sein! Spare an Kosten und Transportgewicht das eh Eingeschränkt ist.
Also bei meinem T 40 mit BF 20 habe ich bei einer längeren Entfernung (ü. 100) zur Slipstelle ein echtes Problem mit dem Gewicht, wobei ich nun mal wirklich nicht zu den Schwächsten zähle. Dazu muss ich sagen das die Slipräder Marke Eigenbau sind, Radnaben etwa 25mm vom Spigel nach hinten versetzt, Räder von großem Durchmesser. Bis jetzt hatt ich nur 2 mal das problem mit der entfernten Slipstelle habe es dann mit 2 Kids 5-6 Jahre gelöst, die einfach auf die Schlauchverlängerung hinten gesetzt und ab ging die Post.
Die Kids hatten einen riesen Spass und ich einen ganz leichten Bug.
Bis zum nächsten Urlaub, werd ich den Slipräden einen Knick verpassen (den Stangen, nicht den Rädern) um den Schwerpunkt zu verlagern dann sollte es soweit OK sein.
Gruss Walter
Mit einen Handtrailer hat man die Probleme des Gewichtes am Bug nicht mehr, da die Räder ein ganze Stück mittschiffs liegen.
Mit dem AB als Gegengewicht ist alles sehr leicht. :biere
Ausgesprochen schön sind die Slipräder ja auch nicht :futschlac
Manfred HVL
15.06.2009, 18:45
Heute meld ich mich zurück von meinem ersten Bootserlebnis. Habe also am Freitag unser gebrauchtes Boot, Honda T35AE, beim Händler geholt, dazu ein neuer Hondamotor. Trotz Absprache waren keine Slipräder da, zumal wir ja auch das Boot auf der Hinfahrt zum Händler schon beim WSA angemeldet hatten und wir direkt zum Campingplatz wollten. Meine Verärgerung hat den Verkäufer veranlasst eine Alternative vorzuschlagen. Gegen einen aktzeptablen Aufpreis kaufte ich einen zusammensteckbaren und in der Länge variablen Trailer (natürlich nicht für Straßenverkehr). Am Sonntag hatte ich das Boot mittels diesen Trailer zu Wasser gelassen. Anfangs hatte ich noch das Boot über die maximale Länge auf dem Trailer liegen, sprich hinten unter der Motorwand standen die Räder. Dann habe ich ganz vorn unter der Achse (Vierkantrohr) meine Stützwaage vom Wohnwagen gelegt, und es waren ca. 50kg-Stützgewicht. Wer kann einen Boot mit ca.50kg Stütz-Gewicht aus dem Wasser ziehen und dabei sogar kleine Steigungen von ca 50m Länge und dann noch 150m ebenes Gelände ziehen? Ich nicht. Also habe ich die Achse ineinander geschoben, damit die Länge solange verändert, bis ich mit der Stützwaage ca 15kg hatte. Dabei stehen jetzt die Räder ca. ein Meter in Richtung Mitte versetzt. Und damit konnte ich dann wunderbar das Boot auch bewegen. Im Nachgang bin ich nach meinem ersten Mal sehr zufrieden mit diesem variablen Trailer. Ich hoffe nur, dass das Boot mit dem jetzigen Auflagerpunkten gut leben kann, denn das Boot steht jetzt auf diesem Trailer. Kann das jetzige Abstellen des Bootes Schaden anrichten? Vielleicht sollte ich das Boot ganz hinter abstützen auf seinem Stellplatz?
Viele Grüße von Manfred
PS. Natürlich werde ich auch das Kennzeichen noch verbessern, aber ich hab die "alte" Nummer eben übernommen und der Vorbesitzer hatte sicher wenig Zeit für eine besser Beschriftung, aber erstmal gehts ja....
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